AT315313B - Öffnungsvorrichtung - Google Patents

Öffnungsvorrichtung

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Publication number
AT315313B
AT315313B AT1084771A AT1084771A AT315313B AT 315313 B AT315313 B AT 315313B AT 1084771 A AT1084771 A AT 1084771A AT 1084771 A AT1084771 A AT 1084771A AT 315313 B AT315313 B AT 315313B
Authority
AT
Austria
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cover
wedges
locking ring
opening
opening device
Prior art date
Application number
AT1084771A
Other languages
English (en)
Inventor
Dietmar Petz Ing
Original Assignee
Waagner Biro Ag
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Publication date
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21CNUCLEAR REACTORS
    • G21C13/00Pressure vessels; Containment vessels; Containment in general
    • G21C13/02Details
    • G21C13/06Sealing-plugs
    • G21C13/073Closures for reactor-vessels, e.g. rotatable
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E30/00Energy generation of nuclear origin
    • Y02E30/30Nuclear fission reactors

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • High Energy & Nuclear Physics (AREA)
  • Pressure Vessels And Lids Thereof (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine öffnungsvorrichtung für unter geringem Differenzdruck stehende Räume oder
Behälter, insbesondere für Schleusenanlagen bei Kernkraftwerken, umfassend einen Deckel und einen Schliessring. 



   Bei grösseren, mittels Bajonettverschlüssen verschlossenen Öffnungen spielt es eine grosse Rolle, genau den
Zeitpuntk zu wählen, bei dem Gleichgewicht zwischen dem Druck innerhalb und ausserhalb des Behälters herrscht. Für diesen Zweck werden daher eigene Umgehungsleitungen gebaut, die einen Druckausgleich bewirken sollen. Infolge des geringen Leitungsquerschnittes derartiger Umgehungsleitungen bedarf es jeweils einer längeren
Zeit, bis das Gleichgewicht hergestellt ist. Um diese Zeit abzukürzen, wird eine   erfindungsgemässe   öffnungsvorrichtung vorgeschlagen, mittels welcher der Deckel gegen den geringen Überdruck oder Unterdruck geöffnet werden kann. 



   Aus der DDR-Patentschrift Nr. 32127 ist eine Verschlusskonstruktion bekannt, bei der ein auf einem Sitz liegender Deckel eines Druckgefässes durch Keile gesichert wird. Diese Keile können durch Spanneinrichtungen wie z. B. Spindeln angezogen und auch gelöst werden. Derartige Verschlusskonstruktionen sind nicht zum öffnen von Behälterverschlüssen geeignet, so dass die erfindungsgemässen Vorteile nicht eintreten können. 



   Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass am Deckel bzw. am Schliessring ein oder mehrere, mit
Federn belastete Keile, die mit dem Deckel bzw. dem Schliessring direkt oder indirekt im Eingriff stehen, angeordnet sind. Gemäss einem weiteren Erfindungsmerkmal sind die Federn entsprechend dem zu überwindenden Unterdruck einstellbar ausgebildet. Vorzugsweise sind die Keile in Führungen, insbesondere in
Nuten des Schliessringes geführt. Gemäss einem weiteren wesentlichen Erfindungsmerkmal sind am Deckel bzw. am Schliessring ein oder mehrere Nocken angeordnet, die mit den Keilen während des Öffnungsvorganges in
Eingriff stehen. Insbesondere sind an den Nocken Rollen angeordnet, die mit den Keilen zusammenarbeiten. 



   Die Erfindung ist in den Fig. 1 bis 3 beispielsweise und schematisch dargestellt. Fig. 1 zeigt den
Verschlussdeckel in Ansicht. Fig. 2 zeigt einen SchnittSchnitt gemäss II-II in Fig. 1. Fig. 3 zeigt den Öffnungsmechanismus im Detail. 



   In den Zeichnungen ist eine Öffnungsvorrichtung für unter geringem Differenzdruck stehende Räume oder
Behälter, insbesondere für eine Schleusenanlage für Kernkraftwerke, dargestellt. In Fig. 1 ist der Deckel für die zu öffnende Öffnung bereits im entriegelten Zustand dargestellt. Die   Fortsätze--9--des Deckels--l--sind   hiebei in den   Ausnehmungen--3--des   drehbar gelagerten   Schliessringes --2-- sichtbar.   Der Verschluss wird jetzt noch durch den Unterdruck in der Kammer gewährleistet, so dass der Überdruck den   Deckel--l--gegen   seine Auflagerung presst. Am   Schliessring --2-- sind   am Umfang verteilt mit   Federn --5-- belastete   Keile --4-- vorgesehen, die in Nocken--6--eingreifen.

   Die   Nocken--6--sind   mit dem Deckel verbunden, so dass durch die Keile ein Öffnungsdruck auf den Deckel ausgeübt wird. Wenn nun die Federspannung,   d. h.   die durch den Keil übertragene Kraftkomponente der Federn, auf den Deckel so gross ist, dass der Differenzdruck überwunden wird, wird der Deckel von seiner Auflagerung abgehoben, so dass ein rascher Druckausgleich zwischen den beiden Räumen möglich wird. Dadurch lässt sich auch der Deckel mühelos von der Öffnung entfernen. Selbstverständlich ist das Eigengewicht des Deckels durch nicht dargestellte Gegengewichte bzw. Gegengewichtsführung ausgeglichen, so dass die Öffnung des Deckels--l--praktisch kraftlos erfolgt. Die Bewegung des Schliessringes zum Verriegeln bzw.

   Entriegeln des Verschlusses erfolgt in den meisten Fällen hydraulisch, wobei die Hydraulikzylinder an nicht dargestellten Laschen bzw. Fortsätzen angreifen. 



   In Fig. 2 ist ein Schnitt längs der   Schnittlinie--II--in Fig. l   dargestellt. Der   Schliessring--2--ist   an der   Behälterwandung --10-- in   einer Nut geführt. Der   Deckel--l--weist   zahnartige   Fortsätze --9-- auf,   die durch entsprechende Nuten im Schliessring eingeführt werden. 



   Zur besseren Abdichtung des Deckels mit der Behälterwand sind ringförmige   Dichtungen--l l--   vorgesehen. Am   Schliessring --2-- ist   an seiner Oberseite eine   Nut --8- angebracht,   in der die Keile - verschiebbar gelagert sind, so dass bei einer Drehung des Schliessringes die   Keile--4--mit   den Nocken des   Deckels-l-in Eingriff   gebracht werden. Die Neigung der Keile bewirkt dann bei Unterschreitung des eingestellten Differenzdruckes ein Anheben des Deckels. Zur Vermeidung vom schrägen Abheben sind die Öffnungsvorrichtungen regelmässig am Umfang des Schliessringes angeordnet. 



   Der Bajonettverschluss kann auch einen drehbaren Deckel haben. In diesem Fall ist der Aussenring fix. Die Anbringung der Öffnungsvorrichtung geschieht dann prinzipiell gleich. Die Nocken sind am fixen Aussenring angebracht, während die federbelasteten Keile am Deckel montiert sind. 



   In Fig. 3 ist ein Aufriss durch den Mechanismus des verschiebbaren   Keiles --4-- dargestellt.   Zur Vermeidung von überflüssiger Reibung können die Nocken--6--an ihrer Eingriffsstelle mit den Keilen Rollen   --7-- tragen.   Ebenso können die Keile auf Rollen oder Kugeln gelagert werden. Der Keil ist an einer Stange   --12-- in   zwei Führungen -13- gehalten. Zwischen einer Führung und einem Ring--14--des Keiles ist eine   Feder--5--vorgesehen,   die durch den Ring -14- einstellbar ist. Durch die Einstellung der Feder lässt sich die Öffnungsvorrichtung an den jeweils vorhandenen bzw. gewünschten Differenzdruck anpassen, so dass eine wirtschaftliche Öffnungszeit der Schleusenanlage gegeben ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Öffnungsvorrichtung für unter geringem Differenzdruck stehende Räume oder Behälter, insbesondere für EMI2.1 Führungen, insbesondere in Nuten (8) des Schliessringes (2) geführt sind.
    4. Öffnungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Deckel (1) bzw. am Schliessring (2) ein oder mehrere Nocken (6) angeordnet sind, die mit den Keilen (4) während des Öffnungsvorganges in Eingriff stehen. EMI2.2
AT1084771A 1971-12-17 1971-12-17 Öffnungsvorrichtung AT315313B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10224593A1 (de) * 2002-06-04 2004-01-15 Framatome Anp Gmbh Verschlussvorrichtung zum Verschließen einer Öffnung eines Sicherheitsbehälters einer Kernkraftanlage

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10224593A1 (de) * 2002-06-04 2004-01-15 Framatome Anp Gmbh Verschlussvorrichtung zum Verschließen einer Öffnung eines Sicherheitsbehälters einer Kernkraftanlage

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