AT290807B - Wandelement - Google Patents

Wandelement

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AT290807B
AT290807B AT559869A AT559869A AT290807B AT 290807 B AT290807 B AT 290807B AT 559869 A AT559869 A AT 559869A AT 559869 A AT559869 A AT 559869A AT 290807 B AT290807 B AT 290807B
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AT559869A
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Josef Weidinger
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Josef Weidinger
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Wandelement 
Die Erfindung bezieht sich auf ein Wandelement, das sowohl als Teil einer Aussenwand als auch als Innenwand eines Gebäudes Verwendung finden kann und das sich durch geringes Gewicht bei gleichzeitiger Dämmwirkung für Schall und Wärme bei gleichzeitigem Atmungsvermögen auszeichnet. 



   Des weiteren bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren zur Herstellung dieses Wandelementes.
Es ist ein Wandelement bekannt, bei welchem ein Paneel als isolierende Mittelschicht beidseitig von Deckschichten überzogen und mit einem Betonrahmen umgossen ist. Ein weiteres dreischichtiges
Wandelement besteht aus einer Aussenschicht aus Faserzement, einer Mittelschicht aus geschäumtem
Polystyrol und einer inneren Verkleidungsplatte, wobei diese Schichten bei der Herstellung des
Wandelementes bis zur gegenseitigen Bindung zusammengepresst werden. Ein weiteres Wandelement besteht aus einer einzigen Schicht einer Masse aus geschäumten Kunstharzteilchen, die mit Kunstharz und Zement gebunden sind, wobei um diese Schicht ein Rahmen aus Beton herumgegossen ist.

   Es ist ferner bekannt, eine dreischichtige Stahlbeton-Kastenbautafel mit Leichtstoffüllung durch Giessen herzustellen, indem nach Einlegen von Armierungen in einen Winkelstahlrahmen zunächst eine die
Armierungen umschliessende Betonschicht eingegossen, als nächstes ein Innenformrahmen eingesetzt, sodann in diesen eine Schicht aus schnell erstarrendem Porengips gegossen, hierauf der Innenrahmen entfernt und sein Raum zusammen mit der zweiten Deckschicht mit Beton vergossen wird. 



   Das erfindungsgemässe Wandelement, das gleichfalls einen Rahmen aus Beton aufweist, in welchem zwischen zwei Deckschichten eine Mittelschicht aus Isoliermaterial angeordnet ist, zeichnet sich dadurch aus, dass in dem Betonrahmen, der zumindest im Bereich seiner aufgehenden Teile bewehrt ist und der vorzugsweise Verankerungseinrichtungen, z. B. Zapfen auf seiner Stehkante und Büchsen auf seiner Oberkante, aufweist, zwischen zwei Deckschichten aus Zementputz eine Mittelschicht aus geschäumten Kunstharzteilchen, die mit Kunstharz und Zement gebunden sind, angeordnet ist. 



   Das erfindungsgemässe Wandelement weist neben seinen eingangs erwähnten günstigen Eigenschaften den weiteren Vorteil auf, dass es sich auf eine einfachere Weise herstellen lässt, als dies für solche Elemente bisher bekannt und für möglich gehalten worden war. So ist es beispielsweise möglich, von einer vorgefertigten Platte aus geschäumten Kunstharzteilchen, die mit Kunstharz und Zement gebunden sind, auszugehen, die als Kern in eine Schalung eingesetzt wird, worauf die beiden Deckschichten aus Zementputzmasse in die Schalung eingefüllt werden. Nach Verfertigung der Deckschichten kann die Schalung entfernt und der entstandene dreischichtige Kern des Wandelementes mit den den Rahmen bildenden Balken aus armiertem Beton umgeben und verbunden, beispielsweise verklebt werden. 



   Gegenüber dieser und andern Arbeitsweisen wird bei der Herstellung des Wandelementes ein Verfahren angewendet, bei welchem die drei Schichten nacheinander übereinander aufgetragen werden und das sich durch eine besonders rationelle und massgenaue Arbeitsweise auszeichnet. Erfindungsgemäss besteht dieses Verfahren im wesentlichen darin, dass in den, vorzugsweise aus vorgefertigten Balken zusammengeklebten, waagrecht gelegten Rahmen zunächst die eine Deckschicht eingestrichen, hierauf die Mittelschicht eingefüllt, zuletzt die zweite Deckschicht aufgetragen und der so gebildete Formkörper bis zur Verfestigung der zweiten Deckschicht ruhen gelassen wird. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Der Vorteil dieser Arbeitsweise, der darin besteht, dass eine sehr feste Bindung der einzelnen Schichten untereinander und mit dem Rahmen ohne zusätzliche Massnahmen wie etwa die Anwendung von Druck erzielt wird, kann noch dadurch gesteigert werden, dass nach einer Ausführungsform die Mittelschicht und die zweite Deckschicht bereits in den Betonrahmen eingebracht werden, ehe die jeweils darunter liegende Schicht vollständig verfestigt ist. 



   Der Rahmen des Wandelementes kann in einem Stück vorgefertigt werden. Vorzugsweise wird er aus einzelnen Balken zusammengeklebt, von denen insbesondere die Steher armiert sind. 



   Der Rahmen bzw. die einzelnen Balken bestehen am besten aus Beton, in welchem an Stelle von Sand Blähton, der   z. B.   unter der Bezeichnung Leca im Handel erhältlich ist, als Füllstoff verwendet ist. 



  Hiedurch wird bei entsprechender Festigkeit eine bedeutende Gewichtsersparnis für das erfindungsgemässe Wandelement erzielt. 



   In den Zeichnungen ist das   erfindungsgemässe   Wandelement an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert, wobei Fig. l eine Ansicht und Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie   II-II   der Fig. l zeigen. 



   Der Rahmen besteht im Falle des Ausführungsbeispieles aus dem   Bodenbalken --1--,   dem   Deckenbalken--2--und   den   Steher--3   und 4--, die mit   Baustahl--5--oder   mit einem 
 EMI2.1 
 



   In einem bestimmten Fall kann es zweckmässig sein, in einer nicht dargestellten Weise mehr als zwei Steher anzuordnen, beispielsweise einen dritten Steher mittig in das Wandelement einzusetzen. 



   Der aus dem   Bodenbalken--l--über   die   Stehkante--8--des   Wandelementes vorragende   Baustahl --5-- bildet   einen   Zapfen-9-,   der das Wandelement beim Versetzen im Gebäude in einer nicht dargestellten Bohrung der Standfläche verankert. Eine weitere Verankerungseinrichtung kann aus einer   Büchse-10-im   Bereich der   Oberkante-11-des Deckenbalkens-2-bestehen,   die mit einem Gewinde versehen ist, falls die Befestigung des eingesetzten Wandelementes durch Verschraubung erfolgen soll. 



   Die Anordnung von   Gewindebüchsen-10-in   dem Wandelement hat ausserdem den Vorteil, dass in diese Büchsen nicht dargestellte Anker für Tragketten eingeschraubt werden können, an welch letzteren das Wandelement hochgehoben und an seinen Platz zwischen zwei Säulen des Gebäudes eingesetzt werden kann, worauf die Tragketten und die beiden Anker wieder entfernt werden. 



   Die   Mittelschicht --7-- ist   beiderseits mit Deckschichten-12 und 13-verbunden und verkleidet und kann Kanäle zur Verlegung von Leitungen für Gas, Wasser und elektrischen Strom aufweisen. Dem gleichen Zweck dient eine   Nut--14--im Deckenbalken--2--.   



   Wiewohl die Dicke der Schichten-7, 12 und 13-entsprechend dem im Einzelfall angestrebten Verwendungszweck des Wandelementes beliebig gewählt sein kann, hat sich doch eine Ausführungsform als besonders vorteilhaft gezeigt, bei welcher sich die Dicke der Mittelschicht--7--zur Dicke jeder der beiden Deckschichten-12 und 13-etwa wie   8 : 1   verhält. Bei einem solchen Wandelement besteht ein besonders günstiges Verhältnis zwischen der Festigkeit und dem Gewicht, wenn die oben erwähnten Baustoffe verwendet worden sind. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Wandelement mit einem Rahmen aus Beton, in welchem zwischen zwei Deckschichten eine 
 EMI2.2 
 Betonrahmen, der zumindest im Bereich seiner aufgehenden Teile (3, 4) bewehrt ist und der vorzugsweise Verankerungseinrichtungen, z. B. Zapfen (9) auf seiner Stehkante (8) und Gewindebüchsen (10) auf seiner Oberkante (11), aufweist, zwischen zwei Deckschichten (12, 13) aus Zementputz eine Mittelschicht (7) aus geschäumten Kunstharzteilchen, die mit Kunstharz und Zement gebunden sind, angeordnet ist. 
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. des aus einem Bodenbalken (1), wenigstens zwei Stehern (3, 4) und einem Deckenbalken (2) bestehenden Rahmens als Füllstoff Blähton enthält.
    4. Verfahren zur Herstellung eines Wandelementes nach Anspruch 1 oder 2, bei welchem drei EMI2.4 <Desc/Clms Page number 3> die eine Deckschicht eingestrichen, hierauf die Mittelschicht eingerollt, zuletzt die zweite Deckschicht aufgetragen und der so gebildete Formkörper bis zur Verfestigung der zweiten Deckschicht ruhen gelassen wird. EMI3.1 die zweite Deckschicht bereits in den Betonrahmen eingebracht werden, ehe die jeweils darunter liegende Schicht vollständig verfestigt ist.
    Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : EMI3.2 <tb> <tb> FR-PS <SEP> 910 <SEP> 588 <SEP> FR-PS <SEP> 1 <SEP> 229 <SEP> 860 <tb> FR-PS <SEP> 1 <SEP> 187 <SEP> 635 <SEP> Voss <SEP> "Tafelbauweise", <SEP> Seite <SEP> 246 <tb>
AT559869A 1969-06-12 1969-06-12 Wandelement AT290807B (de)

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