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in den Absatz einzutreiben. Der Werkstückträger gleitet in einer wagerechten Führung 4 des senkrecht auf und ab bewegbaren Kopfes 6. Der Werkstückträger wird zwecks Füllens des Nagelblockes vom Arbeiter von der in punktierten Linien gezeichneten Lage in die mit vollen Linien angedeutete Stellung (Fig. 1) gebracht.
Der Nagelzuführer 8 überträgt Nägel vom Ablieferungsmechanismus 10 irgend einer geeigneten Bauart zum Nagelblock 2. Der Nagelzuführei ist mittels Feder und Nut auf der senkrechten Spindel 12 bewegbar, welch letztere bei 14 drehbar im Maschinengestell gelagert ist und mittels eines Handgriffs 16 vom Arbeiter hin und her bewegt werden kann. Bewegt sich der Nagel- zuführer in die Lage um Nägel aufzunehmen, so wird derselbe durch die Zusammenwirkung
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Nageizuführer 8 sind gekuppelt, um sich gemeinsam zu bewegen. Ein Lenker 38 ist an einem Ende durch ein Universalgelenk 40 mit dem Schieber 32 und am anderen Ende ebenfalls durch ein Universalgelenk 42 mit einem Arm des Winkelhebels 44 verbunden.
Der Winkelhebel 44 ist mit einem Arm 46 drehbar verzapft, welch letzterer starr mit einer Spindel 48 verbunden ist.
Das obere Ende der Spindel 12 trägt einen Rahmen 50, auf welchem eine senkrechte Stange 52 vorgesehen ist. Ein mit dem anderen Arm des Winkelhebels 44 drehbar verbundener Lenker 54 bewegt sich unabhängig auf der Stange 52. Diese Verbindung zwischen dem Nagelzuiührer und
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hewegungen desselben um eine wagerechte Achse.
Auf der Welle 30 des Absatzstützenträgers 28 ist ein dreiarmiger Hebel 56 aufgekeilt und jeder Arm dieses Hebels ist am Ende mit einer Reibrolle 57 versehen. Wird nun der Schieber 32 durch die Bewegung des Nagelzuführers 8 gegen den Nagelblock einwärts bewegt, so wird eine der Reibrollen 57 mit der Anschlagfläche 62 einer auf dem Schlitten 36 drchbar angebrachten Platte 6-1 in Berührung gebracht. Der Hebel 56 wird hiedurch in die in Fig. 3 dargestellte Lage gedreht.
Während der Rückbewegung des Nagelzuführers wirkt die Anschlagfläche 58 einer auf dem Schlitten. 36 vorgesehenen Platte 60 auf eine der Reibrollen 57 und dreht den Träger weiter, um eine der Absatzstützen mit dem Absatze in jene Lage zu bringen, in welcher die Nägel eingetrieben werden. Für gewöhnlich wird die Platte 64 in der in Fig. 3 und 4 dargestellten Lage gphaltell. Ein Anschlag 66 begrenzt die Bewegung der Platte 64 in einer Richtung und eine nicht
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anderen Ende zu einem Kegelrade 80 ausgebildet ist. Das Rad 30 greift in ein zweites Kegelrad 82 ein, welches auf der Welle 84 aufgekeilt ist. Die Welle 84 lagert im Schieber. 32 und wird vom Arbeiter mittels eines handrades betätigt.
Während der Drehung des Trägers 28 wird die Welle. S4 durch das rotierende Kegelrad 80 mitgedreht ; da jedoch zwischen den Klammern und deren Führungen genügend Reibungswiderstand vorhanden ist, um relative Bewegungen derselben zu verhindern, so bleibt deren gegenseitige Lage unverändert. Jede der Hinterklammern 68 trägt ein Keilstück 85, welches sich gegen einen Vorsprung 83 der benachbarten Frontklammer 70 stützt. Die Frontklammern 70 sind mit je einer Feder 74 versehen, welche den Vorsprung 83 jeder Frontklammer mit dem Keilstück 85 zusammenhalten.
Es ist klar, dass durch Einstellung
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gegen den Fersenteil des Schuhes presst, in die richtige Lage gebracht wird, um einen gleichmässigen Druck auf die ganze Tretfläche des Absatzes ausüben zu können. Vermöge der Einstellung des Schlittens 36 können Nägel normal oder schräg zur Tretfläche des Absatzes eingetrieben werden. Die Führung 88 hat vorteilhaft die Form eines Kreisbogens, dessen Mittelpunkt auf oder nahe der Ebene der Fersenfläche liegt. Die Spindel 48 ist mit einem Schlitz 94 (Fig. 4) versehen und ein Klemmbolzen 96 ermöglicht die Sicherung des eingestellten Schlittens 36.
Die Vorrichtung, welche den vom Arbeiter in seine vorgezogene Stellung (Fig. 3) gebrachten Nagelblock einstellt, um die Treiberführungen in gerade Linie mit den Nagellöchern des Nagelzuführers zu bringen, besteht aus einem bei 100 im Maschinengestell drehbaren zweiarmigen
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auf der Spindel 12 vorgesehenen Exzenter 104 betätigt wird. Der Hebel 98 wirkt auf einen Vorsprung 106 am Werkstückträger, so dass durch Bewegung des Nagelzuführers, um Nägel abzuliefern (Fig. 3), der Nagelblock durch den Hebel 98 auswärts bewegt wird, um die Treiberführungen in gerade Linie mit den Nagellöchern des Nagelzuführers zu bringen. Ein hier nicht gezeigter zu diesem Zweck geeigneter Anschlag wird angeordnet, um die Auswärtsbewegung des Nagelblocks zu begrenzen.
Der Arbeitsgang der Maschine ist kurz folgender : Der Werkstückträger befindet sich nahezu in äusserster Lage, während der gefüllte Nagelzuführer vom Arbeiter gegen den Nagelblock be- wegt wird, um Nägel abzuliefern. Während dieser Bewegung wird der Nagelblock mechanisch eingestellt, so dass seine Treiberführungen in gerade Linie mit den Nagellöchern des Zuführers gelangen. Gleichzeitig wird eine Absatzstütze, in welche der Arbeiter einen Absatz einlegte, um die Welle 30 des Absatzstützenträgers gedreht, wodurch sich der Absatz der Lage, in welcher die Nägel eingetrieben werden, nähert.
Die Feder 24 drückt den Nagelzuführer nachgiebig gegen den Nagelblock herab und sobald die Nägel abgeliefert sind, bringt der Arbeiter den Nagel- zuführer in seine ursprüngliche Lage zurück, um wieder Nägel aufzunehmen. Während des Rückganges wird der Zuführer durch den Daumen 18 gehoben und ganz dicht zur Nagelablieferungs- vorrichtung gebracht und gleichzeitig wird auch die Bewegung der Absatzstütze mit dem auf- zunagelnden Absatze in die wirksame Stellung vollendet. Nachdem der Arbeiter den Schuh auf den Werkstückträger aufgebracht und diesen in seine rückwärtige Stellung zurückgeführt hat,
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Inzwischen legt der Arbeiter einen Absatz in die nächste Absatzstütze.
Es ist ersichtlich, daü auch eine grössere oder kleinere Anzahl von Absatzstützen als in der dargestellten Bauart an- gewendet werden können. Die Anordnung von drei Absatzstützen hat den Vorteil, dass dieselben von den Seiten der Maschine leicht zugänglich sind (Fig. 4).
Wird die Grösse des Absatzes verändert, so erscheint es notwendig, die Klammern ein-
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erfolgt um eine Achse, welche in oder nahe der Ebene des Fersenteiles des Schuhes liegt (Fig. f {) 0 Hiedurch wird erreicht, dass die Neigung des Absatzes eingestellt werden kann, ohne die Lage des Absatzes längsweise zum Schuhe zu ändern.
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allein mit derselben befestigt werden.
PATER-SPRAT
1. Absatzaufnaglmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass die Absatzstützen durch die Be-
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