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F ernsprechdiktiereinrichtung.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Fernsprechdiktiereinrichtung, die aus einem Telephonsystem besteht, durch das beispielsweise seitens des Geschäftsleiters ein Brief oder dergl. irgend einem seiner Stenographen übermittelt werden kann. ohne dass die betreffende Person ihren Platz am Schreibtisch zu verlassen braucht. Vorrichtungen dieser Art bilden bereits den Gegenstand des amerikanischen Patentes Nr. 880537 und anderer früherer Patente. Eine Art dieser Apparate kann dort verwendet werden. wo zwei oder mehrere Stationen für Geschäftsleiter mit einer beliebigen Zahl von Stenographenstationen zu verbinden sind.
Im praktischen Gebrauch der Apparate haben sich gewisse Gesprächshindernisse, wie falsche
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ergeben. Die Einrichtung nach vorliegendem Patente beruht auf den Grundideen der erwähnten früheren Patente. Es werden in ihr jedoch alle etwa eintretenden Gesprächsbedingungen derartig berücksichtigt, dass Fehler in der Anlage nie eintreten werden, selbst wenn falsche Signale, oder andere ungünstige Einflüsse ihre Wirkung auf die Einrichtung ausüben.
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getroluen worden.
Wie schon in der amerikanischen Patentschrift Nr. 880537 ausführlich beschrieben ist.
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Stationen verwendet, durch das mehrere Geberstationen mit Stenographenstationen verschiedenen Charakters untereinander verbunden werden können.
Es muss noch darauf hingewiesen werden, dass die Verbindung zwischen zwei Geberstationen notwendigerweise bedeutend schwieriger ist, als die zwischen einer Geber- und einer Stenographen- station, da jede Geberstation eine besondere Batterie für ihren eigenen Sprechstromkreis besitzt.
Wenn nun zwei Geberstationen miteinander in Verbindung stehen, so muss die eine ihrer Batterien selbstverständlich ausgeschaltet werden, denn wenn beide Batterien der Geberstationen im Sprechstromkreis gleichzeitig eingeschaltet werden, würden sie sich entweder gegenseitig aufheben oder aber sich die Stromstärke des Sprechstromkreises verdoppeln. Beide Umstände wären gleich nnbp'll1em, da die Apparate derartig eingestellt sind, dass sie nur mit einer bestimmten Strom-
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stationen Cl, C2, C3, C4 können nur mit einer einzigen Gebo-station verbunden werden. Natürlicit können Stationen jeder Art in beliebiger Anzahl in einer Diktiereinrlchtung vorhanden sein.
Die in den Zeichnungen dargestellten sollen nur das Wesen der vorliegenden Erfindung erläutern.
Jede Geberstation hat Stöpsel-, Hebel- oder dergl. Einrichtungen, durch welche die Verbindung mit einer der Stenographenstationen ihrer eigenen Gruppe oder mit einer der entfernter liegenden Stenographenwahlstationen einer anderen Gebergruppe oder schliesslich mit anderen Geberstationen selbst hergestellt werden kann. Der in der Fernspreehdiktieranlage zur Verwendung kommende Telephonapparat kann irgend welcher Art sein. Er kann z. B. mit dem im amerikanischen Patent Nr. 880537 verwendeten übereinstimmen. Auf den in der Zeichnung
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denen 15' einen Hörer in üblicher Ausführung zeigt, während mit 161 eine sehr empfindliche sogenannte laut sprechende Vorrichtung bezeichnet ist. 171 stellt die Glocke für den Anruf der Geberstation dar, die mit einer Tableauklappc in üblicher Weise verbunden ist.
Die Geberstation A2 besitzt dieselben Einrichtungen wie dz Die Stöpsel oder Hebel auf der Geberstation.-
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in den Sprechstromkreis eingeschaltet wird.
Die Zeichnung zeigt das Schaltungsschema der Einrichtung, wenn dieselbe nicht benutzt
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verlangt wird, worauf der Hörer dieser Station vom Schalthaken 12 abgenommen wird. Gleichzeitig wird an der Geberstation Al der Hebel G1 derart umgelegt, dass der Kontakt zwischen den Zungen 3 und 31 unterbrochen und die Zungen 32, 35, 36 und 37 heruntergedrückt werden.
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haken 12 und durch die Feder 4 : 2 zum Sender 10 der Stenographenstation. In diesem Stromkreis lie, en also der Sender der Stenographenstation C1, der Empfänger der Geberstatioll Al und dip Sprechbatterie 231. Die beiden Stationen werden durch die Leitungen dz l4 mit einander verbunden.
Wünscht die Stenographenstation C1 die Station A1 des Vorstehers anzurufen, so kann dies geschehen, wenn die Schaltzungen auf der Geberstation Al sich in der in Fig. l dargestethen Lage befinden. Hierdurch wird beim Abnehmen des Hörers der Stenographenstation vom Haken 72 der folgende Stromkreis hergestellt : Von Batterie 241 über Leitungen l1, o1 zur Anzeigeklappe g1 und über Leitung 02. die Zungen 47 und 36, die Leitung m7 zum Hörer 11 der Stenographen-
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der Geberstation A1 und durch die Leitungen l5, l6, l7 zur Batterie 241 zurück. Auf diese Weise fällt die Anzeigeklappe auf der Station Al und zeigt an, dass eine Verbindung mit dieser Station verlangt wird.
Die Verbindung zwischen den Geberstationen A1 bezw. A2 mit den Stenographenstationen C2 hew. cl und C wird vermittels der Hebel bezw. G2 und 112 in derselben Weise hergestellt. wie soeben bei der Verbindung der Stationen A1 und Cl beschrieben.
Die Stenographenstatiionen B1 und B sind Wahlstationen und können mit jeder der Get) er-
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Geberstationen sich zufällig zu gleicher Zeit anrufen wollen, und ihr Rufstromkreis nicht über getrennte Leitungen hergestellt wird, wie es in der Schaltung nach vorliegender Erfindung der Fall ist.
Nach dem Anrufen werden beide Geberstationen dadurch in Verbindung miteinander gesetzt, dass durch die Schalthebel D1 und D2 die Zungen 68, 69, 70, 71 sowie 65, 72, 73, 74 heruntergedriickt werden. Hierdurch kommt folgender Sprechstromkreis von Station Al nach Station A2 zustande :
Vom Sender 141 fliesst der Strom durch die Leitung m1, die Zungen 75 und 71, die Leitung q2 zur Station A2 und hier durch die Zungen 76 und 72, die Leitung sl, die Empfänger-
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zurück zur Geberstation A1 und hier durch die Zungen 68 und 79 und die Leitung m9 zum Sender 141 zurück. In diesem Stromkreis liegen also der Sender der Station A1, der Empfänger der Station A2 und eine Sprechbatterie 232, während die Leitungen ql und q2 die Verbindung zwischen den beiden Stationen herstellen. In ganz ähnlicher Weise ist ein Stromkreis geschlossen, in welchem der Sender der Station 112 und der Empfänger der Station Al liegt.
Der Strom fliesst von der Batterie 232 über die Leitung t3 zur Kontaktzunge 74 des Schalters D2, weiter über die Kontaktzunge 80,
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Fernsprechdiktiereinrichtung mit einer Anzahl von Geber- und Stenographenstationen, hei der die Stenographenstationen mit den Geberstationen ausschliesslich je durch eine Drei- l'iteranordnung in Verbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Stromschlüssel, Schalter
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