DE2413692C3 - Rückschlagventil mit zusätzlicher Druckmittelbetätigung - Google Patents
Rückschlagventil mit zusätzlicher DruckmittelbetätigungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Rückschlagventil mit zusätzlicher Druckmittelbetätigung gemäß dem
Gattungsbegriff des Anspruchs 1, welches insbesondere als Nachsaugventil in der Zuleitung zum Druckzylinder
einer hydraulischen Anlage Verwendung finden kann.
Nachsaugventile sind Rückschlagventile, die z. B. bei einer auch bei der Erfindung möglichen Anwendung in
der Ansaugleitung eines zu füllenden Arbeitszylinders, z.B. bei Pressen, angeoidnet sind und bei denen das
Verschlußteil des Rückschlagventils bedarfsweise durch die Servokraft eines äußeren Druckmittels aufgesteuert
werden kann. Gattungsgemäße Nachsaugventile lassen sich zwischen zwei miteinander fluchtenden Rohrleitungsstücken
einspannen, von denen eins z. B. der über das Nachsaugventil beaufschlagte Arbeitszylinder sein
kann. Derartige Nachsaugventile unterscheiden sich dabei von solchen auch bekannten Bauarten, welche
zwei unter einem im allgemeinen rechten Winkel stehende Rohrleitungsstücke miteinander verbinden
(z.B. Füllventil SF gemäß Prospekt RD 20 475 der Firma REXROTH). Bei gattungsgemäßen Nachsaugventilen
ist eine Konstruktion bekannt, bei der der Ring und die Betätigungseinrichtung als gesonderte Baueinheiten
vorgesehen sind, von denen die eine Baueinheit zwischen einem Ende der Rohrleitung und einem
Distanzstück und die andere Baueinheit zwischen dem anderen Ende des Distanzstücks und der anderen
Rohrleitung einspannbar ist und die gesonderte Betätigungseinrichtung mit dem äußeren Druckmittelanschluß
versehen ist (Prospekt der Firma Schwelm + Towler Nr, 7,1), Der Ventilsitz ist bei dieser
bekannten Anordnung in einer zentralen Ringöffnung ausgebildet und nur die den Schaft des Ventilverschlußstücks
führende Nabe von Haltearmen getragen. Dieses vorbekannte gattungsgemäße Rückschlagventil zeigt
eine aufwendige Konstruktion mit erheblichem eigenem
,o Längenbedarf zwischen den Flanschen der Rohrleitung.
Auch bei einem anderen bekannten Rückschlagventil (DD-PS 29 101) ist der Ventilsitz als gesondertes, mit
axialem Abstand zu anderen Elementen des Rückschlagventils angeordnet, so daß ein vergleichbarer
Längenbedarf für das Rückschlagventil zwischen den Flanschen der Rohrleitung entsteht. Darüber hinaus ist
der Ventilsitz starr mit einem Teil der eigentlichen Rohrleitung verbunden, die also an das Rückschlagventil
angepaßt ausgebildet sein muß.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, das Rückschlagventil zusammen mit seiner
Betätigungsvorrichtung als kompakte Baueinheit auszubilden und dabei den Druckmittelanschluß an den
Zylinder der hydraulischen Betätigungsvorrichtung einfach auszubilden.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist das erfindungsgemäße Rückschlagventil gemäß dem kennzeichnenden Teil des
Anspruchs I gestaltet.
Es ist an sich bei einer hydraulischen Schieberbetätigung durch einen tellerförmigen Kolben bekannt, die
Druckmittelzuführuiig durch einen radialen äußeren Stichkanal, einen mit dem Kolben achsparallelen durch
die Zylinderwand verlaufenden Zwischenkanal und einen schräg einwärts verlaufenden weiteren Stichkanal
in dem Raum zwischen dem Zylinderboden und dem Boden des Kolbens vorzusehen (US-PS 30 86 745). Bei
dieser Anordnung ist jedoch nicht wie bei der Erfindung ein Kanalabschnitt in einem Haltearm und ein
Hohlkolben vorgesehen, der einen Schaft sowie Federn umgibt. Vielmehr ist eine Ventilfeder außerhalb des
Zylinders angeordnet.
Bei dem erfindungsgemäßen Rückschlagventil wird der sonst ungenutzte freie Umfang des Ringteils zur
Anordnung des für die Servobetätigung des Kolbens erforderlichen Druckmittclanschlusses nutzbar gemacht,
wobei ein Haltearm für den Zylinder zugleich als Brücke für den Druckmittelkanal zum Zylinder genutzt
wird. Durch die Anordnung des Schaftes und der beiden Federn im Hohlkolben wird dabei ohne zusätzlichen
Raumbedarf eine Beeinträchtigung der Strömung im Rückschlagventil durch außerhalb des Zylinders angeordnete
Ventilelemente vermieden. Gegebenenfalls katin dabei der Druckmittelzuführungskanal im Bereich
des Umfangs des Ringteils axial oder schräg in diesen verlaufen, wenn er nur zwischen den beiden Flanschen
der Rohrleitung zugänglich ist. Zweckmäßigerweise ist der Anschluß jedoch radial vorgesehen. Dann kann
insbesondere der Druckmittelkanal im Haltearm mit seinem im Ringteil verlaufenden Abschnitt fluchtend
ausgebildet sein, so daß in einfacher Weise durch Herstellung von Stichbohrungen eine im wesentlichen
radiale Führung des Druckmittelkanals im Ringteil und im Haltearm erfolgen kann.
Das erfindungsgemäßü Rückschlagventil läßt sieh beispielsweise unmittelbar nur mit seinem Ring
zwischen zwei Flanschen der Rohrleitung einspannen; dann ragt der Zylinder in das eine Ringteil hinein und
über den Längenbedarl des Rings hinaus entsteht kein
zusätzlicher eigener Längenbedarf des Rückschlagventils, Wenn man jedoch Wert darauf legt, ohne
Demontage oder wenigstens räumliche Verlagerung der weiterführenden Rohrleitungsstücke das erfindungsgemäße
Rückschlagventil aus einer Leitung ausbauen und in diese wieder einbauen zu können, wird die
Anordnung gemäß Anspruch 2 vorgezogen. Bei dieser Anordnung gehört zum Rückschlagventil auch noch die
Rohrleilungsdistanzhülse, die zusammen mit dem Rückschlagventil als Einheit seitlich aus der Rohrleitung
herausgezogen werden kann.
Die Erfindung wird im folgenden anhand schematischer
Zeichnungen an Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 einen Querschnitt längs einer Radialebene durch ein Bauelement eines erfindungsgemäöen Nachsaugvenlils
in erster Ausführungsform,
Fig.2 einen Schnitt gemäß Fig. 1, jedoch mit teilweise in die Zeichenebene verlagerter Darstellung,
eines gegenüber F i g. 1 vervollständigten Nachsaugventils gemäß der Erfindung, und zwar mit einer
Abwandlung,
F i g. 3 einen Querschnitt durch einen Rohrleitungsabschnitt
mit auf eine erste Weise eingebautem Nachsaugventil gemäß der Erfindung und
F i g. 4 einen entsprechenden Querschnitt durch einen Rohrleitungsabschnitt mit einer zweiten Einbaumöglichkeit
eines Nachsaugventils gemäß der Erfindung.
Bei der Anordnung gemäß F i g. 1 ist ein flanschartiger Ring 10 an seinen beiden Stirnflächen mit je einem
Dichtungsring 12 bzw. 14 aus Kupfer versehen, der in den Ring eingelassen ist. An der in der Zeichnungsebene
unteren Stirnseite 16 des Rings 10 ist um dessen öffnung herum ein Ventilsitz 18 eines als Ventilverschlußstück
dienenden Ventiltellers 20 vorgesehen; der Ventilsitz kann dabei gegebenenfalls unmittelbar an dem Ring
ausgeformt sein, ohne daß dies eine notwendige Bedingung ist. Dieser Ventilteller 20 weist einen
zentralen Schaft 22 auf, welcher durch eine zentrale Öffnung 24 des Rings hindurch und über die andere
Stirnseite 26 des Rings hinausragt. Der Schaft 22 ist längs der zentralen Achse des Rings 12 in einem aus
zwei Haltearmen 28 und 30 bestehenden Haltestern gleitend verschieblich gelagert. In der Darstellung der
F i g. 1 ist die öffnung 24 teilweise in die Zeichnungsebene gedreht, wenn auch tatsächlich die beiden Haltearme
28 und 30 radial miteinander fluchten. Man kann jedoch alternativ ebenso einen einzigen Haltearm oder einen
Haltestern aus drei oder mehr Haltearmen vorsehen, wobei dann der Haltearm 30 unter einem Winkel
gegenüber dem Haltearm 28 orientiert ist und die Öffnung 24 tatsächlich in der Zeichnungsebene der
F i g. 1 liegt.
Die von den Haltearmen 28,30 gemeinsam gebildete zentrale Nabe 32 weist eine mit zwei konzentrischen
Stufen 34 und 36 versehene zentrale Erhöhung auf. Auf der radial inneren und gleichzeitig höheren Stufe 26
stützt sich eine als Druckfeder angeordnete Schließfeder 38 ab, die konzentrisch mit dem Schaft 22 verläuft
und an ihrem anderen Ende an einer Stufe 40 einer Hülse 42 am freien Ende des Schaftes 22 abgestützt ist,
welche durch einen Haltering 44 am Stiel 22 fixiert ist. Die Schließfeder 38 dient dabei als Rückholfeder des
Ventiltellers 20 in Richtung zum Ventilsitz 18, d.h. als Ventilfeder.
Weitere Einzelheiten des in Fig. 1 gezeigten Bauelements werden später noch im Zusammenhang
einer Beschreibung des ganzen Nachsaugventils anhand
von F i g. 2 beschrieben.
Wie man aus F i g, 2 erkennen kann, ist zentral auf den zweiarmigen Armstern der Haltearme 28, 30 ein
Zylinder 50 mit flacher Stirnfläche 52 und entsprechend flacher Gegenfläche aufgesetzt. Der Zylinder 50 weist
einen geschlossenen Boden 54 auf. In den zylindrischen Innenraum des Zylinders 50 ist ein Hohlkolben 56
geführt, der in seiner geschlossenen Außenfläche einen zentralen Fortsatz 58 hat, welcher in der in Fig.2
dargestellten Normallage am Grund des Innenraums des Zylinders 50 anliegt. Alternativ kann auch ein
gesonderter Anschlag vorgesehen sein. Diese normale Anlage wird durch eine zweite Druckfeder bewirkt,
welche als Rückstellfeder 60 zwischen dem Grund des Hohlkoibens 56 und der anderen Stufe 34 des zentralen
Teils des von den Haltearmen gebildeten Armsterns eingespannt ist. Die Rückstellfeder 60 ist jedoch bei der
dargestellten Ausführungsform stärker bemessen als die Schließfeder 38, um die sie konzentrisch unter
gemeinsamer konzentrischer Anordnung um den Schaft 22 angeordnet ist.
Die Stufe 34 hat dabei eine größere radiale Ausdehnung, als zur Abstützung der Rückstellfeder 60
benutzt wird. Der von der Rückstellfeder 60 nicht belegte Raum 62 kann dabei als Begrenziingsanschlag
dienen, welcher mit dem freien Rand 64 des Hohlkolbens 56 zusammenwirkt und dessen maximalen
Hub begrenzt.
Zur Befestigung des Zylinders 50 dient eine eingelassene Schraube 66, welche bei 68 in einen
erweiterten, tatsächlich nicht in der Zeichenebene liegenden Bereich des Haltearms 30 eingreift. In der
F i g. 1 ist das entsprechende Sackloch bei 68 zu erkennen, welches mit einem Schraubgewinde versehen
ist, sich tatsächlich jedoch nicht in der Zeichenebene befindet. Man kann mehrere über den Umfang verteilte
derartige Schrauben bedarfsweise vorsehen, vorzugsweise vier gleichmäßig über den Umfang verteilt.
Die mit dem Druckmittel zu beaufschlagende Steuerkammer des Zylinders ist einerseits durch die
abgesetzte Ringschulter 70 an der äußeren Stirnfläche des Hohlkolbens 56 radial außerhalb des Fortsatzes 58
und andererseits durch eine ringförmige Ausdrehung 72 im zylindrischen Innenraum des Zylinders 50 gegeben.
In einer Ecke des Zylinders mündet ein Stichkanal 74 in der Wand des Zylinders 50, der zunächst unter 45° radial
auswärts in den Boden des Zylinders 50 verläuft und dort an eine weitere Kanalbohrung 76 anschließt, die
von der Stirnfläche des Zylinders achsparallel bis in den Boden 54 des Zylinders verläuft und sich in den
Haltearm 28 hinein fluchtend über einen kurzen Bohrungsabschnitt 78 (Fig. 1) fortsetzt. Am Übergang
ist eine Dichtung 80 in den Haltearm eingelassen.
Da jie Haltearme und der Ring 10 aus einem Stück
bestehen, kann der Bohrungsabschnitt 78 innerhalb des Rings ohne weitere Abdichtung durch eine Radialbohrung
82 fortgesetzt werden, die am Umfang des Rings 10 in eine Erweiterung 84 mündet. In diese Erweiterung
kann ein weiterführender Rohrleitungsanschluß 86 eingesetzt werden, und zwar unter Zwischenschaltung
einer Dichtung 88. In Fig. 1 und 2 sind etwas verschieden gestaltete Rohrleitungsanschlüssc 80 zeichnerisch
dargestellt, die hier nicht weiter beschrieben weiden sollen, jedoch in beiden Fällen die Aufgabe
haben, einen Druckrrittelanschluß zu einer gesteuerten Druckmittelquelle herzustellen, mittels derer die Steuerkammer
70, 72 im Zylinder 50 beaufschlagt werden kann, um den Hohlkolben 56 in der Zeichnungsebene
nach unten zu bewegen und damit das geschlossene Rückschlagventil unter Mitnahme des Schafts 22 am
Grund des Hohlkolbens zwangsweise gegen die Kraft der Rückstellfeder 60 zu öffnen.
An der diametral entgegengesetzten Seite des Rings 10 kann bei der in F i g. 2 abgewandelten Ausführungsform des Rings eine Luftablaßschraube 90 angeordnet
sein. Diese wirkt mit einem Konus 92 gegen einen Ventilsitz am einen Ende eines Zusatzkanals 94
innerhalb des Rings 10. der über einer Anschlußbohrung fortgesetzt ist. Diese Anschlußbohrung 96 mündet in
einem vom Druckmittel innerhalb der Rohrleitung beaufschlagbaren Bereich zwischen der Kupferdichtung
14 und dem Ventilsitz 18. Wenn durch Umdrehung der Einstellschraube 90 der Konus 92 von einem Sitz am
Ende des Zusatzkanals 94 abgehoben wird, gelangt Druckmittel und Luft innerhalb des Zusatzkanals neben
zentrischen Kanal innerhalb der Entlüftungsschraubc 90 und kann aus dieser an deren axialem freiem Ende 100
heraustreten.
Das Nachsaugventil der Bauart der Fig. 2, gegebenenfalls
auch ohne Entlüftungsventil 90 gemäß der Darstellungsweise in F i g. 1 kann gemäß F i g. 3
zwischen zwei Rohrleitungsstücken 104 bzw. 106 eingespannt werden, die an ihrem Ende jeweils mit
einem Rohrleitungsflansch 108 bzw. 110 versehen sind.
Dabei gelangt das Ringteil, welches den Außendurchmesser D hat, zwischen die beiden Rohrleitungsflansche
108 und 110. Die Abdichtung wird durch die beiden Ringdichtungen 12 und 14 bewirkt. Zur Einspannung
dienen über den Umfang verteilte Spannschrauben 112,
die außerhalb des äußeren Umfangs des scheibenförmigen Ringteils 10 verlaufen. Der Zylinder 50 mit
Außendurchmesser c/ragt dabei axial in die Rohrleitung
104 hinein. Diese hat einen solchen lichten Durchmesser d . der beträchtlich größer als der Außendurchmesser d
des Zylinders 50 gewählt ist, daß die Durchströmung nicht behindert wird.
Strichpunktiert ist in F i g. 3 die abgehobene Stellung des Ventiltellers 20 an der anderen Stirnseite des
Ringteils 10 zu erkennen.
Diese Ausführungsform hat jedoch den Nachteil, daß das Nachsaugventil nicht einfach seitlich aus der
Rohrleitung herausgenommen bzw. in diese wieder eingesetzt werden kann, weil diese Bewegung durch den
in das Rohrleitungsstück 104 eintauchenden Zylinder 50 behindert ist.
Hier schafft die abgewandelte Ausführungsform gemäß F ig. 4 Abhilfe.
Diese Ausführungsform unterscheidet sich von der gemäß Fig. 3 wesentlich durch eine zwischen den
beiden Rohrleitungsflanschen 108 und 110 zwischengeschaltete
Rohrleitungszwischenhülse 114. deren Länge mindestens gleich dem Überstand des Zylinders 50 über
den Ring 10 ist und die sich mit einer Stirnseite 116 ίο durch die Dichtung 12 abgedichtet auf der Zylinderseile
der Stirnfläche des Rings abstützt. Beim Lösen der Spannschrauben 112, die hier größere Länge haben
müssen, kann dann das ganze Aggregat des Nachsaugventils einschließlich der Rohrleitungsdistanzhülse 114
seitlich aus der Rohrleitung herausgezogen v/erden.
Man erkennt, daß bei beiden Ausführungsiormen die
beiden Rohrleitungsabschnitte 104 und 106 axial miteinander fluchten
Durch ein Vergleich von Fig. 3 und 4 erkennt man
jo auch, daß die Rohrleitungsabschnitte verschiedenartig
gestaltet sein können, wobei einer beispielsweise als Zylinderkopf eines hydraulischen Hochleistungszylinders
ausgebildet sein kann. Das Nachsaugventil ist dementsprechend vorwiegend für Hochleistungshydraulik
bestimmt. Die Spannbolzen 112 können entweder durch Gegenmuttern 120 oder durch Eingriff
in Schraub1 Ehrungen 122 des betreffenden Flansches
fixiert werden.
Bei der Ausführungsform gemäß F i g. 4 behindert der leichte Überstand des Ventiltellers über den Ringteil 10
bei entsprechender etwas überlanger Bemessung der Rohrleitungsdistanzhülse 114 den seitlichen Ein- und
Ausbau nicht.
Man kann allerdings auch in Abwandlung von der dargestellten Ausführungsform den Ventilsitz so nach
innen versetzt im Ring 10 anordnen, daß der Ventilteller 20 bei Anlage am Ventilsitz überhaupt nicht übersteht
In diesem Sinne ist der Ventilsitz bereits bei der dargestellten Ausführungsform in einer ein wenig
gegenüber der weiter radial außenliegenden Stirnfläche des flanschartigen Rings 10 zurückgesetzten Ausdre
hung 120 (F i g. 2) angebracht, die gegebenenfalls weitei
axial nach innen hinein ausgeprägter gestaltet werder kann, gegebenenfalls so weit, daß der Ventilteller 2<
völlig in Anlage am Ventilsitz aufgenommen werder kann.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Rückschlagventil mit zusätzlicher Druckmittelbetätigung, insbesondere als Nachsaugventil in der
Zuleitung zum Druckzylinder einer hydraulischen Anlage, mit einem als zwischen die Flansche einer
Rohrleitung einspannbarer Ring ausgebildeten Gehäuse, an dessen öffnung an einer Seite der
Ventilsitz für ein in Schließrichtung federbelastetes Ventil verschlußstück ausgebildet ist, das einen
Schaft trägt, der in einer in der öffnung des Ringes
vorgesehenen, mit diesem durch mindestens einen Haltearm verbundenen Nabe gleitet, auf deren Ende
der Kolben einer aus dem Kolben, seinem Zylinder, einer Rückstellfeder und einem Druckmittelzuführungskanal
bestehenden Betätigungseinrichtung einwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß der
der Ring (10). die Nabe (32) und der oder die Haltearm(e) (28,30) aus einem Stück bestehen und in
einer Ebene aageordnet sind, daß der Zylinder (50) auf der Nabe dicht aufgesetzt ist und zusammen mit
dem als Hohlkolben (36) ausgebildeten Kolben den Schaft (22), die Schließfeder (38) und die Rückstellfeder
(60) umgibt, und daß der Druckmittelzuführungskanal (82,76, 74) ausgehend vom Außenumfang des
Rings radial durch diesen und durch einen Haltearm (28) hindurch in der Zylinderwand zu dem Raum
zwischen dem Zylinderboden und dem Boden des Hohlkolbens verläuft.
2. Rückschlagventil nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Rohrleitungsdistanzhülse (114),
deren Länge mindestenr gleich Jem Überstand des Zylinders (50) über den Ricg (10) ist und die zwischen
die eine Stirnseite des Rings um.! die diejenige des benachbarten Rohrleitungsflansches (108) dicht
einbaubar ist.
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| DE2413692A DE2413692C3 (de) | 1974-03-21 | 1974-03-21 | Rückschlagventil mit zusätzlicher Druckmittelbetätigung |
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|---|---|---|---|
| DE2413692A DE2413692C3 (de) | 1974-03-21 | 1974-03-21 | Rückschlagventil mit zusätzlicher Druckmittelbetätigung |
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| DE2413692C3 true DE2413692C3 (de) | 1978-04-13 |
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Country Status (1)
| Country | Link |
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Families Citing this family (2)
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| DE102012020868A1 (de) * | 2012-10-24 | 2014-04-24 | Schuler Smg Gmbh & Co. Kg | Hydraulische Presse |
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1974
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Also Published As
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