DE839405C - Faltbeutel - Google Patents

Faltbeutel

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DE839405C
DE839405C DEP8436D DEP0008436D DE839405C DE 839405 C DE839405 C DE 839405C DE P8436 D DEP8436 D DE P8436D DE P0008436 D DEP0008436 D DE P0008436D DE 839405 C DE839405 C DE 839405C
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DE
Germany
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hose
bag according
folding
folding bag
chambers
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DEP8436D
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English (en)
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Adolf Rambold
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Teepack Spezialmaschinen G M B
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Teepack Spezialmaschinen G M B
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D85/00Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials
    • B65D85/70Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials for materials not otherwise provided for
    • B65D85/804Disposable containers or packages with contents which are mixed, infused or dissolved in situ, i.e. without having been previously removed from the package
    • B65D85/808Disposable containers or packages with contents which are mixed, infused or dissolved in situ, i.e. without having been previously removed from the package for immersion in the liquid to release part or all of their contents, e.g. tea bags

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bag Frames (AREA)

Description

  • Faltbeutel I)ie Erfintlung betrifft einen Faltbeutel, insbesondere einen Aufgußbeutel, wie er zur Bereitung von Tec od. dgl. verwendet wird. Solche Faltheutel sind all sicli iii viefältiger Follll unti Ausführung bekannt Der vorliegenden Erfindung liegt (lie Aufgabe zugunnde, tlas Auslaugen der in denn Beutel befindlichen ar aromahalitigen St Stoffe durch die Aufgußflüssigkeit zu verbessern. Ausgehend von dem Gedanken, daß der Beutelinhalt besser ausgelangt werden kann, wenn die Aufgußflüssigkeit nur dünncre Schichten des s Beutelinhalts durchdringen mitß, wurde die der Erfindung zugrunde 1 it licgende tufgabe dadurch gelöst, , daß der Faltl>ettt el unterteilt wurde, daß als der Faltheutel aus mindestens zwei Kammern besteht.
  • Die verschiedene Ausführungsfromen der vorliegenden Erfindung haben gemeinsam, daß die Faltbeutel alle atis einem Werkstoffschaluch als Grundform hergestellt und daß dei Kammern durch Falten des Schlauches gebildet sind. Der Schlauch wird aus einem Grundblatt durch Übereinanderlegen und Verbinden oder durch Aneinanderlegen der Ränder desselben gebildet.
  • Bei der einen Kategorie von Ausführungsformen sind nun die Ränder des Grundblattes durch Falten in der Längesrichtung des herzustellenden Schlauches übereinandergelegt und miteinander verbunden, und zwar derart, daß die entstandene Längsnaht in der Längsmitte des Schlauches verläuft. Bei einer anderen Kategorie von Ausführungsformen werden Kanten des Grundblattes durch Falten desselben in der Querrichtung des herzustellenden Schlauches nur aneinandergelegt, so daß die beiden anderen Kanten des Grundblattes zwei Längsnähte bilden, die an den Seiten des Schlauches verlaufen.
  • In allen Fällen können die die Längsnähte bildenden Räntler druch Heißkleben und gegebenenfalls zusätz- liches Rändeln miteinander verbunden sein. In die Längsnähte können ein Verstärkungsfaden oder ein Versteifungsdraht oder ein schmales Metallband zur Verstärkung eingelegt sein. Das eine Ende odel beide Enden dieses verstärkenden Elements werden zweckmäßig über das Schlauchende hinaus verlängert und bilden dort eine Haltevorrichtung, an der gewöhnlich eine Etikette, ein Siegel od. dgl. angebracht wird. Es ist jedoch auch möglich, für die Zwecke der Erfindung einen nahtlosen Schlauch zu benutzen.
  • Bei allen Ausführungsformen werden zwei benachbarte Kammern durch mindestens eine Querfalte des Schlauches voneinander getrennt. Faltbeutel, bei denen eine Längsnaht in der Längsmitte des Schlauches verläuft, werden zweckmäßig durch Querfalten des Schlauches derart in Kammern unterteilt, daß die Längsnähte zweier Kammern einander zugekehrt sind. Dies hat, wie aus dem Nachfolgenden hervorgeht, gewisse Vorteile. Man kann nämlich zwei benachbarte Kammern durch ein durch mindestens zwei Querfalten gebildetes Zwischenstück des Schlauches voneinander trennen. In diesem Fall sollen gemäß der Erfindung die das Zwischenstück begrenzenden Querfalten, gemessen bei gestrecktem Zwischenstück, einen solchen Abstand voneinander haben, daß nach Füllung der Kammern mit der vorbestimmten Menge diese sich nur so weit voneinander entfernten können, daß die Längsnähte der Kammern mindestens auf einer kurzen Strecke aneinanderliegen. Dadurch ist es nämlich möglich, Faltbeutel als Aufgußbeutel zu benutzen, deren die Längsnähte bildenden Ränder überhaupt nicht mit besonderen Mitteln miteinander verbunden sind, sondern bei denen die Längsnähte lediglich durch Übereinanderfalzen der Ränder des Grundblattes gebildet sind. In diesem Fall drücken dann die einander zugekehrten Längsnähte zweier benachbarter Kammern mindestens auf einer kurzen Strecke derart gegeneinander, daß die Nähte nicht aufgehen können. Diese Ausführungsform kann auch für Beutel aus perforiertem Zellglas benutzt werden, das sich nicht so heiß kleben läßt, daß die Klebstellen in einer heißen Flüssigkeit sich nicht wieder lösen.
  • Bei den meisten Ausführungsformen des Faltbeutels gemäß der Erfindung sind die offenen Enden des Schlauches zusammengelegt und durch gemeinsame Faltung verschlossen. An den zusammengelegten Enden wird eine Verschlußklemme zum Abschluß und zur Befestigung einer Haltevorrichtung vorgesehen. Letztere besteht gewöhnlich aus einem Faden, der auch, wie schon oben erwähnt, durch die Verlängerung einer Einlage in einer Längsnaht gebildet werden kann.
  • Besonders vorteilhaft ist es, beim Zusammenlegen der offenen Enden des Schlauches derart zu verfahren, daß das eine Schlauchende über das andere um die Breite des herzustellenden Verschlußfalzes übersteht, dann die Ecken gemeinsam umzubiegen und die stehenbleibende Spitze des längeren Endes über die umgebogenen Ecken zu legen. Dadurch ergibt sich nämlich, daß das eine Schlauchstück, das einer Kammer entspricht, kürzer sein kann als das andere, und zwar bei den üblichen Größen solcher Faltbeutel um praktisch etwa 8 mm, ohne daß sich an dem Inhalt der Kammern etwas ändert. Da es sich bei diesen Faltbeuteln um ein Massenerzeugnis handelt, tritt dadurch eine bedeutende Materialersparnis ein.
  • Außerdem braucht dann die Verschlußklemme nicht ein Übermaß von Materiallagen zu umfassen.
  • Es ist aber auch möglich, die offenen Enden des Schlauches durch Heißkleben und gegebenenfalls zusätzliches Rändeln abzuschließen und den Beutel an der oder den Queifalten des Schlauches aufzuhängen, die die Kammer trennen.
  • Bei den Ausführungsformen mit Mittelnaht wird die Verschlußklemme an der durch die Schlauchnaht gegebenen Stelle der größten Zahl übereinanderliegender Materialschichten angeordnet, und zwar so, daß die Verschlußklemme um die Längsnaht des Schlauches herumgelegt ist, ohne durch sie hindulchzugehen, d. h. ohne die Schichtenhäufung selbst zu durchstechen. Diese Maßnahme, daß die Verschlußklemme die Schichtenhäulung selbst nicht durchsticht, ist besonders bei der Verwendung einer durchsichtigen Folie für den Faltbeutel wichtig. Durchsichtige Folie reißt besonders leicht ein, so daß also verhältnismäßig starke Folie benutzt wcrden muß, wenn die Anordnung nicht so getroffen wird, daß die Verschlußklemme die dicke Naht gerade umgreift.
  • Durch dieses Umgreifen wird ein Einreißen verhindert und dadurch die Verwendung einer dünneren durchsichtigen Folie ermöglicht.
  • Durch die Verwendung des Faltbeutels gemäß der vorliegenden Erfindung ist ein Verteilen des Gesamtinhalts des Faltbeutels in mehrere Kammern möglich.
  • Dadurch können die einzelnen Schichten des auszulaugenden Stoffes so dünn gehalten werden, daß sie von der Aufgußflüssigkeit intensiv durchspült und daher besser ausgelaugt werden als bei den bekannten Aufgußbeuteln. Weitere Vorteile des erfindungsgemäßen Faltbeutels sind, daß er sich maschinell kontinuierlieh leicht herstellen läßt, so daß mit einer solche Faltbeutel herstellenden Maschine sehr hohe Leistungen erzielt werden können. Wenn die Längsnaht in der Mitte des Beutels angeordnet ist, wird durch die Verschlußklemme die größtmögliche Zahl übereinanderliegender Materialschichten erfaßt, so daß weder die Klemme noch der Haltefaden abIeißen, wenn der Faltbeutel in die kochende Aufgußflüssigkeit gelangt und der Beutelinhalt durch Ansaugen der Aufgußflüssigkeit an Gewicht zunimmt. Dies ist bei großen Beuteln besonders wichtig. Wcnn bei Bildung der Kammern durch Quertalten des Schlauches die Längsnähte einander zugekehrt werden, drücken sie gegeneinander, verstärkt durch den Druck, der beim Aufquellen des Beutelinhalts auftritt, sobald dieser in die kochende Aufgußflüssigkeit gelangt und sich dadurch ausdehnt. Auf diese Weise kann auch eine nur durch Falzen der Schlauchränder gebildete Naht nicht aufgehen, so daß eine besondere Nahtverbindung sich erübIigt.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigt Abb. I ein Grundblatt, a1's dem die eine Kategorie von Faltbeuteln hergestellt wird, Abb. 2 und 3 das zu einem Schlauch gefaltete Grundblatt, dessen Längsnaht gemäß Abb. 2 gefalzt, gemäß Abb. 3 heißgeklebt und gerändelt ist, Abb. 4 und 5 eine Zwischenform und den fertigen Beutel einer Ausführungsform, die aus dem Schlauch gemäß Abb. 2 entstanden ist, Abb. 6 eine gegenüber der Ausführungsform gemäß Abb. 5 etwas geänderte Ausführungsform, Abb. 7 und 8 eine Zwischenform und den fertigen Beutel einer Ausführungsform, die aus einem Schlauch gemäß Abb. 3 entstanden ist, Abb. 9 und IO eine Zwischenform und den fertigen Beutel einer weiteren Ausführungsform, die aus einem Schlauch gemäß Abb. 3 entstanden ist, Abb. ii das Grundblatt für eine einer anderen Kategorie angehörende Ausführungsform, Abb. I2 bis 14 Zwischenformen und Abb. 15 den fertigen Faltbeutel, die aus einem Grundblatt gemäß Abb. II entstanden sind.
  • Bei einem Grundblatt a gemäß Abb. I werden die Ränder b1 und b2 durch Falten in der Längsrichtung des herzustellenden Schlauches c so übereinandergelegt, daß die entstehende Längsnaht d in der Mitte des Schlauches c verläuft. Das tfbereinanderlegen der beiden Ränder b1 und b2 geschieht derart, daß der eine Rand b1 etwa um die Breite des herzustellenden Falzes über den anderen Rand b2 übersteht. Darauf wird dieser überstehende Teil des Randes b1 um den Rand b2 herumgefalzt, beide zusammen nach innen eingefalzt und der Falz an den Schlauch c angedrückt.
  • In diesem Fall wird also die Längsnaht d durch den Falz gebildet. In den Falz kann ein Verstärkungsfaden, ein Verstärkungsdraht oder ein schmales Metallband eingelegt werden. Das Ende oder die Enden eines solchen Verstärkungselements sind zweckmäßig über das Schlauchende hinaus verlängert und bilden eine Haltevorrichtung, an deren Ende gewöhnlich eine Etikette, ein Siegel od. dgl. angebracht wird. In der Abb. 5 ist ein Verstärkungsfaden e angedeutet. Der Schlauch gemäß Abb. 2 wird zur Herstellung eines Faltbeutels gemäß Abb. 5 zweimal quer zu seiner Längsrichtung derart gefaltet, daß die Längsnaht d sich innen an der Zwischenform befindet, die in Abb. 4 dargestellt ist. Es ist aus Abb. 4 zu ersehen, daß der Schlauch c durch die beiden Faltlinien f1 und f2 in zwei Kammern g1 und g2 unterteilt ist, die durch ein Zwischenstück h voneinander getrennt sind und deren Längsnähte einander zugekehrt sind, und ferner, daß das die Kammer g2 bildende Schlauchstück um etwa die Breite des zu erzeugenden Verschlußfalzes kürzer ist als das die Kammer g1 bildende Schlauchstück.
  • Aus der Zwischenforrn gemäß Abb. 4 entsteht der Faltbeutel gemäß Abb. 5, der in gefülltem Zustand dargestellt ist, dadurch, daß die offenen Enden des Schlauches zusammengelegt und durch gemeinsame Faltung verschlossen werden. An diesem Verschlußfalz i wird eine Verschlußklemme k vorgesehen, an der eine Haltevorrichtllng, beispielsweise ein Faden e od. dgl., befestigt wild, falls die Haltevorrichtung nicht durch die Verlängerung eines in die Längsnaht d eingelegten Halteelements gebildet wird. Die Verscliltißklemme k ist an der durch die Längsnaht d des Schlauches gegebenen Stelle der größten Zahl übereinanderliegender Materialschichten angeordnet, und zwar so, daß sie um die Längsnaht d herumgelegt ist, ohne die Längsnaht d selbst zu durchstechen. Dadurch, daß die Längsnaht d nicht selbst von der Velschlußklemme k durchstochen wird, wird der höchste Grad von Sicherheit gegenüber dem Ausreißen erreicht.
  • Die Ausführungsform des Faltbeutels gemäß Abb. 6 unterscheidet sich von der Ausführungsform gemäß Abb. 5 lediglich dadurch, daß das Zwischenstück h durch eine weitere Faltlinie f8 gefalzt ist, so daß sich das Zwisehenstück h in gefalztem Zustand zwischen die Kammern g1 und g2 einliegen kann.
  • Bei den Faltbeuteln gemäß Abb. 5 und 6 wird das Zwischenstück h so bemessen, daß die es begrenzenden Querfaltlinien f1 und f2, bei der Ausführungsform gemäß Abb. 6 gemessen bei gestrecktem Zwischenstück, einen solchen Abstand voneinander haben, daß nach Füllung der Kammern g1 und g2 mit der vorbestimmten Menge des Füllgutes diese sich nur so weit voneinander entfernen können, daß die Längsnähte der Kammern g1 und g2 mindestens auf einer kurzen Strecke aneinanderliegen. Diese Bemessung des Zwischenstückes h eTmöglicht erst die Anwendung eines gewöhnlichen Falzes ohne besondere weitere Mittel zur Verbindung der Blattränder b1 und b2 als Längsnaht d tür den Schlauch c. Werden jedoch besondele Mittel zur Verbindung der Blattränder b und b2 vorgesehen, wie sie beispielsweise im folgenden für die Herstellung eines Faltbeutels gemäß Abb. 8 aus einem Schlauch gemäß Abb. 3 beschrieben sind, dann ist die besondere Bemessung des Zwischenstückes h insoweit nicht erforderlich, als es auch größer sein kann. In solchen Fällen können die Faltbeutel gemäß Abb. 5 und 6 auch in der Weise hergestellt werden, daß die Längsnähte der Kammern g1 und g2 nicht einander zugekehrt sind, also so, daß die gesamte Längsnaht außen um den Faltbeutel herumläuft.
  • Der Schlauch gemäß Abb. 3 ist durch Übereinanderlegen der Ränder b1 und b2 des Grundblatres a, also durch Falten des Grundblattes a in der Längsrichtung des herzustellenden Schlauches c entstanden. Auch hier verläuft die entstandene Längsnaht d in der Mitte des Schlauches c. In diesem Fall sind die Ränder b1 und b2 durch Heißkleben miteinander verbunden und zusätzlich zur Erhöhung der Sicherheit der VeIbindung gerändelt. Das Rändeln ist aber nicht unbedingt erforderlich. Das Heißkleben erfolgt in an sich bekannter Weise. Wesentlich ist dabei, daß es sich um die Verwendung von Klebmitteln handelt, die sich bei Benutzung des Beutels in der heißen Aufgußflüssigkeit nicht lösen. Durch zweimaliges Falten des Schlauch es c nach den Querfaltlinien f1 und f2 entstehen auch hier, wie in Abb. 7 dargestellt, zwei Kammern g1 und g2. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel verläuft die Längsnaht d außen. Die Faltung könnte aber ebensogut in der Weise vorgenommen sein, daß die Längsnaht d innen verläuft. Durch Zusammenlegen der offenen Enden des Schlauches c in der für Abb. 5 geschilderten Weise und durch die der Füllung der Kammern mit dem Füllgut folgende gemeinsame Faltung der Schlauchenden wird der Beutel verschlossen und in gleicher Weise wie die Ausführungsformen gemäß Abb. 5 und 6 mit einer Verschlußklemme k versehen, nachdem eine in Abb. 8 nur durch ein Stück eines Fadens e angedeutete Haltevorrichtung zusammen mit der Klemme an dem Beutel befestigt worden ist, wobei die Haltevorrichtulig, wie schon erwähnt, auch aus der Verlängerung eines in die Längsnaht d eingelegten Verstärkungselements bestehen kann.
  • Es ist nun auch möglich, zur Erzeugung eines Faltb@utels mit mehreren Kammern einen Schlauch gemäß Abb. 3. so zu verarbeiten, daß er gemäß einer Faltlinie t4 in zwei Kammern g1 und g2 unterteilt wird und daß nach Füllung der beiden Kammern die off ollen Schlauchenden durch Heißkleben und gegebenenfalls zusätzliches Rändeln verschlossen werden, so daß Quernähte l1 und l2 gebildet werden, wie in den Abb. 9 und 10 dargestellt ist. Dabei ist es gleichgültig, ob die Längsnähte der Kammern g1 und g2 einander zugekehrt sind, wie die Abb. 9 zeigt, oder ob die Längsnaht d außen nm den Faltbeutel herum verläuft. Die Verschlußkl@mme k wird hier neben der Faltlinie f4 angebracht.
  • Ein Faltbeutel gemäß Abb. 15 entsteht aus einem Grumdblatt a1, das in Abb. 11 dargestellt und wesentlich länger, dafür aber schmaler sein muß als ein Grundblatt a gemäß Abb. I, wenn ein Faltbeutel von etwa der Größe entstehen soll, die sich aus der Benutzung eines Grundblattes a ergibe. Aus dem Grundblatt a1 wird der Schlauch durch Falten nach quer zur Längsrichtung des herzustellenden Schlauches m verlaufenden faltlinien f5 und f6 derart gebildet, daß die kurzen Ränder n1 und n2 des Giundblattes a1 aneinandergelegt werden (Abb. I2) und daß das an den Längsseiten zunächst noch offene Gebilde durch Heißverklebten der Längskanten des Grundblattes al und damit durch Bildung von Längsnähten d2 und d3 zu einem Schlauch m geschlossen wird (Abb. 13). Wird dieser Schlauch, wie Abb. 14 zeigt, nach der Querlinie gefaltet, längs der die Ränder n1 und n2 aneinanderliegen, so ergeben sich zwei Kammern g1 und g2, nach deren Füllung die offenen enden des Schlauches durch Zusammenlegen und gemeinsame Faltung verschlossen werden. Auch hier werden eine Verschlußklemme k und ein Halteelement, beispielsweise ein Faden e, vorgesehen, wie Abb. 15 zeigt.
  • Ftir sämtliche Ausführungsformen kann auch ein nahtloser Schlauch verwendet werden. In diesem Fall kommen die zwischen den Ausführungsformen gemäß Abb. 5 und 8 und auch der Ausführungsform gemäß Abb. 6 bestehenden Unterschiede, wenn man im letzteren Fall von der Faltung des Zwischenstückes h absieht, in Wegfall.
  • Sämtliche Ausführungsformen lassen sich durch entsprechende Bemessung der Lädnge des Grundblattes a bzw. a1 und durch entsprechend wiederholtcs Querfalten dahin variieren, daß Faltbeutel mit mehr als zwei Kammern entstehen.

Claims (21)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Faltbeutel, insbesondere Aufgußbeutel, dadurch gekennzeichnet, daß er aus mindestens zwei kammern (g1. g2) besteht.
  2. 2. Aus einem Werkstoffschlauch als Grundform gebildeter Faltbeutel nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammern (g1, g2) durch Falten des Schlauches (c) gebildet sind.
  3. 3. Faltbeutel nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauch (c) durch Übereinanderlegen und Verbinden oder durch Aneinanderlegen der Ränder (b1 und b2 bzw. n1 und n2) eines Grundblattes (a bzw. at) gebildet ist.
  4. 4. Faltbeutel nach Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ränder (b1, b2) des Grundhlattes (a) durch Falten in der Längsrichtung des herzustellenden Schlauches (c) übereinandergelegt sind und die entstandene Längsnaht (d) in der Mitte des Schlauches (c) verläuft.
  5. 5. Faltbeutel nach Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ränder (n1, n2) des Grundblattes (a1) druch Falten desselben in der Querrichtung des herzustellenden Schlauches (c) aneinandergelegt sind und die entstandenen Längsnähte (d2, d3) an den Seiten des Schlauches (c) verlaufen.
  6. 6. Faltbeutel nach Ansprüchen I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsnähte (d,d2,d3) heißgeklebt sind.
  7. 7. Faltbeutel nach Ansprüchen I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsnähte (d, d2, d3) zusätzlich geländelt sind.
  8. 8. Faltbeutel nach Ansprüchen I bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß in die Längsnähte (d, d2, d3) ein Vetstärkungsfaden (e) eingelegt ist.
  9. 9. Faltbeutel nach Ansprüchen I bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß in die Längsnähte ein Versteifungsdraht oder ein Metallband eingelegt ist.
  10. 10. faltheutel nach Ansprüchen 1 bis 9, dadu@ch gekennzeichnet, daß das oder die Ende des Verstärkungselements (e) od. dgl. über das Schlauchende hinaus verlängert sind und eine Haltevorrichtung bilden.
  11. 11. Faltbutel nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauch (c) nachtlos ist.
  12. I2. Faltbeutel nach Ansprüchen I bis II, dadurch gekennzeichnet, daß zwei benachbarte Kammern (g1, g2) durch mindestens eine Quetfalte des Schlauches voneinander getrennt sind.
  13. 13. Faltbeutel nach Ansprüchen I bis 4 und 6 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammern (g1, g2) druch Querfalten des Schaluches (c) derart gebildet sind, daß die Längsnähte (d) zweier Kammern (g1, g2) einander zugekehrt sind.
  14. 14. Faltbeutel nach Ansprüchen 1 bis 4 und 6 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß zwei benachbarte kammern (g1, g2) durch ein durch mindestens zwei Querfalten (f1, f2) gebildetes Zwischenstück (h) voneinander getrennt sind.
  15. 15. Faltbeutel nach Ansprüchen 1 bis 4 und 6 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die das ZZiwschenstück (h) begrenzenden Querfalten (f1,f2), gemessen bei gestrecktem Zwischemstück, einen solchen Abstand voneinander haben, daß nach Füllung der Kammern (g1, g2) mit der vorbestimmten Menge diese sich nur < weit voneinander entfernen können, daß die Längsnähte (d) der Kammern (gel, g2) mindestens auf einer kurzen Strecke aneinanderliegen.
  16. I6. Faltbeutel nach Ansprüchen I bis I5, dadurch gekennzeichnet, daß die offenen Enden des Schlauches (c) zusammengelegt und durch gemeinsame Faltung verschlossen sind.
  17. 17. VerfahI-en zur Herstellung eines Faltbeutels nach Ansprüchen I bis I6, dadurch gekennzeichnet, daß die offenen Enden des Schlauches (c) derart zusammengelegt werden, daß das eine Ende über das andere um <lie Breite des zu erzeugenden Verschlußfalzes übersteht, daß dann die Ecken gemeinsam umgebogen und die stehenbleibende Spitze des längeren Endes über die umgebogenen Ecken gelegt wiId.
  18. 18. Faltbeutel nach Ansprüchen I bis I7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verschlußklemme (k) an den zusammengelegten Enden des Schlauches (c) zum Abschluß und zur Befestigung einer Haltevorrichtung vorgesehen ist.
  19. 19. Faltbeutel nach Ansprüchen I bis Ig, dadurch gekennzeichnet, daß die offenen Enden des Schlauches (c) durch Heißkleben und gegebenenfalls zusätzliches Rändeln od. dgl. verschlossen sind.
  20. 20. Faltbeutel nach Ansprüchen 1 bis 4 und 6 bis I8, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußklemme (k) an der durch die Schlauchnaht (d) gegebenen Stelle der größten Zahl übereinanderliegender Materialschichten angeordnet ist.
  21. 21. Faltbeutel nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußklemme (k) um die Längsnaht (d) des Schlauch es (c) herumgelegt ist, ohne durch sie hindurchzugehen.
DEP8436D 1948-07-08 1948-10-02 Faltbeutel Expired DE839405C (de)

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