AT302884B - Schachtelartige, in die Ebene ausbreitbare Verpackung - Google Patents

Schachtelartige, in die Ebene ausbreitbare Verpackung

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AT302884B
AT302884B AT429570A AT429570A AT302884B AT 302884 B AT302884 B AT 302884B AT 429570 A AT429570 A AT 429570A AT 429570 A AT429570 A AT 429570A AT 302884 B AT302884 B AT 302884B
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Packaging Frangible Articles (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine schachtelartige, in die Ebene ausbreitbare Verpackung für Gebäckstücke, vorzugsweise   Torten- und Kuchenstücke,   bestehend aus einer rechteckigen Bodenfläche, an welche an einander gegenüberliegenden Seiten zwei rechteckige Seitenflächen angeschlossen sind, die sich je in einer Deckelfläche fortsetzen, wogegen an die beiden andern Seiten der Bodenfläche rechteckige Seitenflächen anschliessen, entlang deren oberem Rand mindestens eine Schnur, ein Band oder ein ähnliches Zugglied in Ösen verschiebbar angeordnet ist, wobei durch Anziehen des Zuggliedes die vier Seitenflächen aufrichtbar sind und je ein Zugglied von den als Drahtbügel, deren Öffnung an den Innenseiten der freien Seitenflächen liegt, ausgebildeten Ösen zu jeder der beiden Deckelflächen geführt und dort befestigt ist,

   wobei der Abstand der Ösen von der Seitenflächenecke annähernd gleich ist dem Abstand der Befestigungspunkte der Zugglieder von der zwischen Deckelfläche und Seitenfläche liegenden Biegelinie und die Länge der die Deckelflächen tragenden Seitenflächen um ein im Vergleich zu dieser Länge geringes Mass (einige Millimeter) grösser ist als die Länge der Basisfläche nach Patent Nr. 295395. 



   Zweck und Aufgabe dieser Weiterentwicklung ist es, die schachtelartige Verpackung so auszugestalten, dass sie allseitig möglichst dicht schliesst, um so allen hygienischen Forderungen, die an eine Verpackung dieser Art zu stellen sind, gerecht werden zu können. Vorschlagsgemäss gelingt dies nun dadurch, dass die Seitenflächen an der Oberseite der Basisfläche angeklebt sind und die Randzonen der Seitenflächen, die über die Basisfläche vorstehen, eine Bruchrille aufweisen, wobei diese Bruchrillen in der gedachten Verlängerung der Stirnseiten der Basisfläche und der Deckelflächen verlaufen.

   Zweckmässig überdeckt die Randzone der Seitenflächen bei in die Ebene ausgebreiteter Verpackung (Mantelfläche) die äusseren Seitenflächen in deren Randbereich rechteckig, vorzugsweise quadratisch, wobei die Diagonale dieses Rechteckes und die äussere Begrenzungskante als Bruchrillen ausgebildet sind und jener Bereich des Rechteckes, der, bezogen auf dessen Diagonale, auf Seite der Basisfläche liegt, mit der äusseren Seitenfläche, beispielsweise durch einen Kleber, fest verbunden ist. Damit wird erreicht, dass, wenn die Verpackung geschlossen wird, die überstehenden Randzonen der Seitenflächen selbsttätig sich umlegen und bei geschlossener Verpackung an der Innenseite der äusseren Seitenflächen dicht anliegen. 



   Zur Veranschaulichung der Erfindung wird diese nachstehend an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen : Fig. 1 die in die Ebene ausgebreitete (plan-liegende) Verpackung von oben ; Fig. 2 das von der Linie A in Fig. 1 umgrenzte Detail in vergrössertem Massstab ; Fig. 3 die Art und Weise, wie sich die einzelnen Teilflächen des Details A beim Zusammenfalten der Verpackung zueinanderlegen und Fig. 4 die verschlossene, transportbereite Verpackung. 



   Die schachtelartige, in die Ebene ausgebreitete (plan-liegende) Verpackung für Gebäckstücke, vorzugsweise 
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 3, 3'- und zwei   Deckflächen--4   und 4'--. Die Trennlinien zwischen den einzelnen Flächen sind als Bruchrillen --5-- gestaltet, Aus Gründen der Vereinfachung wird nachstehend die in die Ebene ausgebreitete Verpackung, wie sie Fig. 1 darstellt, als Mantelfläche der Verpackung bezeichnet. Diese Mantelfläche ist nun im Prinzip kreuzförmig gestaltet, d. h., an jeder der vier Rechteckseiten der   Basisfläche--l--schliesst   jeweils eine 
 EMI1.2 
 Längsseiten der   Basisfläche-l-vorgesehen.   



   Aus Fig. 1 ist ferner ersichtlich, dass die   Länge--l--der   die   Deckfläche--4   und   4'--tragenden     Seitenflächen-2   und   2'--um   einige Millimeter (zirka 10 mm) grösser ist als die   Länge-L-der   Basisfläche --1--. Ferner ist die   Höhe-h-der Seitenflächen-3   und 3'--um einige Millimeter (zirka 5 mm) grösser als die Breite --b'-- der die Deckflächen --4 und   4'--tragenden Seitenflächen--2   und 2'--. Auch wird vorteilhaft die   Breite--b--der Deckflächen--4   und   4'--so gewählt, dass   sie grösser ist als die halbe Breite --B-- der Basisfläche --1--.

   Es ist vorteilhaft, schon allein aus fertigungstechnischen Gründen, beide   Deckflächen--4   und   4'--gleich gross   zu wählen. 



   Der aus den Flächen --1,3 und 3'-bestehende Mantelteil und die aus den Flächen --2 bis 4 bzw. 2' bis 4'--bestehenden Teile werden jeweils getrennt gefertigt, u. zw. in der Regel durch einen Stanzvorgang und entlang der   Klebenaht --6-- miteinander   zur Mantelfläche der Verpackung verbunden. 



   Wesentlich und wichtig ist nun, dass die   Seitenflächen --2   und   2'--an   der Oberseite der Basisfläche   --l-- angeklebt   sind und die Randzonen --20-- der Seitzenflächen --2, 2'--, die über die Basisfläche 
 EMI1.3 
    vorstehen,- 20--   der   Seitenflächen -2, 2'-- überdecken   bei in der Ebene ausgebreiteter Verpackung die äusseren Seitenflächen --3 und 3'--in deren Randbereich rechteckig, vorzugsweise quadratisch, wobei die Diagonale --23-- dieses Rechteckes --24-- und die äussere Begrenzungskante--25--als Bruchrillen ausgebildet sind und jener Bereich --26-- des Rechteckes --24, der bezogen auf die   Diagonale --23-- auf   der Seite der   Basisfläche--l--liegt,   mit den äusseren Seitenflächen --3 bzw.

   3'--, beispielsweise durch einen Kleber, fest verbunden ist. 



   Beidseitig sind nun die Deckelflächen --4 und 4'-- und die äusseren Seitenflächen --3 und   3'--durch   

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 EMI2.1 
 --7-- miteinanderSeitenflechen-3 und 3'-sind Ösen-9-an der Innenseite der   Seitenflächen-3   und 3'--vorgesehen, die beispielsweise durch freiliegende Klammern gebildet sein können, durch welche die   Kordel --7-- frei   hindurchgezogen werden kann. Die   Fixpunkte --8-- liegen   dabei nahe den Schmalseiten der Deckelflächen   - 4   und 4'--.

   Die   Ösen--9--liegen   ebenfalls am äusseren Rand der Seitenflächen --3 und   3'--und   ihr Abstand-a-von der Seitenflächenecke ist annähernd gleich dem Abstand-c-der Fixpunkte-S-der   Kordel-7-von   der zwischen   Deckelfläche--4   und 4'-und den   Seitenflächen-2   und   2'--   verlaufenden   Bruchrille-5-- (Fig. 1).   Die   Ösen-9-können   aus Metall oder Kunststoff bestehen. 



   Als   Kordel --7 -- wird   zweckmässig ein schmales Bändchen aus Kunststoff verwendet, das an seinen Endbereichen einen rundlichen Querschnitt aufweist. Ein solches Bändchen kann durch teilweises Auswalzen eines Kunststoffschnürchens von rundlichem Querschnitt gewonnen werden. Dank des rundlichen Querschnittes an den Enden ist die Befestigung an den   Fixpunkten --8-- mittels   einer Klammer einfach, da die einzudrückende Klammer in den rundlichen Querschnitt eine Kerbe einprägt, durch die der feste Halt des Kordelendes am Fixpunkt gewährleistet wird. Nahe den   Fixpunkten --8-- ist   in der Kordel eine Kerbe 
 EMI2.2 
 
Erfindungsgegenstand primär um eine"Einweg"-Packung handelt, kann dank des gewählten Verschlusses die
Verpackung mehrfach geöffnet werden, ohne dass sie dadurch einen Schaden erleidet. 



   Die   Klebenähte-6-zwischen   der   Basisfläche-l-und   den   Seitenflächen-2   und   2'--dienen   gleichsam als Versteifungssicken, so dass für die Herstellung der gegenständlichen Verpackung stärkeres
Packpapier oder leichter Karton genügt und auf den bisher verwendeten und gegenüber Packpapier wesentlich schwereren und teueren Karton verzichtet werden kann. Selbstverständlich können auch einzelne oder alle Teile des Mantels durch geripptes oder geprägtes Papier versteift ausgebildet sein. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel wurde als Basis eine Rechteckfläche gewählt, doch kann die Basisfläche selbstverständlich auch als Quadratfläche ausgebildet sein.

   Da die Gebäckstücke in der Regel fetthaltig sind, empfiehlt es sich, die Verpackung ganz oder zumindest teilweise zu imprägnieren, oder aber kunststoffbeschichtete Papiere zu verwenden. Auch
Klarsichtfenster können vorgesehen sein. 



   Die Handhabung der Verpackung ist nun denkbar einfach. Das Kuchen-oder Tortengebäck wird nun auf die in die Ebene ausgebreitete Verpackung   (Fig. l)   gelegt, u. zw. auf die   Basisfläche   dann wird mit der einen Hand die eine und mit der andern Hand die andere Kordel jeweils zwischen den beiden   posen-9-   einer   Seitenfläche--3   und 3'--gefasst und schräg nach oben (Pfeil--10--) gezogen. Dadurch schliesst sich der Karton selbsttätig und nimmt die in Fig. 4 gezeichnete Gestalt ein, so dass er das Kuchen-und Tortenstück allseitig dicht umschliesst und umhüllt, wobei die Ränder der Seitenflächen, dank der vorschlagsgemässen Abmessungen, gegeneinander vorstehen und aneinander fest anliegen.

   Dabei überlappen sich gegenseitig die   Deckelfläche-4   und   4'--.   Aus Fig. 3 ist nun ersichtlich, in welcher Weise sich die   Randzone --20-- nach   innen umbiegt, wenn die Verpackung mittels der Kordel in der oben erwähnten Art und Weise verschlossen wird. 



  Der   Flächenteil--26--ist   mit den äusseren Seitenteilen--3 bzw. 3'--fest durch einen Kleber verbunden. 



  Durch die   Biegerillen-21,   25 und 23-wird die   Randzone --22-- nach   innen geklappt, wobei sich die rechteckige   überdeckung --24-- über   die   Diagonale --23-- sozusagen   zusammenlegt. Durch das Gewicht des Tortenstückes oder Kuchenstückes werden die einzelnen Flächen stirnseitig fest aneinandergedrückt, so dass die Verpackung allseitig dicht verschlossen und stabil ist, was zu erreichen Ziel und Zweck der Erfindung war. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Schachtelartige, in die Ebene ausbreitbare Verpackung für Gebäckstücke, vorzugsweise Torten- und Kuchenstücke, bestehend aus einer rechteckigen Bodenfläche, an welche an einander gegenüberliegenden Seiten zwei rechteckige Seitenflächen angeschlossen sind, die sich je in einer Deckelfläche fortsetzen, wogegen an die beiden andern Seiten der Bodenfläche rechteckige Seitenflächen anschliessen, entlang deren oberem Rand mindestens eine Schnur, ein Band oder ein ähnliches Zugglied in Ösen verschiebbar angeordnet ist, wobei durch Anziehen des Zuggliedes die vier Seitenflächen aufrichtbar sind und je ein Zugglied von den als Drahtbügel, deren Öffnung an den Innenseiten der freien Seitenflächen liegt, ausgebildeten Ösen zu jeder der beiden Deckelflächen geführt und dort befestigt ist,
    wobei der Abstand der Ösen von der Seitenflächenecke annähernd gleich ist dem Abstand der Befestigungspunkte der Zugglieder von der zwischen Deckelfläche und Seitenfläche liegenden Biegelinie und die Länge der die Deckelflächen tragenden Seitenflächen um ein im Vergleich zu dieser Länge geringes Mass (einige Millimeter) grösser ist als die Länge der Basisfläche nach Patent Nr. 295395, EMI2.3 angeklebt sind und die Randzonen (20) der Seitenflächen (2,2'), die über die Basisfläche (1) vorstehen, eine Bruchrille (21) aufweisen, wobei diese Bruchrillen in der gedachten Verlängerung der Stirnseiten der Basisfläche (1) und der Deckelflächen (4) verlaufen.
    <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 (20) der Seitenflächen (2,2') bei in der Ebene ausgebreiteter Verpackung (Mantelfläche) die äusseren Seitenflächen (3,3') in deren Randbereich rechteckig, vorzugsweise quadratisch, überdeckt, wobei die Diagonale (23) dieses Rechteckes (24) und die äussere Begrenzungskante (25) als Bruchrillen ausgebildet sind und jener Bereich (26) des Rechteckes (24), der bezogen auf dessen Diagonale (23) auf Seite der Basisfläche (1) liegt, mit der äusseren Seitenfläche (3,3'), beispielsweise mittels eines Klebers, fest verbunden ist. EMI3.2
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