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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf solche Fahrpreisanzeiger, bei welchen die Schaltung auf die einzelnen Taxen, auf" Kasse" und "Frei" nicht durch einen besonderen Schalthebel, sondern direkt mittels der Fahne stattfindet.
Um mittels der Fahne schalten zu können, war die Fahnenstange bisher mit der das Schaltrad tragenden Schaltwelle fest verbunden. Diese Einrichtung hat den Übelstand, dass die Anordnung der Fahne an die Lagerung der Schaltwelle gebunden ist : denn, um die Fahne um 3600 drehen zu können, musste ein genügender Raum vorhanden sein und der Fahrpreisanzeiger in entsprechender Höhe über dem Kutschersitze angebracht werden, wodurch sich Unzuträglichkeiten ergaben. Diese Übelstände werden nun zufolge der vorliegenden Erfindung dadurch vermieden, dass die Fahnenstange nicht fest mit der das Schaltrad tragenden Schaltwolle, sondern zwangsläufig unter Zwischenschaltung eines geeigneten Getriebes verbunden ist. Für diesen Zweck können beispielsweise Stirnräder, Kegelräder, Reibungsgetriebo, Hebelgetriebe oder dgl. benutzt werden.
Durch diese Anordnung eines Zwischen getriebes, mittels dessen die Fahne zwangläufig mit der Schallwelle verbunden ist, wird erreicht, dass die Fahne an einer beliebigen passenden Stelle des Fahrpreisanzeigers angeordnet werden kann. So kann sie beispielsweise so hoch gelagert werden, dass beim Drohen der Fahne um 3600 der Sitz des Kutschers nicht mehr störend im Wege ist, dass also ein besonderer Raum für die Bewegung der Fahne nicht mehr vorgesehen zu werden braucht. Die Fahne kann aber auch so angebracht werden, dass sie seitlich aus dem Gehäuse des Fahrpreisanzeigers hervorsteht, so dass nunmehr nicht die Fahnenstange um ihren Endpunkt, sondern mittels der Fahne um ihre Achse gedreht wird. In diesem Falle fällt die Fahnenwelle fort, da die Fahnenstange gleichzeitig die Fahnenwelle bildet.
Der Erundungsgegonstand ist auf der Zeichnung in zwei Ausführungsformen zur Darstellung gebracht, u. zw. zeigt Fig. 1 in Vorderansicht und Fig. 2 in Oberansicht die Anordnung, bei welcher die Fahnenstange seitlich aus dem Gehäuse heraussteht und um ihre Achse drehbar gelagert ist, so dass die Schaltung durch achsiale Drehung der Fahnenstange bewirkt wird.
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form veranschaulicht, bei welcher die Fahnenstange mit ihrem einen Ende auf einer Fahnenwelle aufsitzt und bei welcher demnach die Fahnenstange um dieses Ende um 3600 zwecks Schaltung zu drehen ist.
Zunächst auf Fig. 1 und 2 Bezug nehmend, so ist an der Platine a in geeigneten Lagern die Schaltwelle b angebracht, auf welcher das Schaltrad c, das Sperrrad d und das Kegelrad s fest angeordnet sind, Schaltrad c ist am Umfange mit der Anzahl der ver-
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siud nur der Vollständigkeit und des Verständnisses der Erfindung wegen nochmals kurz beschrieben worden.
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der Schaltwelle b befestigten Kegelrade s kämmt.
Wird die Fahne aus der Stellung Fig. 1 in Richtung'des Pfeiles 4, also vom Innern des Wagens aus gesehen, nach vorn gedreht (wobei vorausgesetzt wird, dass der Fahrpreis- anzeiger uf der rechten Seite des Wagens angebracht ist), so treibt das Kegelrad t das
Kegelrad s und damit die Schaltwolle b an. Dadurch werden das Schaltrad c und das
Sperrrad d im Sinne des Pfeiles 3 gedreht. Infolge der vorher beschriebenen Sperr- vorrichtung kann innerhalb der Taxen 1-3 ein Vor- und Zurückschalten mit Hilfe der
Fahne erfolgen, während ein Zurückschalten von"Kasse"auf die Taxen nicht mehr möglich ist, sondern nur unter Weiterschaltung über #Frei" erfolgen kann.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform ist die Fahnenstange q auf einer besonderen Fahnenwellc s angeordnet, auf der ein Stirnrad y sitzt, welches in ein auf der Schaltwelle b festsitzendes Stirnrad r eingreift. Bei dieser Ausführungsform muss dem- nach die Fahnenstange q um das eine Ende in der Richtung des Pfeiles. ? gedreht werden, damit die Fahnenwelle z und unter Vermittlung der Stirnräder y und x die Schallwelle so gedreht werden kann, dass das Schaltrad c die gewünschten Schaltungen vermittelt.