<Desc/Clms Page number 1>
Bei Skiverklebepressen ist es schwierig, den Pressdruck gleichmässig über die gesamte Skilänge auf den Ski aufzubringen. Vor allem im Übergangsbereich zwischen der Skischaufel und dem eigentlichen Skikörper kann kaum der volle Pressdruck erreicht werden, da auf Grund der geometrischen Form der Skischaufel die entsprechend geformte Oberform der Skiverklebepresse beim Zustellen zuerst am vorderen Schaufelende des Skis zum Anliegen kommt, was in der Folge bei Druckverstärkung zu einer sehr starken Haftreibung führt, die ein sattes Anliegen und damit ein gleichmässiges Pressen gerade im erwähnten übergangsbereich verhindert. Die
Oberform drückt also nur an der Skischaufelspitze und im Bereich des Skigrundkörpers mit voller Presskraft.
Um nun auch im kritischen Bereich der Skischaufel bzw. des Skikörpers ein einwandfreies Kleben zu gewährleisten, sind Skiverklebepressen bekanntgeworden, die oberhalb ihrer an den Ski anlegbaren Formplatte der Oberform im kritischen Bereich quer zur Skilängsrichtung angeordnete Druckschläuche od. dgl. besitzen, die bei geschlossener
Presse mit Druckmitteln beaufschlagt werden können und die bis zu einem gewissen Mass biegsame Formplatte zusätzlich gegen den Ski drücken. Nachteilig bei derartigen Skiverklebepressen ist jedoch, dass eigene
Druckschläuche vorgesehen werden müssen, die die eigentliche Abstützung der Formplatte der Oberform nicht behindern dürfen, wozu noch kommt, dass Anschlüsse für ein Druckmittel vorhanden sein müssen.
Der Erfindung stellt sich daher die Aufgabe, diese Nachteile zu vermeiden und eine Skiverklebepresse zu schaffen, die mit einfachen Mitteln eine gleichmässige Druckverteilung über die gesamte Skilänge gewährleistet.
Ausgehend von einer Skiverklebepresse mit einer gegen den in die Unterform eingelegten Ski anpressbaren Oberform löst die Erfindung die gestellte Aufgabe im wesentlichen dadurch, dass vor der Skischaufel zwischen der Oberform und der Unterform ein der Skistärke angepasster, die Reibung herabsetzender, an der Ober- oder Unterform befestigter Einsatz vorgesehen ist. Mit Hilfe des erfindungsgemässen Einsatzes wird verhindert, dass sich die Oberform beim Zustellen zu fest gegen die Skischaufelspitze presst, so dass sich die Oberform genau an den Ski anlegen kann. Dadurch wird erreicht, dass auch im kritischen Bereich zwischen der Schaufel und dem Skikörper der volle Pressdruck auf den Ski übertragen wird.
Eine günstige Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz aus einer auswechselbaren, quer zur Skilängsrichtung angeordneten Druckrolle bzw. einem Druckrollensatz besteht. Die Druckrolle, deren Durchmesser der jeweiligen Skistärke angepasst sein muss, ermöglicht in einfacher Weise das satte Aufsetzen der Oberform auf den in die Unterform eingelegten Ski. Da im Bereich der Druckrolle bzw. des Druckrollensatzes die Ober- und Unterform nicht näher als der Druckrollendurchmesser gegeneinander geführt werden können, wird eine zu starke Pressung der Skischaufel während des Zustellvorganges vermieden und ein gleichmässiges Pressen des Skis ist gewährleistet.
Werden die Druckrollen bzw. die Druckrollensätze durch Federn in einer anschlagbegrenzten Ausgangslage gehalten, so können die Druckrollen beim Pressvorgang gegen die Federkraft, bedingt durch die Relativbewegung von Ober- und Unterform, abrollen und kehren beim öffnen der Presse in ihre Ausgangslage zurück.
Eine andere günstige Ausbildung der Erfindung ergibt sich, wenn der Einsatz aus einem in sich abrollenden, geschlossenen Schlauch od. dgl. mit Luft- oder Druckmittelfüllung besteht. Dieser in sich abrollende Schlauch wirkt ähnlich wie Druckrollen.
Das Zustellen der Oberform kann erfindungsgemäss dadurch erleichtert werden, dass die Oberform in Skilängsrichtung verschiebbar angeordnet ist.
In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt, u. zw. zeigen Fig. l einen Teil einer erfindungsgemässen Skiverklebepresse in geöffnetem und Fig. 2 in geschlossenem Zustand jeweils im schematischen Teilschnitt.
In die Unterform --1- ist ein zu pressender Ski -2-- eingelegt, gegen den die Oberform--3-- gedrückt wird. Zwischen der Unterform--l--und der Oberform--3--ist eine Druckrolle-4-vorgesehen, die mittels einer Feder--5--an der Unterform befestigt ist. Die Feder --5-- hält die Druckrolle--4--gegen einen Anschlag--6--in einer definierten Ausgangslage. Wird nun die Oberform
EMI1.1
Oberform an die Skischaufelspitze, so dass bei geschlossener Skiverklebepresse der Druck gleichmässig über die gesamte Skilänge verteilt ist.
Beim Öffnen der Presse wird die Druckrolle --4-- durch die Feder--5--gegen den Anschlag--6--in ihre Ausgangslage gezogen und die Presse ist für einen neuen Arbeitsgang bereit.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Skiverklebepresse mit einer gegen den in die Unterform eingelegten Ski anpressbaren Oberform,
EMI1.2
(1) ein der Skistärke angepasster, die Reibung herabsetzender, an der Ober- oder Unterform befestigter Einsatz (4) vorgesehen ist.
EMI1.3
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.