DE597904C - Dichtung mit kegelfoermigen Flaechen fuer Vakuum- und Druckapparate - Google Patents

Dichtung mit kegelfoermigen Flaechen fuer Vakuum- und Druckapparate

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DE597904C
DE597904C DEP57988D DEP0057988D DE597904C DE 597904 C DE597904 C DE 597904C DE P57988 D DEP57988 D DE P57988D DE P0057988 D DEP0057988 D DE P0057988D DE 597904 C DE597904 C DE 597904C
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sealing
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seal
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PATENTVERWERTUNGS A G ALPINA
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/02Sealings between relatively-stationary surfaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pressure Vessels And Lids Thereof (AREA)

Description

Bei Vakuum- und Druckapparaten, müssen die Hebungsventile, einerlei ob sie als eigentliche Ventile, also in regelmäßigen Zeitstufen wirkende sogenannte Gesperre (s. Reuleaux, der Konstrukteur, 1882, Seite 897), oder ob sie als untätige Ventile (s. Reuleaux, a.a.O., Seite 1160), also nur zeitweise zu öffnende oder zu schließende Gefäßdecbel, dienen, ganz besonders gut dich-
to ten. Bei den bisher bekannten Dichtungen für solche Apparate, die mittels eingeschliffener kegelförmiger Flächen wirken, war es nicht immer möglich., eine einwandfreie Dichtung ohne Beschädigung oder wesentliche Deformation der kegelförmigen Dichtungsteile zu erzielen. Nach mehrmaliger oder längerer Benutzung mußten die kegelförmigen Dichtungsflächen meistens neu abgedreht und eingesdüiffen werden. Auch, traten bei Temperaturschwankungen leicht Undichtigkeiten ein.
In der Patentschrift 539 524 wird eine Dichtung mit kegelförmigen Flächen für Vakuum- und Druckapparate beschrieben, bei denen Verschlußteil und Sitz als Doppelkegel ausgebildet sind, deren korrespondierende Mantelflächen divergieren und deren Durchdringungskanten gegen einen zwischengeschalteten Dichtungsring abgedichtet sind.
Es wurde nun gefunden, daß die Abdichrung besonders gut dann erfolgt, wenn sich die Durchdringungskanten der Doppelkegelmantelflächen an der inneren und äußeren Fläche des Dichtungsringes nicht genau gegenüberliegen, sondern gegeneinander in der Höhenlage verschoben sind, also sich ober- oder unterhalb gegenüberliegen. Dadurch wird der Dichtungsring· federnd und setzt den erforderlichen Vorspanndruck erheblich herab.
Der Dichtungsring kann auch von dem oberen Teil eines Einsatzgefäßes gebildet werden. Selbstverständlich kann die Zahl der Einsatzgefäße auch größer sein. Es braucht dann nur der obere Teil entweder als Dichtungsring oder als beiderseits erhabener Rotationskörper, z. B. als zweiseitiger Doppelkegel, ausgebildet zu werden.
Verschlußteil und Sitz brauchen nicht unbedingt als Doppelkegel ausgebildet zusein, sondern man kann auch Körper mit gewölbten oder Vielflächen anwenden. In den Zeichnungen ist die Erfindung in verschiedenen Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigen die Abbildungen die Dichtungen gemaß der Erfindung zwischen dem oberen Teil eines runden Gefäßes und seinem Dekkel. Bei eigentlichen Ventilen tritt an Stelle
des Gefäßteiles der Ventilsitz oder Ventilblock und an Stelle des Deckels der Ventilkörper oder Ventilteller. In den Abbildungen ist die linke Seite zum Teil im Ansicht und die rechte Seite im senkrechten Schnitt dargestellt.
Abb. ι zeigt eine Ausführung mit scharfen Kanten, wobei die Dichtungskante des Gefäßes oberhalb der Dichtungskante des Dekkels liegt. Abb. 2 zeigt eine Ausführungsform .mit gewölbten DichtunigsfLächen3 wobei die Dichtungslinie des Gefäßes unterhalb der Dichtungslinie des Deckels liegt. Abb. 3 zeigt eine Ausführungsform mit scharfen Kanten, wobei die Dichtungsikante des Gefäßes unterhalb der Dichtungskante des Deckels liegt und der Dichtungsring zugleich den oberen Teil eines Einsatzgefäßes bildet. Abb. 4 zeigt eine Ausführungsform mit mehreren Einsätzen, von denen zwei in Ihrem oberen Teil des mittleren dritten Einsatzkörpers als doppelseitiger Rotationskörper bzw. als doppelseitiger- Doppelkegel gestaltet sind. In der Abb. 1 ist der obere, innere Rand des Gefäßes α mittels der beiden Flächen b zu einer Dichtungskante er und der äußere Rand des in das Gefäß hineinfassenden Teiles des Deckels d mittels der beiden Flächen/ zu einer Dichtungskante g ausgebildet. Zwischen beiden ist der Dichtungsring·e eingelegt. Wie aus der Abbildung ersichtlich, liegt die Dichtungskante c oberhalb derDidhtungskante g.
In Abb. 2 ist eine Ausführung gezeigt, bei welcher sowohl der innere Rand des Gefäßes α als auch der äußere Rand des in das Gefäß hineinragenden Teiles des Dekkelsi? statt in Flächen, die eine gemeinsame scharfe Kante bilden, in gewölbten Flächen/ und / ausgebildet ist. Die Dichtungslinie c der WölbeflächeZ des Gefäßes liegt unterhalb der Dichtungslinieg der Wölbefläche/ des Deckels.
Wie schon vorstehend ausgeführt, sind diese Verhältnisse auch, auf Apparate anzuwenden, bei denen der Dichtungsring zu einem Einsatzkörper ausgebildet ist, oder wo zwei oder mehrere Einsätze gleichzeitig in einem Apparat angeordnet werden sollen. Diese Ausbildung eines solchen Dichtungsringes bei einer sonst der in Abb. 1 gezeichneten Ausführung gleichartigen Dichtung zeigt die Abb. 3. Die Dichtungsflächen des Gefäßes α sind wiederum, mit b bezeichnet, die des Deckels ei mit /. Die Dichtungsfcantenc und g finden sich in der gleichen Lage wie bei Abb. 1. Die Dichtungskanten c an dem Gefäß liegen tiefer, d. h. mehr nach dem Innern des Gefäßes zu als die Dichtungskanten g an dem Deckel. Im allgemeinen dürfte diese gegenseitige Lage der Dichtungsstellen vorzuziehen sein. Der Dichtungsringe bildet den oberen Teil eines Einsatzgefäßes k. In der Abb. 4 ist eine Ausführungsform, mit mehreren Einsätzen gezeigt. Das Gefäß« ist wiederum an seinem inneren, oberen Rand als Rotationskörper, hier als Doppelkegel, ausgebildet, dessen KegelmanteKLächen in der gemeinsamen Kante c die Dichtungskante bilden. In gleicher Weise ist der Innenteil des Deckelsd als Rotationskörper mit den Kegelmantelflächen/, / ausgeführt, die in der gemeinsamen Kante g die Dichtungskante bilden. Das innerste Einsatzgefäß k bildet in seinem oberen Teil den Dichtungsringe, das äußerste Einsatzgefäß ρ in gleicher Weise den Dichtungsring/*. Das zwischen beiden liegende mittlere Einsatzgefäß q muß dagegen in seinem oberen Teil entsprechend innen wie das Hauptgefäß α und außen wie der Deckel^? ausgebildet sein, also mit den entsprechenden Kegeknantelflächen die Dichtungskanten bilden. Es ergibt sich, daß die Dichtung nach der- Erfindung hier ebenso erreicht wird, wie bereits vorher beschrieben.
Wenn das mittlere Einsatzgefäß q nicht als solches nötig oder erwünscht ist, kann der Gefäßteil auch fortfallen. Es braucht nur sein oberer Teil als Ring zwischengeschaltet zu werden. Die beschriebenen Dichtungen eignen sich sowohl zur Abdichtung von Vakuum- als auch von Druckapparaten. Besonders vorteilhaft lassen sie sich bei Apparaten verwenden, in denen gegen hohe Drücke gearbeitet werden soll und für solche, bei denen die dichtenden Teile oft gelöst und wieder verbunden werden müssen, z. B. bei Ventilen.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Dichtung mit kegelförmigen Flächen für Vakuum- und Druckapparate nach Patent 539 524, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchdringungskanten (c und g) des als Doppelkegel ausgebildeten Verschlußteiles und des Sitzes beiderseits des Dichtungsringes (e) gegeneinander der Höhe nach versetzt sind.
2. Dichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußteil und der Sitz als Körper mit gewölbten oder Vielflächen ausgebildet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEP57988D 1928-06-16 1928-06-16 Dichtung mit kegelfoermigen Flaechen fuer Vakuum- und Druckapparate Expired DE597904C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1152484B (de) * 1955-05-09 1963-08-08 Rca Corp Verfahren zur Herstellung einer vakuumdichten Verbindung zwischen rohrfoermigen Isolierteilen und Metallteilen von Elektronenroehren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1152484B (de) * 1955-05-09 1963-08-08 Rca Corp Verfahren zur Herstellung einer vakuumdichten Verbindung zwischen rohrfoermigen Isolierteilen und Metallteilen von Elektronenroehren

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