AT31572B - Elektromedizinischer Handapparat. - Google Patents

Elektromedizinischer Handapparat.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektromedizinischer Handapparat. 



   Die Erfindung fällt in das Gebiet der   elektrischen Hand- bzw. Taschenapparate,   welche durch ein Trockenelement gespeist werden. Sie lässt sich am besten durch die Bezeichnung "elektrisches Besteck oder   Instrumcutarium"charakterisieren   ; die Idee eines Taschen-oder   Handapparates   mit Trockenbatterie ist nämlich dahin vervollkommnet, dass ein und derselbe Apparat nacheinander die verschiedensten bipolaren Elektroden speisen kann und dass er mit diesen Elektroden, welche Anschlussstücke von ihm bilden, in einer besteckartigen Vereinigung   Uborall mitgefUhrt   und bald zu diesem, bald zu jenem Zwecke benützt werden kann. 



   In der Zeichnung sind verschiedene beispielsweise   Ausführungsformen   der Erfindung dargestellt und werden in nachfolgendem beschrieben. 



   Fig. 1 zeigt einen kompletten Apparat im Schnitt. a stellt das Trockenelement dar. 



  Es ist in eine vernickelte Metallhülse b eingeschlossen, welche der Leichtigkeit und des 
 EMI1.1 
 eine in den Schieber eingelassene Lampe s gewählt ist. 



   Statt einer Lampe kann nach jee andere Elektrode, die mit einem Ansatz nach Art des Schiebers n versehen oder auf einen solchen Schieber aufmontiert ist, verwendet werden. Es seien deshalb auch nicht alle einzelnen Elektroden beschrieben, sondern nur   omge   davon   beispielsweise erwähnt   und auch da nur ihre Sonderheiten tdas   \eue) hervorgehoben.   



  In Fig. 2 ist ein   sogenannter   galvanokaustischer Apparat gezeigt, bei dem auf die Einrichtung zur bequemen Verstellung und Auswechslung des   GtUhdrahtes nngewiesen sein   soll. Die Halter für die Drahtenden bestehen nämlich aus zwei federnden Hälften einer 
 EMI1.2 
 



   Fig. 3 lässt ein kammartiges Instrument zur elektrischen Behandlung der Kopfhaut erkennen.   Bei diesem Kamm /'ist als   Eigenart folgendes zu vermerken : Der Strom wechselt nicht in bekannter Weise zwischen zwei Zinken ein und derselben Reelle, sondern er wechselt von einer Reihe zur anderen. Da die Reihen relativ weit   auseinanderstehen können.   so wird ein langer Stromwog und damit eine intensive Einwirkung auf die Kopfhaut erzielt. 

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   Weiter ist bei diesem Kamm vorgesehen, dass die Zinken   x   bis nahe zur Spitze mit einem isolierenden Überzuge y versehen sind. Dadurch wird erreicht, dass der Strom tatsächlich nur an den Spitzen, also nur auf der Kopfhaut austritt, nicht dass er vielleicht schon im Oberteil durch anliegende, eine Strombrücke bildende Haare abirren kann. Als   ergänzende Massregel   dazu ist die Nut z anzusehen, welche zwischen den Zinkenreihen liegt. Beim Durchfahren durch die Haare wird nämlich die Unterfläche des   Kammkörpers     leicht feucht und würde, wenn   es eine geschlossene Fläche wäre, wieder eine Strombrücke bilden. Die Nut aber, in welche die Feuchtigkeit nicht hineingelangen kann, bildet eine Unterbrechung dieser Brücke. 



   Fig. 4 zeigt eine Abart des Kammes, bei welcher an die Stelle der Zinken bürstenartig gereihte Metallfäden   I   getreten sind. Mit dieser Bürste werden die   empssndlicheren   (die schwach behaarten) Stollen der Kopfhaut behandelt und in milderer Weise wie durch die Zinken   belebt   und angeregt. 



   PATENT. ANSPRÜCHE : 
1. Elektromedizinischer Handapparat, welcher in bekannter Weise aus einem als   Handgriff dienenden Elementbrhälter und auswechselbaren Ansatzelektroden beseht, ge-   kennzeichnet durch zwei an verschiedene Pole angeschlossene, von innen heraustretende, schionenförmige Kontakte, auf welche die beiden Anschlussleitungen enthaltende, bipolare Elektroden tragende Schieber aufgeschoben werden können und in deren Bereich die den Elementbehälter bildende Metallhülse zwecks Vermeidung von Kurzschluss ausgespart ist.

Claims (1)

  1. 2. Galvanokaustische Elektrode für einen Handapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Glühdraht in gespaltenen Haltern, über welche Klemmhülse geschraubt sind, sitzt.
    3. Zweireihige bipolare Kammelektrode für einen Handapparat nach Anspruch 1, bei EMI2.1 Entstehen einer Loitungsbrücko und durch eine nur die Spitze freilassende Isolierung der Zinken ein Abirren des Stromes verhindert wird.
AT31572D 1907-02-04 1907-02-04 Elektromedizinischer Handapparat. AT31572B (de)

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AT31572B true AT31572B (de) 1908-01-25

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