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Die Erfindung betrifft eine Handmühle mit einem Bodenstein und einem in diesem drehbar gelagerten und über eine Handkurbel in Drehung versetzbaren Mahlstein, der zum Bodenstein einen Abstand und eine Beschickungsöffnung hat, wobei in den einander zugewendeten Flächen des Mahl- und Bodensteines Rillen vorgesehen sind.
In der AT-PS Nr. 175765 ist eine Mahlmaschine mit einem eigenen zylindrischen Einlaufrohr geoffenbart, wobei auch eine zentrale Mengenregulierung des eingeführten Gutes vorgenommen werden kann. Diese für Grossmühlen entwickelte Vorrichtung ist kompliziert und deren Konstruktion könnte auf Haushaltsmühlen nicht einfach übertragen werden.
Es ist Aufgabe der Erfindung, die eingangs erwähnte Handmühle so zu verbessern, dass ein einfacher Aufbau, und eine wirksame von aussen leicht bedienbare Regelung des eingebrachten Mahlgutes erreicht wird.
Die Erfindung besteht daher darin, dass der Mahlstein selbst zu einem Einlauf trichter ausgebildet ist, dass die Beschickungsöffnung am zur Mitte hin geneigten Boden des Trichters unmittelbar neben der Achse des Mahlsteines angeordnet ist und durch eine die Handkurbel bzw. den drehbaren Mahlstein durchsetzende Regulierschraube mehr oder weniger schliessbar ist, wobei in der Achse in der Höhe der Öffnung eine Aussparung vorgesehen ist.
Damit erspart man sich nicht nur einen separaten Einlauftrichter, sondern erhält eine Feinregulierung des zugeführten Mahlgutes auf einfache Weise durch die leicht zugängliche Regulierschraube.
Die Erfindung besteht auch darin, dass der Mahlstein durch eine auf der Achse sitzende, aus Mutter und Gegenmutter bestehende Vorrichtung höhenverstellbar ist.
Die Erfindung ist in der Zeichnung an Hand eines Ausführungsbeispieles näher veranschaulicht, die die erfindungsgemässe Handmühle in einem Vertikalschnittbild zeigt.
Die erfindungsgemässe Handmühle zur Herstellung von Mahlgut und Mehlen besteht im wesentlichen aus einem Bodenstein --1--, aus einem drehbaren Mahlstein -- 2-- und einer Handkurbel --3-- für den drehbaren Mahlstein.
Der Bodenstein --1-- bildet einen ihn umgebenden Aufnahmebehälter --4-- für das Mehl mit einer Auslauföffnung --5-- und einer zentralen Achse--6--, deren unterer Teil --7-- im Bodenstein - verankert ist und deren oberer Teil --8-- zur Befestigung des drehbaren Mahlsteines --2-- ein Gewinde trägt.
Der Bodenstein --1-- besitzt an seiner Oberfläche Rillen--9--, die sich als gekrümmte Radialkanäle von der zentralen Achse --6-- entfernen und die Körner zu den Mahlflächen--10--bringen.
An seinem oberen Teil besitzt der drehbare Mahlstein--2--einen Fülltrichter--11--für die Körner.
Dieser Trichter --11-- steht mit dem Inneren der Mühle durch die Zufuhröffnung --12-- in Verbindung.
An seiner Unterseite besitzt der drehbare Mahlstein eine Rille --13-- in Spiralform, die die Beförderung der Körner zur Mahlfläche --10-- begünstigt und ein Aufsteigen der bereits grob gemahlenen Körner zur Beschickungsöffnung --12-- hin und in den Trichter --11-- hinein verhindert. Diese Rille - kann auch in einem separaten Teil hergestellt und in einer zu diesem Zweck im unteren Teil des drehbaren Mahlsteines vorgesehenen Lagerung angebracht werden.
Die Beschickungsmenge der Körner durch die Öffnung --12-- hindurch ist mittels einer durch einen Knopf --15-- zu betätigenden Schraube --14-- regulierbar, die die Handkurbel --3-- bzw. den drehbaren Mahlstein-2-durchsetzt und in die Öffnung --12-- eingreift und diese mehr oder weniger schliesst.
In Höhe der Öffnung --12-- besitzt die Achse --6-- eine Aussparung, die entweder geradlinig, schneckenförmig oder konisch verlaufen kann und die ein Gleiten der Körner zu den Mahlsteinen hin begünstigt, namentlich wenn die Dosierung des Körnerdurchganges auf ein Minimum reduziert ist.
Die Handkurbel --3-- des drehbaren Mahlsteines --2-- ist auf letzterem befestigt, u. zw. entweder mit zwei Schrauben --16-- im Zusammenwrken mit den im Mahlstein versenkten Einpressteilen --17-- oder mit zwei Zapfen oder ähnlichen Verbindungselementen, wobei die Führung der Handkurbel --3-- auf der Achse --6-- durch ein Nadellager --18-- gewährleistet wird.
Die Höhenverstellung des drehbaren Mahlsteines --2-- wird durch eine Vorrichtung erreicht, die aus einer Mutter --19-- und einer Gegenmutter --20-- besteht, wobei diese Vorrichtung auf der zentralen Achse --6-- mehr oder weniger stark angezogen wird zur Bestimmung der Mahlfeinheit. Unter der Vorrichtung befindet sich unter Zwischenschaltung einer oder mehreren Unterlegscheiben --21--, ein Nadellager --22--. Dieses gewährt zusammen mit dem Wälzlager --18-- eine ausgezeichnete Funktion der Mühle unter sämtlichen Arbeitsbedingungen.