AT328919B - Vorrichtung fur die durchschreibebuchhaltung - Google Patents

Vorrichtung fur die durchschreibebuchhaltung

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Bayer Horst Ing
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L3/00Platens or like sheet supports for manifolding using pressure-sensitive layers or intermediaries, e.g. for book-keeping purposes
    • B41L3/06Platens or like sheet supports for manifolding using pressure-sensitive layers or intermediaries, e.g. for book-keeping purposes with movable clamping or guiding means for the elements of the manifolding assembly

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  • Handling Of Cut Paper (AREA)

Description


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   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für die Durchschreibebuchhaltung mit einer Unterlagsplatte und seitlichen Längsrandführungen sowie mit Anschlägen für die zeilenrichtige Ablage der Form- bzw. Karteiblätter   (z. B.   ein Journal und zwei Kontoblätter). 



   Die Durchschreibebuchhaltung wird bisher grundsätzlich in der Weise vorgenommen, dass das Journal als unterstes Blatt auf der Schreibunterlage bzw. auf einem Buchungsautomaten angeordnet und die Kontoblätter für die Einzelbuchungen daraufgelegt werden. Um Buchhaltungsfehler weitgehendst auszumerzen und die
Durchführung von Buchung und Gegenbuchung auf zwei übereinandergelegten Karteiblättern sowie eine entsprechende Eintragung im Journal zu ermöglichen, wobei der Buchungsbetrag auf den Karteikarten in gegengleichen Wertrubriken aufscheinen soll, ist es bisher üblich, an der Vorrichtung gesonderte Führungen bzw. 



   Einspannvorrichtungen für das Journal und die Karteiblätter vorzusehen, die es ermöglichen, wenigstens eines der drei Formblätter od. dgl. gegenüber den beiden andern Formblättern nicht nur auf gemeinsame Buchungszeilen einzustellen, sondern auch um eine Wertrubrik versetzt anzuordnen, so dass   z. B.   die Sollrubrik des einen
Formblattes über der Habenrubrik des andern Formblattes zu liegen kommt und bei der Durchschrift also der eingetragene Betrag in gegengleichen Wertrubriken der beiden Kontenblätter aufscheint, wobei also ziffernmässig
Buchung und Gegenbuchung in einem Arbeitsvorgang vorgenommen werden. 



   Nachteilig ist hiebei, dass wegen des Versatzes der Kontenblätter entweder Kontenblätter mit verschiedener
Einteilung der Buchungsspalten und der Textspalten Verwendung finden müssen oder sich die Notwendigkeit ergibt, zunächst zu der jeweiligen Buchung gehörigen Kennzeichentext, z. B. Kontennummer, Datum und
Kurzbezeichnung des zu buchenden Betrages bei überdeckten Kontenblättern vorzunehmen und dann erst für die
Einsetzung des Betrages den Seitenversatz zur Erzielung von ziffernmässiger Buchung und Gegenbuchung vorzunehmen. Weitere Schwierigkeiten bereitet vor der Durchführung jeder Buchung die Einstellung aller an der
Buchung beteiligten Kontenblätter auf die nächste freie gemeinsame Zeile.

   Da das Journal von den aufgelegten
Karteiblättern abgedeckt ist, ist es notwendig, am Journal oder an der Vorrichtung eine die letzte beschriftete
Zeile des Journals kenntlich machende Markierung anzubringen und nach dieser die Kontenblätter ebenfalls auf die nächste freie Buchungszelle einzurichten. 



   Es ist nun zwar bekannt, Hilfsmittel zur Erzielung einer genauen Ausrichtung der übereinandergelegten
Kontenblätter auf gleiche Zeilen, d. h. auf genaue Fluchtstellung der Zeilenlinien vorzusehen, doch ermöglichen diese Hilfsmittel, die   z. B.   aus mehreren Kerben oder Löchern in den Kontenblättern und für den Eingriff in diese bestimmten Vorsprünge am Buchungsgerät bestehen, noch keine selbsttätige Ausrichtung auf die nächste gemeinsame freie Buchungszeile. 



   Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen, die das gemeinsame Eintragen eines Buchungstextes auf wenigstens drei übereinandergelegten Kontenblättern od. dgl. ermöglicht, wobei bei der Buchung des Buchungsbetrages zwangsweise Buchung und Gegenbuchung entstehen sollen und überdies Gewähr dafür gegeben wird, dass bereits durch das Einlegen bzw. beim Einlegen der Kontoblätter od. dgl. in die Vorrichtung selbsttätig eine Einstellung der Formblätter auf die erste gemeinsame freie Buchungszelle erfolgt. 



   Bei einer Vorrichtung der genannten Art wird die gestellte Aufgabe dadurch gelöst, dass sie wenigstens in dem einen Randbereich der Unterlagsplatte eine Schneid- oder Stanzvorrichtung zum gemeinsamen Abtrennen eines vorzugsweise stufenförmigen Randausschnittes zur Bildung einer Anschlagkante an den Form- bzw. 



  Karteiblättern besitzt und dass im Bereich der Stanzeinrichtung je ein Anschlag mit dem ihm zugeordneten Gegenanschlag für besagte Anschlagkante vorgesehen ist. 



   Durch die Schneid- oder Stanzeinrichtung erfolgt nach jeder Buchung eine Markierung, die angibt, bis zu welchen Bereich jedes Kontoblatt bereits beschrieben ist. Damit werden die Kontoblätter beim neuerlichen Einlegen in die Vorrichtung lediglich dadurch, dass sie bis zum Anschlag eingelegt werden, bereits auf die nächste freie Buchungszeile eingestellt und untereinander auf diese Buchungszeile ausgerichtet. An Stelle von durchgehenden, stufenförmigen Ausschnitten können auch Lochungen, Kerben u. dgl. angebracht werden. Schliesslich ist es auch möglich, zumindest für die unter das Journal einzulegenden Kontenblätter in der Schreibunterlage od. dgl. zusätzliche Führungen für den zweiten Längsrand vorzusehen. 



   Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung weist die Schneid- oder Stanzeinrichtung einen Stanzstempel od. dgl. auf, der selbst den Gegenanschlag für die ausstanzbaren Anschläge der Form- bzw. 



  Karteiblätter bildet bzw. trägt. 



   In den Zeichnungen ist eine erfindungsgemässe Vorrichtung beispielsweise veranschaulicht. Es zeigen Fig. l eine Vorrichtung für die Durchschreibebuchhaltung mit für die Durchführung einer Buchung eingelegten Kontoblättern und Journal in Draufsicht, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie   11-11   der   Fig. 1, Fig. 3   einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. l und Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 3. 



   Die Vorrichtung besitzt eine Stanzeinrichtung, die aus an beiden Enden der Plattenrandbereiche angeordneten Einzelstanzen besteht, welche durch eine gemeinsame Betätigungstaste verbunden sind. Jede Stanze besitzt einen Stanzstempel--l--, an den ein Anschlag angeformt ist, eine   Führung--2--für   den Stempel, eine   Matrize--3--,   die mit einer Schreibunterlage--12--fluchtet und in der eine Durchtrittsöffnung für den Stempel--l--vorgesehen ist, einen mit einer Taste versehenen Hebel--4--, eine Stempel und Hebel in der Ausgangsstellung haltende   Torsionsfeder --5-- und   ein   Ausgleichswiderlager-6--.   Die Buchungsplatte 

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   - -13--,   auf der die Stanzen gelagert sind, besitzt   Randführungen--7--,

     auf denen Zeilenmarkierungen --8-- vorgesehen sind, welche Randführungen zur Führung eines   Journalblattes --9-- und   von zwei unter 
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 jeden Fall gemeinsam. Falls   Karteiblätter--10--Verwendung finden,   deren Breite kleiner als die Breite des Journals gehalten ist, kann auf der   Schreibunterlage--12--eine   weitere Führung für den rechten Rand der Karteiblätter vorgesehen sein. 



   Beim Ausführungsbeispiel haben das Journal und die   Karteiblätter-10-Buchungszeilen   gleicher Breite aufgedruckt, die ebenfalls in gleich breite Spalten unterteilt sind. Am Journalblatt sind nur die Sollrubriken und auf den Karteikarten nur die Habenrubriken rückseitig mit einer die übertragung einer Buchung auf das darunterliegende Karteiblatt ermöglichenden Durchschreibebeschichtung versehen. Am Journal wird hiebei jede Ziffernbuchung in zwei gegengleichen Wertrubriken, also insgesamt zweimal eingetragen, wobei die Sollbuchung nur auf das unmittelbar unter dem Journal liegende Karteiblatt und die Habenbuchung nur auf das unterste   Karteiblatt --10-- übertragen   wird.

   Nach Durchführung der Buchung werden die Stanzen über die Taste betätigt, wodurch die Randausschnitte vom Journal und Karteiblättern um eine Zeile vergrössert werden, so dass bei jeder Folgebuchung Journal und Kontoblätter selbsttätig nach der   Zeilenmarkierung--8--auf   die nächste Buchungszeile ausgerichtet werden. 



   Sieht man das Journal als oberstes Blatt vor, kann man für das Journal ein Schrittschaltwerk vorsehen und die Anschläge lediglich auf den unter das Journal einzulegenden Kontenblättern ausstanzen. 



   Man kann die Stanzeinrichtung auch mit einer zusätzlichen Klemmeinrichtung kombinieren, die die Karteiblätter bis zum Lösen einer vorgesehenen Sperre festhält. Ferner kann man Zusatzeinrichtungen,   z. B.   



  Schauzeichen vorsehen, die anzeigen ob vor bzw. nach der Buchung das Ausstanzen od. dgl. der Anschläge ordnungsgemäss durchgeführt wurde oder nicht. 



   Die Vorrichtung nach der Erfindung kann auch im Zusammenhang mit Buchungsschreibmaschinen verwendet werden, wobei dann die Schneid- bzw. Stanzvorrichtung auf einer Buchungsmaschine angeordnet ist, die über Einführungstrichter, die vorzugsweise Sichtfenster aufweisen, bis zum jeweiligen Anschlag mit den Formbzw. Karteiblättern beschickbar ist. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Vorrichtung für die Durchschreibebuchhaltung, mit einer Unterlagsplatte und seitlichen Längsrandführungen sowie mit Anschlägen für die zeilenrichtige Anlage der Form- bzw. Karteiblätter, 
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