AT35541B - Elektromagnetische Bremse für elektrisch betriebene Wagen. - Google Patents

Elektromagnetische Bremse für elektrisch betriebene Wagen.

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AT35541B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Widerstand 16 mit der Erde oder Rückleitung 13 verbunden. Bekanntlich ist das Potential der Punkte 5 und 6 dasselbe, bezogen auf den Strom, der von den Motoren 9 an die Punkte   1 und 8   der Brücke abgegeben wird, während die Punkte 7 und 8 äquipotentiel sind, bezogen auf den Strom, der von der Speiseleitung den Punkten'5 und 6 zugeführt wird. Die Bremsmagnetspulen 1,   2,   3, 4 können daher ohne Störung von einer oder beiden Quellen Strom erhalten und wenn die   Motoren   wegen Gleitens der Räder oder aus anderen Gründen keinen Strom abgeben, so verhindert dies durchaus nicht, dass die   Bremsmagnetspulan   Strom von der Speiseleitung erhalten. 



  Wenn aber umgekehrt die Speiseleitung versagt oder die Verbindung derselben mit dem Wagen unterbrochen wird und die Motoren als Generatoren laufen, so geben die Generatoren Strom an die   Brcmamagnetspulen   ab. 



   Es   ka : in sich   auch als unvorteilhaft erweisen, die Bremsmagnetspulen in vier Teile zu zerlegen ; in diesem Falle werden sie in zwei Hälften geteilt und in die anderen Zweige der Brückenleitung proportionale Widerstände eingeschaltet. Eine derartige Schaltung ist beispielsweise in Fig. 2 veranschaulicht, bei welcher bloss zwei Bremsmagnete 1 und 3 verwendet werden, während die übrigen Zweige der Brücke die   Widerstände   und 18 enthalten. Die Wirkungsweise dieser Anordnung ist ähnlich der bereits beschriebenen. Fig. 3 zeigt die Anwendung der Anordnung nach Fig. 2 bei einem Motorwagen mit Anhängewagen, die durch eine Kupplung 19,20 miteinander verbunden sind.

   Die Bremsmagn etspulen 1 und 3 bilden Teile der Bremse des   Anhällgewagens.     Die Widerstände- ? 7, M sind an   dem die Motoren 9 tragenden Wagen angeordnet. In Fig. 4 sind die Spulen 1   und 3 in   einander gegenüberliegenden Seiten der Brücke angeordnet ; im übrigen ist die Einrichtung genau dieselbe wie in Fig. 2 und ihre Wirkungsweise bedarf keiner näheren   Erörterung.   



   Man erkennt auch, dass die Bremsmagnetspulen entweder die Spulen unabhängiger Brems- 
 EMI2.1 
 angeordnet sein   können.   Diese Bedingung ist, dass die beiden Spulen in der Brücke derart geschaltet   sein müssen,,   dass ihre magnetisierenden Kräfte einander nicht enhtgegenwieken, wenn Strom den Spulen von der einen   oder der anderen Stromquelle zugeführt wird.   Bei der in Fig. 1 gezeigten   Anordnung   zum Beispiel können die   Spulen j ! und   auf dem einen   Bremsmagnet   und die Spulen 2   t ; nd   3 auf dem anderen sitzen.

   Bei der Einrichtung nach Fig. 2 und 3   jedoch müssen die Spulen 7     und     3   auf gesonderten Bremsmagneten angebracht sein und bei der Anordnung nach Fig. 4 können die Spulen 1 und 3 auf demselben Bremsmagneten sitzen. Der Stronzufluss zu den   Bremsmagneten   kann durch den gewöhnlichen Kontroller mit Bremskerben geregelt werden und bei der letzten BremsstellungdesKontrollerskanndieVerbindugderBremsmagnetemitderSpeiseleitung oder der zusätzlichen Stromquelle herbeigeführt werden. Diese letzte Bremsstellung des Controllers 
 EMI2.2 
 
 EMI2.3 
 
I.

   Elektromagnetische Bremse für elektrisch betriebene Wagen, die von den als Generatoren laufenden Motoren oder von der Speiseleitung Strom erhalten kann, dadurch gekennzeichnet.   daü. wenn die magnetischen Bremsen angestellt werden sollen.   die Klemmen der Motoren und 
 EMI2.4 
   durch   die Motoren und der Strom der Motoren nicht in die Speiseleitung geht. aber beide Ströme durch die elektromagnetische Bremsvorrichtung gehen können.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der elektromagnetischen Bremse nach Anspruch 1 mit vier Magnetspulen oder Sätzen von Magnetspulen, dadurch gekeenzeichnet, dass die Spulen (1, 2, 3, 4) mit- einander derart verbunden sind, dass sie die Seiten einer Wheatstoneschen Brücke bilden, an deren äquipotentielle Punkte die Klemmen der Motoren und der Speiseleitung angeschlossen sind.
    : 3. Allsführungsform der elektromagnetischen Bremse nach Anspruch 1, bei welcher die Elektromagnete bloss zwei Spulen besitzen, dadurch gekennzeichnet, dass diese Spulen (1, 3) mit geeigneten Widerständen (17, 18) verbunden sind, um zusammen mit ihnen eine Wheatstonesche Brücke zu bilden.
AT35541D 1907-05-16 1907-05-16 Elektromagnetische Bremse für elektrisch betriebene Wagen. AT35541B (de)

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