AT30920B - Verfahren zur Herstellung eines reinen alkalischen Elektrolyten für Sammler. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines reinen alkalischen Elektrolyten für Sammler.

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AT30920B
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  • Battery Electrode And Active Subsutance (AREA)
  • Secondary Cells (AREA)

Description


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    Verfhren zur HeratelMng einM reinen alkalMhen Elektrolyten Mr $amtnr.   



    Vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines reinen alkalischen Elektrolyten für Sammelbatterien und besteht darin, dass metallisches Zink aus einer Zinklösung   auf die positive Elektrode niedergeschlagen, dann nach Abgiessen der Lösung ausgewaschen wird und die Zellen mit elektrisch gereinigter alkalischer Lösung, die kein Zink enthält, gefüllt werden, worauf sich beim Entladen der Batterie reines zinksaures Kali oder Natron bildet. 



   In den Zeichnungen ist ein   Ausführullgsbeispiel   einer zur Herstellung des Elektrolyten gemäss der Erfindung geeigneten Sammelbatterie veranschaulicht, u. zw. bedeutet Fig. 1 einen   Längsschnitt   durch dieselbe und die Fig. 2'und 3 Querschnitte nach   A-B   bzw.   C-D   der Fig. 1. 



   Die positive Elektrode wird durch ein mit einer Papierschicht 1 und darüber einer Schicht 8 von Leinwand bekleidetes durchbrochenes   Kupferrahr   2 gebildet. Auf der Schicht 8 sitzt dicht anliegend ein durchlochter Gummizylinder 9. Der   Zwischenrauni   zwischen dem Kern, der aus einem Kupferrohrs. 10 besteht und dem Rohr 2 ist mit einem aktiven Material ausgefüllt, das am besten aus Nickel-und Silberoxyd besteht. 



   Die negative Elektrode besteht aus einem   Kupferdrahtzylinder 3, welcher   auf Gummiringen 4 liegt, die in geeigneten Abständen auf das   Gummirohr   9 aufgestreift werden und denselben in einem gleichmässigen Abstand von diesem Rohr halten. Die Enden des Drahtzylinders werden mittels   Kupferbäder   11 auf den Umfang von Gummischeibe   j   befestigt, in deren Ringnuten 6 (Fig. 1) das   Gummirohr   9 eingreift, während das Rohr 10 an beiden Enden bei 7 durch die   Gummischeiben   dicht abgeschlossen wird. Das eine Stirnende des Drahtzylinders 9 ist mit der einen Stirnwand des Batteriegehäuses, das den positiven Pol der Batterie bildet, verbunden. 



   Ein Drahtnetz 12 von feinerem Gewebe als das des Rohres 9, das an den Bändern 11 an den Seitenwänden des Gehäuses befestigt ist, dient dazu, das Zink aufzufangen und das Absetzen desselben in den Winkeln zu verhindern, während es den Durchgang von Unreinlichkeiten gestattet. 



   Anstatt der bekannten Füllmassen für die negative Elektrode wird mit Vorteil eine Füllung aus Nickel- und Silberoxyd verwendet, die in folgender Weise hergestellt wird. 



   Nickel und Silber werden in   Salpetersäure   vollständig aufgelöst und aus dieser Lösung   als Oxyde mitte1st   einer starken Kali-oder Natronlauge ausgefällt, dann die   Salzlösung   usw,   abgeschüttet   und der Niederschlag mit Wasser   tüchtig   ausgewaschen und getrocknet. Der trockene Niederschlag bildet ein feines und vollkommen gemischtes Pulver von Nickel-und   silberoxid.   Im Betrieb der Batterie bewirkt das   Silberoxvd   die Leitungsfähigkeit und ergibt einen Teil des Sauerstoffes, während der grössere Teil von dem Nickeloxyd geliefert wird.

   Beide Oxyde zeigen in bezug auf die Voltstärke im wesentlichen die gleiche Eigenschaft und da Nickeloxyd ein niederes Atomgewicht hat, so erzielt man durch die Verwendung beider Metalle ein äusserst günstiges Resultat, indem zuerst das Silberoxyd eine gewisse   Voltstärke   ergibt und dann das Nickeloxyd mit praktisch derselben Voltstärke folgt, so dass während der Entladung der Batterie eine praktisch gleich grosse Voltstärke besteht. 



    Die Wirksamkeit der Batterie wird wesentlich erhöht durch die Verwendung einermöglichst reinen alkalischen Zinklösung, wie zinksaures Kali, als Elektrolyt. Eine solche rein4, lösung   erhält man,   indem   die oben beschriebene Batterie mit gewöhnlicher zinksaurer   Kalilösung   ge- füllt und dann geladen wird, wobei sich das Zink auf den negativen Elektroden ansetzt und kann dieses Verfahren   mehrmals   wiederholt werden. Die Flüssigkeit wird hierauf abgegossen und das niedergeschlagene Zink tüchtig ausgewaschen.

   Eine alkalische Lösung, ohne Zinkgehalt, die zuvor in einem mit Elektroden ausgestatteten   Gefässe,   durch Elektrolyse von allen Un-   reimgkeiten   befreit worden ist, wird nun in die Batterie eingefüllt und dieselbe in der   üblichen  
Weise entladen. Dabei geht das auf der negativen Elektrode abgelagerte Zink in die Lösung   über und es bikfet   sich zink saures Kali, ohne dass sich das Zink oxydieren kann. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung eines reinen alkalischen Elektrolyten für Sammelbattcrien, dadurch gekennzeichnet, dass metallisches Zink aus einer Zinklösung auf die negative Elektrode niedergeschlagen, dann nach Abgiessen der Lösung ausgewaschen wird und die Zellen mit etektrut tisch gereinigter alkalischer Lösung, die kein Zink enthält gefüllt werden, worauf sich beim Entladen der Batterie reines zinksaur s Kali oder Natron hildet. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT30920D 1904-04-11 1904-04-11 Verfahren zur Herstellung eines reinen alkalischen Elektrolyten für Sammler. AT30920B (de)

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