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Die Erfindung bezieht sich auf eine schachtelartige, in die Ebene ausbreitbare Verpackung für Gebäckstücke, vorzugsweise Torten- und Kuchenstücke, bestehend aus einer rechteckigen Bodenfläche, an welche an einander gegenüberliegenden Seiten zwei rechteckige Seitenflächen angeschlossen sind, die sich je in einer Deckelfläche fortsetzen, wogegen an die beiden andern Seiten der Bodenfläche rechteckige Seitenflächen anschliessen, entlang deren oberem Rand mindestens eine Schnur, ein Band oder ein ähnliches Zugglied in Ösen verschiebbar angeordnet ist, wobei durch Anziehen des Zuggliedes die vier Seitenflächen aufrichtbar sind und je ein Zugglied von den als Drahtbügel, deren Öffnung an den Innenseiten der freien Seitenflächen liegt, ausgebildeten Ösen zu jeder der beiden Deckelflächen geführt und dort befestigt ist,
wobei der Abstand der Ösen von der Seitenflächenecke annähernd gleich ist dem Abstand der Befestigungspunkte der Zugglieder von der zwischen Deckelfläche und Seitenfläche liegenden Biegelinie und die Länge der die Deckelflächen tragenden Seitenflächen um ein im Vergleich zu dieser Länge geringes Mass (einige Millimeter) grösser ist als die Länge der Basisfläche nach Patent Nr. 295395.
Zweck und Aufgabe dieser Weiterentwicklung ist es, die schachtelartige Verpackung so auszugestalten, dass sie allseitig möglichst dicht schliesst, um so allen hygienischen Forderungen, die an eine Verpackung dieser Art zu stellen sind, gerecht werden zu können. Vorschlagsgemäss gelingt dies nun dadurch, dass die Seitenflächen an der Oberseite der Basisfläche angeklebt sind und die Randzonen der Seitenflächen, die über die Basisfläche vorstehen, eine Bruchrille aufweisen, wobei diese Bruchrillen in der gedachten Verlängerung der Stirnseiten der Basisfläche und der Deckelflächen verlaufen.
Zweckmässig überdeckt die Randzone der Seitenflächen bei in die Ebene ausgebreiteter Verpackung (Mantelfläche) die äusseren Seitenflächen in deren Randbereich rechteckig, vorzugsweise quadratisch, wobei die Diagonale dieses Rechteckes und die äussere Begrenzungskante als Bruchrillen ausgebildet sind und jener Bereich des Rechteckes, der, bezogen auf dessen Diagonale, auf Seite der Basisfläche liegt, mit der äusseren Seitenfläche, beispielsweise durch einen Kleber, fest verbunden ist. Damit wird erreicht, dass, wenn die Verpackung geschlossen wird, die überstehenden Randzonen der Seitenflächen selbsttätig sich umlegen und bei geschlossener Verpackung an der Innenseite der äusseren Seitenflächen dicht anliegen.
Zur Veranschaulichung der Erfindung wird diese nachstehend an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen : Fig. 1 die in die Ebene ausgebreitete (plan-liegende) Verpackung von oben ; Fig. 2 das von der Linie A in Fig. 1 umgrenzte Detail in vergrössertem Massstab ; Fig. 3 die Art und Weise, wie sich die einzelnen Teilflächen des Details A beim Zusammenfalten der Verpackung zueinanderlegen und Fig. 4 die verschlossene, transportbereite Verpackung.
Die schachtelartige, in die Ebene ausgebreitete (plan-liegende) Verpackung für Gebäckstücke, vorzugsweise
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3, 3'- und zwei Deckflächen--4 und 4'--. Die Trennlinien zwischen den einzelnen Flächen sind als Bruchrillen --5-- gestaltet, Aus Gründen der Vereinfachung wird nachstehend die in die Ebene ausgebreitete Verpackung, wie sie Fig. 1 darstellt, als Mantelfläche der Verpackung bezeichnet. Diese Mantelfläche ist nun im Prinzip kreuzförmig gestaltet, d. h., an jeder der vier Rechteckseiten der Basisfläche--l--schliesst jeweils eine
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Längsseiten der Basisfläche-l-vorgesehen.
Aus Fig. 1 ist ferner ersichtlich, dass die Länge--l--der die Deckfläche--4 und 4'--tragenden Seitenflächen-2 und 2'--um einige Millimeter (zirka 10 mm) grösser ist als die Länge-L-der Basisfläche --1--. Ferner ist die Höhe-h-der Seitenflächen-3 und 3'--um einige Millimeter (zirka 5 mm) grösser als die Breite --b'-- der die Deckflächen --4 und 4'--tragenden Seitenflächen--2 und 2'--. Auch wird vorteilhaft die Breite--b--der Deckflächen--4 und 4'--so gewählt, dass sie grösser ist als die halbe Breite --B-- der Basisfläche --1--.
Es ist vorteilhaft, schon allein aus fertigungstechnischen Gründen, beide Deckflächen--4 und 4'--gleich gross zu wählen.
Der aus den Flächen --1,3 und 3'-bestehende Mantelteil und die aus den Flächen --2 bis 4 bzw. 2' bis 4'--bestehenden Teile werden jeweils getrennt gefertigt, u. zw. in der Regel durch einen Stanzvorgang und entlang der Klebenaht --6-- miteinander zur Mantelfläche der Verpackung verbunden.
Wesentlich und wichtig ist nun, dass die Seitenflächen --2 und 2'--an der Oberseite der Basisfläche --l-- angeklebt sind und die Randzonen --20-- der Seitzenflächen --2, 2'--, die über die Basisfläche
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vorstehen,- 20-- der Seitenflächen -2, 2'-- überdecken bei in der Ebene ausgebreiteter Verpackung die äusseren Seitenflächen --3 und 3'--in deren Randbereich rechteckig, vorzugsweise quadratisch, wobei die Diagonale --23-- dieses Rechteckes --24-- und die äussere Begrenzungskante--25--als Bruchrillen ausgebildet sind und jener Bereich --26-- des Rechteckes --24, der bezogen auf die Diagonale --23-- auf der Seite der Basisfläche--l--liegt, mit den äusseren Seitenflächen --3 bzw.
3'--, beispielsweise durch einen Kleber, fest verbunden ist.
Beidseitig sind nun die Deckelflächen --4 und 4'-- und die äusseren Seitenflächen --3 und 3'--durch
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--7-- miteinanderSeitenflechen-3 und 3'-sind Ösen-9-an der Innenseite der Seitenflächen-3 und 3'--vorgesehen, die beispielsweise durch freiliegende Klammern gebildet sein können, durch welche die Kordel --7-- frei hindurchgezogen werden kann. Die Fixpunkte --8-- liegen dabei nahe den Schmalseiten der Deckelflächen - 4 und 4'--.
Die Ösen--9--liegen ebenfalls am äusseren Rand der Seitenflächen --3 und 3'--und ihr Abstand-a-von der Seitenflächenecke ist annähernd gleich dem Abstand-c-der Fixpunkte-S-der Kordel-7-von der zwischen Deckelfläche--4 und 4'-und den Seitenflächen-2 und 2'-- verlaufenden Bruchrille-5-- (Fig. 1). Die Ösen-9-können aus Metall oder Kunststoff bestehen.
Als Kordel --7 -- wird zweckmässig ein schmales Bändchen aus Kunststoff verwendet, das an seinen Endbereichen einen rundlichen Querschnitt aufweist. Ein solches Bändchen kann durch teilweises Auswalzen eines Kunststoffschnürchens von rundlichem Querschnitt gewonnen werden. Dank des rundlichen Querschnittes an den Enden ist die Befestigung an den Fixpunkten --8-- mittels einer Klammer einfach, da die einzudrückende Klammer in den rundlichen Querschnitt eine Kerbe einprägt, durch die der feste Halt des Kordelendes am Fixpunkt gewährleistet wird. Nahe den Fixpunkten --8-- ist in der Kordel eine Kerbe
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Erfindungsgegenstand primär um eine"Einweg"-Packung handelt, kann dank des gewählten Verschlusses die
Verpackung mehrfach geöffnet werden, ohne dass sie dadurch einen Schaden erleidet.
Die Klebenähte-6-zwischen der Basisfläche-l-und den Seitenflächen-2 und 2'--dienen gleichsam als Versteifungssicken, so dass für die Herstellung der gegenständlichen Verpackung stärkeres
Packpapier oder leichter Karton genügt und auf den bisher verwendeten und gegenüber Packpapier wesentlich schwereren und teueren Karton verzichtet werden kann. Selbstverständlich können auch einzelne oder alle Teile des Mantels durch geripptes oder geprägtes Papier versteift ausgebildet sein. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel wurde als Basis eine Rechteckfläche gewählt, doch kann die Basisfläche selbstverständlich auch als Quadratfläche ausgebildet sein.
Da die Gebäckstücke in der Regel fetthaltig sind, empfiehlt es sich, die Verpackung ganz oder zumindest teilweise zu imprägnieren, oder aber kunststoffbeschichtete Papiere zu verwenden. Auch
Klarsichtfenster können vorgesehen sein.
Die Handhabung der Verpackung ist nun denkbar einfach. Das Kuchen-oder Tortengebäck wird nun auf die in die Ebene ausgebreitete Verpackung (Fig. l) gelegt, u. zw. auf die Basisfläche dann wird mit der einen Hand die eine und mit der andern Hand die andere Kordel jeweils zwischen den beiden posen-9- einer Seitenfläche--3 und 3'--gefasst und schräg nach oben (Pfeil--10--) gezogen. Dadurch schliesst sich der Karton selbsttätig und nimmt die in Fig. 4 gezeichnete Gestalt ein, so dass er das Kuchen-und Tortenstück allseitig dicht umschliesst und umhüllt, wobei die Ränder der Seitenflächen, dank der vorschlagsgemässen Abmessungen, gegeneinander vorstehen und aneinander fest anliegen.
Dabei überlappen sich gegenseitig die Deckelfläche-4 und 4'--. Aus Fig. 3 ist nun ersichtlich, in welcher Weise sich die Randzone --20-- nach innen umbiegt, wenn die Verpackung mittels der Kordel in der oben erwähnten Art und Weise verschlossen wird.
Der Flächenteil--26--ist mit den äusseren Seitenteilen--3 bzw. 3'--fest durch einen Kleber verbunden.
Durch die Biegerillen-21, 25 und 23-wird die Randzone --22-- nach innen geklappt, wobei sich die rechteckige überdeckung --24-- über die Diagonale --23-- sozusagen zusammenlegt. Durch das Gewicht des Tortenstückes oder Kuchenstückes werden die einzelnen Flächen stirnseitig fest aneinandergedrückt, so dass die Verpackung allseitig dicht verschlossen und stabil ist, was zu erreichen Ziel und Zweck der Erfindung war.
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