DE758192C - Mikrophotographische Kamera - Google Patents

Mikrophotographische Kamera

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Publication number
DE758192C
DE758192C DEB189046D DEB0189046D DE758192C DE 758192 C DE758192 C DE 758192C DE B189046 D DEB189046 D DE B189046D DE B0189046 D DEB0189046 D DE B0189046D DE 758192 C DE758192 C DE 758192C
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DE
Germany
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image
micro
wetzlar
beam path
focusing screen
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Expired
Application number
DEB189046D
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Ursinus
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EMIL BUSCH A G OPTISCHE IND
Original Assignee
EMIL BUSCH A G OPTISCHE IND
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/48Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor adapted for combination with other photographic or optical apparatus

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Microscoopes, Condenser (AREA)

Description

  • Mikrophotographische Kamera Die Erfindung betrifft die verbesserte Ausgestaltung von mikrophotographischenKameras mit im Mikroskopstrahlengang von der Aufnahmefläche örtlich getrennt angeordneter Einstellmattscheibe.
  • Die bekannten Mikroskope dieser Bauart sind nach dem Prinzip der Spiegelreflexkameras ausgebildet, d. h. die aus dem Mikroskopokular austretenden Bildstrahlen werden in ein lichtdichtes Gehäuse geleitet und fallen über einen oder mehrere verschiebbare und vierschwenkbare Spiegel wahlweise auf eine Betrachtungsmattscheibe oder eine lichtempfindliche Schicht. Zur Veränderung des Abbildungsmaßstabes wird entweder die Brennweite des Okulars oder die Länge des Lichtweges innerhalb der Reflexkamera verändert. Letzteres erfolgt durch Verlagerung der Bildauffangflächen und (oder) der spiegelnden Elemente gegenüber dem Mikroskopokular. Alle bisher bekannten Mikroskope mit Spiegelreflexkameraeinrichtung sind derart ausgestaltet, daß die auf den beiden Bildauffangflächen erzeugten Bilder stets ein und denselben Abbildungsmaßstab aufweisen. Da Abbildungen kleinen Maßstabes auf einer Mattscheibe für eine genaue Beobachtung und insbesondere Scharfeinstellung nicht geeignet sind, war man bisher zu der Unbequemlichkeit gezwungen, photographisches Aufnahmematerial größeren Formats anwenden zu müssen. Die Erfindung beseitigt diesen Nachteil und gibt die Mittel an, um insbesondere scharfe, vergrößerungsfähige Kleinbildaufnahmen herstellen zu können. Die Erfindung betrifft demgemäß eine mikrophotographische Kamera mit im Mikroskopstrahlengang von der Aufnahmefläche örtlich getrennt angeordneter Einstellmattscheibe und kennzeichnet sich dadurch, daß durch Verschiebung oder Austausch der im Strahlengang hinter dem Objektiv liegenden optischen Mittel, insbesondere des Okulars, oder durch Hinzufügung eines weiteren optischen Systems ein Mattscheibenbild von wesentlich größerem Abbildungsmaßstab als dem des Aufnahmebildes erzielt wird. Unter Abbildungsmaßstab wird hierbei verstanden, daß gleiche Gesichtsfeldausschnitte auf den beiden Bildflächen auf Flächen unterschiedlicher Größe scharf abgebildet werden.
  • Es ist an sich bei Bildkameras bekannt, auf der Einstellmattscheibe ein größeres Bild als auf der Aufnahmefläche zu erzeugen. Einstellkameras dieser Art haben aber für jede Bildfläche ein besonderes Objektiv und geben infolge der unausbleiblichen Parallaxe Bilder unterschiedlichen Ausschnittes auf den beiden Bildflächen. Würde man dieselbe Einrichtung bei einem Mikroskop verwenden, so würden infolge des geringen Objektabstandes die beiden Objektive vollkommen verschiedene Gebiete des Objektbereiches wiedergeben. Bei der erfindungsgemäßen mikrophotographischen Kamera werden demgegenüber durch im Mikroskopstrahlengang angeordnete, ein-und ausschaltbare spiegelnde Mittel die vom Mikroskopobjektiv entworfenen Bildstrahlen wahlweise einer der beiden Bildflächen mit gleichem Bildausschnitt zugeleitet.
  • Man kann daher unter Benutzung des Erfindungsgedankens photographischeKleinbildnegative erzeugen und dabei auf der Beobachtungsfläche die Bildschärfe und insbesondere die Erkennbarkeit von Einzelheiten auf einer evtl. späteren Vergrößerungskopie prüfen und verbessern.
  • Durch Verwendung von Kleinbildnegativ en wird die Herstellung von Reihenaufnahmen verbilligt und ihre Sammlung und Registrierung erleichtert.
  • Die Mikrokamera kann beispielsweise so ausgebildet sein, daß die Aufnahmefläche Kleinbildformat von 24X36 mm und die Einstellmattscheibe das wesentlich größere Format von goX i2o mm haben.
  • Die Gewinnung von Abbildungen ungleichen Bildmaßstabes auf den beiden Bildflächen kann auf verschiedene Weise erfolgen.
  • Man kann beispielsweise die beiden Bildauffangflächen in verschiedenem Abstand von der Bildebene des Mikroobjektivs anordnen und das Okular wahlweise auf eine der beiden Auffangflächen scharf einstellbar machen.
  • Eine andere Ausführungsform besteht darin, daß man den beiden Auffangflächen optische Systeme unterschiedlicher Brennweite zuordnet, mit deren Hilfe die Mikrobilder erzeugt werden. Die beiden Auffangflächen können dabei in gleichem oder ungleichem Abstand von der Bildebene des Mikroobjektivs angeordnet sein. Das Einschalten der optischen Systeme verschiedener Brennweite in den Bildstrahlengang erfolgt entweder mittels verschiebbarer oder verschwenkbarer Strahlenablenkungsmittel oder durch Verlagerung der optischen Systeme selbst. Im letzteren Falle ist es besonders zweckmäßig, mehrteilige Systeme zu verwenden, deren Einzelteile durch Austausch oder Hinzufügen bzw. Entfernen die verschiedenen Brennweiten ergeben.
  • Vorteilhafterweise «-erden die optischen Systeme unterschiedlicher Brennweite so angeordnet, daß sie auf die gleiche Bildebene des Mikroskopobjektivs scharf eingestellt sind. Man braucht dann zwecks Scharfeinstellung des Mikrobildes mit Hilfe des Objektivs auf die beiden Auffangflächen nur das Mikroobjektiv zu verstellen und erreicht mit dieser dem Beobachter geläufigen Handhabung gleichzeitig auf beiden Auffangflächen die gleiche Bildschärfe.
  • In der Zeichnung ist ein Universalmikroskop dargestellt, bei dem die Erfindung angewendet ist. Es ist Fig. i eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, mit auf die Betrachtungsscheibe eingestelltem Strahlengang, Fig.2 die gleiche mit auf die Kamerabildebene eingestelltem Strahlengang.
  • Das Mikroskop gestattet die wahlweise Betrachtung von Objekten, die entweder unter oder über dem Objektiv (Le Chateliersche Beobachtungsweise) angeordnet sind. Zu diesem Zweck sind an dem Stativ i in an sich bekannter Weise zwei Objekttische 2 höhenverstellbar angeordnet. Ein Objektivträger 3, der eine Mehrzahl von Objektiven 31, vorzugsweise in einem schräg umlaufenden Revolverring 32, und eine oder mehrere Auflichtbeleuchtungsvorrichtungen 33 trägt, ist um den in waagerechter Lage am Stativ befestigten Mikroskoptubus 4 drehbar, so daß die Objektive 31 nebst Auflichtbeleuchtungsvorrichtung 33 wahlweise dem oberen oder unteren Objekttisch 2 zugekehrt werden können.
  • An dem einen Ende des Mikroskoptubus 4 ist ein beispielsweise zweiäugiges Beobachtungsokular 41 und am anderen Ende in einem verstellbaren und lösbaren Zwischenstück 42 ein Aufnahme- bzw. Projektionsokular 14 angeordnet. Die Zuführung der Bildstrahlen zum Beobachtungsokular4i bzw. zum Projektionsokular 14 erfolgt mit Hilfe zweier Umlenkprismen 43 und #4, die im Innern des Tubus 4 mit Hilfe eines Handgriffes 45 sowohl in Richtung der Tubusachse verschoben als auch um dieselbe gedreht werden kann.
  • Das Stativ i ist als Hohlraum ausgebildet, durch welchen die aus dem Mikroskoptubus austretenden Bildstrahlen wahlweise in die Bildebene i i einer photographischen Kamera 12 oder auf eine Betrachtungsmattscheibe 13 geleitet werden.
  • Zwecks erleichterter Verstellung bzw. Auswechslung des Okulars 14 ist die Kamera 12 an einem Träger 15 befestigt, der mit dem Stativkörper i durch das Scharnier i5 i gelenkig verbunden ist. Es ist auch möglich, nach dem Entfernen der Kamera 12 das Mikrobild auf eine getrennt vom Mikroskop aufgestellte Bildwand zu projizieren. Benutzt man hierbei ein Makroobjektiv, so muß das Okular 14 mit seinem Träger 42 entfernt werden.
  • Zwecks Erzeugung eines Projektionsbildes auf der z. B. als Mattscheibe ausgebildeten Betrachtungsfläche werden die Bildstrahlen mit Hilfe zweier spiegelnder Elemente, dargestellt als Totalreflexionsprisma- 16 und Flachspiegel 17, umgelenkt.
  • Um auf der Mattscheibe den gleichen Bildausschnitt wie auf der Kamerabildebene scharf abzubilden, ist eine Zusatzoptik 18 vorgesehen, die vorzugsweise an dem das Umlenkprisma 16 tragenden Halter 161 befestigt und zusammen mit dem Prisma gegenüber dem Strahlengang verschoben oder verschwenkt werden kann. Auch diese Zusatzoptik 18 ist durch Verschwenken des Kameraträgers 15 um die Scharnierachse 151 leicht zugänglich. Zweckmäßigerweise wird dafür gesorgt, daß beim Herausbewegen des Umlenkprisrnas 16 aus demStrahlengangzwangsläufig eine Verschlußblende od. dgl. in den zur Mattscheibe 13 führenden Lichtweg eingeschaltet wird, um störendes Nebenlicht bei der photographischenAufnahme fernzuhalten. Man kann insbesondere den Prismenhalter 161 als Lichtabschluß verwenden. Es ist fernerhin möglich, die Mattscheibe 13 in an sich bekannter Weise so zu haltern, daß sie durch eine photographische Kassette mit lichtempfindlicher Schicht ersetzt werden kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mikrophotographische Kamera mit im Mikroskopstrahlengang von der Aufnahmefläche örtlich getrennt angeordneter Einstellmattscheibe, dadurch gekennzeichnet, daß durch Verschiebung oder Austausch der im Strahlengang hinter dem Objektiv liegenden optischen Mittel, insbesondere des Okulars (i4), oder durch Hinzufügung eines weiteren optischen Systems (i8) ein Mattscheibenbild (i3) von wesentlich größerem Abbildungsmaßstab als dem des Aufnahmebildes erzielt wird.
  2. 2. Mikrokamera nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks gleichzeitiger Scharfeinstellung des Mikrobildes mit Hilfe des Objektivs (3i) auf beiden Bildflächen die optischenSysteme (i4, 18) unterschiedlicher Brennweite auf die gleiche Bildebene des Mikroobjektives (3i) scharf eingestellt sind.
  3. 3. Mikrokamera nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmefläche Kleinbildformat, z. B. 24X36 mm, und die Einstellmattscheibe ein wesentlich größeres Format, z. B. 9o X i2o mm, haben. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschrift Nr. 643 095; »Mikrophoto Nr. 7634« der Fa. Ernst Leitz Wetzlar, vom März 1936, S. 6,24; »Aufsatzkameras« der Fa. Ernst Leitz, Wetzlar, vom März 1939, S. 6; »Optische Instrumente für die Textilindustrie« der Fa. Ernst Leitz, Wetzlar, vom August 1938, S.27, 28, 29 (Mikro A 779o)
DEB189046D 1939-11-10 1939-11-10 Mikrophotographische Kamera Expired DE758192C (de)

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DEB189046D DE758192C (de) 1939-11-10 1939-11-10 Mikrophotographische Kamera

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DEB189046D DE758192C (de) 1939-11-10 1939-11-10 Mikrophotographische Kamera

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DE758192C true DE758192C (de) 1954-04-22

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ID=7010794

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DE (1) DE758192C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3297391A (en) * 1963-03-26 1967-01-10 Bausch & Lomb Unitary vertical illumination device for detachable mounting in microscope frame
US3574440A (en) * 1969-09-17 1971-04-13 Reichert Optische Werke Ag Incident light microscope with rotatable housing
US4619503A (en) * 1981-08-26 1986-10-28 Ernst Leitz Wetzlar Gmbh Transmitted light and/or incident light inverse microscope
EP2128679A3 (de) * 2008-04-09 2010-02-17 Photonic Optische Geräte Gesellschaft m.b.H. & Co. KG Mikroskopständer

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE643095C (de) * 1933-12-08 1938-08-04 Friedrich Deckel Praez S Mecha Photographische Kleinbildkamera mit Sucherkammer

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