AT3133U1 - Schiebeleiter mit seilzug und sperreinrichtung - Google Patents

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AT3133U1
AT3133U1 AT49798U AT49798U AT3133U1 AT 3133 U1 AT3133 U1 AT 3133U1 AT 49798 U AT49798 U AT 49798U AT 49798 U AT49798 U AT 49798U AT 3133 U1 AT3133 U1 AT 3133U1
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ladder
lever
spring
locking device
cable
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AT49798U
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Inventor
Friedrich Buhmann
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Hymer Leichtmetallbau
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    • E06CLADDERS
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    • E06C1/08Ladders for resting against objects, e.g. walls poles, trees multi-part
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Schiebeleiter, bestehend im wesentlichen aus einem Leiter-Unterteil und einem Leiter-Oberteil, welche mittels einer Zugeinrichtung zueinander verschiebbar sind, wobei die Schiebeleiter mit einer Sperrvorrichtung versehen ist, die bei einem Abfall der Zugkraft auf die Zugeinrichtung anspricht und zusätzlich die Schiebeleiter mit einer Fallhakenvorrichtung zur Sicherung der Verschiebung der Leiterteile zueinander.

Description

AT 003 133 Ul
Uik<.äüAa
Gegenstand der yeuerurry ist eine Schiebeleiter mit Seilzug und Sperreinrichtung nach dem Oberbegriff des feehuSpruchs 1. Derartige Schiebeleitern werden als Feuerwehrleitern oder als mehrteilige Anlegeleitern verwendet, wobei mindestens ein Leiterteil zu dem anderen relativ verschiebbar ist und in der Regel für die Verschiebung ein Seilzug verwendet wird.
Hierbei ist es bekannt, in der Nahe des Fußpunktes am Leiter-Oberteil das eine Ende eines Seilzuges zu befestigen, welcher über das Oberteil des Leiter-Unterteils Geführt wird und am Leiter-Unterteil vorbei in Richtung zum Boden geführt ist. Zieht man nun an dem bodennahen Ende dieses Seilzuges, dann wird dieses Seil über eine eventuell an dem Leiter-Unterteil oben angeordnete Um.len.krolle um die Oberseite dieses Leiter-Unterteiles herumgeführt und nachdem das andere Ende dieses Seilzuges an dem Fußpunkt des Leiter-Oberteils angeordnet ist, wird das Leiter-Oberteil längs zum Leiter-Unterteil nach oben verschoben. Derartige Sei 1zugsysteme sind weithin bekannt und erfüllen ihre Funktion, um ohne großen Kraftaufwand eine mehrteilige Leiter zueinander zu verschieben. 2 AT 003 133 Ul
Zur Sicherung, daß bei Wegfall einer Zugkraft auf den Seilzug die Leiternteile zueinander fixiert werden, sind sogenannte Fallhakensysteme bekannt. Ein derartiges System gehört zum Stand der Technik und besteht im wesentlichen aus einer in einer Drehrichtung federbelasteten Sperrklinke, die im wesentlichen als einarmiger Hebel ausgebildet ist und die sich mit ihrem vorderen freien Hebelende auf der Sprossenoberfläche einer Sprosse des Leiter-Unterteils abstützt, wobei das gesamte System am Leiter-Oberteil angeordnet ist.
Zu diesem Fallhakensystem gehört ferner eine Fallzunge, die ebenfalls an dem Leiter-Oberteil angeordnet ist und die federbelastet in einer Schwenkmittelstellung gehalten wird.
In der Sicherungsstellung liegt die Fallzunge unterhalb der Sprosse des Leiter-Unterteils, wobei der Sprosse gegenüberliegend die Sperrklinke auf diese Sprosse aufliegt.
Damit ist eine eindeutige Arretierung des Leiter-Unterteils zu dem Leiter-Oberteil gegeben, weil die an dem Leiter-Oberteil angeordnete Fallhakenvorrichtung die beiden Leiterteile zueinander arretiert. Sobald nun an dem Seilzug gezogen wird, soll diese Verriegelung aufgehoben werden und hierbei ist es notwendig, daß das Leiter-Oberteil ein kurzes Stück nach oben relativ zu dem Leiter-Unterteil mit Hilfe des Seilzuges gezogen wird, mit dem Zweck, daß die Fallzunge an der Sprosse des Leiter-Unterteils vorbeikommt und die Sperrklinke in ihrer Offenstellung drückt, so daß diese nicht mehr sich auf der Oberfläche der Sprosse des Leiter-Unterteils anlegen kann. Sobald das Leiter-Oberteil um dieses relativ geringe Haß angehoben wurde, daß die Fallzunge an der Sprosse des Leiter-Unterteils vorbeikommt, wird damit auch die Sperrklinke in ihre Offenstellung gedrückt und entgegen ihrer Federkraft in der Offenstellung gehalten, wodurch jetzt die Sprossen von Leiter-Unterteil und Leiter-Oberteil relativ 3 AT 003 133 Ul zueinander bewegbar sind und die Arretierung über das genannte fallhakensysten aufgehoben ist. ±n dieser entsicherten Position ist es nun ohne weiteres möglich, daß die beiden Leiterteile frei gegeneinander verschiebbar sind/ was in bestimmten Fällen nicht erwünscht ist. Läßt nämlich unbeabsichtigt der Zug auf das Seil nach/ dann kann es Vorkommen, daß das Leiteroberteil schwerkraftbedingt an dem Leiter-Unterteil herunterrutscht und mit großer Gewalt auf dem Beden aufschiägt und dort zu Beschädigungen führen kann. Außerdem besteht große Verletzungsgefahr für der. Benutzer der Leiter, der sich eventuell im Schiebenereich zwischen dem Leiter-Unterteil und dem Leiter-Oberteil mit einem Körperteil befinden könnte.
Der liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine derartige mehrteilige Schiebeleiter, die bevorzugt mit einer Fallhakenvorrichtung versehen ist, so weiterzubilden, daß in der entriegelten Steilung des Fallhakensystems eine zusätzliche Sicherung geschaffen wird, die dafür sorgt, daß bei unbeabsichtigtem Wegfall einer Kraft auf das Seil die beiden Leiterteile nicht unbeabsichtigt um mehr als einen Sprossenabstand gegeneinander verrutschen können.
Keuorun^gemäß wird diese Aufgabe durch die technische Lehre des Anspruches 1 gelöst.
Wesentlich hierbei ist/ daß die Schiebeieiter mit einer Sperreinrichtung versehen ist, die anspricht, sobald die Zugkraft, dis auf das der Verschiebung dienende Seil wirkt, abfäilt bzw. auf 0 oder einen bestimmten Wert zurückgeht und daß zusätzlich die Schiebeleiter mit einer Fallhakensperre versehen ist.
Im oberen Teil des Leiter-Unterteils ist eine zusätzliche Sperrvorrichtung angeordnet, welche im wesentlichen aus einem 4 AT 003 133 Ul
Schwenkteil besteht, an dessen schwenkbaren Teil die Seilführung für das Zugseil angeordnet ist und die ein Hebel teil aufweist, welches Hebelteil bei Wegfall einer Zugkraft auf das Zugseil in der Lage ist, sich an der Unterseite der Sprosse des Leiter-Oberteils anzulegen und diese Sprosse zu arretieren.
Die vorliegende Neuerung sieht also die Kombination des ansich bekannten Fallhakensystems mit einer Sperrvorrichtung vc-r, so daß in der Kombination, dieser beiden Vorrichtungen ein neuer Sicherungszweck erreicht wird. Sobald sich nämlich das Fallhakensystem in der entriegelten Stellung befindet, besteht ja die Gefahr, daß die beiden Leiterteile unkontrolliert aneinander vorbeigleiten, sofern ein entsprechender Zug auf das Zugseil entfallen würde.
Hier setzt die Sperreinrichtung ein, die von dem Seilzug so gesteuert ist, daß - solange eine Zugkraft auf das Seil besteht - die Sperrvorrichtung ebenfalls in die entriegelte Stellung verschwer,kt wird und ein freies Aneinandergleiten von Leiter-Oberteil und Leiter-Unterteil gestattet.
Sobald aber die Zugkraft entfällt, Schwenkt diese Sperrvorrichtung selbsttätig - beispielsweise unter Federkraft - in die Sperrsteilung und legt sich an der
Unterseite einer sprosse am Leiter-Oberteil an Leiter-Oberteil nur noch maximal um einen 3pro , sc daß das ssenabstand zu dem Leiter-Unterteil verschoben werden kann und dann arretiert wird.
Damit besteht also der wesentliche Vorteil, daß in der entarretierten Stellung der Fallhakenvorrichtung die Sperreinrichtung dafür sorgt, daß bei Wegfall des Zuges auf das Zugseil die beiden Leiterteile nur noch maximal um einen Sprossenabstand zueinander verschoben werden können. 5 AT 003133 Ul
Bei der Verwirklichung der neuerungsgemäßen Idee gibt es mehrere Möglichkeiten, die von dem Neuerungsgedanken umfaßt sein sollen.
In einer ersten bevorzugten Ausgestaltung ist es vorgesehen, daß das Schwenkteil der Sperreinrichtung als zweiarmiger Hebel ausgebildet ist, wobei an dem freien schwenkbaren Ende des einen Hebelteils die Seilführung angeordnet ist und das andere Kebelteil dafür geeignet ist, sich an der Unterseite der Sprosse des Leiter-Oberteils anzulegen und dies Sprosse in der Sperrsteilung dieser Sperrvorrichtung zu arretieren.
Diese Sicherungs Stellung tritt nur dann eir., wenn ein Zug auf das Seil entfällt, wobei das Hebelteil federbelastet in seiner Sperrstellung schwenkt.
Solange aber ein Zug auf das Zugseil wirkt, -wirkt eine Hebeikraft auf den freien, schwenkbaren Teil des ersten Hebels dieses Schwenkteiles und das Schwenkten wird damit in seine entsicherte Stellung entgegen seiner Federkraft geschwenkt und die Sprossen des Leiter-Oberteils können an den Sprossen des Leiter-Unterteils vorbeibewegt werden.
Es versteht sich von selbst, daß statt des Zugseils eine Kette oder ein Band verwendet werden kann.
Ir. einer anderen Ausgestaltung der ist es vorgesehen, daß statt der Ausbildung des Schwenkteiles als 6 AT 003 133 Ul zweiarmiger Hebel ein einarmiger Hebel vorhanden ist, der gegen einen festen Anschlag am Leiter-Unterteil anlegbar ist und wobei das Zugseil über einen Lenker oder ein anderes Verbindungsmittel mit dem freien schwenkbaren Teil dieses einarmigen Hebels verbunden ist.
Der Erfindungsgegenstand flec.· vorliegendem Neuerung ergibt sich nicht nur aus dem Gegenstand der einzelnen &chutAnsprüche, sondern auch aus der Kombination der einzelnen Schutzansprüche untereinander.
Alle in den Unterlagen, einschließlich der Zusammenfassung, offenbarten .Angaben und Merkmale, insbesondere die in den Zeichnungen dargestellte räumliche Ausbildung werden als erfindungswesentlich beansprucht, soweit sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik neu sind.
Im folgenden wird die fccueruRf anhand von mehrere Ausführungswege darstellenden Zeichnungen näher erläutert. Hierbei gehen aus den Zeichnungen und ihrer Beschreibung weitere t-gfindung^wesentliche Merkmale und Vorteile der runff hervor.
Es zeigen: 1
Figur 1: Schematisiert in Seitenansicht eine Schiebeleiter mit Seilzug, Fallhakenvorrichtung und neuerungsgemäßer Sperrvorrichtung in der Sperrsteilung;
Figur 2: Die gleiche Darstellung wie Figur 1 in der entsicherten Stellung;
Figur 3: Eine gegenüber Figur 1 abgewandelte Ausführungsform der Sperrvorrichtung in der Sperrsteilung. 7 AT 003 133 Ul
Gemäß den Figuren 1 und 2 besteht die Schiebeleiter aus wenigstens einem Leiter-Unterteil 1 und einem hierzu verschiebbar angeordneten Leiter-Oberteil 2.
In nicht näher dargestellter Weise dient ein Seilzug 23 zur gegenseitigen Verschiebung dieser beiden Leiterteile 1,2, wobei das untere Ende des Seilzuges 23 in Bodennähe angeordnet ist und das obere Ende des Seilzuges über eine Umlenkrolle am Oberteil des Leiter- Unterteils herumgeführt ist und dann an einem fußnahen Punkt am Leiter-Cberteil befestigt ist.
Wenn ein Zug auf das Zugseil 23 in Pfeilrichtung 31 ausgeübt wird, wird somit das Leiter-Oberteil in Pfeilrichtung 32 am Leiter-Unterteil 1 vorbeibewegt.
Zur Sicherung der Verschiebung der beiden Leitern 1,2 ist eine Fallhakenvorrichtung 3 vorgesehen, die im wesentlichen aus einem Haltebügel 4 besteht, welcher mittels Befestigur.gspunkten 5 an der-Seite des Leiter-Oberteils befestigt ist.
Es versteht sich von selbst, daß diese Fallhakenvorrichtung an einer Seite cer Leitern angeordnet sein kann; sie kann aber auch an beiden Seiten symmetrisch angeordnet werden.
Am Haltebügel 4 ist am oberen Teil in einem Schwenkpunkt eine Sperrklinke 6 schwenkbar gelagert, die mittels einer Drehfeder 7 in Pfeilrichtung 8 federbelastet vorgespannt ist. In dieser - in Figur 1 gezeigten - Sperrsteilung legt sich damit das Klinkener.de S der Sperrklinke 6 auf einer Sprosse 10 des Leiter-Unterteils an. Damit ist das Leiter-Unterteil 1 zu dem Leiter-Oberteil 2 arretiert. 8 AT 003133 Ul
Zur Aufhebung der Arretierung ist ferner am Haltebügel 4 eine Fallzunge 12 angeordnet, die federbelastet in einer Mittelstellung gehalten wird, so wie es in Figur 1 dargestellt ist. Die Fallzunge 12 besteht im wesentlichen aus einem einarmigen Hebel, der in einem Schwenkpunkt 13 in einer Mittelstellung gehalten wird und der sowohl unter Federkraft in Pfeilrichtung 14 also auch in Pfeilrichtung 15 verschwenkt werden kann.
Sobald nun ein Zug auf den Seilzug 23 ausgeübt wird, wird das Leiter-Oberteil 2 in Pfeilrichtung 32 nach oben bewegt und die Fallzunge 12 schlägt zunächst an der Unterseite der Sprosse 10 an, wird hierdurch in Pfeilrichtung 15 in Uhrzeigersinn verschwenkt, gerät in den Zwischenraum 27 zwischen den beiden gegenüberliegenden Sprossen 10,11 und verschwenkt wiederum in ihre Mittelstellung, wie sie in Figur 1 dargestellt ist, wobei jetzt aber die Fallzunge 12 oberhalb der Sprosse 10 liegt. Soll nun jetzt das Leiter-Oberteil 2 in Gegenrichtung zur eingezeichneten Pfeilrichtung 32 nach unten abgesenkt werden, schlägt damit die Fallzunge 12 auf der Oberseite der Sprosse 10 auf/ kommt damit in Eingriff mit dem Klinkenende 9 der Sperrklinke 6 und bewegt diese in ihre Stellung 6' gemäß Figur 2. Damit besteht nun eine entarretierte Sperrsteilung, d. h. die beiden Leiterteile 1,2 können nun bei entarretierter Fallhakenvorrichtung frei zueinander verschoben werden. etfcuduxq
Hier setzt nun die ftftftrei'uw^r ein, die zusätzlich zu der Fallhakenvorrichtung eine Sperrvorrichtung 16 vorsieht. Diese Sperrvorrichtung 16 ist hierbei in der Nähe des oberen Teils der Unterleiter angeordnet, wobei es gleichgültig ist, ob die Sperrvorrichtung 16 gemäß Figur 1 oberhalb der Fallhakenvorrichtung 3 am Leiter-Unterteil angeordnet ist oder - umgekehrt - unterhalb der Fallhakenvorrichtung 3 am Leiter-Unterteil angeordnet ist. 9 AT 003133 Ul
Je nach Anordnung wird damit die maximal mögliche Verschiebelänge zwischen Leiter-Unterteil I und Leiter-Oberteil 2 beeinflußt. feg-uerungjfgemaß besteht die Sperrvorrichtung 16 in einer ersten Ausführungsform aus einem Schwenkteil 17, welches als zweiarmiger Hebel ausgebildet ist und welches in einem Schwenkpunkt 18 federbelastet in Pfeilrichtung 19 vorbelastet ist.
Das Schwenkteil 17 besteht aus zwei miteinander verbundenen Kebelteilen 20,21, wobei der eine Hebelteil 20 an seinem freien schwenkbaren Ende die Seilführung 22 aufweist, die z. 3. als Ring für die Durchführung des Seilzuges 23 ausgebildet sein kann.
Das andere Hebelteil 21 ist als Sperrklinke ausgebildet und weist hierzu eine am Hebelteil 21 ausgebildete Auflagefläche 26 auf, die geeignet ist, sich an der Unterseite der Sprosse 11a anzulegen.
Es wird hierbei bevorzugt, wenn an dem Hebelteil über die Auflagefläche 26 hinausgehend eine Sicherungsnase 25 angeordnet ist, die sich seitlich nach eben an der Sprosse 11a mindestens teilweise erstreckt.
Wenn die beiden Leiterteile 1,2 mit hoher 'Wucht bei Wegfall des Seilzuges aneinander vorbeigleiten sollren, dann prallt die Sprosse 11a mit entsprechender Wucht auf die A.uf lageflächen 26 auf, prellt miöglicherweise und springt •wieder hoch. Um d2bei ein unkontrolliertes Zurückschwenken des Schwenkteiles 17 in Gegenrichtung zu Pfeilrichtung 19 zu vermeiden, ist die angegebene Sicherungsnase 25 vorgesehen.
Zwischen den beiden Hebelteilen 20,21 ist eine Ausnehmung 24 angeordnet, die Teil des Schwenkteils 17 ist. In diese 10 AT 003 133 Ul
Ausnehmung 24 greift die Sprosse 10a am Leiterunterteil 1 ein und legt sich hierbei an einem Anschlag 29 an.
Sobald nun gemäß Figur 2 die Leiter in die entsicherte Stellung kommt und solange noch eine Zugkraft auf den Seilzug 23 wirkt, verschwenkt somit der Seilzug 23 den Hebelteil 20 m Gegenrichtung zur Pfeilrichtung 19 im Uhrzeigersinn, so daß der Hebelteil 21 außer Eingriff mit der Sprosse 11a am Leiter-Oberteil 2 gelangt. In dieser entsicherten Sperrsteilung können also die beiden Leiterteile 1,2 gegeneinander verschoben werden, immer unter der Voraussetzung, daß eine Zugkraft auf den Seilzug 23 wirkt.
Sollte diese Zugkraft allerdings entfallen, -wie dies beispielsweise in Figur 1 dargestellt ist, dann verschwenkt das Schwenkteil 17 unter der Kraft einer Feder selbsttätig in Pfeilrichtung 19 in die in Figur 1 dargestellte Sperrstellung, so daß die beiden Leiterteile bei Wegfall einer Zugkraft auf den Seilzug 23 nur maximal um einen Sprossenabstand gegeneinander unbeabsichtigt sich verschieben können.
In Figur 3 ist eine gegenüber den Figuren 1 und 2 abgewandelte Ausführungsform dargestellt/ wo angegeben ist, daß statt der Ausbildung des Schwenkteils 17 als zweiarmiger Hebel (Hebelteile 20,21) auch lediglich nur ein einziger, einarmiger Hebel vorhanden sein kann. Hier ist als Beispiel lediglich das Hebelteil 21 vorhanden, welches um den Schwenkpunkt 18 verschwenkbar ist, wobei bei dieser .Ausführung nicht einmal eine Feder benötigt wird, denn zur Schwenkbecrenzung des Hebelteils 21 in Pfeilrichtung 19 ist hierbei ein Anschlag 30 am Leiter-Unterteil vorgesehen, welcher den Schwenkwinkel des Hebelteils 21 in der Sperrsteilung (siehe Figur 3) begrenzt. 11 AT 003 133 Ul
Sobald also wiederum, ein Zug auf den Seilzug 23 ausgeübt wird, wird dieser über den Lenker 28 auf den freien schwenkbaren Teil des Hebelteils 21 übertragen, welches Hebelteil 21 dann in Gegenrichtung zur Pfeilrichtung 19 im Uhrzeigersinn verschwenkt.
Die vorliegende Neuerung stellt also eine Sperrvorrichtung vor, die bei einem Nachlassen der Zugkraft auf das Seil anspricht und verhindert, daß das Leiter-Oberteil 2 am Leiter-'Jnterteil 1 praktisch unbegrenzt nach unten rutscht, wobei zusätzlich zur Sperrvorrichtung die beschriebene Fallhakenvorrichtung 3 vorhanden isr. Insgesamt ergibt sich eine in dar Handhabung wesentlich sicherere Leiter. 12

Claims (7)

  1. AT 003 133 Ul ANSPRUCH 1 1. Schiebeleiter, bestehend im wesentlichen aus einem Leiter-Unterteil (1) und einem Leiter-Oberteil (2), welche mittels einer Zugeinrichtung (23) zueinander verschiebbar sind und einer federbelasteten Spenvorrichtung (16), die bei einem Abfall der Zugkraft auf die Zugeinrichtung (23) anspricht, um im oberen Bereich des Leiter-Unterteils (1) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine zusätzliche Fallhakenvorrichtung (3) vorhanden ist, welche im wesentlichen aus einem Haltebügel (4), einer federbelasteten Sperrklinke (6) und einer federbelasteten Fallzunge (12) besteht. ANSPRÜCHE 2 bis €>
  2. 2. Schiebe-eiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daü die Sperrvorrichtung (16) aus mindestens einem federbeiästeten und schwenkbaren Hebel (20,21) besteht, welcher zweiteilig ausgebildet ist.
  3. 3. Schiebeleiter nach Anspruch 1/ dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung (16) aus mindestens einem schwenkbaren Hebel (21) besteht, welcher einteilig ausgebildet ist.
  4. 3. Schiebeleiter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (21) federbelastet ausgefcildet ist.
  5. 5. Schiebeleiter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (21) nicht federbelastet ausgebildet ist und ein Anschlag (30) am Leiter-Unterteil (1) zur Schwenkbegrenzung des Hebels (21) vorgesehen ist.
  6. 6. Schiebeleiter nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugkraft auf den Seilzug (23) über einen Lenker (28) auf den Hebel (21) übertragen wird. 13 AT 003 133 Ul 7T Schiebeleiter nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Lenker (28) in eine Nut am. Hebel (21) eingreift.
  7. 8. Schiebeleiter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Fallhakenvorrichtung (3} an beiden Seiten der Leiter (2) symmetrisch angeordnet ist. 14
AT49798U 1997-07-26 1998-07-20 Schiebeleiter mit seilzug und sperreinrichtung AT3133U1 (de)

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