AT30981B - Einrichtung zur Übertragung von Bildern in die Ferne. - Google Patents

Einrichtung zur Übertragung von Bildern in die Ferne.

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AT30981B
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AT
Austria
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Edouard Belin
Marcel Belin
Original Assignee
Edouard Belin
Marcel Belin
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Description


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 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 gesprochen worden war, angeordnet. Die Anordnung von zwei Reihen solcher Elemente rechtfertigt sich
1. durch die Trägheit des Selens und die Notwendigkeit, das Bild innerhalb einer äusserst kurzen Zeit vollständig zu bestreichen und
2. durch die Unmöglichkeit, ein Lichtbündel von   genügend   grossem Scheitelwinkel vor einer Reihe solcher Elemente vorbei zu bewegen, ohne dass das reflektierte Lichtbündel mit dem einfallenden kollidiert. 
 EMI2.2 
 wird, erfolgt unmittelbar nach der   Rückkehr   des Spiegels 3 in seine Ausgangsstellung.

   Auf   eine)   der Aussenseiten der Kammer 1 sind die   Klemmen   9 und 10 befestigt ; zwei dieser   Klemmen   entsprechen einem der sensiblen Elemente 6 und nehmen je ein Ende des   Kupferfadens dieser     Selenelcmente   auf. Durch die   Drähte 11   und 12 wird der Stromkreis zwischen jedem Elemente und der STromquelle f (Fig. 2) hergestellt. In allen diesen Stromkreisen oder in deren   Ab-     zweigungen   ist eine biegsame Metalllamelle 13 eingeschaltet, welche mit einer Scheibe 14 aus 
 EMI2.3 
 



   In der Rückleitung 12 ist ein Elektromagnet h eingeschaltet, der derart bemessen ist, dass er nur durch eine ganz   bestimmte Stromstärke   derart erregt wird, dass er seinen Anker 19, der   zwei Schalter   und 21 betätigt, von denen der   eine im Stromkreis   der sensiblen Elemente. der andere im Hauptstromkreis gelegen ist, anhebt. 



     Das Relais g (Fig, 3   und 4) besteht aus zwei Reihen von Widerstandswicklungen 22 und 23, weiche einfach oder mehrfach sein können und nebeneinander in parallelen Ebenen, aber diametral gegenüber, angeordnet sind. aussen bieten sie eine zylindrische Oberfläche dar, auf welcher eine 
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   An diese Rolle      ist das eine Ende der Hauptleitung 25 angeschlossen. Die Enden der   Wicklungen sind   an die Schleifringe 18 bzw. 26 angeschlossen. Der zweite Draht der Leitung 27 
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   Die Empfängereinrichtung enthält ein   Schaltorgan, welches, ähnlich wie beim Sender.   aus nebeneinander angeordneten Scheiben 28 besteht, die Abstufungen und Kontaktstücke 29 
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 EMI3.1 
 



   Die Spitze 33 (Fig. 5 und 6) ist auf einer kleinen Platte aus weichem   Eisen 34 in geeigneter   Weise und diese auf einer biegsamen Lamelle   35,   vorzugsweise aus Metall, befestigt. Diese 
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  Die Träger 36 sind derart konstruiert, dass man nach Bedarf verändern bzw. regeln kann :   I.   den Befestigungspunkt der Enden der Lamelle   35,  
2. den Grad der Spannung und
3. die Entfernung der Lamelle von dem   Elektromagneten.   



   Nach den Fig. 5 und 6 wird dies mit Hilfe einer Anzahl gegeneinander verschiebbarer Teile der Träger 36 erreicht, welche Teile selbstverständlich durch Schrauben oder dgl.   aneinander   befestigt werden können. Es ist einleuchtend, dass die geforderte Einstellung bzw. Regelung auch auf andere Weise geschehen kann. 



   Auf dem isolierten Sockel 37 ist ferner ein Elektromagnet 38 befestigt, der durch   einen   
 EMI3.3 
 in gewünschter Weise   betätigt   wird und mehr oder   minder   tief das Empfängerband j, welches unterhalb der Spitze durchläuft, durchsticht. 



   Wie Fig. 2 zeigt, sind die Nadeln 33 strahlenförmig um den Mittelpunkt ausgeteilt und 
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 besteht jedesmal darin, Stromkreise mit Strömen verschiedener Intensität nacheinander selbsttätig   schliessen   zu lassen. Die Intensität dieser Ströme entspricht der Intensität der Lichtstrahlen, welche nacheinander auf die sensiblen Elemente auftreffen und die   Schliessung   dieser Stromkreise wirkt auf den   Empfängerapparat   in der geschilderten Weise ein. 



   Wenn der Linienstrom den Elektromagneten 45 durchfliesst, dessen Kraftwirkung der des Elektromagneten 38 entgegengesetzt gerichtet ist, so wird die Lamelle 34 und damit auch die Spitze 33 mit einer Kraft angezogen, welche abnimmt beim Zunehmen der Lichtstärke, die auf das entsprechende sensible Element des Senderapparates einwirkt, d. h. die Anziehung der Lamelle   14   wird um so schwächer sein, je stärker der   Linienstrom,   also auch je stärker die Lichtintensität war. Man erhält demnach auf dem Empfängerbande Stiche, deren kleinster den hellsten Punkten des Bildes entspricht und umgekehrt. 



   Wenn man die Stromrichtung der Hauptleitung umkehrt, so wird die Kraftrichtung des Elektromagneten 45 sich zu der des Elektromagneten   18   addiren, so dass die   Spitze, 3 mit grösserer   Kraft bewegt wird und das Empfängerband erhält Stiche, die   um so grusser sind,   je   heller dit   entsprechenden Bildpunkte waren und umgekehrt. 



   Selbstverständlich kann die Anordnung der   Spitze S3, so   wie sie   auf der Zeichnung dar-   
 EMI4.2 
 Zeichnung dargestellt ist. In diesem Falle würde die Spitze durch den   Elektromagneten   und den   Sockel J7 hindurchgehen müssen   ; es wäre auch nötig, sie aus einem für   elektrische Einnüss*   unempfänglichen Materiale, wie z. B. Bronze, herzustellen und sie   ausserhalb   des Bereiches der 
 EMI4.3 
 gespannt ist.

   Die Lage der Hebel 50 wird durch eine mittelst einer Schraube 55 einstellbare Feder 54 gesichert, Oberhalb der Ebene der Hebel 50 und senkrecht   zur Achse der Kurve, nach   
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   Hci) el 60 betätigt,   der an seinen beiden Enden je eine Rolle 53 trägt, über welche das Empfänger   hand j läuft ;  
2. ein Exzenter   6.   mit horizontaler Stange 64, welche die Spannrolle 65 trägt, die den 
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     . 2.   Die Übertragung des Druckes auf Metall und nicht auf Papier für photographische Platten mit Halbtönen, welche sofort druckreif sind, gibt die Möglichkeit, schon nach wenigen Minuten in beliebiger Anzahl wichtige Ereignisse entweder in illustrierten Zeitungen oder auf Postkarten im Bilde festzuhalten. 



     - ¯3.   Die Verwendung der Einrichtung gestattet sonach gewissermassen in die Ferne zu sehen und von dem, was man gesehen hat, ein dauerhaftes Bild aufzubewahren. 



   Endlich bietet die neue Einrichtung noch einen wichtigen Vorteil :
Da das Selen den geringsten   Lichteinnüssen gegenüber,   wie sie beispielsweise also auch von den Sternen kommen, sehr empfindlich ist, so ist es möglich, die beschriebene Einrichtung hei jedem Lichte, also Sonnenlicht, Mondlicht, Kerzen-, Gas-, Petroleum, elektrischem Lichte usw. zu benützen, weshalb man die Einrichtung auch des Abends auf der Strasse, im   Zimmer usw. ge-   brauchen kann, ohne sich künstlichen Lichtes bedienen zu müssen, welches gleichzeitig schädlich und mangelhaft ist. 
 EMI5.2 
 
1.

   Einrichtung zur Übertragung von reellen optischen Bildern in die Ferne, bei welcher in einer Geberstation Selenzellen der Einwirkung der Lichtstrahlen ausgesetzt und der Reihe nach in einen Stromkreis geschaltet werden, der unmittelbar oder mittelbar auf grössere Entfernung in einer Empfängerstation wirkt, die mit der Geberstation synchron arbeitet, um die   Intensität   des Stromes, den jeweiligen Verhältnissen entsprechend, zu verändern, dadurch gekennzeichnet, dass in dem empfindliche Elemente   (6)   enthaltenden Ortsstromkreis der Geber- 
 EMI5.3 
 nebeneinanderliegenden, mit Ausschnitten (141) versehenen und um einen bestimmten Winkel zueinander zu versetzenden Scheiben (14) besteht, auf welchen eine ebenso grosser Anzahl   elastischer Streifen ./-3)   der Reihe nach mit den von den Scheiben (14)

   getragenen Kontakt- 
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 seitig versetzten Scheiben   (28)   besteht, die mit Ausschnitten   (281)   und   Kontaktstücken     (29)   versehen sind, auf denen elastische   Streifen (, 32) gleiten,   in der Ferne Loch-oder Druckvorrichtungen zu bewegen, welche das Bild in Reihen von nebeneinanderliegenden Punkten aufzeichnen, deren Grösse je nach der Starke des durch die Vorrichtung hindurchgeleiteten Stromes eine verschiedene ist.

Claims (1)

  1. 2. Ausfühmngsform der Einrichtung nach Anspruch 1 unter Benutzung einer mit Objektiv versehenen Dunkelkammer. dadurch gekennzeichnet, dass zwei Reihen von empfindlichen Elementen oder Zellen angeordnet sind, welche derart liegen, dass jede dieser Reihen sich auf dem Wege der durch den beweglichen Spiegel reflektierten Strahlen für nur die eine Hälfte des Bildes befindet, derart, dass das reflektierte Strahlenbündel nicht mit dem einfallenden Strahlenbündel kollidieren kann.
    3. Für die Einrichtung nach Anspruch 1 ein Relais, gekennzeichnet durch zwei Reihen EMI5.5 beeinflussten Ortsstromkreises sich verändert.
    4. Empfangsapparat zur Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nebeneinanderliegende Stempel verwendet werden, um das zu übertragende Bild auf einen geeigneten Träger aufzuzeichnen, u. zw. mittels kreisförmiger Durchlochungen. deren Durchmesser dem Beleuchtungsgrade der entsprechenden empfindlichen Elemente oder Zellen. entspricht, wobei die Stempel durch Elektromagnete bewegt werden, die zwei Wicklungen tragen, deren eine von einem Ortsstrom gleichbleibender Starke, der andere hingegen von dem Linienstrom durchflossen wird. <Desc/Clms Page number 6>
    5. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an Stelle der im Anspruch 4 beschriebenen Lochstempel Druckstempel oder Kegel-zur Verwendung gelangen, die mehr oder weniger aufgedrückt werden, je nach der Stärke des LinienStromes, welcher durch die zur Hervorrufung der Bewegung dienenden Elektromagnete hindurchgeht, und mit Druckschwärzeabgabevorrichtungen u. dgl. zusammenarbeiten.
AT30981D 1904-12-08 1904-12-08 Einrichtung zur Übertragung von Bildern in die Ferne. AT30981B (de)

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AT30981T 1904-12-08

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Publication Number Publication Date
AT30981B true AT30981B (de) 1907-12-10

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ID=3545265

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AT30981D AT30981B (de) 1904-12-08 1904-12-08 Einrichtung zur Übertragung von Bildern in die Ferne.

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