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Vorrichtung zur Führung von Unterwasser-, Tauch- und ähnlichen Booten.
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Auf dem Sehrohr h sitzt innerhalb der Kammer ?-ein Zahnkranz < (Fig. 3), welcher mit einem auf der senkrechten Welle l' (Fig. 4) befestigten Zahnrade u in Eingriff steht.
Die Welle geht in einer Stopfbüchse y durch den Boden x der Kammer l'nach unten und trägt ein Handrad z, mittels dessen das Rohr h um seine senkrechte Achse gedreht werden kann, wobei der Reflektor m und das Okular i unbeweglich bleiben.
Im Innern der Kammer r liegt ein Zahnrad 1 (Fig. 3), welches mit dem Zahnrade t in Eingriff steht und dazu dient, die Bewegung der Welle v durch die Wellen 2 und 3 und die beiden Kegelräder 4 (Fig. 4) auf den Zeiger 5 einer an der hinteren Seite der Innenwand der Kammer r angebrachten Anzeigevorrichtung zu übertragen (Fig. 6 und 7).
Diese Anzeigevorrichtung besteht aus einer Scheibe 6, die am Ende eines hohlen Zapfens angebracht ist, in welchem sich die Welle 3 des Zeigers 5 dreht. Auf der Aussenseite der festgelagorten Scheibe 6 ist eine Kompassrose 7 mit Reibung drehbar angebracht, die in jeder Stellung durch geeignete Mittel festgehalten werden kann (Fig. 6). Auf dieser Rose ist eine Marke 8 angegeben, die beim Zusammenfallen mit dem Zeiger 5 diejenige Stellung des Sehrohres andeutet, bei welcher der obere Reflektor das Bild eines Gegenstandes genau von vorn empfängt. Das Sehrohr A trägt einen Faden 10, welcher gleichzeitig mit einer senkrechten, durch die Längsachse des Schiffes gehenden Ebene zusammenfällt. Dieser Faden teilt das Gesichtsfeld in zwei gleiche Teile.
Unterhalb der Kammer 10 befindet sich ein Repetitionskompass 11 (Fig. 1 und 2), und zwar im Gesichtsfelde des Auges 12 (Fig. 1) des vor dem Okular befindlichen Beobachters ; unter einem Repetitionskompass ist eine Bussole verstanden, deren durchsichtiger Boden die Beobachtung auch von unten zulässt, so dass diese nicht bloss vom Punkte 12, sondern auch vom Punkte 15 aus erfolgen kann. Unterhalb dieses Kompasses sind eine Vergrösserung- linse 13 und ein Reflektor 14 derart angeordnet, dass das Auge 15 des Steuermannes das Bild des Kompasses in dem Reflektor sehen kann.
Die abgedichtete Kammer 10 ist durch ein Rohr 16 mit einem Behälter 17 für trockene
Luft und durch ein Rohr 18 mit einer Luftpumpe 19 verbunden. Im Rohre 16 ist ein Absperrventil 20 und im Rohre 18 ein Absperrventil 21 vorgesehen. Um zu verhindern, dass der Wasserdampf, welcher in der die Kammer r und das Sehrohr h anfüllenden Luft enthalten ist, sich auf den Flächen der Gläser und Reflektoren niederschlägt und diese trübt, wird die feuchte Luft durch die Pumpe 1. 9 abgesaugt.
Darauf wird die Pumpe durch Scbliess n des AbsperrventHes 21 ausgeschaltet und durch öffnen des Ventiles 20 trockene
Luft in die genannten Teile eingelassen. Die Fassung t ist mit einer oder mehreren Öffnungen (Fig. 5) vorsehen, durch welche die trockene Luft zum Prisma 11 und zum
Sehrohr h gelangen kann. In der Kammer r kann ausserdem eine Schale 24 mit einem zerniessbaren Salz aufgestellt werden, welches die Feuchtigkeit der Luft aufnimmt und diese dadurch trocken hält.
Da die Unterfläche des oberen Prisma 1 das ober (' Ende des Sehrohres h luftdirht abschliesst, so wird beim Absaugen der Luft durch die Pumpe fast ein vollständiges Vakuum erzeugt, weiches darauf durch die aus dem Behälter 17 zugeführte getrocknete Luft aus- gefüllt wird.
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Zwecks Erforschung des Horizonts dreht der Beobachter das Handrad z (Fig. 4), während er sein Auge vor das Okular i hält. Die Drehung des Handrades z bewirkt eine Drehung des Sehrohres h um seine senkrechte Achse. Hiebei sieht der Beobachter in dem Renektor nt alle Gegenstände, welche in das Gesichtsfeld des Prismas j treten. Die Drehung des Rohres h wird mittels der Zahnräder t und l auf den Zeiger 5 der Anzeigescheibe 7 übertragen.
Wird die Drehung des Sehrohres in dem Augenblick unterbrochen, wo die Sohstrahlen einen bestimmten Gegenstand treffen, so gibt der Zeiger in diesem Augenblick den Winkel an, welchen der auf dem Gegenstand oder das Hindernis gorichtete Sehstrahl mit der Längsacnse des Schiffes bildet. Es ist also auf diese Weise möglich, die Lage eines äusseren Punktes ohne Änderung der Schiffslage zu bestimmen. Durch Abtragung des von der Anzeigevorrichtung angegebenen Winkels auf dem Kompass von der Nordsüdlinie aus gerechnet, kann der Kommandant unmittelbar die Richtung angeben, bei welcher das Hindernis erreicht oder vermieden wird.
Diese Richtung kann auch ohne Abgabe eines Kommando durch Drehung des mit der Hauptsteuerwelle verbundenen Hilfsteuerrades gegeben werden. Die Vorteile der Vorrichtung sind folgende :
Die Anordnung eines festen Okulars und des um seine Achse vollständig drehbaren
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oder der Beobachter gezwungen ist, seine Stellung zu ändern, was bei nur teilweise drch- baren Sehrohren mit beweglichen Okularen nicht möglich ist.
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achter selbst vorgenommen werden kann.