AT356670B - Verfahren zur herstellung von neuen trisguanyl- hydrazoniumsalzen - Google Patents

Verfahren zur herstellung von neuen trisguanyl- hydrazoniumsalzen

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen Trisguanylhydrazoniumsalzen, die sich insbesondere für die Reinigung von Abwässern eignen. 



   Bei den neuen erfindungsgemäss erhältlichen Verbindungen handelt es sich um die Trisguanylhydrazoniumsalze von Tricarbonylverbindungen der allgemeinen Formel 
 EMI1.1 
 worin R ein Wasserstoffatom oder ein aliphatischer Kohlenwasserstoffrest mit bis zu drei Kohlenstoffatomen ist, B eine über ein Sauerstoffatom an das Triazinsystem gebundenen Phenylengruppe bedeutet und X- ein anorganisches oder organisches Anion, wie Cl-, Br-,   OSOH", NOr, CHgSOa',     Ar-SO 3" usw.   ist. 



   Beispiele für B sind : 
 EMI1.2 
 
Gemäss der Erfindung können die neuen Verbindungen hergestellt werden durch Umsetzung eines Salzes von Aminoguanidin mit einer Tricarbonylverbindung der allgemeinen Formel 
 EMI1.3 
 worin B und R die obige Bedeutung haben. 



   Die Umsetzung kann durchgeführt werden in einem einheitlichen Lösungsmittel, wie Wasser, oder in mit Wasser mischbaren Lösungsmitteln, wie Methanol, Äthanol usw., und bei einer Temperatur zwischen Raumtemperatur und dem Siedepunkt des betreffenden Lösungsmittels, wobei die Reaktionszeit von der gewählten Temperatur abhängt. 



   Die Auswahl des Lösungsmittels hängt von technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten ab, wie den Kosten und der Möglichkeit einer leichten Rückgewinnung sowie von der Affinität der Komponenten   des -Lösungsmittels   und der Reaktionszeit. 



   Die erfindungsgemäss erhältlichen Verbindungen sind wasserlöslich, sie reagieren neutral und sind weder für Menschen noch im allgemeinen für Tiere giftig ; sie haben keine korrosive Wirkung und keinen Geruch. Mit Hilfe der neuen Trisguanylhydrazoniumsalze kann man viele in Abwässern vorkommende organische Verbindungen anionischer Art ganz oder nahezu quantitativ ausfällen. Dabei bilden die neuen Salze mit den anionischen Verbindungen salzartige Derivate, die auf Grund ihrer sehr geringen Wasserlöslichkeit leicht entfernt werden können. Diese Fähigkeit kann auch zur Ausfällung von Farbstoffen aus gebrauchten Färbeflotten ausgenützt werden. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Eine weitere interessante Eigenschaft der erfindungsgemäss erhältlichen Stoffe besteht darin, dass sie salzartige Verbindungen darstellen, die zusammen mit vielen anionischen kapillaraktiven Substanzen weitgehend unlöslich sind. Auf Grund dieser Fähigkeit können Rückstände an solchen kapillaraktiven Substanzen, wie sie sich in den Abwässern von zahlreichen Industrien finden und deren Entzug durch biologische Zersetzung oder auf andere Weise ausgesprochen schwierig ist, erfolgreich entfernt werden. 



   Die Erfindung ist in den nachfolgenden Beispielen, ohne sie hierauf zu beschränken, weiter erläutert. 



   Beispiel 1 : Trisguanylhydrazoniumsalz aus Aminoguanidinbicarbonat und   2, 4, 6-Tri- (p-acetyl-   phenylenoxy)-1, 3, 5-triazin
Man behandelt   1, 15   g Aminoguanidinbicarbonat mit 1, 5 ml 18%iger HCl und fügt dann 2, 94 g   2, 4, 6-Tri- (p-acetylphenylenoxy) -1, 3, 5-triazin,   aufgeschlämmt in 30 ml absolutem Methanol, 
 EMI2.1 
 



   Nach 3stündigem Erhitzen auf   90 C,   entsprechendem Einengen der Lösung und Kühlen fällt ein Feststoff aus, der in Äthanol wieder aufgelöst wird. Aus der Lösung fällt man dann durch Zusatz von Äthylacetat in einer Ausbeute von 51% das Trisguanylhydrazoniumsalz aus. Fp. etwa   250 C   nach Erweichen ab etwa 220 C. 



   Beispiel 2 : Trisguanylhydrazoniumsalz aus Aminoguanidinbicarbonat und 2, 4, 6-Tris- (o-formyl-   phenylenoxy)-1, 3, 5-triazin   
Man behandelt 2, 04 g Aminoguanidinbicarbonat mit 2, 72 ml   18%iger HCI   und fügt dann 2, 21 g   2, 4, 6-Tri- (0-Formylphenylenoxy) -1, 3, 5-triazin,   aufgeschlämmt in 50 ml absolutem Methanol, 
 EMI2.2 
 unter Zersetzung bei 250 bis   255 C.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von neuen Trisguanylhydrazoniumsalzen der allgemeinen Formel EMI2.3 worin R ein Wasserstoffatom oder ein aliphatischer Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen ist, B eine über ein Sauerstoffatom an das Triazinsystem gebundenen Phenylengruppe bedeutet und X- ein anorganisches oder organisches Anion, wie Cl-, Br-, OSO,. H', NOa", CHsSOg", Ar-SOg ist, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Aminoguanidinsalz in Anwesenheit von Wasser oder eines mit Wasser mischbaren Lösungsmittels bei Raumtemperatur oder gegebenenfalls unter Erwärmen bis zum Siedepunkt des Lösungsmittels mit einer Tricarbonylverbindung der allgemeinen Formel <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 worin R und B die obige Bedeutung haben, umsetzt.
AT798878A 1976-02-23 1978-11-08 Verfahren zur herstellung von neuen trisguanyl- hydrazoniumsalzen AT356670B (de)

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