DE415999C - Wechselstromglocke - Google Patents

Wechselstromglocke

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DE415999C
DE415999C DER61730D DER0061730D DE415999C DE 415999 C DE415999 C DE 415999C DE R61730 D DER61730 D DE R61730D DE R0061730 D DER0061730 D DE R0061730D DE 415999 C DE415999 C DE 415999C
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permanent magnet
magnet
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edge
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K1/00Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs
    • G10K1/06Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube
    • G10K1/062Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube electrically operated
    • G10K1/063Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube electrically operated the sounding member being a bell
    • G10K1/064Operating or striking mechanisms therefor

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Breakers (AREA)

Description

  • Wechselstromglocke. Bei den bekannten Wechselstromglocken besteht der permanente Magnet gewöhnlich aus einer U-förmigen oder winkelförmigen Stahlstange, deren eines Ende in der Nähe des Ankers angebracht ist, der zwischen Spitzen auf einem besonderen Halter gelagert ist, welcher zwecks Einstellung der Luftspalten der magnetischen Kreisläufe verschoben werden kann. Diese Bauart leidet an verschiedenen Mängeln, die sich namentlich bei einer Massenherstellung geltend machen. Teils ist die Anbringung des Ankers in der angegebenen Weise umständlich, teils ist die Stahlstange, die den permanenten Magneten bilden soll, geneigt, sich bei der Härtung zu krümmen, so daß ein Nachschleifen stattfinden muß, um seine Umbiegung in Winkel zu bringen. Diese Mängel werden durch die läut der vorliegenden Erfindung angegebenen Glocke beseitigt, die ferner so einfach ausgeführt ist, daß sie sich weit billiger als die erwähnten bekannten Glocken herstellen läßt. Das Hauptmerkmal der Glocke laut der Erfindung ist, daß der Anker auf einer Kante des permanenten Magneten ruht. Dieser ist am besten plattenförmig ausgestaltet und zwischen den Spulen angebracht, und man läßt dann den Anker auf einer Kante an der einen Endfläche des Magneten schwenken, wobei die Kante vorzugsweise abgerundet ist. Der Anker wird an der Kante durch die magnetische Anziehung gehalten und mittels Stiften gesteuert, deren Achsen durch die Berührungslinie zwischen dem Anker und der Kante gehen und die durch Öffnungen im Anker hindurchgehen. Diese Öffnungen sind an der gegen die Kante gekehrten Seite des Ankers enger und erweitern sich so gegen die andere Seite des Ankers, daß der Anker hier beim Schwenken die Steuerstifte nicht trifft. Die Erfindung betrifft ferner Anordnungen zur Einstellung der Luftspalten der magnetischen Kreisläufe, und zwar dadurch, daß der permanente Magnet nebst dem Anker in die Richtung der Achsen der Spulen verschoben wird.
  • Eine Ausführungsforti der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine Wechselstromglocke in Vorderansicht.
  • Abb.2 zeigt dieselbe in Vorderansicht, nachdem die Spulen entfernt sind, wobei die Glockenschalen und ein Teil des Halters, der diese trägt, nicht gezeigt sind.
  • Abb.3 zeigt einen Querschnitt nach der Linie III-III der Abb. 2, und Abb.4 zeigt einen Längsschnitt nach der Linie IV-IV in Abb. i.
  • Die Glocke hat in bekannter Weise zwei Spulen a, die in Reihen geschaltet verbunden sind und durch die ein Wechselstrom gesandt wird, wenn die Glocke läuten soll. Die Spulen a sind auf Eisenkerne b gewickelt, die mittels Schrauben c auf dem einen Flansch d. eines U-förmigen Halters d befestigt sind, welcher am besten aus Messing oder einem sonstigen nicht magnetisierbaren Material hergestellt ist. Der permanente Magnete der Glocke wird aus einem Stahlstück gebildet, das in der Mitte zwischen den Spulen a angebracht ist. Die eine Endfläche f des Magneten ist abgerundet, und gegen diese Endfläche ruht der Anker g der Glocke, der gewöhnlich allein durch die magnetische Anziehung am Magnet festgehalten wird. Beim Läuten der Glocke schwingt der Anker in bekannter Weise um eine Achse hin und her, welche annähernd mit dessen Mittellinie zusammenfällt, indem die entgegengesetzten Enden des Ankers infolge des Einflusses der Wechselströme auf die von dem permanenten Magneten erzeugten magnetischen Kreisläufe abwechselnd von den Kernen b angezogen «-erden. Bei dem Schwingen des Ankers liegt er an dem abgerundeten Ende f des Magneten an. Der Anker g wird während dieser Bewegung von zwei Stiften h gehalten, die aus den glatten Enden von Schrauben j gebildet sind (Abb.4), welche durch den unteren Flansch d, des Halters d geschraubt sind. Die Stifte 1z gehen durch öffnungen im Anker g, und ihre Endflächen liegen gegen den Magneten e an. Von diesen Öffnungen kann die eine die Form eines hegelförrni'gen Loches k haben, während die andere am besten von einem Schlitz k, (Abb. 4) gebildet wird, welcher unten weiter ist als oben. Wegen der besonderen Form der öffnungen k, k, wird der Anker nur von den Enden der Stifte h gehalten, während der übrige Teil der Stifte vom Anker bei dessen Wiegen nicht berührt wird.
  • Am Anker g ist eine federn.je Stange l befestigt, die am Ende einen Klöppelt, trägt, der beim Läuten gegen Glockenschalen in schlägt. Diese werden von Säulen n, die am Flansch d= befestigt sind, getragen.
  • Um die Empfindlichkeit der Glocke und die Kraft des Läutens zu regeln, sind die Luftspalten der magnetischen Kreisläufe dadurch veränderlich gemacht, daß der Magnet e im Halter d verschiebbar angeordnet ist. Die eine Seitenkante des Magneten liegt gegen den Grundsteg des Halters an, und sein oberes Ende geht durch einen im Flansch d2 ausgearbeiteten Schlitz o, der den Magneten während der Verschiebung lenkt. Der Magnet wird ferner in der Nähe seines anderen Endes durch zwei vorn Grundstege des Halters d hervorstehende Nocken p gehalten, die gegen die Seitenflächen des Magneten anliegen. Das Verschieben des Magneten wird durch Verstellung der Schrauben j ausgeführt, deren Enden, wie früher erwähnt, gegen die Endfläche f des Magneten anliegen. Der Magnet wird stets mittels einer Feder q gegen die Schrauben j gehalten, die aus einer federnden Stange bestehen kann, deren Enden von hervorstehenden Nocken r an den Seiten des Halters d festgehalten werden. Die Mitte der Feder geht durch ein Lochs im Magneten e; dieses Loch ist derart angebracht, claß die Feder den Anker nicht nur gegen die Schrauben j, sondern auch gegen den Grundsteg des Halters d hält. Bei der Einstellung rles Magneten geht der Anker mit, so daß die Luftspalten zwischen ihm und den Polschuhen b, an den unteren Enden der Kerne b verändert werden. Das obere Ende des Magneten. ist zwischen Polschuhen b; an den oberen Enden der Kerne b angebracht. Die Polschuhe b., werden dadurch festgehalten, daß sie zwischen den Kernen und dem Flansch d. durch die Schrauben c eingespannt sind. Die einander benachbarten Kanten der beiden Polschuhe b. können an den Seitenflächen des Magneten e anliegen, wie in der Abbildung gezeigt, aber man kann auch diese Kanten etwas vom Magneten entfernt liegenlassen, so daß hier Luftspalten entstehen, wenn man eine empfindliche, aber schwach läutende Glocke wünscht.
  • Der Halter d kann aus einer Metallplatte ausgestanzt werden, die durch Druck in U-Form gebogen wird. Gleichzeitig werden die Nocktn r und p eingedrückt. Im Grundstege des Halters befindet sich eine Aussparung d;, die bequemen Zutritt zu der Hinterseite der Spulen a gewährt, wenn die von den Spulen ausgehenden Drahtenden verbunden werden sollen. .
  • Im Flansch d, sind verstellbare Schrauben t eingeschraubt, die den Ausschlag des Ankers begrenzen. Diese Schrauben, wie auch die Schrauben j, sind mit Gegenmuttern versehen. Wenn man wünscht, daß die Glocke nur für polarisierten Strom ansprechen soll, kann man im Flansch d,., wie in Abb. 2 gezeigt, eine hohle Schraube v einschrauben, in welcher eine Schraubenfeder angebracht ist, deren Ende x hervorragt und gegen die eine Seite des Ankers g anliegt, so daß der Anker normal in seiner einen Endlage nachgiebig gehalten wird. Die Glocke wird dann in bekannter Weise nur bei Strompulsationen läuten, die das Feld durch denjenigen Kern b verstärken, der von der Schraube v am «-eitesten entfernt ist.

Claims (12)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wechselstromglocke, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker sein Auflager auf einer Kante des -permanenten Magneten hat.
  2. 2. Wechselstromglocke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der permanente Magnet, auf dessen einer Kante der Anker sein Auflager hat, plattenförmig ausgebildet und zwischen den Spulen angebracht ist.
  3. 3. Wechselstromglocke nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß diejenige Kante, auf der der Anker sein Auflager hat, abgerundet ist. - d..
  4. Wechselstromglocke nach Anspruch i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker nur mittels der magnetischen Anziehung gegen die Kante gezogen wird.
  5. 5. Wechselstromglocke nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker durch Stifte gehalten wird, die durch üffnungen im Anker hindurchgehen und deren Achse durch die Berührungslinie zwischen dem Anker und der Kante des permanenten Magneten geht.
  6. 6. Wechselstromglocke nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Üffnungen im Anker für die Haltestifte sich an der der Kante zugekehrten Seite verengen und sich nach der entgegengesetzten Seite so erweitern, daß der Anker beim Schwenken nicht durch die Haltestifte behindert wird.
  7. 7. Wechselstromglocke nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftspalten der magnetischen Kreisläufe dadurch einstellbar sind, daß der permanente Magnet mit dem auf seiner Kante ruhenden Anker in Richtung der Spulenachse verschoben werden kann. B.
  8. Wechselstromglocke nach Anspruch 2 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß der plattenförmige permanente Magnet (e) an dem von dem Anker abgekehrten Ende zwischen auf den Spulkernen angebrachten Polschuhen (b2) angeordnet ist, die sich gegen die Seitenflächen des Magneten erstrecken und vorzugsweise an diesen anliegen. g.
  9. Wechselstroinglocke nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der permanente Magnet (e) bei der Einstellung von einer Feder (q) beeinflußt wird, die den Magneten stets gegen eine oder mehrere Einstellschrauben (j) anhält, auf denen die Endfläche des Magneten aufliegt und mittels deren die Luftspalten der magnetischen Kreisläufe einstellbar sind. i o.
  10. Wechselstromglocke nach Anspruch g, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellschrauben (j) für die Luftspalten der magnetischen Kreisläufe gleichzeitig die Haltestifte des Ankers bilden. i i.
  11. Wechselstromglocke nach Anspruch 7, 8, g oder io, dadurch gekennzeichnet, daß der permanente Magnet (e) während seiner Verschiebung an dem den Polschuhen (b2) der Spulkerne zugekehrten Ende in einem Schlitz (o) des einen Flansches (d2) eines U-förmigen Halters (d) geführt wird, dessen Grundsteg längs der einen Seitenkante des Magneten liegt und an dessen anderem Ende hervorspringende Nocken (p) vorgesehen sind, die an den Seitenflächen des Magneten anliegen und für diesen eine Führung bilden.
  12. 12. Wechselstromglocke nach Anspruch i i, dadurch gekennzeichnet, daß der andere Flansch (d,) des U-förmigen Halters die Haltestifte (h) des Ankers, die Einstellschrauben (j) des permanenten Magneten und die Anschlagstifte (t) trägt, die die Bewegung des Ankers begrenzen. 13- Wechselstromgloeke nach Anspruch g und i i, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (q), mittels deren der perinanente Magnet (e) verschoben wird, stangenförmig ist und an ihren Enden im Halter (d) festgehalten wird, während ihr mittlerer Teil durch ein Loch (s) im Magneten geht. 14- Wechselstromgloeke nach Anspruch g und i i oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (q) den permanenten Magneten teils gegen die Einstellschrauben (j) und teils gegen den Grundsteg des Halters (d) hält.
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