DE1823772U - Elektrisch geschalteter gleichstrommagnet. - Google Patents

Elektrisch geschalteter gleichstrommagnet.

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DE1823772U
DE1823772U DE1959M0032495 DEM0032495U DE1823772U DE 1823772 U DE1823772 U DE 1823772U DE 1959M0032495 DE1959M0032495 DE 1959M0032495 DE M0032495 U DEM0032495 U DE M0032495U DE 1823772 U DE1823772 U DE 1823772U
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Germany
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magnet
excitation
current
armature
excitation coil
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MAGNETSCHULTZ SPEZIALFABRIK FU
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  • Lle, ZLi2tschultz 3pezialfabrilc für elektromagnetische
    Apparate G. m. b. H. Yerpächterin in Hemmingen
    1
    Elek-L-risch~g222h21-beter Gleichstrommagnet
    Die neuerung betrifft einen elektrisch geschalteten
    Gleichstromrnagneten, bei welchem der Schaltanker und bzw.
    oder ein anderes Teil seines magnetischen Schlusses aus hartmagnetischem Jerkstoff hoher Remanenz und geringer Koerzitivkraft besteht. Bei derartigen Magneten ist die Erregerspule bereits durch einen kurzzeitigen Stromfluß permanent magnetisierbar, so daß der angezogene Anker stromlos haften bleibt und zu seinem Abfall eine unter Stromumkehr erfolgende kurzzeitige Erregung notwendig ist. Durch diese Erregung wird der Anker entmagnetisiert und kehrt in seine Ausgangslage zurück.
    Derartige Gleichstrommagnete werden vorteilhaft auf
    L
    verschiedenen Anwendungsgebieten benutzt. Sie dienen beispielsweise zur Steuerung mechanischer Schaltvorgänge, als -Steuerorgane in Kupplungen, zur Schaltung von Relais usw.
  • Es ist das Ziel der Neuerung für den beschriebenen Magneten eine Schaltanordnung zu schaffen, welche es ermöglicht den rregerstromkreis für die Magnetspule selbsttätig abzuschalten. Diese Abschaltung kann beispielsweise durch einen Zeitschalter erfolgen. Sie kann jedoch auch
    gemäß einer zweckmäßigen Ausführungsform der Neuerung durch
    die Entladung eines Kondensators gesteuert werden, welcher mit der Erregerspule des Gleichstrommagneten in Reihe geschaltet ist und welcher über einen Umschalter wahlweise an den Erregerstromkreis oder an einen ohm'schen Widerstand schaltbar ist, welcher parallel zum Kondensator und zur Erregerspule des iJagneten angeordnet ist.
  • Eine Stromumkehr zum Abfall des Ankers erübrigt sich bei einer Ausführungsform des Gleichstrommagneten, bei der die erregerspule des Magneten zwei gegenläufige Wicklungen trägt, die über einen Umschalter wahlweise schaltbar sind und je nach Kontaktstellung des Umschalters den Anzug oder Abfall des Ankers bewirken.
  • Ein wesentlicher Vorteil der Neuerung ist die bedeutende Stromeinsparung welche einmal durch das stromlose Halten des ankers und zum anderen durch die bei einem selbsttätigen Schalter begrenzte Hrregungsdauer der Magnetspule errreicht wird. ls weitere Einzelheiten der Neuerung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels nebst zweier Schaltmöglichkeiten.
  • Figur 1 zeigt einen teilweise im Axialschnitt dargestellten Gleichstrommagneten, Figur 2 zeigt ein Schaltschema für einen Gleichstrommagneten mit zwei gegenläufigen Erregerwicklungen und Figur 3 zeigt eine Schaltanordnung zur selbsttätigen Stromunterbrechung für die Erregerspule des Magneten.
  • Der in Figur 1 dargestellte Gleichstrommagnet ist in an sich bekannter aufgebaut. Der Anker sitzt an dem oberen Ende der Zugstange 2 und ist mit der Führungsstange 3 verbunden. Diese beiden Stangen gleiten in dem Führungstangenlager 5 und dem Zugstangenlager 4. Der magnetische Schluß wird von dem Kernstück 6, dem Mantel 9 und dem als Hubbegrenzung ausgebildeten Teil 7 gebildet. Dazwischen ist in dem z. B. aus Kunststoff bestehenden Spulenkörper 10 die Magnetspule 8 angeordnet. Während die Teile 6,9 und 7 aus weicheisen bestehen, ist der Anker 1 aus einem hartmagnetischen. erkstoff hoher Remanenz mit verhältnismäßig geringer Koerzitivkraft, so daß er bei Erregung der Spule 8 augenblicklich in einen permanenten Magneten verwandelt wird und auch nach Abschaltung der Spule haften bleibt.
  • Wird ein Stromstoß entgegengesetzt durch die Spule 8 geschickt, so wird der Anker entmagnetisiert und fällt augenblicklich ab.
  • Bei anderen Ausführungsformen kann der Anker 1 aus Weicheisen und eines oder mehrere der Teile 6,9 oder 7 aus einem hartmagnetischen Werkstoff bestehen, wegen der Verwendung von Permanentmagneten ist der Luftspalt zwischen Anker 1 und Jochstück 7 möglichst gering zu halten.
  • Anstatt bei dem gezeichneten Stumpfallirermagneten kann die Erfindung auch bei anderen Gleichstrommagneten, z. B. bei Magneten mit Außenkonus und Innenkonus angewendet werden.
  • Figur 2 zeigt das Schema einer von Hand zu betätigenden Schaltung für eine Erregerspule, die zwei gegenläufige Wicklungen 40 und 41 aufweist. Von der Stromquelle 36 fließt der Gleichstrom je nach Stellung des Schalters 37 entweder über den Kontakt 38 und die Wicklung 40 oder über den Kontakt 39 und der Wicklung 41, um den Anzug bzw. Abfall des Ankers zu bewirken. Die nach jedem Anzug und Abfall gewünschte Stromunterbrechung kann durch einen Zeitschalter erfolgen, der die Kontaktzunge 37 nach Berührung der Kontakte 38 bzw. 39 von denselben abhebt.
  • Bei dem in Figur 3 gezeigten Schaltschema erfolgt die Stromunterbrechung selbsttätig mit Hilfe des Kondensators 42. Ist der Kontakt 45-47 geschlossen, so wird der Kondensator 42 aufgeladen, wobei ein Stromstoß durch die Spule 43 läuft und den nnker anzieht. Für das Abfallen des Ankers wird der Kontakt 46-47 geschlossen. Dann läuft der durch die Entladung des kondensators 42 bedingte und durch den Widerstand 44 gedämpfte Stromstoß in entgegengesetzter
    T
    Richtung durch die Spule 43 ? wodurch der Anker entmagne-
    tisiert wird und abfällt. Der für den Anzug des Ankers erforderliche Stromimpuls bedarf keiner Dämpfung, während eine solche beim Abfall erwünscht ist.

Claims (4)

  1. Schutzansprüche 1. Elektrisch geschalteter Gleichstrommagnet, bei welchem der Schaltanker und bzw. oder ein anderes Teil seines magnetischen Schlusses aus hartmagnetischem Werkstoff hoher Remanenz und geringer Koerzitivkraft besteht und welcher durch einen kurzzeitigen Stromfluß durch die Erregerspule permanent magnetisierbar ist, so daß der angezogene Anker stromlos haftet und zu seinem Abfall eine unter Stromumkehr erfolgende kurzzeitige Erregung notwendig ist, durch die der Anker entmagnetisiert und in seine Ausgangslage zurückgebracht wird., dadurch gekennzeichnet, daß die Abschaltung des Erregerstromes selbsttätig erfolgt.
  2. 2. Gleichstrommagnet nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die selbsttätige Abschaltung des Magneten vom ßrregerstromkreïs durch einen Zeitschalter (z. B. 37) erfolgt.
  3. 3. Gleichstrommagnet nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die selbsttätige Abschaltung des Magneten vom Erregerstromkreis von einem Kondensator (42) gesteuert wird, welcher mit der Erregerspule (43) des Gleichstrommagneten in Reihe geschaltet ist und welcher über einen Umschalter (45) wahlweise an den Erregerstromkreis (36) oder an einen ohm'schen Widerstand (44) schaltbar ist., welcher parallel zum Kondensator und zur Erregerspule des Magneten angeordnet ist.
  4. 4. Gleichstrommagnet nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregerspule zwei gegenläufig e Wicklungen (40, 41) trägt, die über einen Umschalter (37) wahlweise betätigt werden und je nach Kontaktstellung des Umschalters den Anzug oder Abfall des Ankers bewirken.
DE1959M0032495 1959-07-31 1959-07-31 Elektrisch geschalteter gleichstrommagnet. Expired DE1823772U (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1224051B (de) * 1960-07-13 1966-09-01 Western Electric Co Verwendung eines Kohlenstoffstahles als Werkstoff fuer den Magnetkern elektromagnetisch verrasteter Schalter
DE3412545A1 (de) * 1984-04-04 1985-10-17 Gardena Kress + Kastner Gmbh, 7900 Ulm Automatisch steuerbare ventileinrichtung
DE3836513A1 (de) * 1987-10-26 1989-05-11 Inst Hydravlika I Pnevmatika Elektromagnetische steuereinrichtung
DE102014114336B3 (de) * 2014-10-02 2016-01-28 Kendrion (Donaueschingen/Engelswies) GmbH Permanentmagnetisches Haftsystem sowie Verfahren zum Betreiben eines solchen permanentmagnetischen Haftsystems

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DE3836513A1 (de) * 1987-10-26 1989-05-11 Inst Hydravlika I Pnevmatika Elektromagnetische steuereinrichtung
DE102014114336B3 (de) * 2014-10-02 2016-01-28 Kendrion (Donaueschingen/Engelswies) GmbH Permanentmagnetisches Haftsystem sowie Verfahren zum Betreiben eines solchen permanentmagnetischen Haftsystems

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