AT316993B - Aufnahme- oder Wiedergabegerät - Google Patents

Aufnahme- oder Wiedergabegerät

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Publication number
AT316993B
AT316993B AT821072A AT821072A AT316993B AT 316993 B AT316993 B AT 316993B AT 821072 A AT821072 A AT 821072A AT 821072 A AT821072 A AT 821072A AT 316993 B AT316993 B AT 316993B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
diaphragm
focus
eccentric shaft
beam path
objective
Prior art date
Application number
AT821072A
Other languages
English (en)
Inventor
Johann Nowak Ing
Huber Franz
Original Assignee
Eumig
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Filing date
Publication date
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B13/00Viewfinders; Focusing aids for cameras; Means for focusing for cameras; Autofocus systems for cameras
    • G03B13/18Focusing aids
    • G03B13/30Focusing aids indicating depth of field

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Diaphragms For Cameras (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein photographisches oder kinematographisches Aufnahme- oder Wiedergabegerät mit einem Objektiv, das eine in den Strahlengang des Objektivs ein- und ausschwenkbare Scheinerblende zum Feststellen der Bildschärfe sowie eine Fokussiereinrichtung aufweist, wobei zum Einschalten der Scheinerblende ein Stellorgan vorhanden ist. 
 EMI1.1 
 bisher zumeist mittels eines Fokustriebes, mit welchem die Lage des Projektionsobjektivs im Projektionsgerät verstellbar ist. Die Beurteilung der Bildschärfe erfolgt hiebei durch die Bedienungsperson subjektiv, d. h., die Bildschärfeeinstellung wird abgebrochen, sobald die Bedienungsperson den Eindruck hat, dass das auf der Projektionsfläche erscheinende Bild des Projektionsgegenstandes genügend scharf ist.

   Es ist für Vergrösserungsapparate bereits bekanntgeworden, eine Blende in den Strahlengang des Objektivs zu bringen, die das von der Lichtquelle ausgehende Lichtbündel zumindest etwa im Bereich der optischen Achse ausblendet. 



  Dadurch entstehen aus den ausseraxialen, durchgelassenen Strahlen zumindest zwei Bilder, die bei Scharfstellung des Objektivs zusammenfallen, bei Unschärfe hingegen deutlich auseinanderstehen. Eine derartige Blende ist in der Fachwelt als Scheinerblende auch für das Fokussieren von Kameras bekanntgeworden. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Aufbau und die Handhabung einer solchen Scheinerblende gegenüber den bekannten Einrichtungen zu vereinfachen und zu verbessern. Erfindungsgemäss geschieht dies dadurch, dass das Stellorgan zugleich das Stellorgan für die Fokussiereinrichtung des Objektivs bildet. Auf diese Weise kann mit einem einzigen Handgriff sowohl die Blende in den Strahlengang gebracht, als auch fokussiert werden. 



   Weitere Kennzeichen und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Patentansprüchen und einer Beschreibung von Ausführungsbeispielen des Erfindungsgegenstandes, welche in den Zeichnungen schematisch dargestellt sind.   Fig. 1   zeigt das optische Prinzipschema einer Scheinerblende, während Fig. 2 eine Draufsicht auf die erfindungswesentlichen Bauteile eines Projektionsgerätes zeigt. Fig. 3 ist eine Seitenansicht in Richtung des Pfeiles III der Fig. 2, Fig. 4 zeigt eine Blende zur Erzeugung zweier Teilbündel, während die Fig. 5 und 6 je eine Blende zur Erzeugung dreier Teilbündel zeigen. 



   Das Projektionsgerät gemäss   Fig. 1   weist eine   Lichtquelle--1--auf,   deren Licht mittels eines Spiegels 
 EMI1.2 
    --3-- geworfen- -3-- od. dgl. geführte Film --4-- wird   vom Licht der Lichtquelle durchleuchtet, wonach das Lichtbündel zu einem Projektionsobjektiv--5--mit einer Aperturblende--6--gelangt. Das Projektionsobjektiv--5-bildet das im   Bildfenster--7--befindliche   Objekt auf eine   Bildebene --8-, z.

   B.   eine Projektionswand 
 EMI1.3 
    dgl.--8--   gerichteten Strahlengang der   Lichtquelle--1--in   einer Pupillenebene des Projektionsobjektivs   --5-- eine Blende--10--einschaltbar,   die in ihrer in den Strahlengang eingeschalteten Stellung das von der Lichtquelle --1-- ausgehende Lichtbündel durch Ausblendung eines Teilbündels in zwei gleichzeitig zur   Bildebene --8-- gelangende Teilbündel --11, 12-- bzw.   in mehrere hohlkegelig angeordnete Teilbündel aufspaltet. Diese   Teilbündel   erzeugen auf der in der   Bildebene --8-- liegenden Projektionsfläche   eine der 
 EMI1.4 
 sich auch die Projektionen--13, 14--decken und zu einem einzigen Bildpunkt zusammenschrumpfen. 



   Voraussetzung hiefür ist, dass die   Blende--10--in   einer Pupillenebene angeordnet ist, da ansonsten auf dem Bildschirm   od. dgl.   nicht gegeneinander verschobene Gesamtbilder, sondern Teile des gesamten Filmbildes erscheinen. Weiters muss, wie bereits erwähnt, die   Blende--10--entweder   wenigstens zwei voneinander 
 EMI1.5 
 dargestellt, wobei ein in üblicher Weise rotationssymmetrisch zur optischen   Achse --15-- ausgebildeter   Spiegel   --2--   vorausgesetzt ist, so dass der Querschnitt des von der Lichtquelle-1--zur Bildebene--8geworfenen Strahlenbündels kreisförmig ist. 



   Fig. 4 zeigt eine   Blende--10--,   die die Grundform einer Kreisscheibe aufweist, von der zwei symmetrisch zum Mittelpunkt der Kreisscheibe angeordnete   Segmente-16, 17--abgeschnitten   sind. Der Grunddurchmesser-d--der Kreisscheibe muss zur Erzeugung zweier voneinander getrennter   Teillichtbûndel   gleich oder grösser sein als der Durchmesser-d'--des von der   Lichtquelle --1-- ausgesandten   bzw. vom   Spiegel--2--reflektierten Lichtstrahlenbündels   an der Einschaltstelle der Blende--10--, wogegen der kleinste   Abstand--a--der Segmente-16, 17--voneinander   kleiner sein muss als der Durchmesser des   Lichtstrahlenbündels   an der Einschaltstelle der   Blende --10--.

   Zweckmässig   sind die beiden Segmente   --16, 17--durch   gerade verlaufende   Sehnen--18, 19-- begrenzt.   



   Fig. 5 zeigt eine   Blende--10--in   Form eines gleichseitigen Dreieckes, dessen Umkreisdurchmesser 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   --d--- gleich   oder grösser sein muss als der Durchmesser-d'--des von der Lichtquelle --1-- ausgesandten
Lichtstrahlenbündels an der Einschaltstelle der Blende-10-.

   Der kleinste   Abstand-b--einer   der Seiten des Dreieckes vom Scheibenmittelpunkt-21-- (welcher mit der optischen   Achse --15-- bzw.   der Achse des Lichtbündels zusammenfällt) muss kleiner sein als der halbe   Durchmesser-d'--.   Mit einer solchen Blende nach Fig. 5 lassen sich auf dem Projektionsschirm   od. dgl.   drei gegeneinander verschobene Bilder des Objektes erzielen, wenn die   Bildebene --8-- nicht   mit der   Scharfenebene-9-ubereinstimmt.   Eine solche
Anordnung ist bezüglich der Unschärfefeststellung noch günstiger als eine Anordnung mit nur zwei solchen
Bildern. 



   Ebenfalls eine   Blende--10--,   die die Erzeugung dreier Bilder auf der Projektionsfläche gestattet, ist in
Fig. 6 dargestellt. Die   Blende --10-- ist   von einer Kreisscheibe gebildet, deren Durchmesser-d-gleich oder grösser sein muss als der Durchmesser --d'-- des Lichtbündels an der Einschaltstelle der   Blende-10-.   



   Die Scheibe ist mit drei symmetrisch zu ihrem Mittelpunkt angeordneten   Durchbrechungen --20-- versehen,   durch die die zur   Bildebene --8-- gelangenden Teilbündel   durchtreten. 



   Um den Kontrast der auf der Projektionsfläche entstehenden Bilder der   Teilbündel   zu erhöhen, können in die Ausschnitte, welche von den Segmenten--16, 17-- (Fig. 4) gebildet sind bzw. durch welche die Dreiecksform aus dem kreisförmigen Grundquerschnitt der Blende nach Fig. 5 entsteht bzw. in die Durchbrechungen --20-- Filter unterschiedlicher Farbe eingesetzt sein. Hiefür eignen sich besonders
Komplementärfarben, die bei Unschärfe getrennt sichtbar sind, bei Scharfstellung jedoch einen weissen Fleck ergeben. 



   Ist die gewünschte Schärfeeinstellung erreicht, d. h., fallen Bildebene --8-- und Schärfenebene --9-zusammen, so muss die   Blende --10-- wieder   aus dem Strahlengang des Projektionsgerätes entfernt werden, um dieses für die normale Projektion verwendbar zu machen. Eine besonders günstige Konstruktion einer Einrichtung, mit welcher die   Blende --10-- in   einfacher Weise in den Strahlengang eingeschwenkt bzw. nach Durchführung der Schärfeneinstellung wieder ausgeschwenkt werden kann, ist in den Fig. 2 und 3 dargestellt.

   Die   Blende --10-- ist   hiebei um eine ausserhalb des Strahlenganges gelegene Achse --2-- zwischen zwei Endstellungen verschwenkbar, von denen die eine die in den Strahlengang eingeschwenkte Stellung der Blende   --10-- ist,   wogegen die   Blende--10--in   ihrer andern Endstellung zur Gänze ausserhalb des Strahlenganges liegt. Diese Endstellung ist mit strichpunktierten Linien in Fig. 2 angedeutet und   mit --10'-- bezeichnet.   Zur Durchführung dieser Verschwenkung ist die   Blende--10--an   ihrem unteren Rand an einem doppelarmigen   Schwenkhebel --23-- befestigt,   der um die im Gehäuse der Einrichtung gelagerte   Achse--22--schwenkbar   ist.

   Das nicht die Blende --10-- tragende Ende --23'-- des Schwenkhebels --23-- liegt mit einer Nase an der Stirnfläche --24-- eines Fokuseinstellknopfes --25-- an, der mit einer Exzenterwelle-25drehfest, jedoch in Achsrichtung der Exzenterwelle entgegen der Wirkung einer   Feder --27-- verschiebbar   ist. 



  Die Exzenterwelle --26-- trägt an ihrem Ende einen Exzenterzapfen--28--, der in bekannter Weise in eine Ringnut --29-- des Objektivs --5-- eingreift, so dass durch Verdrehung der Exzenterwelle das Objektiv --5-- in Richtung der optischen Achse verschoben werden kann. Die   Exzenterwelle--26--ist   in einer   Gehäusewand --30-- des Projektionsgerätes   gelagert. 



   Der Fokuseinstellknopf --25-- bildet somit ein Stellorgan, mit dem zugleich die Ein- und Ausschwenkung der   Blende--10--und   die Scharfstellung des   Objektes --5-- durchgeführt   werden kann. 



  Für ersteren Vorgang wird der Fokuseinstellknopf--25--in Richtung des   Pfeiles--31--entgegen   der 
 EMI2.1 
 eingeschwenkt ist. Lässt man den   Fokuseinstellknopf --25-- wieder   los, so bewirkt die   Feder--27--die   Rückführung des   Fokuseinstellknopfes --25-- in   die mit strichpunktierten Linien dargestellte   Lage--25'--,   in welcher die Blende ihre   mit --10'-- dargestellte, aUs   dem Strahlengang ausgeschwenkte Lage einnimmt. Zur Durchführung des Bildschärfeabgleiches wird der Fokuseinstellknopf--25--in bekannter Weise in Richtung des Doppelpfeiles--32--verdreht, wobei er über einen Vierkant--33--der Exzenterwelle--26--das Objektiv--5--verschiebt.

Claims (1)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Photographisches oder kinematographisches Aufnahme- oder Wiedergabegerät mit einem Objektiv, das eine in den Strahlengang des Objektivs ein- und ausschwenkbare Scheinerblende zum Feststellen der Bildschärfe sowie eine Fokussiereinrichtung aufweist, wobei zum Einschalten der Scheinerblende ein Stellorgan vorhanden EMI2.2 c h ge k e n n z e ich n e t, dassFokuseinstellknopf (25) ist, der in an sich bekannter Weise mit dem Objektiv (5) über eine Exzenterwelle (26) verbunden ist, und dass dieser Fokuseinstellknopf entgegen der Wirkung einer Feder (27) auf dieser <Desc/Clms Page number 3> Exzenterwelle in deren Längsrichtung verschiebbar gelagert ist und mit seiner Stirnfläche (24) an einem Schwenkhebel (23) anliegt, der die Scheinerblende (10) trägt.
AT821072A 1972-09-22 1972-09-22 Aufnahme- oder Wiedergabegerät AT316993B (de)

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