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gesprochen worden war, angeordnet. Die Anordnung von zwei Reihen solcher Elemente rechtfertigt sich
1. durch die Trägheit des Selens und die Notwendigkeit, das Bild innerhalb einer äusserst kurzen Zeit vollständig zu bestreichen und
2. durch die Unmöglichkeit, ein Lichtbündel von genügend grossem Scheitelwinkel vor einer Reihe solcher Elemente vorbei zu bewegen, ohne dass das reflektierte Lichtbündel mit dem einfallenden kollidiert.
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wird, erfolgt unmittelbar nach der Rückkehr des Spiegels 3 in seine Ausgangsstellung.
Auf eine) der Aussenseiten der Kammer 1 sind die Klemmen 9 und 10 befestigt ; zwei dieser Klemmen entsprechen einem der sensiblen Elemente 6 und nehmen je ein Ende des Kupferfadens dieser Selenelcmente auf. Durch die Drähte 11 und 12 wird der Stromkreis zwischen jedem Elemente und der STromquelle f (Fig. 2) hergestellt. In allen diesen Stromkreisen oder in deren Ab- zweigungen ist eine biegsame Metalllamelle 13 eingeschaltet, welche mit einer Scheibe 14 aus
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In der Rückleitung 12 ist ein Elektromagnet h eingeschaltet, der derart bemessen ist, dass er nur durch eine ganz bestimmte Stromstärke derart erregt wird, dass er seinen Anker 19, der zwei Schalter und 21 betätigt, von denen der eine im Stromkreis der sensiblen Elemente. der andere im Hauptstromkreis gelegen ist, anhebt.
Das Relais g (Fig, 3 und 4) besteht aus zwei Reihen von Widerstandswicklungen 22 und 23, weiche einfach oder mehrfach sein können und nebeneinander in parallelen Ebenen, aber diametral gegenüber, angeordnet sind. aussen bieten sie eine zylindrische Oberfläche dar, auf welcher eine
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An diese Rolle ist das eine Ende der Hauptleitung 25 angeschlossen. Die Enden der Wicklungen sind an die Schleifringe 18 bzw. 26 angeschlossen. Der zweite Draht der Leitung 27
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Die Empfängereinrichtung enthält ein Schaltorgan, welches, ähnlich wie beim Sender. aus nebeneinander angeordneten Scheiben 28 besteht, die Abstufungen und Kontaktstücke 29
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Die Spitze 33 (Fig. 5 und 6) ist auf einer kleinen Platte aus weichem Eisen 34 in geeigneter Weise und diese auf einer biegsamen Lamelle 35, vorzugsweise aus Metall, befestigt. Diese
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Die Träger 36 sind derart konstruiert, dass man nach Bedarf verändern bzw. regeln kann : I. den Befestigungspunkt der Enden der Lamelle 35,
2. den Grad der Spannung und
3. die Entfernung der Lamelle von dem Elektromagneten.
Nach den Fig. 5 und 6 wird dies mit Hilfe einer Anzahl gegeneinander verschiebbarer Teile der Träger 36 erreicht, welche Teile selbstverständlich durch Schrauben oder dgl. aneinander befestigt werden können. Es ist einleuchtend, dass die geforderte Einstellung bzw. Regelung auch auf andere Weise geschehen kann.
Auf dem isolierten Sockel 37 ist ferner ein Elektromagnet 38 befestigt, der durch einen
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in gewünschter Weise betätigt wird und mehr oder minder tief das Empfängerband j, welches unterhalb der Spitze durchläuft, durchsticht.
Wie Fig. 2 zeigt, sind die Nadeln 33 strahlenförmig um den Mittelpunkt ausgeteilt und
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besteht jedesmal darin, Stromkreise mit Strömen verschiedener Intensität nacheinander selbsttätig schliessen zu lassen. Die Intensität dieser Ströme entspricht der Intensität der Lichtstrahlen, welche nacheinander auf die sensiblen Elemente auftreffen und die Schliessung dieser Stromkreise wirkt auf den Empfängerapparat in der geschilderten Weise ein.
Wenn der Linienstrom den Elektromagneten 45 durchfliesst, dessen Kraftwirkung der des Elektromagneten 38 entgegengesetzt gerichtet ist, so wird die Lamelle 34 und damit auch die Spitze 33 mit einer Kraft angezogen, welche abnimmt beim Zunehmen der Lichtstärke, die auf das entsprechende sensible Element des Senderapparates einwirkt, d. h. die Anziehung der Lamelle 14 wird um so schwächer sein, je stärker der Linienstrom, also auch je stärker die Lichtintensität war. Man erhält demnach auf dem Empfängerbande Stiche, deren kleinster den hellsten Punkten des Bildes entspricht und umgekehrt.
Wenn man die Stromrichtung der Hauptleitung umkehrt, so wird die Kraftrichtung des Elektromagneten 45 sich zu der des Elektromagneten 18 addiren, so dass die Spitze, 3 mit grösserer Kraft bewegt wird und das Empfängerband erhält Stiche, die um so grusser sind, je heller dit entsprechenden Bildpunkte waren und umgekehrt.
Selbstverständlich kann die Anordnung der Spitze S3, so wie sie auf der Zeichnung dar-
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Zeichnung dargestellt ist. In diesem Falle würde die Spitze durch den Elektromagneten und den Sockel J7 hindurchgehen müssen ; es wäre auch nötig, sie aus einem für elektrische Einnüss* unempfänglichen Materiale, wie z. B. Bronze, herzustellen und sie ausserhalb des Bereiches der
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gespannt ist.
Die Lage der Hebel 50 wird durch eine mittelst einer Schraube 55 einstellbare Feder 54 gesichert, Oberhalb der Ebene der Hebel 50 und senkrecht zur Achse der Kurve, nach
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Hci) el 60 betätigt, der an seinen beiden Enden je eine Rolle 53 trägt, über welche das Empfänger hand j läuft ;
2. ein Exzenter 6. mit horizontaler Stange 64, welche die Spannrolle 65 trägt, die den
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. 2. Die Übertragung des Druckes auf Metall und nicht auf Papier für photographische Platten mit Halbtönen, welche sofort druckreif sind, gibt die Möglichkeit, schon nach wenigen Minuten in beliebiger Anzahl wichtige Ereignisse entweder in illustrierten Zeitungen oder auf Postkarten im Bilde festzuhalten.
- ¯3. Die Verwendung der Einrichtung gestattet sonach gewissermassen in die Ferne zu sehen und von dem, was man gesehen hat, ein dauerhaftes Bild aufzubewahren.
Endlich bietet die neue Einrichtung noch einen wichtigen Vorteil :
Da das Selen den geringsten Lichteinnüssen gegenüber, wie sie beispielsweise also auch von den Sternen kommen, sehr empfindlich ist, so ist es möglich, die beschriebene Einrichtung hei jedem Lichte, also Sonnenlicht, Mondlicht, Kerzen-, Gas-, Petroleum, elektrischem Lichte usw. zu benützen, weshalb man die Einrichtung auch des Abends auf der Strasse, im Zimmer usw. ge- brauchen kann, ohne sich künstlichen Lichtes bedienen zu müssen, welches gleichzeitig schädlich und mangelhaft ist.
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1.
Einrichtung zur Übertragung von reellen optischen Bildern in die Ferne, bei welcher in einer Geberstation Selenzellen der Einwirkung der Lichtstrahlen ausgesetzt und der Reihe nach in einen Stromkreis geschaltet werden, der unmittelbar oder mittelbar auf grössere Entfernung in einer Empfängerstation wirkt, die mit der Geberstation synchron arbeitet, um die Intensität des Stromes, den jeweiligen Verhältnissen entsprechend, zu verändern, dadurch gekennzeichnet, dass in dem empfindliche Elemente (6) enthaltenden Ortsstromkreis der Geber-
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nebeneinanderliegenden, mit Ausschnitten (141) versehenen und um einen bestimmten Winkel zueinander zu versetzenden Scheiben (14) besteht, auf welchen eine ebenso grosser Anzahl elastischer Streifen ./-3) der Reihe nach mit den von den Scheiben (14)
getragenen Kontakt-
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seitig versetzten Scheiben (28) besteht, die mit Ausschnitten (281) und Kontaktstücken (29) versehen sind, auf denen elastische Streifen (, 32) gleiten, in der Ferne Loch-oder Druckvorrichtungen zu bewegen, welche das Bild in Reihen von nebeneinanderliegenden Punkten aufzeichnen, deren Grösse je nach der Starke des durch die Vorrichtung hindurchgeleiteten Stromes eine verschiedene ist.