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Die Erfindung bezieht sich auf eine Behälterserie zur geordneten Aufbewahrung unverändert belassener Gegenstände, aus einer Mehrzahl von mindestens in zwei Dimensionen mit gleichen Abmessungen ausgebildeten, aus einem inneren und einem äusseren Behälterteil bestehenden Aufbewahrungsbehältern, wobei jeder Behälter von einer rechteckigen Basis mit Mantel gebildet wird.
Behälter zur Aufbewahrung körperlicher Gegenstände sind bekannt, doch haben sie den Nachteil, dass eine Vielzahl solcher Behälter nur schwer dermassen zueinander geordnet werden kann, dass die von ihnen benötigte Abstellfläche auf ein Minimum beschränkt bleibt und dennoch jeder Behälter einzeln aus dem Behältergefüge herausgenommen werden kann, ohne die Lage der verbleibenden Behälter zu verändern.
Die sehr gebräuchlichen Schachteln können in bekannter Weise nebeneinander gereiht werden, doch benötigen sie dann eine, im Verhältnis zu ihrem Volumen, grosse waagrechte Auflagefläche.
Es ist nun allgemein bekannt, dass in den meisten Fällen die horizontale Ausdehnung des zur Verfügung stehenden Lagerraumes wesentlich mehr beschränkt ist, als die vertikale.
Werden die Schachteln aber auch übereinander gestaffelt, so bedingt das Herausnehmen einer der unteren Schachteln das Nachrücken der jeweils darüber liegenden. Soll nun die Schachtel zurückgegeben werden, kann sie entweder an oberster Stelle placiert werden, wodurch aber eine eventuell vorher festgelegte Reihenfolge unterbrochen wäre, also eine geordnete Aufbewahrung der abgelegten Gegenstände nicht mehr gegeben ist, oder aber es müssen alle oberhalb zu liegen habende Schachteln gehoben bzw. herausgenommen und wieder eingeräumt werden.
Auch die Gestaltung von Regalen, die hier Abhilfe schaffen, gestaltet sich umso aufwendiger, je ungünstiger das Verhältnis zwischen Breite und Höhe der Schachteln ist.
Um nun die Ablage von Gegenständen in einer bestimmten Reihenfolge, wobei jeder beliebige Behälter ohne besondere Massnahmen aus dem Gefüge herausgenommen und wieder hineingegeben werden können, zu ermöglichen, wurden sogenannte Ordner geschaffen.
Diese sind in ihrer Verwendungsmöglichkeit aber insofern beschränkt, dass sie erstens nur für die Aufbewahrung blattförmiger Gegenstände geeignet sind, und zweitens diese Gegenstände für die Halterung gelocht werden müssen, was in manchen Fällen aber unerwünscht ist.
Es ist daher die Aufgabe gestellt, unter Vermeidung obiger Nachteile eine Ablageeinrichtung zu schaffen, die auch für körperliche Gegenstände geeignet ist, keine Bearbeitung der einzulegenden, auch blattförmigen, Gegenstände erfordert und die Entnahme eines Elementes, d. h. Behälters gestattet, ohne dass das Gesamtgefüge verändert wird.
Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass jeder, insbesondere für Einfüllwaren, bestimmte Aufbewahrungsbehälter zwei zueinander senkrecht angeordnete Tragboden aufweist, von denen der eine Tragboden als Aufnahmeboden für das Füllmaterial, und der zu ihm senkrecht angeordnete, als Aufbewahrungsboden für dieses dient, und dass in der aus den Aufbewahrungsbehältern gebildeten Behälterserie die Aufnahmeböden parallel zueinander, und die Aufbewahrungsböden in einer Ebene angeordnet sind, wobei jeder Aufbewahrungsbehälter an seiner sowohl senkrecht zum Einlageboden als auch senkrecht zum Aufbewahrungsboden angeordneten Stirnseite eine Griffeinrichtung aufweist.
Dadurch können Gegenstände unabhängig von ihrer formalen Beschaffenheit geordnet aufbewahrt und die Organisationseinheit ohne besondere Vorkehrungen dem Umfang des aufzubewahrenden Materials angepasst werden. Insbesondere können die oberen Regionen von Regalen, Kästen usw. optimal ausgenutzt werden.
Vorzugsweise sind die Aufnahmeböden grossflächiger als die Aufbewahrungsböden dimensioniert.
Nachstehend wird die Erfindung in bevorzugten Ausführungen an Hand der Zeichnungen eingehend beschrieben, doch soll sie nicht auf diese Möglichkeiten ihrer Verwirklichung beschränkt bleiben. Ebenso sollen die in den nachfolgenden Patentansprüchen verwendeten Bezugszeichen keinerlei Einschränkung bedeuten. Sie dienen lediglich dem erleichterten Auffinden bezogener Teile in den Zeichnungen. Fig. l zeigt perspektivisch eine erfindungsgemässe Behälterserie. Fig. 2 zeigt perspektivisch einen erfindungsgemässen Aufbewahrungsbehälter.
Fig. 3 zeigt perspektivisch einen erfindungsgemässen Behälterunterteil mit Unterteilungen. Fig. 4 zeigt einen Aufbewahrungsbehälter mit Festhaltemittel.
Wie insbesondere aus der Fig. 2 ersichtlich ist, weist jeder Aufbewahrungsbehälter--l-zwei zueinander senkrecht angeordnete Tragböden--5, 13--auf, von denen der eine als Aufnahmeboden--5--, und der zu ihm senkrecht angeordnete als Aufbewahrungsboden --13-- dient.
Das Füllmaterial lastet also während des Einfüllens vorerst auf dem Aufnahmeboden-5--, während es in der Lagerstellung des Aufbewahrungsbehälters--l-auf den Aufbewahrungsboden--13--zu liegen kommt.
Die jeweils auf einer Schale--2--und einer Einschubhülse --3-- bestehenden Aufbewahrungsbehälter - sind untereinander mit gleicher Höhe und Tiefe ausgebildet. Die Aufbewahrungsbehälter--l-- können also in ihrer vertikalen Aufbewahrungslage zu einer beliebig grossen Serie aneinandergereiht werden.
Die Breite der Behälter--l-richtet sich nach den Aufbewahrungsgegenständen und wird vorteilhaft, angeglichen an an sich bekannte Ordner, in drei verschiedenen Grössen gewählt.
Damit sie leicht einzeln herausgenommen werden können, sind an ihren Stirnflächen Griffeinrichtungen
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Schalengriffe, Bügel, Ösen, Haken usw.
Bei der erstgenannten Ausführung ist es für die Aufbewahrung von Kleinteilen vorteilhaft, dass die Grifflöcher-4--innen hinter dem Fingerraum abgedeckt sind.
Um für den Benutzer eine Erleichterung zu schaffen, werden in einer bevorzugten Ausführung am Schalenmantel--7--zwei diagonal versetzte Löcher --4'-- angeordnet, so dass in jeder beim Zusammenfügen möglichen Lage eines der Löcher --4'-- mit dem Loch --4-- im Mantel --7-- der Einschubhülle korrespondiert. Bei einer quadratischen Ausführung des Behälters würde sich die Zahl der notwendigen Löcher-4'-auf vier erhöhen.
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auf denen der Inhalt des betreffenden Behälters angegeben ist.
Ist die Schachtel, wie in einer bevorzugten Ausführung, mit gleicher Höhe und Tiefe ausgebildet und ist jede der, den Mantel-7-der Einschubhülle-3-bzw. den Mantel --7'-- der Schale --2--, bildenden Flächen mit korrespondierenden Löchern versehen, so kann praktisch jede der vier Seiten als Stirnseite dienen. Diese Ausführung wäre dann von Vorteil, wenn z. B. eine Etikettierung in verschiedenen Sprachen erwünscht wäre.
Um eine weitere Unterteilung zu ermöglichen, werden die für die Aufbewahrung von Kleinmaterial vorgesehenen Behälter--l--mit Zwischenwänden--9--versehen.
Bei einer Ausführung, die für die Aufbewahrung von Kleineisenteilen bestimmt ist, ist der Aufnahmeboden
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anderem eine Blatt- oder Schraubenfeder verwendet werden.
Mit dieser Ausführung können Schriftstücke, wie z. B. Dokumente, Urkunden usw. und Zeichnungen stehend aufbewahrt werden, ohne dass sie an den Rändern beschädigt werden.
Alle Ausführungen können mit einer Sicherung--14--versehen werden, die ein unerwünschtes öffnen des Behälters, z. B. beim Herausnehmen aus der Serie, verhindert. Diese Sicherung kann auf einfachste Art und Weise, z. B. in Form eines am oberen Rand des Behälters--l--angebrachten Bügels ausgeführt sein.
Es ist leicht ersichtlich, dass im Rahmen der Erfindung noch weitere Abwandlungen und Verwendungen möglich sind. Alle derartigen Varianten sollen im Schutzumfang inbegriffen sein.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Behälterserie zur geordneten Aufbewahrung unverändert belassener Gegenstände, aus einer Mehrzahl von mindestens in zwei Dimensionen mit gleichen Abmessungen ausgebildeten, aus einem inneren und einem äusseren Behälterteil bestehenden Aufbewahrungsbehältern, wobei jeder Behälterteil von einer rechtwinkeligen Basis mit
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eine Tragboden (5) als Aufnahmeboden (5) für das Füllmaterial, und der zu ihm senkrecht angeordnete, als Aufbewahrungsboden (13) für dieses dient, und dass in der aus den Aufbewahrungsbehältern (1) gebildeten Behälterserie die Aufnahmeböden (5) parallel zueinander, und die Aufbewahrungsböden (13) in einer Ebene angeordnet sind, wobei jeder Aufbewahrungsbehälter (1) an seiner sowohl senkrecht zum Einlageboden (5) als auch senkrecht zum Aufbewahrungsboden (13)
angeordneten Stirnseite (8) eine Griffeinrichtung aufweist.
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