AT313166B - Kreuzbodenventilsack mit einem Füllventil - Google Patents

Kreuzbodenventilsack mit einem Füllventil

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AT313166B
AT313166B AT523671A AT523671A AT313166B AT 313166 B AT313166 B AT 313166B AT 523671 A AT523671 A AT 523671A AT 523671 A AT523671 A AT 523671A AT 313166 B AT313166 B AT 313166B
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flaps
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AT523671A
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Wavin Bv
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Description


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   Kreuzbodenventilsack mit einem Füllventil, bestehend aus einer thermoplastischen Schlauchfolie, die im flachen Zustand eine erste und eine zweite Längskante aufweist, wobei mindestens ein Längseinschnitt eine erste, später die Ventilklappe bildende Eckklappe zwischen dem Längseinschnitt und der benachbarten ersten Längskante der Schlauchfolie bildet und nach dem Einwärtsfalten der ersten und sowie einer neben der zweiten Längskante liegenden zweiten Eckklappe zwischen den Eckklappen liegenden Bodenklappen um eine Querfaltlinie umgefaltet sind, die sich im wesentlichen senkrecht zur Längsachse des rohrförmigen Folienteiles erstreckt, wobei ferner aufeinanderliegende Folienteile miteinander verschweisst sind. 



   Bei derartigen Kreuzbodenventilbeuteln hat sich in der Praxis herausgestellt, dass die Ventilklappen nicht immer zufriedenstellend schliessen, wenn der Beutel gefüllt ist. Dies hängt vermutlich damit zusammen, dass bei gefülltem Beutel die Ventilklappe nicht gespannt werden kann und daher kein fehlerfreier Verschluss gesichert ist. 



   Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu beseitigen und einen Kreuzbodenventilbeutel herzustellen, bei dem die Ventilklappe, wenn der Beutel gefüllt ist, richtig gestreckt ist und daher ein fehlerhafter Verschluss vermieden wird. 



   Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass im flachliegenden Zustand des fertigen Bodens und Beutels der kürzeste Abstand zwischen den Schweissverbindungen der Bodenklappen mit der Ventilklappe mindestens gleich ist dem Abstand zwischen den parallelen, durch die umgefalteten Bodenklappenteile gebildeten Faltlinien. 



   Im Rahmen der Erfindung hat es sich überdies als vorteilhaft erwiesen, wenn die über der Ventilklappe liegenden freien Kanten der Bodenklappen einen eingerollten Rand bilden. 



   Nachstehend ist die Erfindung an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben. Dabei zeigen, in schematischen Skizzen, Fig. l eine plattgedrückte röhrenförmige Folie, wie sie zum Herstellen eines Kunststoffsackes verwendet wird, Fig. 2 in einem verkleinertem Massstab, einen Teil einer Folienröhre entsprechend Fig. l im gefalteten Zustand, Fig. 3 einen Sack mit fertiggestelltem Boden, Fig. 4 eine schaubildliche Darstellung des Einsatzgliedes, das dazu dient, einen Boden eines Kunststoffsackes entsprechend Fig. 3 herzustellen und Fig. 5 eine schaubildliche Darstellung eines Kreuzbodenventilsackes, der mit einem Ventil aus einer biegsameren Folie versehen ist als es die Folie des Sackes selbst ist. 



   Fig. 1 zeigt eine plattgedrückte Schlauchfolie --1-- mit Längsrändern --2 une 3-- sowie eine   Vorderwand--4--bzw. Rückwand--5--.   Von dem einen Ende der Folie--l--ausgehend ist ein erster 
 EMI1.1 
 erstreckt. Auf der andern Seite des   Längseinschnittes --6-- sind   die Bodenklappen--8 und 8'--vorgesehen. 



  Diese Bodenklappen besitzen eine geringere Länge als die Eckklappe--7 bzw.   7'-.   



   In der Schlauchfolie --1-- ist ein zweiter Längseinschnitt --9-- angebracht, wodurch zweite Eckklappen--10, 10'- gebildet werden. Diese zweiten   Eckklappen--10, 10'--sind   kürzer als die beiden   Bodenklappen --8, 8'-.   Der erste Längseinschnitt --6-- und der zweite   Längseinschnitt--9--enden   in den Punkten--11, 11' bzw. 12, 12'-. Diese Endpunkte--11, 11' und 12, 12'-- der Einschnitte können durch eine Linie verbunden werden, die senkrecht zu den   Längskanten--2   und   3-- der Folie --1--   verläuft.

   Der Teil der Folie der die ersten   Eckklappen --7, 7'-,   die Bodenklappen--8, 8'--und die zweiten   Eckklappen--10, 10'- aufweist,   wird entlang einer Faltlinie--13--ausgebreitet, die sich zwischen den Endpunkten--11, 11' und 12, 12'- erstreckt. Auf diese Art wird eine Bodenfläche aus der ersten   Eckklappe--7--und   der zweiten Eckklappe--10--gebildet. Die Bodenklappe--8, 8'--wird nach innen gefaltet entlang der Faltkanten--14a, 14b--, die senkrecht zu den   Längskanten--2   und 3-- 
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 --11, 11'- desSchweissverbindungen --16a, 16b,   16c- mit   den   Bodenklappen--8, 8'--verbunden   ist. 



   Auch die Schweissverbindungen --17a,17b--, dienen dazu, den   Ventilldappenteil--18--,   der durch die   Klappe--7--geschaffen   wurde, mit den Bodenklappen--8, 8'-- zu verbinden. Die Schweissverbindungen --17a,17b-- sind dabei   erfindungsgemäss   so ausgebildet, dass der Abstand zwischen diesen Schweissnähten wenigstens gleich ist dem Abstand zwischen den   Querrändern--14a, 14b--,   die durch die nach innen gefalteten Bodenklappenteile gebildet werden. 



   Wenn ein flaches Einsatzglied verwendet wird, um die ersten Schweissverindungen --15a,15b--, die Schweissverbindungen --16a, 16b und   16c--sowie   die zweiten Schweissverbindungen --17a und   17b--zu   bilden, dann ist es infolge der Dicke des Einsatzgliedes meistens möglich, diese Schweissnähte an oder in der 
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 ersten   Schweissglieder --20-- dienen   dazu, die ersten Schweissverbindungen --15a,15b-- für die Verbindung der Bodenklappen herzustellen. 
 EMI2.1 
 einem beliebigen Punkt des Einsatzgliedes ist stets gleich dem Umfang eines Querschnittes des Einsatzgliedes in seinem weitesten Teil, das ist zwischen den Punkten --22a und 22b--. 



   Um sicherzustellen, dass nach dem Herausziehen des Einsatzgliedes die zweite Schweissverbindung   --17a, 17b-genau   auf die gefaltete Kante der Eckklappen-8, 8'-zu liegen kommt, ist es notwendig, 
 EMI2.2 
    --22a- 21a-und dem   zweiten dreieckförmigen   Teil-21b-des   Einsatzgliedes liegen. 



   Nachdem die Bodenklappen und die zugehörigen Eckklappenteile gefaltet sind, wird ein nicht dargestelltes Schweissglied, welches zum Einsatzglied gehört, verwendet, wobei dieses Glied erste und zweite Schweissglieder trägt, die in der Arbeitsstellung gegenüber den ersten   Schweissgliedern--20--und   den zweiten Schweissliedern --19-- stehen. Ferner sind die   Schweissglieder --23a,   23b und 23c-vorgesehen, um die Schweissverbindungen --16, 16b und   16c--zu   schaffen. 



   Durch die Anwendung eines solchen Einsatzgliedes werden die Schweissverbindungen in jenem Teil leicht hergestellt, in dem die Faltkanten der Bodenklappen vorhanden sind. Es wurde gefunden, dass auf diesem Weg sichergestellt werden kann, dass die Ventilklappe--18--, wenn der Beutel gefüllt ist, auf Grund des Inhaltes des Beutels gegen den Boden anliegt, welcher durch die Bodenklappen--8, 8'-gebildet ist. Auf diese Art und Weise erhält man einen fehlerlosen Beutelverschluss. Es wurde ferner festgestellt, dass durch die gleichzeitige Wärmeeinwirkung von innen und von aussen die miteinander zu verbindenden Folienteile ausserordentlich gut miteinander verschweisst werden, während anderseits für die   Ventilklappe--18--eine   ebenso entsprechend günstige Schweissverbindung gesichert wird. 



   In manchen Fällen ist es vorteilhaft, die freien   Kanten--24--der Bodenklappen--8, 8'-,   die miteinander verschweisst sind, einer zusätzlichen Wärmebehandlung zu unterziehen, nämlich dann, wenn die Schweissnähte gebildet werden. Man kann dann Wulstränder bilden, die ein leichteres Einführen des Mundstückes der Füllmaschinen in ein solches Ventil gewährleisten. Es ist im übrigen auch möglich, den dreieckigen Teil   - -25a--   (s. Fig. 3) an der Faltlinie --15-- einer zusätzlichen Schweissbehandlung zu unterziehen, wodurch sich eine gute Antriebsmöglichkeit für den Füllansatz einer solchen Maschine im Sack ergibt. Im allgemeinen muss hier von Fall zu Fall entschieden werden, welche Massnahme die günstigere ist.

   Eine gleichartige Verschweissung der Teile, wie mit Hilfe des dreieckigen   Teiles --25a-- kann   ebenso mit Hilfe des dreieckigen   Teiles-25b-erfolgen.   



   Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, die freien Enden der Schweissnähte 
 EMI2.3 
 



   Die Ausführungsform in Fig. 5 zeigt, dass die ersten   Eckklappen--7, 7'--,   die das Ventil bilden, mit einer zusätzlichen Klappe --31-- versehen sind, die unterhalb der ersten Eckklappe--7, 7'--liegt, wobei die Klappe --31-- so angeordnet ist, dass die kurzen Kanten--32--der Klappe--31--sich nahezu mit den freien   Kanten--33--der Klappe--31--decken.   Wenn die   Bodenklappen--8, 8'-- entlang   den Faltkanten-14 und   14'-nach   innen gefaltet werden, wird die Klappe --31-- mit der Eckklappe 
 EMI2.4 
 Verschiebung und Abreissen der Klappe --31--. 



   Weitere Schweissungen --37-- sind in diesem Bereich parallel zu den Faltkanten--14, 14'-angebracht, um die   Längskanten --32-- mit   den Bodenklappen-8, 8'- zu verbinden. Durch die 
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Die   Kante --35-- bildet   den Eintritt zu dem Ventil. Es ist klar, dass die   Klappe-31-während   der Herstellung der Bodenschweissung des Beutels mit dem Sack verbunden ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Kreuzbodenventilsack mit einem Füllventil, bestehend aus einer thermoplastischen Schlauchfolie, die im flachen Zustand eine erste und eine zweite Längskante aufweist, wobei mindestens ein Längseinschnitt eine erste, später die Ventilklappe bildende Eckklappe zwischen dem Längseinschnitt und der benachbarten ersten Längskante der Schlauchfolie bildet und nach dem Einwärtsfalten der ersten und sowie einer neben der zweiten Längskante liegenden zweiten Eckklappe zwischen den Eckklappen liegende Bodenklappen um eine Querfaltlinie umgefaltet sind, die sich im wesentlichen senkrecht zur Längsachse des rohrförmigen Folienteiles erstreckt, EMI3.1 dass im flachliegenden Zustand des fertigen Bodens und Beutels der kürzeste Abstand zwischen den Schweissverbindungen (17a, 17b) der Bodenklappen (8,8') mit der Ventilklappe (7)
    mindestens gleich ist dem Abstand zwischen den parallelen, durch die umgefalteten Bodenklappenteile (8,8') gebildeten Faltlinien (14a, 14b). EMI3.2
AT523671A 1970-06-17 1971-06-17 Kreuzbodenventilsack mit einem Füllventil AT313166B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT631073A AT331707B (de) 1971-02-10 1973-07-17 Blockbeutel mit einem fullventil

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL707008908A NL143502B (nl) 1970-06-17 1970-06-17 Kunststofblokbodemzak met vulventiel.
NL7103004A NL7103004A (de) 1971-03-05 1971-03-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT313166B true AT313166B (de) 1974-02-11

Family

ID=26644552

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT523671A AT313166B (de) 1970-06-17 1971-06-17 Kreuzbodenventilsack mit einem Füllventil

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AT (1) AT313166B (de)

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