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prismen bei Entfernungsmessern Verwendung gefunden haben. Die beschriebene allgemeine Anordnung von zwei Objektivprismcn und zwei zu einem Scheideprisma zusammengekitteteu Prismen maciit es trotz ihrer grossen Einfachheit keineswegs notwendig, dass die Wiederaufrichtung der von den Objektiven entworfenen umgekehrten Bilder durch das Okular erfolgt, dieses also ein terrestrisches ist.
Vielmehr lässg sich mittels solcher vier Prismen
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die Stete einer einfachen reflektierenden Prismenfläche das als bildaufrichtend bekannte dachförmige Paar reflektierender Flächen setzt und im übrigen dafür Sorge trägt, dass die Anzahl der einfachen reflektierenden Flächen, die von den wirksamen Huscheln auf dem Wege durch das Instrument getroffen werden, eine gerade ist.
In Fig. 1 3 sind drei Beispiele aus den vielen möglichen Gestaltungen des Vier- prismensystems dargestellt. Die an die Kittschicht des Scheideprismas sich anschliessende ablenkende Scheidefläche ist durch Schraffierung kenntlich gemacht. In allen drei Beispielen liegt die Scheidefache senkrecht zur Visierebene und wirkt nach beiden Seiten durch Spiegelung, zu welchem Zweck sie versilbert ist. Sie umgibt im Falle Fig. 1 die Kittschicht und liegt im Falle Fig. 2 unter und im Falle Fig. 3 über ihr. Der Schnittpunkt n der Systemachsen, in den die Brennpunkte der Objektive zu legen sind, fällt in die Kitt- schicht, in Fig. 1 in ihre Mitte, in den beiden anderen Beispielen in ihre Grenze.
Die Richtungen der beiden Systemachsen bleiben auch hinter dem Schnittpunkt a erhalten, mindestens bis zum Austritt aus dem Seheideprisma. Nur wird dann jeder Achse
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Beide Teile entsprechen einander nicht, sondern sind komplementär, geben Biider, die an- einandergrenzend sich ergänzen. In den Fällen Fig. 1 und 2, wo die Kitt- und Silber- schicht unter 45 zur Standlinie liegt, sind die Achsen parallel und senkrecht zur Standlinie gerichtet und treten durch senkrechte Flächen ungebrochen aus. In diesen beiden Fällen lässt sich deshalb nach Belieben das eine oder das andere der beiden das Scheide- prisma verlassenden gemischten Systeme für die Beobachtung benutzen, das senkrecht zur Standlinie austretende, desson Achse durch eine einfache Pfeilspitze bezeichnet ist, oder das parallel zur Standlinie austretende, dessen Achse in eine doppelte Pfeilspitze ausläuft.
Wählt man die Büschel mit senkrecht zur Standlinie austretender Achse, so kann man ein geradsichtiges Okular anwenden, während die Bischel mit parallel zur Standlinie aus-
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grössern. In diesem Fall sind nur die der doppelpfeiligen Achse zugeordneten Büschel bequem benutzbar, u. zw. wiederum mittels Winkeioku ! ars.
Ausser dem Formunterschied, der sich aus der verschiedenen Neigung der Scheide- Hache zur Standlinie für die Scheideprismen ergibt, für die nach Fig. 1 und 2 einerseits und das nach Fig. 3 andererseits, ist hauptsächlich noch ein zweiter solcher Unterschied
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und 3 andererseits. Während nämlich in allen drei Fällen der Bestandteil b des Scheide- prismas der Achse des linken Systems durch einmalige Ablenkung mittels Spiegelung die Richtung nach dem Punkt a gibt, führt das Teilprisma c in Fig. I die Achse des rechten Systems unabgelenkt dem Punkt a zu. die Teilprismen c1 in Fig. 2 und c2 in Fig. 3 hingegen lenken sie zuvor zweimal in entgegengesetztem Sinne ab.
Bei den Beispielen Fig. 2 und 3 liegen deshalb die zur Standlinie parallelen Hauptteile der beiden A'hsen in der- selben Geraden.
Die Objektivprismen d und e sind in allen Beispielen als Winkelspiegelprismen nach l'randl dargestellt.
Für die Aufrichtung der beiden Bilder ist nur in den beiden ersten Priamenanordnungen Sorge getragen, in Fig. 1 durch das sogenannte Dach f am Teilprisma b und das Dach 9 am Prandl-Prisma e und in Fig. 2 durch die Dächer f und h.
Bei dem Beispiel Fig. 3 sind die Bilder durch ein terrestrisches Okular aufzurichten, zweckmässig durch ein solches, desen Umkehrsystem aus einem rechtwinkligen Dachprisma besteht und dadurch ohne weiteres die rechtwinklige Form des Okulars herstellt, wie sie dem zur Standlinie parallelen der beiden gemischten Systeme entspricht, das sich nach obigem bei der Anordnung nach
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System in Fig. 1 oder 2. benutzen, so ist die Winkelform des Okulars durch ein einfaches Spiegelprisma herbeizuführen, damit dessen Spiegelfläche die bereits wirksamen einfachen Spiegelflächen zu einer geraden Zahl ergänzt.
In Fig. 4 ist schliesslich in einem Grundriss mit wagerechtom Schnitt durch das GeMuse ein Entfernungsmesser der neuen Art dargestellt, bei dem das Prismensystem nach Fig. 2 wieder verwandt ist. Ein astronomisches Okular i nutzt dasjenige gemischte System aus, dessen Achse senkrecht zur Standlinie liegt. Die beiden Objektive k und l sind mit
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rechten Büschelsystems. Der Zeiger M : und die halb aufgerichtete Skala M sind durch das Fenster o sichtbar. Die Skala ist fest mit dem Träger p des Ablenkungsprismas q ver-
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werden kann, ist die Zahnstange s befestigt, die zusammen mit dem Triebrädchen und dem ausserhalb des Gehäuses u liegenden Handrädchen v zur Erzeugung der erwähnten Bewegung dient.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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