AT349539B - Polarisierter induktionswecker zur verwendung als in serie geschalteter zweitwecker, insbesondere fuer fernsprech-nebenstellen von selbstaetigen zwischenstellenumschaltern - Google Patents

Polarisierter induktionswecker zur verwendung als in serie geschalteter zweitwecker, insbesondere fuer fernsprech-nebenstellen von selbstaetigen zwischenstellenumschaltern

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AT349539B
AT349539B AT449877A AT449877A AT349539B AT 349539 B AT349539 B AT 349539B AT 449877 A AT449877 A AT 449877A AT 449877 A AT449877 A AT 449877A AT 349539 B AT349539 B AT 349539B
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Rudolf Ing Bittau
Fritz Ing Krischke
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Siemens Ag Oesterreich
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K1/00Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs
    • G10K1/06Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube
    • G10K1/062Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube electrically operated
    • G10K1/063Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube electrically operated the sounding member being a bell
    • G10K1/064Operating or striking mechanisms therefor
    • G10K1/0645Operating or striking mechanisms therefor provided with loudness adjustment

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
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  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft einen polarisierten Induktionswecker zur Verwendung als in Serie geschalteten   Zweitwecker,   insbesondere für Fernsprech-Nebenstellen von selbsttätigen Zwischenstellenumschaltern, bestehend aus einem mittig gelagerten, länglich plattenförmigen, drehbaren Weicheisenanker mit einer ihn teilweise umgebenden, feststehenden, wechselstromgespeisten Spule und mit über dessen Ankerachse über einen Hebelarm verbundenen Klöppel für Glockensignale, wobei die beiden Enden des Ankers jeweils zwischen zwei plattenförmig ausgebildeten, mit den Polen eines Dauermagneten verbundenen, mit das
Kleben des Ankers verhindernden, den Luftspalt geringfügig verengenden Elementen versehenen Polschuhen liegen, welche Polschuhe zur Einstellung der Spaltbreite einzeln verstellbar sind,

   und wobei über Übergang des Ankers von einer in die andere Ankerendstellung eine Umkehrung des magnetischen Flusses im Anker erfolgt. 



   Bei selbsttätigen Zwischenstellenumschaltern mit Haupt-und Nebenstelle z. B. für Büro und Lager ist oftmals ein Zweitwecker, der auch als Aussenwecker beispielsweise bei einer Laderampe anbringbar sein muss, vorzusehen. 



   Der Rufwechselstrom bei solchen   Zwischenstellenumschalteeinrichtungen   ist ein nichtsinusförmiger Wechselstrom, auf Grund dessen bei Verwendung von herkömmlichen Weckersystemen eine sichere Signalisierung des Rufes beim Teilnehmer nicht gegeben ist. Zudem bestehen Liefervorschriften der Österreichischen Postverwaltung, wonach solche Induktionswecker bei Umpolung jeweils die gleiche Ansprechempfindlichkeit aufweisen müssen. 



   In der DE-OS 1638304 ist ein einspuliges polarisiertes elektromagnetisches Antriebssystem, insbesondere für Wechselstromwecker beschrieben. Unter Position 15 ist dort ein Hohlniet aus Messing, der teilweise in den Luftspalt hineinragt und der als Klebestift dient, vorgesehen. Seine Funktion ist eindeutig als Befestigungselement und als Element zum Verhindern des Klebens des Ankers. 



   Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, insbesondere für die Nebenstelle von selbsttätigen Zwischenstellenumschaltern einen Induktionswecker als in Serie schaltbaren Zweitwecker mit hohen Anforderungen an die Ansprechempfindlichkeit und die Symmetrierbarkeit des magnetischen Systems zu finden, um Impulsströme wechselnder Polarität mit zusätzlichem Gleichstromanteil zu einem sicher abgebbaren Rufsignal verarbeiten zu können, wobei die positiven und negativen Impulse sehr unterschiedliche Impulsformen aufweisen und zudem die Dauer dieser Impulse unterschiedlich ist. 



   Diese Aufgabe wird   erfindungsgemäss   dadurch gelöst, dass zur Veränderung des Ankerhubes im Luftspalt nichtmagnetische, verriegelbare Schrauben in Schraublöchern der einzelnen Polschuhe vorgesehen sind, wobei die Schrauben mit dem Schraubenbolzen in den Luftspalt hineinragen und senkrecht zur Richtung des Luftspaltes verstellbar sind. 



   Der Vorteil der   erfindungsgemässen   Lösung besteht insbesondere darin, dass die gestellten hohen Anforderungen mit einfachen Mitteln erreichbar sind, wobei zudem eine leicht zu bewerkstelligende Justiermöglichkeit dadurch gegeben ist, dass Luftspaltbreite, Luftspaltlage und Ankerhub im Luftspalt an beiden Ankerenden einstellbar sind, wodurch weitgehend symmetrische Magnetflüsse im Anker herstellbar sind und eine hohe Ansprechempfindlichkeit einstellbar ist und zudem die Ansprechempfindlichkeit bei Umpolung gleichgehalten werden kann. Die Einstellung des Ankerhubes erfolgt durch die in den Luftspalt hineinragenden, aus nichtmagnetischem Material bestehenden Schrauben. Durch diese nichtmagnetischen Schrauben wird auch das Kleben des Ankers verhindert.

   Zudem ist bei Schrauben bei   allfälliger   Abnutzung oder Beschädigung eine einfache Austauschbarkeit gegeben. Wesentliche Vorteile bestehen noch darin, dass in einfacher Weise sehr unsymmetrische Signale verarbeitet werden können, wobei ein Wohlklang und Vollklang des Glockensignals erreichbar ist. Wesentlich ist dies   z. B.   bei Signalanlagen im Freien oder in grossen Lagerräumen. Durch die erfindungsgemässe Justiermöglichkeit ist ein Nichtansprechen oder nur einseitiges (nur eine Glockenschale) Ansprechen, was eher ein Schnarren und weniger gut hörbar ist, verhinderbar. Zudem ist auch eine Nachjustierung in einfacher Weise möglich. 



   Es ist also mit der erfindungsgemässen Einrichtung möglich, ankommende elektrische unsymmetrische Signalimpulse durch ein mechanisches Wandler-System in weitgehend symmetrische akustische Signale umzuwandeln. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigt Fig. 1 eine   Schrägrissdarstellung   eines erfindungsgemässen Induktionsweckers mit teilweise symbolisch angedeuteten Elementen. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die Pole --1, 2-- eines Dauermagneten --3-- sind als rechteckige Platten ausgebildet und haben parallel zu den Rechteckschmalseiten   Längsschlitze --4-- zum   Durchstecken von Zylinderkopfschrauben   --5-,   die als Befestigungselement für L-förmige   Winkelstücke-6, 7,   8, 9-- aus Weicheisen dienen. Die kurzen Schenkel der   Winkelstücke --6,   7,8, 9-- sind einander so zugewendet, dass die Schenkel- aussenseite der oberen   Winkelstücke --6, 8-- und   die Schenkelinnenseite der unteren   Winkelstücke --7, 9--   als einander parallel gegenüberliegende Ebenen einen Luftspalt bilden, wobei die kurzen Schenkel der   Winkelstücke --6,   7,8, 9-- als Polschuhe --10, 11,12, 13-- dienen.

   In die beiden Luftspalte eingesteckt befindet sich ein rechteckiger plattenförmiger Anker --14-- mit einer symbolisch dargestellten mittigen
Lagerachse --15-- und über (senkrecht zu und an dieser befestigt) einen Hebelarm --16-- mit einem
Klöppel --17--. Der Anker --14-- ist von einer feststehenden Wicklung --18-- umgeben, in der der Anker - frei beweglich ist.

   In den kurzen Schenkeln der   Winkelstücke --6,   7,8, 9-- (7,9 nicht dargestellt) sind senkrecht zur Polschuhebene Schraublöcher vorhanden für die Aufnahme von mittels Gegenmutter sicherbaren, nichtmagnetischen Zylinderkopfschrauben als   Ankerhubschrauben --19, 20--,  
Auf Grund der beschriebenen erfindungsgemässen Weckerausführung ist eine sehr weitgehende
Justierung des Induktionsweckers ermöglicht   u. zw.   ist durch Verstellen der   Winkelstücke-6,   7,8, 9-- die Lage und die Breite der beiden Luftspalte und durch Verstellen der Ankerhubschrauben eine
Begrenzung des Ankerhubes in den beiden Luftspalten ermöglicht. 



   In der gezeichneten Ankerstellung bewirkt der   Dauermagnet   --3-- im Anker --14-- einen Gleichfluss vom magnetischen Nordpol --N-- über den Polschuh --13-- und den Anker --14-- zum Polschuh --10-- und zum magnetischen   Südpol --S-- und   einen gegengerichteten, durch die Luftspalte kleineren Gleichfluss vom magnetischen Nordpol --N-- über den Polschuh-12-- und den Anker --14-- zum Polschuh --11-- und weiter zum magnetischen   Südpol --S--.   Diesen magnetischen Flüssen ist der durch die Wicklung   - -18--,   die mit Impulsstrom beaufschlagt ist, bewirkte Fluss überlagert, wobei sich dieser Wechselfluss auch ungleich auf die beiden Wege aufteilt.

   Die höchste Ansprechempfindlichkeit ist dann gegeben, wenn bei voreingestellten Luftspalten ein die Summe der magnetischen Gleichflüsse im Anker geringfügig übersteigender, jeweils gegensinnig wirkender Wechselfluss eine Ankerumstellung bewirkt. Anzustreben ist eine möglichst symmetrische Summenwirkung aus Gleich- und Wechselflüssen in beiden Ankerendstellungen. 



   Bei bekannten Ausführungsformen erfolgt die Einstellung des Ankerhubes nur durch Verschieben der beiden   Polschuhpaare --10,   11 und 12, 13--. Durch die verschiedenen Eisenqualitäten (magnetischer Widerstand) und die ungleichmässige Justierung ergeben sich unterschiedliche Gleichflusswerte und damit unterschiedliche Haltekräfte in den beiden Ankerendstellungen. 



   Durch die Erfindung kann mittels zweier   Ankerhubschrauben-19, 20-- aus   Messing in den beiden oberen Polschuhen-10 und 11-- die Einstellung der Ansprechempfindlichkeit und auch die Symmetrierung der beiden Gleichflüsse unabhängig vom Luftspalt und von der Qualität des Eisenkreises eingestellt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Polarisierter Induktionswecker zur Verwendung als in Serie geschalteter Zweitwecker, insbesondere für Fernsprech-Nebenstellen von selbsttätigen Zwischenstellenumschaltern, bestehend aus einem mittig gelagerten, länglich plattenförmigen, drehbaren Weicheisenanker mit einer ihn teilweise umgebenden, feststehenden, wechselstromgespeisten Spule und mit über dessen Ankerachse über einen Hebelarm verbundenen Klöppel für Glockensignale, wobei die beiden Enden des Ankers jeweils zwischen zwei plattenförmig ausgebildeten, mit den Polen eines Dauermagneten verbundenen, mit das Kleben des Ankers verhindernden, den Luftspalt geringfügig verengenden Elementen versehenen Polschuhen liegen, welche Polschuhe zur Einstellung der Spaltbreite einzeln verstellbar sind,
    und wobei bei Übergang des Ankers von einer in die andere Ankerendstellung eine Umkehrung des magnetischen Flusses im Anker erfolgt, EMI2.1 <Desc/Clms Page number 3> nichtmagnetische, verriegelbare Schrauben (19,20) in Schraublöcher der einzelnen Polschuhe (10,11, 12,13) vorgesehen sind, wobei die Schrauben (19,20) mit dem Schraubenbolzen in den Luftspalt hineinragen und senkrecht zur Richtung des Luftspaltes verstellbar sind.
AT449877A 1977-06-24 1977-06-24 Polarisierter induktionswecker zur verwendung als in serie geschalteter zweitwecker, insbesondere fuer fernsprech-nebenstellen von selbstaetigen zwischenstellenumschaltern AT349539B (de)

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