AT295201B - Handlocher - Google Patents

Handlocher

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Publication number
AT295201B
AT295201B AT574670A AT574670A AT295201B AT 295201 B AT295201 B AT 295201B AT 574670 A AT574670 A AT 574670A AT 574670 A AT574670 A AT 574670A AT 295201 B AT295201 B AT 295201B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
punch
guide plate
punching
cam disks
cams
Prior art date
Application number
AT574670A
Other languages
English (en)
Inventor
W Binder
G Fahrenkrug
H Kalkreuth
J Glaser
Original Assignee
Mess & Regelungst Veb K
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Handlocher 
Die Erfindung betrifft einen Handlocher zum Lochen eines Informationsträgers, insbesondere eines Lochbandes, an Orten, an denen in der Regel maschinell betätigte Locher nicht eingesetzt werden können. 



   Mittels dieses Handlochers ist es möglich, eine im Gelände unverschlüsselte Eingabe von mehreren Informationen gleichzeitig verschlüsselt auf einem Lochband zu speichern und zu zählen. 



   Die bisher bekannten Einrichtungen bei handbetätigten Lochern sind nicht geeignet, mehrere Informationen gleichzeitig auf ein Lochband einzugeben bzw. auf einem Lochband zu erfassen. Üblicherweise wird dabei nur eine Information eingegeben, wobei in der Regel die Löcher einzeln nacheinander gelocht werden. Diese Arbeitsweise ist jedoch sehr umständlich und zeitaufwendig und nur für die Herstellung kurzer Lochstreifen anwendbar. 



   Es sind weiters sehr komplizierte und störanfällige Locheinrichtungen bekannt, welche sich für die Verwendung im Gelände nicht eignen. Bekannt sind ausserdem auch handbetätigte Locher, mit denen jeweils eine Information gelocht werden kann. In der Praxis besteht jedoch oftmals das Bedürfnis, mehrere zu einem Aufnahmeobjekt gehörende Informationen gleichzeitig eingeben und speichern zu können. Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, einen Handlocher zu schaffen, bei dem die gleichzeitige Eingabe und Speicherung mehrerer Informationen auf einem Lochband möglich ist. 



   Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass auf einer Grundplatte des Lochers mehrere von Hand über Programmierhebel einstellbare Nockenscheiben den Lochstempel einer speziellen Stanzvorrichtung so zugeordnet sind, dass eine Nockenscheibe jeweils in der Wirkungslinie der Lochstempel einer Lochreihe liegt, wobei mit einem Lochvorgang in Abhängigkeit von der Anzahl der übereinander angeordneten Nockenscheiben und einer bestimmten Stellung der Nocken zu den Lochstempeln gleichzeitig eine entsprechende Anzahl von Informationsreihen in dem Lochband gespeichert werden. 



   Die mit nach bestimmtem Code ausgebildeten Nockenscheiben sind so ausgebildet, dass nur auf einem der Stanzvorrichtung benachbarten Segment nach einem bestimmten System angeordnete Nocken vorhanden sind. Das gegenüberliegende Segment ist mit einer Verzahnung versehen. In diese Verzahnung greifen zur genauen Fixierung der Nockenscheiben gegenüber den in der Wirkungslinie der Nocken liegenden Lochstempeln federnde Fixierstifte ein. Für die Befestigung der notwendigen Hebel an den Nockenscheiben zur Vorwahl der verlangten Kombination an Hand einer verschlüsselt bezifferten Skala an der Oberseite des Lochers sind entsprechende Teilsegmente vorgesehen. 



   Beim Lochvorgang wird die miteinander fest verbundene Kombination Matrize und   Lochstempelführungsplatte   gegen die Lochstempel bewegt und entsprechend der Einstellung der 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Nockenscheiben die gewählte Lochkombination in dem Lochband gespeichert. Dabei lochen nur die Lochstempel, die auf einen Nocken auftreffen, während die andern vom Lochband in entsprechende Vertiefungen der Nockenscheiben gedrückt werden. 



   Die Lochstempel sind dabei so ausgeführt, dass in entsprechende Aussparungen spezielle Rückzugstreifen fest eingesetzt sind, die bei der zwangsläufigen Rückführung der Kombination Matrize und Lochstempelführungsplatte in die Ausgangsstellung, in Verbindung mit an der Lochstempelführungsplatte befestigten Rückholstreifen die Lochstempel in die Ruhestellung zurückbringen und in dieser fixieren. Der Antrieb der Aufwickelspule erfolgt dadurch, dass die Aufwickelspule vom Transportrad über einen Riemen direkt angetrieben wird. Durch entsprechende Wahl der Riemenlänge und des Achsabstandes wird ein bestimmter Schlupf erreicht, der die durch das Aufwickeln sich ändernden   Obertragungsverhältnisse   ausgleicht. 



   Zum Schutz der gesamten Funktionselemente gegen äussere Einflüsse ist der Locher von einem Gehäuse ummantelt. 



   Der Handlocher gemäss der Erfindung ist einfach und unkompliziert im Aufbau. Durch Änderung der Anzahl der von Hand über Hebel einstellbaren Nockenscheiben und eine entsprechend mit unverschlüsselten Zeichen versehene, auswechselbare Skala kann das Gerät für alle möglichen Anwendungsfälle, bei denen zu einem Aufnahmeobjekt mehrere Daten registriert werden müssen, verwendet werden. Da das Gerät leicht und handlich ist, kann die Datenerfassung im Gelände direkt am Aufnahmeobjekt durchgeführt werden. Dadurch ist es möglich, die für ein Aufnahmeobjekt erforderlichen Daten unverschlüsselt und auf einer entsprechenden Skala übersichtlich angeordnet einzustellen. Somit ist auch eine wenig qualifizierte Arbeitskraft in der Lage, die Aufzeichnungen der Daten vorzunehmen. 



   Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen : Fig. 1 die vereinfachte Darstellung des Lochers in einer Gesamtansicht und im Schnitt, Fig. 2 Einzelheiten der Transporteinrichtung, Fig. 3 die Darstellung der Codeeinheit und der Stanzeinheit im Grundriss und Fig. 4 eine Einzelheit nach Fig. 3. 



   Ein Handlocher gemäss den Zeichnungen besteht aus einer Grundplatte --1--, einer Stanzvorrichtung--4--, einer Aufspulvorrichtung--8--, einer   Abspulvorrichtung --31--,   einer 
 EMI2.1 
 --29--.Stanzvorrichtung--4--hindurch und wird über ein   Transportrad--24--auf   einer Aufwickelspule - aufgewickelt. Durch Programmierhebel --10-- werden Nockensegmente --11-- von   Nockenscheiben--2--an   einer Skala--16--eingestellt. Durch einen   Betätigungshebel-33-   
 EMI2.2 
 --43-- undLochstempelführungsplatte --19-- fest verbundene   Matrize--18--längs   einer Säulenführung   --35-- in   Richtung auf die Nockenscheiben--2--. 



   In Abhängigkeit von der jeweiligen Stellung der Nockenscheiben--2--, die von federnden 
 EMI2.3 
 --10-- einstellbarenLochstempeln --3-- die federnden Fixierstifte--14--eingreifen. Die übrigen Teilsegmente - dienen für die Befestigung der   Programmierhebel--10-zur   Vorwahl der gewählten 
 EMI2.4 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
    --4-- und- -28--,   der fest mit dem lose auf einer Welle --42-- gelagerten Transportrad --24--, das mit   Stiften--26--versehen   ist, verbunden ist, den Transport des gelochten   Bandes-6-.   Das   Transportrad --24-- ist   mit einem   Riemen --25-- gekuppelt,   der die Aufwickelspule-23betätigt, so dass diese das   Lochband-6-aufwickelt.   Dabei werden die sich durch die jeweilige 
 EMI3.2 
 



   ÜbersetzungsverhältnissePATENTANSPRÜCHE : 1. Locher zum Lochen eines Informationsträgers, insbesondere eines Lochbandes, 
 EMI3.3 
 über Programmierhebel (10) einstellbare Nockenscheiben (2) den Lochstempeln (3) einer speziellen Stanzvorrichtung (4) so zugeordnet sind, dass eine Nockenscheibe (2) jeweils in der Wirkungslinie der Lochstempel (3) einer Lochreihe liegt, wobei mit einem Lochvorgang in Abhängigkeit von der Anzahl der übereinander angeordneten Nockenscheiben (2) und einer bestimmten Stellung der Nocken (5) zu den Lochstempeln (3) gleichzeitig eine entsprechende Anzahl von Informationsreihen in einem Lochband (6) gespeichert werden. 
 EMI3.4 


Claims (1)

  1. Programmierhebel (10) einstellbaren Nockenscheiben (2) nur auf einem der Stanzvorrichtung (4) benachbarten Segment (11) mit nach einem bestimmten System angeordneten Nocken (5) versehen sind, wobei das gegenüberliegende Segment (12) eine mit bestimmter Teilung versehene Verzahnung (13) aufweist, in die zur genauen Fixierung der Nockenscheiben (2) gegenüber den in der Wirkungslinie der Nocken (5) liegenden Lochstempeln (3) federnde Fixierstifte (14) eingreifen, wobei die übrigen Teilsegmente (15) für die Befestigung der Programmierhebel (10) zur Vorwahl der gewählten Kombination an Hand einer mit unverschlüsselten Zeichen versehenen, auswechselbaren Skala (16) verwendet werden.
    EMI3.5 einer bestimmten Anzahl von Bohrungen für die Lochstempel (3) versehene Matrize (18) mit der Lochstempelführungsplatte (19) fest verbunden ist und beim Lochvorgang gemeinsam mit der Lochstempelführungsplatte (19) gegen die Lochstempel (3) bewegt wird, wobei die Lochstempel (3) so ausgebildet sind, dass in entsprechende Aussparungen spezielle Rückzugstreifen (21) fest eingesetzt sind, die bei der zwangsläufigen Rückführung der Kombination Matrize (18) und Lochstempelführungsplatte (19) in die Ausgangsstellung, in Verbindung mit den an der Lochstempelführungsplatte (19) befestigten Rückholstreifen (22) die Lochstempel (3) nach erfolgtem Lochvorgang in die Ruhestellung zurückbringen und in dieser fixieren.
AT574670A 1969-11-24 1970-06-26 Handlocher AT295201B (de)

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