DE49407C - Verfahren und Vorrichtung zum gleichzeitigen Hauen von zwei Feilen beliebigen Querschnittes - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum gleichzeitigen Hauen von zwei Feilen beliebigen Querschnittes

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DE49407C
DE49407C DENDAT49407D DE49407DA DE49407C DE 49407 C DE49407 C DE 49407C DE NDAT49407 D DENDAT49407 D DE NDAT49407D DE 49407D A DE49407D A DE 49407DA DE 49407 C DE49407 C DE 49407C
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT49407D
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Original Assignee
A. GOLDENBERG in Zornhoff bei Zabern, Elsafs
Publication of DE49407C publication Critical patent/DE49407C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D73/00Making files or rasps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling, Broaching, Filing, Reaming, And Others (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Mit den bis jetzt bekannt gewordenen Feilenhaumaschinen können vornehmlich nur Feilen von viereckigem oder dreieckigem Querschnitt und auch nur immer eine Feile auf einmal gehauen werden, so dafs deren Leistungsfähigkeit eine verhältnifsmäfsig sehr . geringe ist. Auch lä'fst das erzielte Product an Gleichmäfsigkeit des Hiebes noch viel zu wünschen übrig, und aus diesem Grunde haben auch die Feilenhaumaschinen bislang eine allgemeine Anwendung noch nicht finden können.
Diese Uebelstände zu vermeiden, ist der Zweck der vorliegenden Erfindung. Nach derselben ist es durch ein neues Verfahren ermöglicht, zwei Feilen beliebigen Querschnittes unter derselben Maschine zu hauen, und hierzu dient ein besonderer Apparat, der mit Leichtigkeit an' jeder vorhandenen Feilenhaumaschine angebracht werden kann.
Das Verfahren besteht der Hauptsache nach darin, dafs die beiden Feilen, in ihrer Längsrichtung gegen einander versetzt, auf der jeweiligen Feilenform angepafsten Trägern befestigt werden, welche letztere in einem in den Schlitten der Maschine einzusetzenden Behälter derart angebracht sind, dafs sie sich quer zu ihrer Längsrichtung drehen können, wodurch sich die beiden Feilen behufs Herstellung eines gleichmäfsigen Hiebes mit ihren Oberflächen in eine der Meifselschneide parallele Ebene selbstthätig einstellen bezw. beim Hauen von halbrunden und runden Feilen mittelst einer besonderen Vorrichtung gleichzeitig verdreht werden können.
In den Fig. 3 bis 6 der beiliegenden Zeichnung ist ein zum Hauen von flachen Feilen dienender Apparat zur Darstellung gebracht. Derselbe besteht im wesentlichen aus einem mit einer halbkreisförmigen Aushöhlung versehenen Behälter G, in welchen ein zur Aufnahme der eigentlichen Feilenträger M dienender Körper J mit halbkreisförmiger Umfläche eingesetzt wird. Die Feilenträger M, auf denen die zu hauenden Feilen in geeigneter Weise zu befestigen sind, werden nun in den Körper J derart eingebracht, dafs sie sich quer zu ihrer Längsrichtung, verschieben können; hierdurch nehmen die Feilen beim Hauen selbstthätig eine solche Stellung ein, dafs sich der Meifsel genau gleichmäfsig auf ihre Oberflächen auflegt und hierdurch auf beiden Feilen einen vollkommen gleichmäfsigen Hieb erzeugt.
Die halbcylindrischen Feilenträger M werden, wie aus Fig. 3 ersichtlich, in entsprechende Rinnen des Körpers / eingelegt und ihre Oberflächen mit kleinen Platten N aus Zinn, Blei oder einer Legirung besetzt, auf welchen die Feilen L befestigt werden.
Sollen halbrunde Feilen gehauen werden, wobei sich ein umlaufender Hieb aus mehreren kleinen Hieben zusammensetzt, so müssen die Feilenträger mit den Feilen nach Herstellung einer Hiebreihe gleichmäfsig um ihrp Längsachse gedreht werden; Hierbei ist, wie
aus Fig. 7 und 8 ersichtlich, der Körper J mit einer trapezförmigen Aussparung versehen, in welche die Feilenträger M eingelegt und, nachdem sie sich in der richtigen Lage 'befinden, mit Zinn, Blei, Kupfer oder einer Legirung umgössen werden. Es wird in dieser Weise für die Feilenträger eine Lagerung geschaffen, welche es ihnen ermöglicht, sich quer zu ihrer Längsachse zu verdrehen.
Um die Feilen träger M mit den halbrunden Feilen L zu dem genannten Zwecke gleichzeitig zu verdrehen, ist folgende, in den Fig. 9 bis Ii dargestellte Einrichtung getroffen: Auf die Enden der Feilenträger, welche zu Zapfen ausgebildet und in der an den Körper J angeschraubten Platte R gelagert sind, sind die "Zahnrädchen PP aufgekeilt. Ueber denselben ist eine Achse O gelagert, und auf derselben sitzt das Zahnrädchen O', welches mit den Rädchen P P im Eingriff steht und dieselben in gleichem Sinne in Umdrehung versetzt. Am Ende der Achse O sitzt eine Kurbel Q, und durch einen Längsschlitz derselben ist ein Stift S hindurchgesteckt, der mit seinem linksseitigen Ende in ein Loch r der Platte R eingreift und in dieser Stellung durch die Spiralfeder T erhalten wird. Es ist ersichtlich, dafs durch den in ein Loch r eingeschnappten Einsteckstift S die Kurbel Q und mit derselben auch die Rädchen PP O1, sowie die Feilenträger MM mit den Feilen an einer Drehung verhindert werden. Wie aus Fig. 9 ersichtlich, ist die Platte R mit einer Anzahl solcher Einstecklöcher versehen, die in zwei aus dem Mittelpunkte der Achse O geschlagenen Kreisbogen angeordnet sind, und von denen jedes einer bestimmten Stellung der Feilen entspricht. Sollen nun die Träger MM nach Fertigstellen einer Hiebreihe auf den beiden Feilen L L verdreht werden, so zieht man den Stift S mittelst des Knopfes Sx aus der Oeffnung, in welcher er sich befindet, heraus Und verstellt die Kurbel Q um den gewünschten Betrag, wodurch von dem Rädchen O1 die beiden Rädchen PP und somit auch die beiden Feilen in gleichem Sinne, und zwar letztere quer zu ihrer Längsrichtung, verdreht werden.
Vor Beginn des Hauens regulirt man die Stellung der Feilenträger derart, dafs die Oberflächen der beiden Feilen horizontal liegen, also beide gleichzeitig von dem Meifsel C getroffen werden.
Wie aus den Grundrissen Fig. 6 .und 11
hervorgeht, sind die beiden Feilen in ihrer Längsrichtung etwas gegen . einander versetzt auf den Feilenträgern befestigt. Dies wird "durch die Schräge des Feilenhiebes und den . Umstand bedingt, dafs der Meifsel schon beim Beginn des Hauens beide Feilen zugleich treffen mufs. :
Beim Hauen von Feilen mit anderen als rechteckigem und halbrundem Querschnitte .bleibt das beschriebene "Verfahren genau dasselbe' und ist nur die Form der Feilenträger M dem jeweiligen Feilenquerschnitte anzupassen, so dafs es nicht nöthig erscheint, die Feilenträger für sämmtliche vorkommende Feilenquerschriitte hier darzustellen und zu beschreiben.
In den Fig. 1 und 2 der beiliegenden Zeichnung ist eine Feilenhaumaschine dargestellt, welche zur Zeit vom Erfinder angewendet wird, und die eine Vervollkommnung der bis jetzt bekannt gewordenen Constructionen bildet. Dieselbe soll jedoch hier in Anbetracht des Umstandes, dafs das beschriebene Verfahren und der zur Ausübung desselben dienende Apparat an jeder beliebigen Feilenhaumaschine Anwendung finden können, ebenfalls nicht eingehender beschrieben werden. Kurz erwähnt mag nur sein, dafs der beschriebene Apparat in den Schlitten F eingesetzt und letzterer von einer Schraube oder einer Zahnstange, die durch das Räderwerk H Antrieb erhält, hin- und herbewegt wird. B ist der Hammer, an welchem der Meifsel C befestigt wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Ein Verfahren zum gleichzeitigen Hauen zweier Feilen jeden beliebigen Querschnittes unter einer beliebigen Maschine, welches sich dadurch kennzeichnet, dafs die beiden Feilen, in ihrer Längsrichtung gegen einander versetzt, auf der jeweiligen Feilenform angepafsten Feilenträgern befestigt werden, welche letzteren in einen, in den Schlitten der Maschine einzusetzenden Behälter derart eingebracht sind, dafs sie sich quer zu ihrer Längsachse drehen können, wodurch sich die beiden Feilen behufs Herstellung eines gleichmäfsigen Hiebes mit ihren Oberflächen in eine der Meifselschneide parallele Ebene selbstthätig einstellen bezw. mittelst einer besonderen Vorrichtung gleichzeitig verdreht werden können.
2. Ein zur Ausübung des unter 1.. gekennzeichneten Verfahrens dienender Apparat, bestehend aus dem Behälter G, dem in denselben eingesetzten Körper / und den Feilenträgern MM, welche entweder in halbkreisförmige Rinnen des Körpers / direct eingesetzt und an ihrer Oberfläche mit einer Platte N aus leichtflüssigem Metall versehen werden (Fig. 3) .oder in einer . trapezförmigen Aussparung des Kör-
pers J durch Umgiefsen mit einem leichtflüssigen Metall so gelagert werden, dafs sie sich quer zu ihrer Längsachse drehen können.
An dem unter 2. gekennzeichneten Apparat eine Vorrichtung zum gleichzeitigen Verdrehen und Feststellen der Feilenkörper in ihren Lagerstellen, bestehend aus der mit Löchern r versehenen Platte R, den Zahnrädern O1PP, der auf Achse O sitzenden Kurbel Q_ und dem unter Federwirkung stehenden Einfallstifte S.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT49407D Verfahren und Vorrichtung zum gleichzeitigen Hauen von zwei Feilen beliebigen Querschnittes Expired - Lifetime DE49407C (de)

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