AT30063B - Tunkvorrichtung für Zündholzmaschinen. - Google Patents

Tunkvorrichtung für Zündholzmaschinen.

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AT30063B
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  Tunkvorrichtung für Zündholzmaschinen. 



   Tunkvorricbtungen mit auf und nieder gehenden Tunkorgano sowie einer   über   dieses geführten Abstreichschiene sind bekannt, jedoch bloss in der Ausführung, dass die   Abstreich-     schiene während   des ununterbrochenen Auf-und Niederganges über die Tunkschiene geführt wird. Bei der Tunkvorrichtung nach der vorliegenden Erfindung wird die Tunkschiene sowohl beim   Aufwärtshub)   als auch beim   Abwartshube   zu einem vorübergehenden Stillstand gebracht, während dessen die   Abstreichschione   über die Tunkschiene geführt wird. Eine solche Einrichtung gestattet eine einfache selbsttätige Reinigung der Abstreichschiene durch fest angeordnete Bürsten oder dgl.

   Auch ist es möglich, die Abstreichschiene in   gekrümmten     Führungen   über die Tunkschione zu führen, um eine muldenförmige Masseoberfläche auf der 
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   eben werden und mit der   oberen   Kante der Ränder   der   Tuhkschiene   in einer Höhe liegen. 



  Die Zeit, die zwischen dem Aufschöpfen der Masse und dem Tunken der Hölzchen verläuft, ist aller nicht so lange, dass dieses vollkommene Abfliessen der Masse bis   zum     Ebenwerden   der Oberfläche eintreten könnte ; es werden vielmehr während dieser Zeit nur die Ränder 
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 kommt, wird die aufgeschöpfte Tunkmasse muldenförmig abgestrichen, so dass die überhöhten Ränder der Masseschicht so weit abfliessen können, dass die Oberfläche gerade im Augen- 
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 Abstreichschiene kann die   konkave   Oberfläche nach Bedarf in grösserer oder kleinerer Entfernung von der Tunkschiene abgestrichen werden. Zur Zeit des Tunkens selbst wird stets eine an allen Stellen gleich tiefe Masseschicht auf der Tunkschiene vorhanden sein. 
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 euden befindlichen Führungen g auf und ab bewegt werden.

   Auf der Welle a sitzende   Kurvenscheiben oder Scheiben   mit Kurvennuten h greifen die an den Gleitstücken e befestigten Rollen oder Zapfen i an, wodurch der Tunkschiene f die Auf- und Abbewegung 

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 erteilt wird, u. zw. derart, dass sowohl   beim Aufwärtsgange ata auch   beim Abwärtsgango ein durch konzentrische Teile der Führungsnuten bewirkter Stillstand eintritt. Durch diese Tunkschiene wird in bekannter Weise die Tunkmasse auf-die Enden der   Hützchon,   die in den durch Führungen r laufenden Tragstreifen T stecken, aufgetragen. 
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 enden während des früher erwähnten Stillstandes eine Abstreichschiene k hinweg, deren seitliche Führungen l in der Höhenlage verstellbar sind.

   Diese Führungen sind gerade oder, wenn grössere Schichtdicken erforderlich werden, bogenförmig ausgeführt (vgl. Fig. 1 a), wodurch die Abstreichschiene eine dem Bogen entsprechende   Zylinderttäche   beschreibt ; dadurch ist, wie eingangs auseinandergesetzt, eine Garantie geboten, dass die zu   vertunkendo   Masse mit ebener oder fast ebener Oberfläche zur Wirkung gelangt. 



   Die Abstreichschiene selbst steht entweder hochkantig und besitzt zum Zwecke der Glättung der   Masseobernäcbe   eine schmale Abstreichfläche oder erhält aus Rücksichton einer grösseren Stabilität bei geringem Gewichte und möglichst geringer Höhe einen n-oder   T- oder #-förmigen   Querschnitt. Wenn das Abstreichen nach einer konkaven Fläche geschehen soll, so empfiehlt es sich, die schmale   Abstreichssiiche   nach einer schwach   gekrümmten Zylinderfläche   zu wölben, deren Erzeugende in der Längsrichtung der Abstreichschiene verlaufen. 



   Das   Abstreichen   der Masse zur Erzielung der gewünschten glatten Oberfläche geschieht vor dem Tunken. Vor dem erneuerten Eintauchen der Tunkschiene in die Masse wird dieselbe   Abstreichscbiene als Reinigungsorgan   benützt und die auf der   Tunkschiono   verbliebene unvortunkte Masse samt den eventuell   daraufliegonden   Hölzchen entfernt. Ober- 
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 Hölzchen oder Massetropfen zu entfernen, eine feststehende, scharfkantige oder mit einer Bürste versehene Schiene oder ein Blech angeordnet sein, welches beim   Vorüborgange   der Abstreichschiene mit deren oberer Fläche in Berührung kommt und so die Reinigung durch Abstreichen bewirkt. 



   Die Bewegung der Abstreichschiene k erfolgt durch einen mit dem Hauptantrieb verbundenen Mechanismus (Fig. 3), bestehend ans Übersetzung m, Kurvenscheibe n und einer in der Tragstreifenbewegungsrichtung geführten Stange o, mit weicher die Abstreichschiene durch eine leicht lösbare Kupplung p verbunden ist. Die in der Zeichnung dargestellte Kupplung, für jedes der beiden Enden der Abstreichschione eine, besteht aus einem Bolzen, der in einer mit der Stange o fest verbundenen Buchse gelagert ist, in   dieser Buchse ge-   hoben und gesenkt werden kann und in ein oberhalb der Führung l angeordnetes Loch der Abstreichschieno hineinragt. Das Heben und Senken dieses Bolzens geschieht durch 
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   gangförmigen Nut oder   einem Schlitz der Büchse   geführt ist.

   Dip lösbare Verbindung   könnte auch in anderer Weise erreicht werden. Wie Fig. 4 zeigt, können die die Tunkschiene bewegenden Scheiben h auch mit zwei Unrundführungen versehen sein, um gleichzeitig die Tunkschienen- als auch   die Abstreichschienenbewegung   durch entsprechende Hebel- übersetzung q einzuleiten. 



   Da für den ganzen einmaligen Tunkvorgang, also für das Schöpfen   der Tunkmasse   aus dem Tunktrog mit der Tunkschiene, das Gleichstreichon der aufgeschöpften Masse, das Auftragen dieser Masse auf die Hölzchenenden, das Reinigen der   Tunkscbicne   von der darauf haftenden   übriggebliebenen Masse   und das   Tiefgehen     der Tunkschiene in die Masse,   eine lange Zeit, etwa vier bis fünf Sekunden, nötig ist,   muss   mit Rücksicht auf die kontinuierlich oder um kurze Strecken ruckweise vorbewegten Tragstreifen bzw. auf die in kurzen Intervallen arbeitenden Hölzchen-Ein- und Ausstossvorrichtungen der Vorschub der Tragstreifen im Bereiche der   Tunkvorriehtung geändert werden.

   Zu   diesem   Behufo   wird mittels eines während des Tiefganges der Tunkschiene wirkenden   Schaltmechanismus   eine   Anzahl Tragstreifen   von den normal bewegten Tragstreifen losgetrennt, in Intervallen 
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 so sind die Intervalle und die Strecken des Vorschubes im Bereiche   der Tunkvorrichtung   dreimal so lang als beim Vorschub im übrigen Teil der Tragstreifonbahn. 



   Diese Aufgabe kann beispielsweise so, wie in Fig. 5 dargestellt, konstruktiv gelöst sein : Durch das auf der Welle a sitzende Zahnrad   f wird   das Zahnrad s und damit die 
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 von den nachfolgenden losgelöst und über   die     schiene   weggeschoben. Eine zweite Klinke to, die hinter dem Tunkkasten in die. Tragstreifen, deren Hölzchen bereits getunkt sind, eingreift, bewirkt das Weiterschieben dieser   Tragstreifon   und den Anschluss an die übrigen normal bewegten Tragstreifen.

   Der Antrieb dieser zweiten   Klinko tc erfolgt gleich-   falls vom Hebel   is   ans durch die Schieberstange x und die beiden   Winkelhobel y, di''   mittels an ihnen befestigter Zahnsegmente z aufeinander derart einwirken, dass die Klinke u dann   zurückgeht,   wenn die Klinke v vorgeht und umgekehrt.   Diese Hewegung der Klinle   kann auch in anderer Weise zustande gebracht werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE   :   
1. Tunkvorrichtung für   Zündholzmaschinen   mit auf und nieder gehendem Tunkorgan und über dieses geführter Abstreichscbione, dadurch gekennzeichnet, dass   die Tunkschiene   sowohl beim   Aufgange   als auch beim Niedergange eine Zeit hindurch stille steht,   während   welcher das Darübergehen der Abstreichschione über die   Tunkschiene erfolgt.  

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Tunkvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungen für die Abstreichschiene gegen oben konkav gekrümmt sind, zu dorn Zwecke, eine muldenförmige OhorfHche der Tunkmassescbicbt zu erzeugen, die durch Abfliessen der erhöhten Ränder bis zum Augenblicke des Tunkens mehr oder minder eben wird. EMI3.1 dass oberhalb der Abstreichschiene eine scharfkantige oder mit einer Bürste versehene Schiene oder ein Blech angeordnet ist, zu dem Zwecke, die obere Fläche der Abstreich- schiono bei deren Vorubergang zu reinigen.
    4. Tunkvorrichtung für Zündholzmaschinen mit auf und nieder gehenden Tunkorgan, dadurch gekennzeichnet, dass mittels eines vor der Tunkvorrichtung angeordneten Schaltmechanismus die Tragstreifen, die über die Tunkvorrichtung gelangen sollen, von den nachfolgenden getrennt und oberhalb des Tunkkastens in Intervallen und um Strecken, die von der Tunkschienenbreite abhängig sind, weiterbefördert werden, während die mit soeben getunkten Hölzchen versehenen Tragstreifen durch einen zweiten Schaltmechanismus von der Tunkvorrichtung wog an die vorausgehenden in normaler Gangart bewegten Tragstrcifen angeschlossen werden.
    5. Tunkvorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine in die Tragstreifen EMI3.2
AT30063D 1905-04-17 1905-04-17 Tunkvorrichtung für Zündholzmaschinen. AT30063B (de)

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