AT351119B - Verfahren und vorrichtung zum metallisieren der stirnflaechen von keramischen vielschichtkondensatoren oder aehnlichen elektrischen bauelementen - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum metallisieren der stirnflaechen von keramischen vielschichtkondensatoren oder aehnlichen elektrischen bauelementen

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AT351119B
AT351119B AT368877A AT368877A AT351119B AT 351119 B AT351119 B AT 351119B AT 368877 A AT368877 A AT 368877A AT 368877 A AT368877 A AT 368877A AT 351119 B AT351119 B AT 351119B
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AT
Austria
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suspension
station
metallizing
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face
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Application number
AT368877A
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English (en)
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ATA368877A (de
Inventor
Norbert Ing Landfahrer
Alfred Neubauer
Original Assignee
Siemens Bauelemente Ohg
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G13/00Apparatus specially adapted for manufacturing capacitors; Processes specially adapted for manufacturing capacitors not provided for in groups H01G4/00 - H01G11/00
    • H01G13/006Apparatus or processes for applying terminals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Metallisieren der Stirnseiten von keramischen Vielschicht- kondensatoren oder ähnlichen elektrischen Bauelementen, bei dem die nach unten weisende Stirnseite des
Bauelements mit Metallisierungssuspension in Berührung gebracht wird, so dass ein Tropfen der
Suspension am Bauelement hängen bleibt, wonach der Suspensionstropfen durch Wärme getrocknet und das
Metall dann bei Temperaturen von etwa 500 bis   700 C   eingebrannt wird. 



   Die Erfindung betrifft ferner eine Vorrichtung zum Metallisieren der Stirnflächen von keramischen
Vielschichtkondensatoren oder ähnlichen elektrischen Bauelementen für dieses Verfahren, enthaltend eine
Transportanlage, die Halter für die Bauelemente trägt, eine Bestückungsstation, an der die Bauelemente den Haltern zugeführt werden, wenigstens eine Metallisierstation in Form einer in eine Metallsuspension eintauchenden, eine waagrechte Achte aufweisenden rotierenden Scheibe, die die Suspension den unteren
Stirnflächen der an ihr vorbeigeführten Bauelemente zuführt, wenigstens einen nachgeordneten Trockner und wenigstens eine von der Metallisierstation angeordnete Wendestation, die die Halter und damit auch die Bauelemente jeweils um eine horizontale Achse um   180    dreht. 



   Es ist ein Verfahren der oben angegebenen Art bekannt ; es ist auch eine Anlage für dieses
Verfahren bekannt, die folgende Teilanlagen enthält : Ein um eine vertikale Achse rotierendes Rad, das radial nach aussen gerichtete, mit einer Unterdruckanlage in Verbindung stehende Saughalter trägt ; eine
Bestückungsstation, die die Bauelemente einem Virbrationsförderer entnimmt und den Saughaltern zuführt ; da zwei Stirnseiten zu metallisieren sind, sind zwei Metallisierstationen in Form von durch eine
Metallsuspension rotierenden Scheiben vorhanden, die die Suspension den Stirnflächen der an ihnen vorbeigeführten Bauelementen zuführen, ferner zwei Trockner und zwei Wendestationen, die die
Saughalter und damit auch die Bauelemente jeweils um   180    drehen.

   Nachdem das Bauelement den zweiten
Trockner passiert hat, wird es vom Halter entfernt und fällt in ein   Sammelgefäss.   



   Diese Anlage befindet sich auf dem Markt. 



   Bei der Metallisierung von Vielschichtkondensatoren mit dieser bekannten Anlage treten Schwierig- keiten auf,   die - wie im   Rahmen der Erfindung erkannt wurde-darin bestehen, dass der an der zu metallisierenden Stirnfläche gebildete Suspensionstropfen beim Durchleiten durch den der Metallisierung folgenden Trockner nach unten hängt und zu einer Anhäufung von Metallisierungsmaterial im Zentrum der Kontaktierfläche führt. Diese Anhäufung führt dazu, dass die eingetrocknete Silbersuspension aufbricht, so dass bei dem nachfolgend erforderlichen Einbrennvorgang (bei Temperaturen um etwa   700 C)   es zu Abbrüchen und zum Teil zum vollständigen Entfernen der Metallisierung kommt.

   Die Kantenbedeckung bei der Metallisierung mit der bekannten Anlage ist unvollständig, so dass auch hieraus Nachteile sowohl für die mechanische Festigkeit der Haftung der Metallisierung am Keramikkörper als auch für die elektrischen Eigenschaften des Kondensators resultieren. 



   Keramische Vielschichtkondensatoren oder ähnliche Bauelemente im Sinn der Erfindung sind solche, bei denen das keramische Material (vorzugsweise Titanatmassen) zunächst in Form einer Pulversuspension unter abwechselnder Einbringung von alternierend nach zwei Seiten reichenden Metallschichten zu einem Block aus vielen Schichten Dielektrikummaterials und Metallbelegungen (vorzugsweise aus Palladium) geformt wird. Dieser Block wird nach keramischen Verfahren gesintert,   d. h.   es werden für diesen Sintervorgang Temperaturen zwischen 1200 und 14000C angewandt. Die alternierend nach verschiedenen Seiten bis zu den Stirnflächen ragenden Metallschichten werden elektrisch miteinander dadurch verbunden, dass an diesen Stirnflächen Metallschichten aufgetragen werden.

   Hiefür können an sich hinreichend bekannte Suspensionen aus Einbrennsilber verwendet werden ; es ist aber auch möglich, andere Metalle in Form von Suspensionen aufzutragen, beispielsweise Nickel. Derartige Bauelemente und deren Herstellungsverfahren sind bekannt. 



   Der Metallauftrag muss sehr gleichmässig sein, damit sämtliche Metallschichten im Keramikblock angeschlossen sind ; der Metallauftrag muss auch sehr fest an der Stirnfläche haften. 



   Es ist auch erforderlich, dass die Stirnflächenmetallisierung um einen gewissen, möglichst kleinen Betrag über die Kanten hinausreicht und auf die an die metallisierte Stirnfläche anschliessenden Flächen übergreift (Kantenbedeckung). Hiedurch werden nicht nur die elektrischen Eigenschaften des Kondensators günstig beeinflusst, sondern es werden die Haftfestigkeit der gesamten Schicht und auch die Festigkeit bei einer eventuell vorgesehenen Anbringung von Stromzuführungsdrähten verbessert. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das eingangs angegebene Verfahren und die Vorrichtung der eingangs angegebenen Art so zu verbessern, dass alle Forderungen an die Gleichmässigkeit der   Metallisierungsschicht   an den Stirnflächen erfüllt werden. 

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Claims (1)

  1. : Fig. lPATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Metallisieren der Stirnseiten von keramischen Vielschichtkondensatoren oder ähnlichen elektrischen Bauelementen, bei dem die nach unten weisende Stirnseite des Bauelements mit Metallisierungssuspension in Berührung gebracht wird, so dass ein Tropfen der Suspension am Bauelement hängen bleibt, wonach der Suspensionstropfen durch Wärme getrocknet und das Metall dann bei Temperaturen von etwa 500 bis 700 C eingebrannt wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauelement mit dem hängenden Tropfen vor dem Trocknen um eine horizontale Achse um 180 gedreht wird, damit der Suspensionstropfen nach oben weist und in dieser Position mittels Druckluft über die Stirnfläche und auf die angrenzenden Flächen übergreifend gleichmässig verteilt (Kantenbelegung)
    wird.
    2. Vorrichtung zum Metallisieren der Stirnseiten von keramischen Vielschichtkondensatoren oder ähnlichen elektrischen Bauelementen für das Verfahren nach Anspruch 1, enthaltend eine Transportanlage, die Halter für die Bauelemente trägt, eine Bestückungsstation, an der die Bauelemente den Haltern zugeführt werden, wenigstens eine Metallisierstation in Form einer in eine Metallsuspension eintauchenden, eine waagrechte Achse aufweisenden rotierenden Scheibe, die die Suspension den unteren Stirnflächen der an ihr vorbeigeführten Bauelemente zuführt, wenigstens einen nachgeordneten Trockner und wenigstens eine vor der Metallisierstation angeordnete Wendestation, die die Halter und damit auch die Bauelemente jeweils um eine horizontale Achse um 180 dreht, d a d u r c h g e k e n n - zeichnet,
    dass die rotierende Scheibe (6) der Metallisierstation (7) entsprechend dem Arbeitsrhythmus der Vorrichtung senkrecht bewegbar ist, dass zusätzlich zu der vorhandenen Wendestation (17) anschliessend an die Metallisierstation (7) wenigstens eine weitere Wendestation (8) angeordnet ist, die den Halter (2) samt dem an der unteren Stirnfläche mit Silbersuspension versehenen Bauelement (3) ebenfalls um seine horizontale Achse um 180 dreht und dass wenigstens ein Druckluftrohr (10) derart angeordnet vorhanden ist, dass jeweils der nunmehr auf der oberen Stirnfläche befindliche Tropfen von der ausströmenden Druckluft (13) gleichmässig über die Stirnfläche und auf die angrenzenden Flächen verteilt (Kantenbelegung) wird.
AT368877A 1977-05-24 1977-05-24 Verfahren und vorrichtung zum metallisieren der stirnflaechen von keramischen vielschichtkondensatoren oder aehnlichen elektrischen bauelementen AT351119B (de)

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ATA368877A ATA368877A (de) 1978-12-15
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