AT311673B - Verfahren zur Herstellung von Resorzinharz - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Resorzinharz

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AT311673B
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resorcinol
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AT280371A
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Yanovich Aarna Agu
Ritsovich Kiisler Karl
Gerkhardovich Kristyanson Peep
Albert-Mikhaelovich Tanne Juri
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Tallinsk Polt Inst
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G8/00Condensation polymers of aldehydes or ketones with phenols only
    • C08G8/04Condensation polymers of aldehydes or ketones with phenols only of aldehydes
    • C08G8/08Condensation polymers of aldehydes or ketones with phenols only of aldehydes of formaldehyde, e.g. of formaldehyde formed in situ
    • C08G8/20Condensation polymers of aldehydes or ketones with phenols only of aldehydes of formaldehyde, e.g. of formaldehyde formed in situ with polyhydric phenols

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  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Phenolic Resins Or Amino Resins (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Menge der komplexbildenden Gruppen zu vergrössern. Die Herstellung von Harz im Falle der Verwendung des erwähnten Gemisches wird analog der oben dargelegten Weise durchgeführt. 



   Zur Herstellung von Resorzinharz mit gesteigerter Elastizität werden dem Resorzin-Ausgangsrohstoff vor Durchführung des Polykondensationsprozesses Polyamide in einer Menge von 5 bis 30   Gew.-Teilen/lOO Gew.-   Teile Resorzinrohstoff beigegeben. 



   Wie oben erwähnt, werden zur Erzielung des   erforderlichen'Polykondensationsgrades   bei niedrigen Temperaturen (30 bis   50 C)   dem Resorzin-Ausgangsrohstoff vor Durchführung des Polykondensationsprozesses schwache organische Säuren (Oxal-, Benzoe-, Citronensäure usw.) in einer Menge von 0, 002 bis   0,06 Mol/1   Mol Resorzinsäure zugegeben. 



   Auf Grund des erfindungsgemäss synthetisierten Resorzinharzes werden Klebstoffe gewonnen, die zum Zusammenleimen verschiedenartiger Materialien geeignet sind, und über hohe   Adhäsions- und   Kohäsionseigenschaften verfügen. Die Leimnähte lassen sich durch folgende Daten charakterisieren : 
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> Härtungsdauer <SEP> bei <SEP> Zimmertemperatur, <SEP> h <SEP> 24 <SEP> bis <SEP> 48
<tb> Härtungsdauer <SEP> bei <SEP> 60 <SEP> oe. <SEP> h <SEP> 2 <SEP> bis <SEP> 6
<tb> Schubfestigkeit, <SEP> kp/cm2 <SEP> :

   <SEP> 
<tb> Holz-Holz <SEP> bis <SEP> 110 <SEP> (in <SEP> Abhängigkeit
<tb> von <SEP> der <SEP> Holzart
<tb> Asbestzement-Asbestzement <SEP> 40 <SEP> bis <SEP> 50
<tb> Schaumkunststoff-Aluminium <SEP> wird <SEP> limitiert <SEP> von <SEP> der <SEP> Festigkeit
<tb> des <SEP> Schaumkunststoffes
<tb> Schrumpfen <SEP> bei <SEP> Härtung, <SEP> % <SEP> höchstens <SEP> 2
<tb> Gewichtsverlust <SEP> bei <SEP> Härtung, <SEP> % <SEP> höchstens <SEP> 8
<tb> 
 
Die Leimnähte sind wasserfest, frosthart und widerstandsfähig gegenüber aggressiven Medien, Klebstoffe auf Grund des gewonnenen Resorzinharzes kann man sowohl ohne Füllstoffe wie auch mit verschiedenen Füllern   (Sägemehl,   Gips, Aluminiumpulver, Quarzsand, Silikalzitpulver) in Abhängigkeit vom Typ der zusammenzuleimenden Stoffe verwenden. 



   Zum besseren Verstehen der vorliegenden Verbindung seien folgende Beispiele der Herstellung von Resorzinharz angeführt. 



     Beispiel l :   In einen Reaktor der mit einem mechanischen Rührer und Heizkörper versehen ist, bringt man ein Gemisch von Alkylresorzinen ein, das bei der thermischen Behandlung von Ölschiefer gewonnen wurde, und die folgende Zusammensetzung aufweist   (Gew. -o/Q) : Resorzin - 2, 5 ; 5- Methylresorzin - 35, 9 ; 5-Äthy1-     resorzin-11, 2 ; 2, 5-Dimethylresorzin-10, 8 ; 4, 5-Dimethylresorzin-15, 1 ; 2, 4, 5-Trimethylresorzin-5, 5 ;    den Rest bilden Alkylderivate des   Resorzins-19, 0.   Der Resorzin-Rohstoff wird beim Rühren bis zu seinem Schmelzen erwärmt. Danach wird portionsweise in den Reaktor das pulverförmige N-Methylolcaprolactam, berechnet 0,6 Mol des letzteren pro 1 Mol des Resorzinrohstoffes, eingeführt.

   Die Temperatur des Reaktionsgemisches wird dabei in einem Bereich von 75 bis   950C   aufrechterhalten. Nach Einführung der ganzen Menge von N-Methylolcaprolactam wird das Reaktionsgemisch bei einer Temperatur von 85 bis   95 C   während 1 bis 1, 5 h umgerührt. Danach wird das Reaktionsgemisch bis zu einer Temperatur von 50 bis   60 C     abgekühlt,   und 
 EMI2.2 
 aus dem Reaktor ausgegossen. 



     Beispiel 2 :   Das Resorzinharz wird analog Beispiel 1 synthetisiert, jedoch statt eines Gemisches von Alkylresorzinen wird Resorzin angewandt. 



     Beispiel 3 :   Das Resorzinharz wird analog Beispiel 1 synthetisiert, jedoch an Stelle des Gemisches von Alkylresorzinen wird 5-Methylresorzin verwendet. 



     Beispiel 4 :   Der im Beispiel 1 beschriebene Reaktor wird mit dem gleichen Gemisch von Alkylresorzinen wie in Beispiel 1 und Glycerin (20 Gew.-Teile Glycerin/100 Gew.-Teile Resorzinrohstoffen) beschickt. 



  Der Inhalt des Reaktors wird beim Umrühren bis zur Erzielung einer homogenen Lösung erwärmt. Danach wird in den Reaktor portionsweise pulverförmiges N-Methylolcaprolactam (0, 25 Mol N-Methylolcaprolactam/lMol des Gemisches von Alkylresorzinen) und danach das pulverförmige   N. N-Dimethylolcarbamid   (im gleichen Mo-   lekularverhältnis mit dem Resorzinrohstoff) eingeführt. Die Temperatur des Reaktionsgemisches wird dabei in einem Bereich von 75 bis 95 C beibehalten. Nach Einführung der ganzen Menge von N. N-Dimethylolcarbamid wird das Reaktionsgemisch bei einer Temperatur von 85 bis 95 C während 1 bis 1, 5 h umgerührt, wonach man das Gemisch auf 60 bis 70 C abkühlt und Äthanol in einer Menge von 20 Gew.-Teilen/lOO Gew.-Teile Resor-   

 <Desc/Clms Page number 3> 

 zinrohstoff zugibt.

   Nach dem Umrühren bis zur Erzielung einer homogenen Masse und der Abkühlung bis zu etwa   40 C   wird das Harz aus dem Reaktor ausgegossen. 



   Beispiel 5 : Das Resorzinharz wird analog Beispiel 4 synthetisiert, jedoch bloss mit dem Unterschied, dass das Molekularverhältnis von N-Methylolcaprolactam zu   N, N-Dimethylolcarbamid   zu den Alkylresorzinen entsprechend   0, l : 0, 35 : l beträgt.   



   Beispiel 6 : Das Resorzinharz wird analog Beispiel 4 synthetisiert, nur mit dem Unterschied, dass das Molekularverhältnis von N-Methylolcaprolactam zu N, N-Dimethylolcarbamid und zu den Alkylresorzinen entsprechend   0, 4 : 0, 15 : 1   ausmacht. 



   Beispiel 7: Der in Beispiel 1 beschriebene Reaktor wird mit dem gleichen Gemisch von Alkylresorzinen wie in Beispiel 1 und Glycerin (30   Gew.-Teile Glycerin/LOO Gew.-Teile   Resorzinrohstoff) beschickt. Der Inhalt des Reaktors wird beim Umrühren bis zur Erzielung einer homogenen Lösung erwärmt. Der Lösung gibt man 10 Gew. -Teile Polycaprolactam/100 Gew. -Teile Resorzinrohstoff zu. Das Gemisch wird bei Erwärmung auf eine Temperatur von 120 C so lange umgerührt, bis sich das Polycaprolactam auflöst. Danach wird das Gemisch auf   70 C   abgekühlt und weiterhin portionsweise das pulverförmige   N-Methylo1caprolactam   in einer Menge von 0, 5Mol/1 Mol Resorzinrohstoff eingeführt. Die Temperatur des Reaktionsgemisches wird dabei in einem   Bereich von 75bis 950e   aufrecht erhalten.

   Nach Einführung der ganzen Menge von   N-Methylo1caprolactam   wird das Reaktionsgemisch bei einer Temperatur von 85 bis   95 C   im Laufe von 1 bis 1,5 h umgerührt. Danach wird 
 EMI3.1 
 



   Beispiel 8: Der in Beispiel 1 beschriebene Reaktor wird mit dem   gleichen Gemisch von Alkylresor-   zinen beschickt wie in Beispiel l. Es wird eine 2%ige Lösung von Oxalsäure in Äthanol zubereitet, die man in   den Reaktor in einer Menge von 50 Gew.-Teilen/lOO Gew.-Teile Alkylresorzine einfuhrt. Das Gemisch wird beim Erwärmen bis zur Erzielung einer homogenen Lösung umgerührt. Danach wird das Gemisch auf 40 C ab-   gekühlt und pulverförmiges   N-Methylolcaprolactam   in einer Menge von 0, 8 Mol/1 MolAlkylresorzine zugegeben. 



   Die Temperatur wird dabei in einem Bereich von 30 bis    500e   aufrechterhalten. 



     Nach Einfuhrung   der ganzen Menge von N-Methylolcaprolactam wird das Reaktionsgemisch bei einer Temperatur von 40 bis   500C   im Laufe von 3 h umgerührt. Danach wird das gewonnene Harz aus dem Reaktor ausgegossen. 



   Das in den angeführten Beispielen synthetisierte Resorzinharz hat folgende Daten : 
 EMI3.2 
 
<tb> 
<tb> Wassergehalt, <SEP> % <SEP> höchstens <SEP> 6 <SEP> (ohne <SEP> Abtrennung
<tb> des <SEP> Wassers <SEP> nach <SEP> der <SEP> Synthese)
<tb> trockener <SEP> Rückstand, <SEP> % <SEP> mindestens <SEP> 80
<tb> Aufbewahrungsfrist, <SEP> Jahre <SEP> 1
<tb> 
 
Das Harz stellt eine zähe Flüssigkeit von brauner Farbe dar, die keine unlöslichen Beimengungen enthält. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Herstellung von Resorzinharz durch Polykondensation von Resorzin, Alkylresorzinen bzw. eines Gemisches von Resorzin mit Alkylresorzinen mit Verbindungen, die gebundenen Formaldehyd enthalten, dadurch gekennzeichnet, dass als Verbindungen, die gebundenen Formaldehyd enthalten, N-Methy- 
 EMI3.3 
 oder einGemisch von N-Methylolcaprolactam   mit N,   N-Dimethylolcarbamid in einem Molekularverhältnis von   N-MethylolcaprolactamzuN, N-Dimethylolcarbamid   zu Phenolverbindungen entsprechend 0, 1 bis   0, 4 : 0, 1   bis   0, 4 : 1 verwendet wird, wobei der Polykondensationsprozess in der Lösung bzw. in der Schmelze bei einer Temperatur von 30 bis 100 C durchgeführt wird.  

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Polykondensation in Anwesenheit von Polyamiden durchgeführt wird, die in einer Menge von 5 bis 30 Gew.-TeiIen/LOO Gew.-Teile Phenolverbindungen verwendet werden.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Polykondensation in Anwesenheit schwacher organischer Säuren, verwendet in einer Menge von 0, 002 bis 0, 06 Mol/1 Mol Phenolverbindungen, durchgeführt wird.
    4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass als schwache organische Säure Oxalsäure verwendet wird.
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