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Verfahren und Vorrichtung zum elektrischen Verschweissen von Turbinenschaufeln mit dem sie tragenden Element.
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Umfang in der Nähe jeder Schaufel ungefähr auf dieselbe Metalimenge herabgemindert wird, als der zu verschweissenden Schaufel entspricht.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung und Weiterausbildung dieses Verfahrens. Nach demselben soll nicht nur die Metalmenge des die Schaufeln tragenden Elementes an der Schweissstelle der Schaufeln entsprechen, sondern auch der Querschnitt
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ausgeführte Schwcissmaschino. Fig. 42. ist ein Grundriss und Fig. 4d eine teilweise S ; et ansicht einer Schaufelstanzvorrichtung. Fig. 44 ist eine teilweise Ansicht einer Schaufel- schneidvorrichtung. Fig. 45 zeigt eine Einzelheit der in Fig. 44 dargestellten Anordnung.
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Scheiben a gebildet, welche zusammen etwas breiter sind als die Schaufeln b. In jede Scheibe sind am Umfange einer Kante Nuten c durch eine Säge oder sonst geeignet eingeschnitten.
Die Schnittebene, d. i. bei Verwendung einer Säge die Ebene der letzteren,
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werden sollen, ungefähr den Querschnitt der Schaufeln annehmen, d. i. in der mitts breiter werden, während die Teile e, welche zwischen den Teilen d stehen bleiben, nach der Mitte
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Ansatz f versehen (Fig. 4), der vom Körper der Schaufel etwa 1-2 mm vorstehen kann. Beim Schweissen werden diese Schaufeln dann in dicht passenden Backen li gehalten (Fig. 5-7), weiche derart gestaltet sind, dass sie die benachbarten Schaufeln nicht berühren. Diese
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anzuschweissenden Schaufeln vollkommen von den Backen h umschlossen ist und dass nur das Ansatzstück f, wie in Fig. 7 gezeigt, vorsteht.
Es sind geeignete Mittel, beispielsweise ein bei m drehbarer Hebel k, vorgesehen, um die Schaufeln zwischen den Backen festzuklemmen.
Beim Schneiden der Zähne, an welche die Schaufeln angeschweisst werden, sowie bei der Bestimmung der Grösse des Schaufelendes und der Leitungsfähigkeit der die Schaufeln tragenden Backen worden die Verhältnisse so gewählt, dass der Zahn, an den die Schaufel angeschweisst wird, zunächst schneller erhitzt wird als der Ansatz f der Schaufel.
Die Wirkung dieser Anordnung ist dann, dass die nauptheizwirkung zwischen der Schaufel und dem Zahn an der Oberfläche des Teiles stattfindet, an welchen das Anschweissen stattfinden soll. Während des Schvreissprozesses wird ein beträchtlicher Druck ausgeübt und dies hat dann bei der angegebenen Arbeitsweise zur Folge, dass die wirkliche Schweissfläche in das
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heit der nach der Erfindung hervorgebrachten Verschweissung gezeigt wird.
Nach der in Fig. 8 gezeigten Ausführungsform besteht das Rad aus drei Schaben, zwei seitlichen Scheiben a und einer mittleren Scheibe n, welch letztere mit parallelen Einschnitten 0 versehen ist. In diesem Falle lässt sich der Querschnitt der Teile d dom der Schaufeln noch mehr anpassen.
Nach Fig. 10 und 11 besteht jedes Rad aus einer Anzahl von Scheiben r, wel he nach Fig. 10 denselben Querschnitt besitzen, während sie nach Fig. 11 von der Mitte zu nach beiden Seiten an Stärke zunehmen. Am Umfange dieser Scheiben werden gerade
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die Kanten der Zähne der mittleren Scheiben bündig gegeneinander ab, während die Zähne der beiden folgenden Scheiben gegen die Zähne t der Krümmung der Schaufel entsprechend versetzt sind. Nach Fig. 11 sind die Zähne sämtlicher Scheiben der Krümmung der Schaufeln entsprechend gegeneinander versetzt.
Fig. 12 zeigt eine Anordnung, welche sich für Turbinenräder mit langsamer Geschwindigkeit eignet. Das Rad besteht hienach aus zwei verhältnismässig dünnen Scheiben w, welche an ihren Enden mit nach auswärts gebogenen Flanschen x versehen sind. Dir Einschnitte c können dann an den Flanschen in derselben Weise angeordnet sein, wie mit Bezug auf Fig. l-S beschrieben. Nach Fig. 13 ist zwischen den Scheiben ? p noch eine
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Anordnung entspricht dann der in Fig. 8 und 9 beschriebenen.
Werden mehrere in der beschriebenen Weise ausgeführte Räder, wie in Fig. 14 gezeigt, auf derselben Welle angeordnet, dann können die Räume zwischen den Felgen
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die abgesteiften Enden der festen Schaufeln 3 eingreifen. Die Art und Weise der Absteifung der festen Schaufeln 3, sowie der beweglichen Schaufeln b wird jedoch weiter unten beschrieben.
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der Trommel oder dgl. durch Einschneiden von Nuten 5 vorstehende Ringe 6 gebildet, an welche die Schaufeln b angeschweisst werden. Die Nuten werden verhältnismässig eng ausgebildet und in solchem. Abstande voneinander in den Umfang des Rades oder dgl. eingeschnitten, dass die Breite der stehenbleibenden Teile ungefähr proportional der Dicke der Schaufel an dieser Stelle ist.
Nach Fig. 15 ist der mittlere Teil 6 breiter als die seitlich davon liegenden Teile. Wird bei dieser Anordnung die Schaufel in der bereits mit
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Bezug auf Fig. 5-7 beschriebenen Weise unter Druck gegen das Rad oder dgl. gebracht und der Strom dann eingeschaltet, so kommen die Backen mit der Oberfläche des Rades in Eingriff und glätten dasselbe infolgedessen. Nach Fig. 15 wird zum Absteifen der Schaufeln an ihrem freien Ende ein mit Öffnungen versehener Ring 29 auf den Schaufelansatz 28 aufgesetzt. Die Anzahl der Einschnitte 5 kann wechseln. Nach den gezeigten Ausführungsformen sind vier Schlitze vorgesehen, welche einen breiteren mittleres und zwei engere seitliche Ringe lassen.
Nach Fig. 16 sind die beweglichen Schaufeln b einer mehrstufigen Turbine in der beschriebenen Weise mit einer Trommul 7 und die festen Schaufeln 3 mit einem feston Gehäuse verschweisst. Nach Fig. 17 sind sowohl die beweglichen als auch die festen Schaufeln mit einem Absteifungsring 29 versehen, welcher auf Ansätze 28 aufgesetzt wird. Das Schaufel-
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Einschnitte 11 zum Teil wieder überdeckt werden. Die Einschnitte können, um das Stauchen zu erleichtern, V-förmig ausgebildet sein, da das Metall sich dann beim Walzen sicherer ausbreitet, um die Nuten oder Einschnitte 11 teilweise zu schliessen.
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grösser sind als der Ansatz oder Schaft der Schaufel. In diesem Falle muss der Schaft oder Ansatz f länger ausgebildet sein als in den zuvor angegebenen Ausführungsbeispielen.
Der Streifen wird dabei, abgesehen davon, dass ein Verschmelzen der Teile stattfindet, noch durch die seitlichen Schaufelteile in seiner Lage gehalten.
Anstatt den Streifen 12 nach der in Fig. 19 gezeigten Ausführungsform mit Löchern zu versehen, könnte derselbe auch voll ausgebildet sein ; das Schweissen findet dann in derselben Weise statt, als ob kein Streifen vorhanden wäre. Bei dieser Ausführungsform muss dann Sorge getragen werden, dass die gegenüberliegenden Teile in ihrer Grösse so ausgebildet werden und da3 der Schweissstrom so geregelt wird, dass die Teile gut zusammengeschweisst worden.
Nach Fig. 21 besteht ein Rad aus Scheiben 14, welche unter Zwischenschaltung von Trennungsstückon 17 nebeneinandergelegt sind. Die Dicke der Scheiben muss in diesem
Falle derart gewählt werden, dass der Querschnitt des Metalles an jeder Stelle möglichst proportional ist der Dicke der Schaufeln. Nach Fig. 21 sind äussere Scheiben 19 vorgesehen, mit denen die abgesetzten Teile der Schaufein in Kingriff kommen.
Nach Fig. 22 ist die verschiedene Dicke der Scheiben dadurch erreicht, dass in der Mitte zwei Scheiben 16 von gleicher Dicke zusammengelegt sind. Nach Fig. 23 besteht das Rad aus einer mittleren, dickeren Scheibe und zwei äusseren dünneren Scheiben 18, welche jedoch an ihrem Ende derart aufgebogen sind, dass Lufträume zwischen den Scheiben verbleiben.
Nach Fig. 24 sind mehrere der beispielsweise nach Fig. 21 oder 22 hergestellten Räder zusammengefügt und zwischen die Einzelräder dann Ringe 20 gesetzt, in der Weise, dass eine Trommel gebildet wird. Nach Fig. 24 ist die Trommel zylindrisch ; die Anordnung könnte jedoch auch zur Bildung einer konischen Trommel benützt werden.
Nach Fig. 25 und 26 werden zur Bildung von Zähnen 22 Nuten 21 in den Umfang des Rades eingeschnitten. Anstatt dass diese Nuten jedoch parallel zur Achse des Hardez verlaufen, werden dieselben gekrümmt derart angeordnet, dass die stehenbleibenden Zähne im wesentlichen die Querschnittsform der Schaufeln erhalten.
Bei der in Fig. 26 gezeigten Ausbildung der Zähne wird an den Enden der Schaufeln
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Nuten 21 so geformt werden, dass sie voneinander getrennte Zähne bilden.
Tritt jedoch bei irgendeiner der gezeigten Ausführungsformen eine rauhe Schweiss- stelle auf, dann werden nach Fig. 28 und 29 Metallstücke 23 mit ebenen Flächen zwischen die Schaufeln gebracht und die Enden dieser Teile dann umgebogen. Es können zwischen die Schaufeln auch Stemmstücke eingesetzt werden, welche dann die Haltbarkeit der
Schaufeln an der Schweissstelle noch erhöhen.
Nach der in Fig. 30 und 31 gezeigten Ausführungsform sind in eine Trommel tiefere Nuten 26 eingeschnitten und in diesen Nuten dann kleinere Nuten vorgesehen, welche zur Vorbereitung der Schweissstelle dienen. Für diese Anordnung müssen die Schaufeln dann mit längeren Ansätzen 25 von etwa 10-12 MtM Länge versehen sein, welche dann in die Nuten eingesetzt werden. Nach Anschweissen der Schaufeln wird der
Zwischenraum zwischen den einzelnen Schaufeln in der Nut 26 durch Einbringen \on Absteifstücken ; ? 7 ausgefüllt.
Diese Anordnung sichert ein sehr festes Halten der Schaufeln.
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streifen 29 vorstehen. Die Löcher in den Streifen 29 worden an der Aussenseite grösser gemacht als an der Innenseite, um eine Nietverbindnung zu erzielen, wie in Fig. 32 und 33 gezeigt. Die einzelnen Absteifstreifen 29 werden vorteilhaft von kurzer Länge ausgebildet
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ringe 29 benutzt, dann sind die Verbindungsstellen der einzelnen Streifen vorteilhaft gegeneinander versetzt.
Zum Anschweissen der Streifen kann die in dem Stamm-Patent Nr. 22567 oder auch die in folgendem beschriebene Maschine benützt werden. Das Rad oder der Ring muss dabei in der Maschine absatzweise gedreht werden, um die Enden 28 nacheinander gegen einen Schweisskolben 31 (Fig. 34) zu bringen. Dieser Schweisskolben erhält von der Maschine aus. eine hin und her gehende Bewegung und wird unter Druck. gegen die Enden 28 der Schaufeln gepresst. Sobald dann nach Einschalten des Stromes Schweisshitze in diesen Enden eintritt, wird der Strom durch die dadurch hervorgebrachte Bewegung des Schweisskolbens 31 wieder ausgeschaltet, während das Schaufelende 28 nach Art eines Nietes in die hintere Öffnung der Streifen gedrückt wird. Die Ein- und Ausschaltung des elektrischen Stromes kann durch irgend geeignete mechanische Mittel bewirkt werden.
Der Querschnitt dos Blockes 31 muss so bemessen sein, dass eine merkliche Temporatursteigerung in ihm vermieden wird. Der Schaufelring, sowie der Absteifring können beim Schweissen gekühlt worden.
Zur absatzweisen Bewegung des Turbinenrades in der Maschine könnte auch eine Schubklinke 30 benützt werden. welche mit den Vorsprüngen 28 des Hades nach Art eines Schubklinkentriebes zusammenarbeiten würde (Fig. 34).
Im nachstehenden soll zunächst die Maschine zum Verschweissen der Schaufeln und darauf die Maschine zum Verschweissen oder Vernieten der Absteifringe mit den Schaufeln beschrieben worden. Die Maschine zum Verschweissen der Schaufeln entspricht in ihrer Arbeitsweise im wesentlichen der in dem Stamm-Patente beschriebenen Maschine, nur dass das Einschneiden der Nuten nicht in der Maschine selbst bewirkt wird. Die neue Maschine dient lediglich zum Anzeichnen und Verschweissen. Zum Anzeichnen wird vorteilhaft ein Hauptrad benutzt, welches das Schaufelrad oder die Trommel trägt. Letzteres wird dann durch ein geeignetes betriebe von der hin und her gehenden Bewegung des die Schaufeln zuführenden Schlittens schrittweise gedreht.
Nach der in Fig. 35-40 dargestellten Schweissmaschine ist auf einem Rahmen 32 ein HauptschHtton 33 verschiebbar gelagert, der seine hin und her gehende Bewegung von einer bei 40 mit dem Schlitten verbundene Schubstange 101 erhält, an welche bei 102 die Kurbel 100 der Hauptwelle 103 vorteilhaft einstellbar angelenkt ist, um einen ver- anderlichen Hub erzielen zu können. Zum Antrieb der Welle 103 kann die im Stamm-
Patente beschriebene oder eine sonst geeignete Antriebsvorrichtung benutzt werden. Der Hauptschnitten 33 könnte seinen Antrieb auch durch eine Daumenscheibe erhalten, wobei dann die Rückbewegung des Schlittens rascher erfolgen konnte, als die Hinbewegung gegen das Rad.
Auf dem Hauptsrhlitten 83 ist ein weiterer die Schweissvorriehtung tragender
Schlitten 34 verschiebbar gelagert. Die Verbindung des Schweissschlittens 34 mit dem Haupt- schlitten 33 geschieht durch eine Feder 47, welche sich auf einer Hülse 48 gegen einen
Ansatz des Hauptschlittens anlegt.
Die Spannung der Feder kann dabei durch Einstellschrauben 49 geregelt werden. wahrend die Bewegungsmöglichkeit des Schlittens 54 gegen den Hauptschlitten durch eine Schraube e 43 geregelt worden kann. Auf dem Schlitten 34 (Fig. 38, 39) sind Schweiss- backen 37 und 38 vorgesehen, von denen die Backe 38 starr mit dem Schlitten verbunden ist, während die andere sich auf einem Zapfen 4 drehen kann. Mit den Backen 37 und 38 werden abnehmbare Backen 35 und 36 verbunden, von denen die eine 3 starr und die andere 35 nachgiebig in der Backe 37 gelagert ist, um die Einfügung von Schaufeln zu erleichtern. Um die Schaufeln wirksam zwischen den Backen festzuklemmen, kann ein
Keil 41, der mit dem Schraubenzapfen 48 ans einem Stücli besteht, zwischen sie gedrückt werden.
Die Bewegung des Keiles 41 (Fig. 35, 37 und 38) wird dabei von der l legung des hin und her gehenden Schlittens in später beschriebener Weise abgeleitet.
Die abnehmbaren Backen 35 und 36, welche die Schaufeln halten, besitzen an ihren Enden denselben Winkel wie das Schaufelende und halten die Schaufeln in der Weise, dass nur der Ansatz f aus ihnen vorsteht. Das andere Ende der Schaufel wird nach Fig. 35 durch
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Abstoifring in Eingriff kommt. Die Arbeitsenden der abnehmbaren Backen 35 und 36 sind derart ausgebildet, dass sie das beim Schmelzen abfliessende Metall in die Nut drücken und dadurch eine glatte Bahn durch die Schaufeln hervorbringen.
Die relative Bewegung des Hauptschlittens 33 und des Schweissschlittens 34 am Ende des Schweisshubos veranlasst, dass die Schaufeln fest zwischen die Backen geklemmt und gegen den anzuschweissenden Teil gepresst werden. Die Spannung der Feder 47 ist vorteilhaft so bemessen, dass die Teile beim Vorwärtsbewegen des Hauptschlittens allmählich, jedoch wirksam gegeneinander gepresst werden, Dieses verhindert dann, dass die Teile zusammengedrückt werden, bevor die Schweisstemperatur erreicht ist.
Mit der Grundplatte 82 ist ein Träger 39 verbunden, durch welchen am oberen Ende eine Stossstange 50 hindurchgeht, deren Lage durch eine Stellschraube 51 eingestellt werden kann. Die Stange 50 geht durch die Hülse 48 und ist derart angeordnet, dass sie
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Schaufel aus einem mit dem Schweissschlitten verbundenen Magazin 52 ausstösst.
Die Länge der Stange ist dabei mit Bezug auf die Bewegung des Schlittens 33 so eingestellt, dass die Schaufel am Ende des Einwärtshubes zwischen den voneinander entfernten Backen 35 und 36 derart liegt, dass nur der Ansatz f vorsteht,
Vor dom Magazin ist gleitbar auf einem Zapfen 68 eine Platte 44 vorgesehen, dellen unteres Ende mit dem gegabelten Ende eines Hebels 53 in Eingriff kommen kann, der drehbar am Hauptschlitten 33 gelagert ist.
Zwischen dem oberen Ende der Platte 44 sowie einem Ansatz 55 an dem Magazin ist eine Feder 54 vorgesehen, deren Spannung immer danach bestrebt ist, die Platte 44 in ihre unterste Lage zu drücken, bei weicher für die Schaufel ein freier Durchgang durch eine Öffnung 45 der Platte geboten wird.
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dessen eines Ende mit einem Sperrzahn 57 mit der Platte in Eingriff kommen kann, um die Platte in einer Lage zu sichern, in welcher das Loch 45 genau dem Zapfen an der Schaufel gegenüberliegt. Eine an dem anderen Ende des Hebels 56 befestigte Feder. M sucht die Sperrung 57 federnd gegen die Platte 44 zu halten.
Ein drehbares Glied 59, welches unter Wirkung einer Feder 60 steht, ist starr mit einer verschiebbaren Platte 61 verbunden, deren Lage durch eine Schraube 62 gegen den Hub des Hauptschlittens 33 eingestellt worden kann. Auf der verschiebbaren Platte 61 ist wiederum verschiebbar ein Rahmen 63 gelagert, dessen Hub wiederum durch eine Schraube 66 eingestellt werden kann. Dieser Rahmen 63 trägt einen kleinen kurbelhebel 64, dessen einer Arm mit dem
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dem Rahmen verbundenen Feder 65 steht.
Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist wie fotgt : Heim Einwartshub des Hauptschlittens findet die Übertragung der anzuschweissenden Schaufel von dem Magazin u den
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Berührung mit dem Glied 59 und die fortgesetzte Bewegung des Schlittens veranlasst dann die Auslösung der Klinke 57 an dem oberen Ende des Hebels mit der Platte 44. Die Feder 54 zwingt die Platte 44 nach abwärts zu gehen, so dass ein freier Durchtritt für die Schaufel durch das Loch 45 geschaffen wird. Die Schaufel wird dann durch die Wirkung
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Stösserstange 50, welches am Ende des Einwärtshubes durch das Loch 45 vorragte, genügend weit zurückgezogen wird, um die Platte 44 freizugeben.
In diesem Augenblick veranlasst die Bewegung des Hebels 53 die Platte 44 sich senkrecht nach aufwärts zu bewegen und die mit einem Loch 67 der Platte in Eingriff kommende Klinke 57 hält die Platte 44 in der oberen Lage zurück, wonach der Hebel 53 von der Kurbel 64 durch die Wirkung der Feder freigegeben wird. Beim Schweisshub bzw. dem Aushub der Maschine gestutzt die Feder 65 die Auslösung des Hebels 53 und der Kurbel 64, wobei die Feder 66 den Hebel 56 gestattet, über denselben hinwegzugleiten. Beim nächsten Hub der Maschine wird der Arbeitsvorgang dann wiederholt. Die Einstellung der Schrauben 62 und 66 gestattet dabei, die Lage des Gliedes 59 sowie die Kurbel 64 entsprechend verschiedenen Schaufelgrössen einzustellen.
Will man eine besonders glatte Schweissfläche erzielen, dann kann man, nachdem die Teile genügend erhitzt sind, einen Hammerschlag auf den Schweissschlitten ausüben, um die Backen dadurch fester gegen die Schweissstelle zu drücken. Nach Fig. 40 ist der in Fig. 3fi gezeigte Ständer 39 durch einen Rahmen 69 mit Lagerungen 7 (J fUr die in diesem
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stück 72 trägt, das mit einem Arm eines am Rahmen 69 drehbar gelagerten Klinkenhebel 73 in Eingriff kommen kann. Auf der Verlängerung 71 der Hülse 48 ist ein Gewicht 74 einer Feder 77 entgegen verschiebbar gelagert.
Die Obernäche des Gewichtes ist so gestaltet, dass es mit dem hakenförmigen Ende dos Klinkenhebels 73 in Eingriff kommen kann, sobald dasselbe durch die Bewegung des Schweissschlittens auf der Hülse 71 verschoben wird. Die Spannung der Feder 77 kann dabei durch mittelst geeigneter Mittel bewirkter Einstellung des Rahmens 69 relativ zum Schlitten geregelt werden. Der Drucker 72
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Arm der Kurbel 73 ausgelöst wird, wenn die zu verschweissenden Teile die richtige Temporatur erhalten haben, so dass dann ein Schlag auf den Schweissschlitten ausgeübt wird.
Um den Schlag weniger hart zu machen, kann dabei am Ende des Schweissschlittens eine Pofferplatte 76 vorgesehen sein.
Wenn gewünscht, kann die Bewegung des Schlittens sowohl als die Auslösung des Gewichtes dazu benutzt werden, den Schweissstrom zu unterbrechen. Es wird jedoch vorgezogen, nur die lilinke des Gewichtes durch den Schlitten auszulösen und den Rückhub des Gewichtes dazu zu benützen, den Stromschalter zu betätigen, um den Strom abziistellm, unmittelbar bevor der Hammerschlag auf das hintere Ende des Schweissschlittens ausgeübt wird.
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scheibe durch zwei getrennte Teile oder Wellen angetrieben, von denen sich die eine mit hoher und die andern mit langsamer Geschwindigkeit dreht, wobei eine geeignete Daumenscheibe vorgesehen ist, den Antrieb von dom einen oder anderen dieser drei Toile zu bewirken.
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langsame Bewegung stattfindet, wenn die zu verschweissende Schaufel in den Backen eingestellt wird. Anstatt eines IIauptschlittens sowie eines Schweissschlittens konnte auch nur ein Hauptschlitten Verwendung finden. Es wird jedoch die Verwendung eines unter Federwirkung stehenden Schweissschlittens vorgezogen.
Die vorteilhaft benutzte Vorrichtung zur Fberwachung dos Schweissstromos besteht aus zwei in Reihen angeordneten Schaltern, von denen der eine auf der Hauptantriebeweile 103 oder von dieser betätigt wird. Dieser Schalter ist so eingestellt, dass der Strom
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ist jedoch so eingestellt, dass derselbe in Wirkung tritt, sobald die Schaufel mit dem zu verschweissenden Rade in Berührung gebracht ist, so dass das Anschweissen dann stattfinden kann. Beim Schweissen verkürzt sich die Schaufel und der Schlitten 34 bewegt sich dabei
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schlag 81 (Fig. 37) gegen einen Anschlag {82, der an einem schwingbar aufgehängten Hebel befestigt ist.
Dieser Hebel hat ein Übersetzungsverhältnis von ungefähr 5 : 1 derart, dass, wenn die Schaufel etwa um ein zwanzigstel Zoll kürzer wird, das Ende des Hebel eine Verschiebung von ein viertel Zoll erfuhrt. um dadurch den ersten Schalter auszuschalten. Durch ein Handrad kann der Anschlag 81 so eingestellt werden, dass derselbe zu jeder
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des Auswärtshubes und während des ersten Teiles des Einwärtshubes in geschlossener Stellung.
Anstatt die Schaufeln in der beschriebenen Weise von Hand in ein Magazin t'in- luhrillgen und aus diesem einzeln zuzuführen, könnte man auch eine Stanzmaschino benutzen, woche die einzelnen Schaufeln unmittelbar in das Magazin einbringen würde.
Nach einer anderen Ausführungsform könnte auch ein fortlaufendes Metallband in die Maschine eingeführt und die Schaufellängen dann von diesem Band durch eine Kreis- siigc abgeschnitten werden. Dieses Verfahren ist jedoch nur dort anwendbar, wo die Schaufelenden keine Vorbereitung erhalten. Sollen von einem fortlaufenden Band Schaufeln mit Ansatz und Absteifzapfen erhalten werden, dann wired nach Fig. 42, 43 und 45 am hinteren Ende des Schweisssehlittens 34 eine Presse angeordnet, deren Stempel durch Backen. 85 einer gebräuchlichen Presse zusammengepresst werden. Bei jedem Hub wird eine Schaufel zu der gewünschten Lange geschnitten.
Der frische Streifen dient dann dazu, die vorgehende fertige Schaufel in den Schweissbacken in die richtige Lage zu bringen und derselbe wird ùarauf mitte1st einer selbsttätigen, von einer Daumenschoibe auf der Haupt-
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verbunden.
Die Stanz- und Schneidevorrichtungen werden vorteilhaft von der Hauptwelle bewegt, derart, dass eine Gleichzeitigkeit mit den übrigen Bewegungen eintritt.
Die Scheibe oder Trommel, mit welcher die Schaufeln zu verschweissen sind, ist nach
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Die Welle 93 ist in einem Ständer gelagert, welcher mittelst Schraubengetriebe längs der Führungen 96 bewegt werden kann. Vorteilhaft wird dann zu jeder Seite des Rades eine Schweissmaschino vorgesehen, welche ebenfalls wieder nach beiden Richtungen vorschiebbar gelagert sind, um ein Anschweissen von Schaufeln für Trommeln verschiedenen Durchmessers, sowie ein Anschweissen der Schaufeln an verschiedene Trommelelemente gleichzeitig zu gestatten. Die oben beschriebene Maschine kann dera@ ausgebildet werden, dass sie zum Anschweissen von Schaufeln an dem inneren Umfang von Ringen oder Zylindern benutzt werden kann. In diesem Falle wird jedoch die Maschine vorteilhaft senkrecht ausgebildet. wie in dem Stamm-Patente beschrieben.
Zum Anschweissen der Absteifringe auf die Schaufelenden wird die Maschine in ähnlicher Weise ausgebildet, wie beschrieben. Bei ihr werden jedoch die Schweissbaren sowie das Magazin weggelassen, da die Absteifstroifen von Hand über die vorstehenden Zapfen gelegt worden, so dass die Maschine bedeutend einfacher wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum elektrischen Verschweissen von Turbinenschaufein mit dem sie tragenden Element nach Patent Nr. 22567, dadurch gekennzeichnet, dass die zu ver- schweissenden Teile von Schaufeln und das sie tragende Element an der Schweissstelle an-
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