DE2944504C2 - Stahlbetonplatten-Aggregat - Google Patents

Stahlbetonplatten-Aggregat

Info

Publication number
DE2944504C2
DE2944504C2 DE19792944504 DE2944504A DE2944504C2 DE 2944504 C2 DE2944504 C2 DE 2944504C2 DE 19792944504 DE19792944504 DE 19792944504 DE 2944504 A DE2944504 A DE 2944504A DE 2944504 C2 DE2944504 C2 DE 2944504C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
reinforced concrete
reinforcement
plate
shear connector
concrete slab
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19792944504
Other languages
English (en)
Other versions
DE2944504A1 (de
Inventor
Ernst Dr.-Ing. 4300 Essen Haeussler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Haeussler Geb Drewing Helga Margarethe 45133 E
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19792944504 priority Critical patent/DE2944504C2/de
Priority to CH7761/80A priority patent/CH648889A5/de
Priority to AT0529080A priority patent/AT374229B/de
Priority to FR8023352A priority patent/FR2473945A1/fr
Priority to US06/202,746 priority patent/US4359848A/en
Priority to IT25737/80A priority patent/IT1134149B/it
Publication of DE2944504A1 publication Critical patent/DE2944504A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2944504C2 publication Critical patent/DE2944504C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C2/00Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
    • E04C2/30Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the shape or structure
    • E04C2/34Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the shape or structure composed of two or more spaced sheet-like parts
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C5/00Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
    • E04C5/16Auxiliary parts for reinforcements, e.g. connectors, spacers, stirrups
    • E04C5/162Connectors or means for connecting parts for reinforcements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Panels For Use In Building Construction (AREA)
  • Manufacturing Of Tubular Articles Or Embedded Moulded Articles (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich gattungsgemäß auf ein Stahlbetonplatten-Aggregat mit Stahlbetoninnenplatte, Stahlbetonaußenplatte, Isolationszwischenraum und zumindest einem Verbundanker, wobei die Stahlbetonplatten eine Plattenbewehrung aufweisen und der Verbundanker sowohl in die Stahlbetonaußenplatte als auch in die Stahlbetoninnenplatte einbetoniert ist und den Isolationszwischenraum durchdringt Solche Stahlbetonplatten-Aggregate mögen als Wandplatte, Fassadenplatte oder auch als Deckenplatte bzw. Fußbodenplatte eingesetzt werden. Hauptsächlich sind sie jedoch als Fassadenplatten für einem Bauwerk vorgehängte Fassaden bestimmt Der Isolationszwischenraum dient der Wärme- und/oder Schalldämmung. Er kann einschichtig oder mehrschichtig mit Wärmedämmstoffen und/oder Schalldämmstoffen ausgefüllt sein, und zwar auch mit sogenannter Hinterlüftung, d. h. Luftzwischenschicht Der Isolationszwischenraum kann aber auch als bloßer Hohlraum ausgeführt sein. Verbundanker bezeichnet Anker, die den statischen Verbund zwischen Stahlbetoninnenplatie und Stahlbetonaußenplatte herstellen und entsprechend dimensioniert and. Im allgemeinen hat ein solches Stahlbetonplatten-Aggregat mehrere Verbundanker, obwohl auch Ausführungsformen mit nur einem Verbundanker gebräuchlich
ίο sind, wenn dieser dann im sogenannten Verankerungszentrum angeordnet ist Häufig ist ein solcher Verbundanker oder sind die Verbundanker mit Halteankern in Form von Haarnadelankern oder dergleichen kombiniert Halteanker tragen zur Statik der Zusam s menhänge nichts oder wenig bei.
Im folgenden wird aus terminologischen Gründen im allgemeinen der Singular Verbundanker gebraucht Die Erfindung umfaßt jedoch auch Stahlbetonplatten-Aggregate, die eine Mehrzahl von solchen Verbundankern aufweisen.
Bei den aus der Praxis bekannten Stahlbetonplatten-Aggregaten ist der Verbundanker sowohl mit der Stahlbetoninnenplatte als auch mit der Stahlbetonaußenplatte bewehrungstechnisch vereinigt Das zwingt zu besonderen fertigungstechnischen Maßnahmen, die ihrerseits der Kritik offen sind und die darüber hinaus zu Produktionsmängeln führen. Die Fertigung erfolgt in horizontalen Schalungsbetten unter Verwendung von Rüttlern oder von ähnlichen Verdichtungshilfsmitteln.
Offenbar muß zunächst die Bewehrung für die untere Stahlbetonplatte aufgebaut der Verbundanker daran bewehrungstechnisch angeschlossen und die untere Stahlbetonplatte betoniert werden. Im Anschluß daran sind Konstruktionsmaßnahmen für die Bildung des Isolationszwischenraumes erforderlich, z. B. in Form einer Schaumkunststoffschicht und/oder in Form einer Sandzwischenlage, deren Sand später zum Zwecke der Bildung eines Luftzwischenraumes (z. B. durch Herausrieseln) entfernt wird. Der Verbundanker muß aus diesen Konstruktionsmaßnahmen herausragen. Danach muß die Bewehrung für die obere Stahlbetonplatte aufgebaut und mit dem Verbundanker bewehrungstechnisch vereinigt werden. Die obere Stahlbetonplatte wird dann unter Verwendung der Konstruktionsmaßnahmen für die Definition des Isolationszwischenraumes als Schalungsboden betoniert Das ist aufwendig und führt darüber hinaus zu Produkten, die mehrere Mängel besitzen. Insbesondere stört daß sich häufig die Stahlbetoninnenplatte und die Stahlbetonaußenplatte verwölben. Im einzelnen ist dazu folgendes vorzutragen:
Wenn eine ebene Stahlbetonplatte wie üblich in einem horizontalen Schalungsbett gefertigt wird, so ist es unvermeidlich, daß beim Verdichten des Betons durch Rüttler oder dergleichen eine gewisse Entmischung erfolgt Die schwereren und festeren Bestandteile sinken nach unten. Die leichteren und weniger festen Bestandteile bleiben oben. Oben ist infolgedessen auch ein wasserreicherer Beton vorhanden. Das hat zur Folge, daß die beim Betonieren untenliegende Schicht einer solchen einheitlichen Stahlbetonplatte eine höhere Dichte und Festigkeit als die obenliegende Schicht der Platte hat Diese Entmischung hat aber außerdem zur Folge, daß beim Erhärten und Austrocknen die beim Fertigen obenliegende Schicht stärker schwindet als die beim Betonieren untenliegende Schicht. Infolgedessen hat diese Platte das Bestreben, sich zu einer kugelausschnittsförmigen Schale zu verwölben und
zwar nach unten konvex. Das ist bei einem Stahlbetonplatten-Aggregat mit Stahlbetonaußenplatte und Stahlbetoninnenplatte im allgemeinen die nach außen weisende Oberfläche. Fertigt man ein Stahlbetonplatten-Aggregat des beschriebenen Aufbaus aus Stahl- s betoninnenplatte und Stahlbetonaußenplatte, so zeigen beide Platten diese Verwölbungsten^enz. Die Verwölbungen sind höchst unerwünscht Sie führen vielfach zu Beanstandungen durch den Bauherrn und zu Wertminderungen des Bauwerkes. Besondere Schwierigkeiten bestehen bei den ebenfalls unter die gattungsgemäßen Stahlbetonplatten-Aggregaten zu subsumierenden Ausführungsformen mit Hinterlüftung. Das meint auch Aggregate mit Wärmedämmschicht plus Hinterlüftung im Isolationszwischenraum. An sich und für sich is gewinnen die sogenannten hinterlüfteten Stahlbetonplatten-Aggregate immer mehr an Bedeutung beim Bauen von Gebäuden mit Stahlbetonfertigteilen. Diese hinterlüfteten Stahlbetonplatten-Aggregate haben beachtliche oft betonte bauphysikalische Vorteile gegen- über der gewöhnlichen Dreischichtenplatte. Daß hinterlüftete Stahlbetonplatten-Aggregate in der Praxis noch kaum eine Rolle spielen, liegt an der Tatsache, daß die Herstellung eines solchen Aggregates im Betonwerk Schwierigkeiten macht Zur Herstellung sind bisher drei Verfahren bekannt Nach dem ersten Verfahren wird im Betonwerk in dem horizontalen Schalungsbett im allgemeinen zunächst die Stahlbetonaußenplatte einschließlich ihrer Verankerungen betoniert Auf diese Stahlbetonaußenplatte wird noch im frischen Zustand eine sogenannte Noppenfolie aufgelegt, und zwar i».< der Weise, daß die Noppen dieser Folie nach oben zeigen und der flächige Teil der Noppenfolie auf dem frischen Beton ruht Auf die Noppenfolie wird die Wärmedämmschicht in Form von Wärmedämmplatten aufgelegt. Auf dieser Wärmedämmschicht als Unterlage wird dann die zumeist tragende Konstruktion, nämlich die Stahlbetoninnenplatte des Stahlbetonplatten-Aggregates, betoniert Das ist nachteilig. Tatsächlich ist der Einsatz einer solchen Noppenfolie an sich schon aufwendig. Im allgemeinen wird aber eine solche Noppenfolie aus Kunststoff hergestellt Kunststoffolien sind häufig brennbar, die meisten sogar leicht entflammbar. Das widerspricht den geltenden gesetzlichen Bestimmungen und Verordnungen. Bei hinterlüfteten Fassaden darf kein brennbares Material zwischen den Platten oder Schichten verwendet werden. Noppenfolien aus nichtbrennbarem Material sind so teuer, daß sich ihre Verwendung kaum durchsetzen kann. — Nach dem zweiten Verfahren wird, wie bei dem erstbeschriebenen so Verfahren, zunächst die Stahlbetonaußenplatte betoniert Darauf wird eine Trennfolie aufgebracht. Auf die Trennfoiie wird eine Schicht Sand aufgebracht, die die Dicke der vorgegebenen Luftschicht aufweist. Auf diesen Sand wird das Wärmedämmaterial in Form von Wärmedämmplatten aufgebracht Dann wird wiederum die tragende Stahlbetoninnenplatte betoniert. Es hat sich herausgestellt, daß durch das Verdichten des Betons der Stahlbetoninnenplatte bei noch nicht abgebundenem Beton der gesamte frische Beton in Bewegung gerät und die Sandschicht Verdrängungen erfährt. Die Luftschicht, die eine vorgegebene Dicke haben soll, erfährt erhebliche Querschnittsreduzierungen, so daß die Luftschicht später die vorgegebene und unbedingt erforderliche Dicke nicht überall aufweist. Darüber hinaus gerät auch die herzustellende Stahlbetonplatte stellenweise zu dünn. Die statischen Verhältnisse sind dadurch zum Teil völlig unberechenbar. Insbesondere kann es an den Verankerungsstellen für die Verbundanker dazu kommen, daß die Einbindung der Verankerung in die Stahlbetonplatte nicht mehr gewährleistet ist Das alles gilt auch für die zuerst gefertigte Stahlbetonaußenplatte, wenn die Trennfoiie und der Sand bei noch frischem Beton auf die Stahlbetonaußenplatte aufgebracht werden. Hinzu kommt, daß das Hantieren mit dem Sandmaterial umständlich und kostspielig ist und auch beim vollendeten Bauwerk immer noch Sand aus den Platten herausrieselt, was zu Beanstandungen führen kann. — Für die Herstellung von hinterlüfteten Stahlbetonplatten-Aggregaten der beschriebenen Gattung mit Wärmedämmschicht nach dem dritten Verfahren ist es erforderlich, Fonnbetten zu verwenden, die Seitenschalungen mit erheblichen Durchbrüchen aufweisen. Es wird, wie oben dargelegt, zunächst die in der Schalung untere Stahlbetonplatte betoniert Dann werden durch die Durchbrüche in den Seitenschalungen konische Bretter auf den noch frischen Beton gelegt, die den Abstandszwischenraum definieren sollen. Auf die konischen Bretter wird die Wärmedämmschicht aufgelegt und danach wird wie beschrieben weiter verfahren. Nach dem Erhärten des Betons werden die konischen Bretter mit hydraulischen Pressen aus dem Zwischenraum zwischen den Schichten herausgezogen. Die Schalungsbetten sind sehr aufwendig und es sind zusätzliche lohnaufwendige Manipulationen und außerdem Aggregate zum Herausziehen der konischen Bretter notwendig.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Stahlbetonplatten-Aggregat zu schaffen, welches sehr einfach gefertigt werden kann, und zwar insbesondere auch in der Ausführungsform mit Hinterlüftung.
Zur Lösung dieser Aufgabe lehrt die Erfindung, daß zumindest eine der Stahlbetonplatten (Stahlbetoninnenplatte und/oder Stahlbetonaußenplatte) im Bereich des Verbundankers einen geschlossenen Bewehrungsring aufweist, dessen Ringebene in der Plattenebene liegt, und daß der Verbundanker in der Mitte des Bewehrungsringes in diesen eintaucht sowie in den Beton dieser Stahlbetonplatte eingerüttelt ist Nach bevorzugter Ausführungsform der Erfindung ist der Bewehrungsring mit der Plattenbewehrung der zugeordneten Stahlbetonplatte bewehrungstechnisch verbunden. Er ist im allgemeinen zum Isolationszwischenraum hin innenseitig auf der Plattenbewehrung angeordnet Er kann aber auch auf der anderen Seite der Plaltenbewehrung angeordnet sein, so daß die Verbundanker insoweit auch die Plattenbewehrung durchfassen. Im allgemeinen besitzt der Bewehrungsring bei einem erfindungsgemäßen Stahlbetonplatten-Aggregat oder besitzen die mehreren Bewehrungsringe eines solchen Stahlbetonplatten-Aggregates kreisförmigen Grundriß, wobei im Zentrum der Verbundanker angeordnet ist Der Bewehrungsring oder die Bewehrungsringe können aber auch ovalen, quadratischen oder rechteckigen Grundriß aufweisen, wobei es sich empfiehlt, die Grundrißform des Bewehrungsringes der Querschnittsform des zugeordneten Verb'indankers angepaßt zu wählen.
Im Rahmen der Erfindung ist die Gestaltung und Anordnung der Verbundanker co zu treffen, daß die Verbundanker einrüttelbar sind. Das meint, daß ein eingerüttelter Verbundanker im Beton der zugeordneten Stahlbetonplatte ohne Bildung einer Eindrückvertiefung oder dergleichen festliegt Dazu sind verschiedene Gestaltungen von Verbundankern möglich.
Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß es bei Stahlbetonplatten-Aggregaten des beschriebenen grundsätzlichen Aufbaus nicht erforderlich ist, den Verbundanker mit der Plattenbewehrung der zugeordneten Betonplatte bzw. mit den beiden Plattenbewehrungen der beiden Betonplatten bewehrungstechnisch zu vereinigen. Überraschenderweise entsteht ein in statischer Hinsicht allen Anforderungen genügender Verbund der Stahlbetonaußenplatte mit der Stahlbetoninnenplatte, wenn der Verbundanker nicht an die Plattenbewehrung angeschlossen, sondern lediglich in der Ringbewehrung angeordnet ist. Er ist dann nach Erhärten des Betons in der Stahlbetonplatte eingespannt, und zwar so, daß ohne weiteres alle Beanspruchungen aufgenommen werden. Das gilt insbesondere für die aus Wärmedehnungen resultierenden Beanspruchungen. Es versteht sich von selbst, daß der Abstand der Ringbewehrung von den zugeordneten Verbundankern nicht zu groß sein darf. Die richtige Geometrie der Zuordnung der Bewehrungsringe zu den nach den Regeln der Statik und Stabilitätslehre dimensionierten Verbundankern läßt sich durch Rechnung und/oder Versuche ohne weiteres ermitteln. Hat der Verbundanker einen kreisförmigen Grundriß mit bestimmten Umfang oder eine entsprechende Erstreckung als Flachanker und arbeitet man mit einem kreisförmigen Bewehrungsring, so ist es im allgemeinen ausreichend, daß der Bewehrungsring einen Durchmesser aufweist, der dem genannten Umfang bzw. der genannten Erstreckung plus doppelter Dicke der zugeordneten Stahlbetonplatte entspricht
Die Fertigung der erfindungsgemäßen Stahlbetonplatten-Aggregate ist wesentlich vereinfacht da es nicht mehr erforderlich ist den Verbundanker mit der Plattenbewehrung bewehrungstechnisch zu vereinigen. Insbesondere besteht die Möglichkeit ein erfindungsgemäßes Stahlbetonplatten-Aggregat wie folgt zu fertigen:
Zuerst wird in einem horizontalen Schalungsbett eine der Stahlbetonplatten gefertigt und der Verbundanker wird einbetoniert Er weist mit einem freien Ende nach oben. Er kann in an sich bekannter Weise mit der Plattenbewehrung bewehrungstechnisch vereinigt sein oder nach der Lehre der Erfindung in einen Bewehrungsring eingespannt sein. Nach Erhärtung dieser Stahlbetonplatte wird in der gleichen oder in einer anderen horizontalen Form die andere Stahlbetonplatte betoniert — und in diese wird, ehe ihr Beton erhärtet ist, der Verbundanker der anderen, inzwischen um 180° gedrehten und über der zweiten abgesenkten Stahlbetonplatte eingesenkt und eingerüttelt Ist im AbstaHszwischenraum ein Wärmedämmstoff angeordnet, so wird dieser zweckmäßigerweise mit einer entsprechenden Ausnehmung für einen hindurchzuführenden Verbundanker versehen, es sei denn, die Wärmedämmschicht ist von dem Verbundanker ohne weiteres durchstoßbar. Das Maß des Einsenkens richtet sich nach der Auslegung insgesamt und kann insbesondere so erfolgen, daß für eine gewünschte Hinterlüftung ein Luftspalt bleibt oder der Abstandszwischenraum insgesamt als Luftraum bleibt Beim Absenken kann mit die abzusenkende Stahlbetonplatte auflagernden Abstandshaltern oder dergleichen, auch am Schalungsbett 2earbehet werden. Fertigt man ein erfindungsgemäßes Stahlbetonplatten-Aggregat in der zuletzt beschriebe- -en Art und Weise, so kompensieren sich bei geeigneter Anordnung mehrerer Verbundanker oder bei Kompensation eines Verbundankers mit Halteankern weitgehend die eingangs beschriebenen Effekte, die eine Verwölbung bedingen und man erhält ein praktisch ebenes Stahlbetonplatten-Aggregat mit beidseits schaltungsglatter Oberfläche oder nach Maßgabe der Schalung strukturierter Oberfläche.
Im folgenden werden die beschriebenen und weiteren Merkmale der Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung ausführlicher erläutert. Es zeigen in schematischer Darstellung
ίο Fig. 1 eine Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes Stahlbetonplatten-Aggregat,
F i g. 2 den Schnitt A-A durch den Gegenstand nach Fig. 1,
Fig.3 den vergrößerten Ausschnitt B aus dem Gegenstand nach F i g. 2,
F i g. 4 im Maßstab der F i g. 3 den Schnitt C-C durch den Gegenstand nach F i g. 1,
F i g. 5 perspektivisch einen Bewehrungsring mit Abwicklung und
F i g. 6 eine andere Ausführungsform des Gegenstandes der F i g. 5.
Bei dem in den F i g. 1 bis 4 dargestellte Stahlbetonplatten-Aggregat handelt es sich um ein solches mit Stahlbetoninnenplatte 1, Stahlbetonaußenplatte 2, Isolationszwischenraum 3 und im Ausführungsbeispiel mehreren Verbundankern 4. Zusätzlich können zur Statik nicht oder kaum beitragende Halteanker 5 vorgesehen sein, was in F i g. 1 angedeutet worden ist. Die Stahlbetonplatten 1, 2 besitzen eine Plattenbewehrung 6 in Form einer Baustahlmatte oder dergleichen. Die Verbundanker 4 sind sowohl in die Stahlbetonaußenplatte 2 als auch in die Stahlbetoninnenplatte 1 einbetoniert. Sie durchdringen den Isolationszwischenraum 3. Aus einer vergleichenden Betrachtung der F i g. 1 bis 4 entnimmt man, daß zumindest eine der Stahlbetonplatten 1, 2 im Bereich der Verbundanker 4 einen geschlossenen Bewehrungsring 7 aufweist dessen Ringebene in der Plattenebene liegt Der zugeordnete Verbundanker 4 ist in der Mitte des Bewehrungsringes 7 in diesen eingetaucht und in den Beton dieser Stahlbetonplatte 1, 2 eingerüttelt Dabei sind die Bewehrungsringe 7 mit der Plattenbewehrung 6 bewehrungstechnisch verbunden, was durch Beilegeeisen 9, Verbindungsdrähte oder dergleichen geschehen kann. Einzelheiten dazu wurden zeichnerisch nicht dargestellt Tatsächlich ist eine solche Verbindung des Bewehrungsringes 7 mit der Plattenbewehrung 6 auch nicht unbedingt erforderlich. Jedenfalls ist im Ausführungsbeispiel der Bewehrungsring 7 zum Isolationszwischenraum 3 hin innenseitig auf der Plattenbewehrung 6 angeordnet Im Ausführungsbeispiel handelt es sich um eine besondere Fönn eines erfindungsgcirisücr. Stahlbetonplatten-Aggregates, bei dem eine 1 der Stahlbetonplatten 1, 2 als statisch tragende Stahlbetonplatte ausgeführt ist Sie ist dicker als die andere. Im allgemeinen ist die statisch tragende Stahlbetonplatte die Stahlbetoninnenplatte 1, während die andere 2 gleichsam vorgehängt ist Man erkennt aus einer vergleichenden Betrachtung der F i g. 3 und 4, daß der Verbundanker 4 mit der Plattenbewehrung 6 der vorgehängten Stahlbetonplatte 2 bewehrungstechnisch vereinigt ist Das kann mit Beilegeeisen 9 geschehen. In der tragenden Stahlbetonplatte 1 ist der Bewehrungsring 7 angeordnet Man kann aber auch den Verbundanker 4 in beiden Stahlbetonplatten 1, 2 mit Hilfe eines Bewehrungsringes 7 einspannen.
Aus einer vergleichenden Betrachtung der Fi g. 1 bis 3 und 5 entnimmt man, daß der Bewehrungsring 7
kreisförmigen Grundriß aufweist und im Zentrum der
Verbundanker 4 angeordnet ist. Um sicherzustellen, daß
das Einrütteln der Verbundanker 4 ohne Störung der
Betonstruktur erfolgen kann, sind im Ausführungsbeispiel alle Verbundanker 4 als Stahlblechanker mit im 3
wesentlichen rechteckigen Stahlblechzuschniu ausgeführt, der mit zwei gegenüberliegenden Randbereichen
10, 11 in die Stahlbetonplatten 1, 2 einbetoniert ist,
wobei diese Randbereiche 10, 11 mit Verbundlochungen
12 versehen sind, in welche der Beton 8 der 10
Stahlbetonplatten 1,2 eingedrungen ist. Dabei kann, wie
insbesondere die Fig. 3 zeigt, der Slahlblechzuschnitt
als eine zylindrische oder auch leicht konische Hülse
geformt sein. Man kann aber auch mit einem Rohr
arbeiten. Andererseits liegt es im Rahmen der 15
Erfindung, als Verbundanker 4 rechteckige ebene
Stahlblechzuschnitte, sogenannte Flachanker einzusetzen, wozu auf F i g. 1 und 4 verwiesen wird.
Die Fig. 1 zeigt ein Stahlbetonplatten-Aggregat mit
rechteckigem Grundriß und Verankerungszentrum im Grundriß. Man erkennt, daß hier der Verbundanker 4 im Grundrißzentrum 13 angeordnet und von Halteankern 5 im Randbereich der Stahlbetonplatten umgeben ist. Als Halteanker würden sogenannte Haarnadelankcr ausreichen, was jedoch nur angedeutet wurde. Dargestellt wurde, daß zusätzlich zu dem zentralen Verbundanker 4 Flachanker 4 des beschriebenen Aufbaus tangential zu einem Kreis oder tangential zu mehreren Kreisen um das Grundrißzentrum 13 verteilt angeordnet werden können. Man kann aber auch nur mit solchen flachen Stahlblechankern arbeiten. Wie bereits erwähnt, sind die Verbundanker 4 im allgemeinen mit der Plattenbewehrung 6 von einer der Stahlbetonplatten 1, 2 bewehrungstechnisch vereinigt. Man kann aber auch in beiden Stahlbetonplatten 1, 2 mit beidseitiger Einspannung des Verbundankers 4 bzw. der Verbundanker 4 arbeiten.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Stahlbetonplatten-Aggregat mit Stahlbetoninnenplatte, Stahlbetonaußenplatte, Isolationszwischenraum und zumindest einem Verbundanker, wobei die Stahlbetonplatten eine Plattenbewehrung aufweisen und der Verbundanker sowohl in die StahlbetonauBenplatte als auch in die Stahlbetoninnenplatte einbetoniert ist und den Isolationszwischenraum durchdringt dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine der Stahlbetonplatten (1,2) im Bereich des Verbundankers (4) einen geschlossenen Bewehrungsring (7) aufweist, dessen Ringebene in der Plattenebene liegt, und daß der Verbundanker (4) im Bereich der Mitte des Bewehrungsringes (7) in diesen eintaucht sowie in den Beton (8) dieser Stahlbetonplatten (1, 2) eingerüttelt ist
2. Stahlbetonplatten-Aggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß der Bewehrungsring (7) mit der Plattenbewehrung (6) bewehrungstechnisch verbunden ist
3. Stahlbetonplatten-Aggregat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet daß der Bewehrungsring (7) zum Isolationszwischenraum (3) hin innenseitig auf der Plattenbewehrung (6) angeordnet ist
4. Stahlbetonplatten-Aggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet daß der Bewehrungsring (7) kreisförmigen Grundriß aufweist und im Zentrum der Verbundanker (4) angeordnet ist
5. Stahlbetonplatten-Aggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet daß der Verbundanker (4) bzw. die Verbundanker (4) mit der Plattenbewehrung (6) von einer der Stahlbetonplatten (1, 2) bewehrungstechnisch verbunden ist oder verbunden sind.
6. Stahlbetonplatten-Aggregat nach Anspruch 5, wobei eine der Stahlbetonplatten als statisch tragende Stahlbetonplatte ausgeführt und die andere vorgehängt ist dadurch gekennzeichnet daß der Verbundanker (4) bzw. die Verbundanker (4) mit der Plattenbewehrung (6) der vorgehängten Stahlbetonplatte (2) bewehrungstechnisch vereinigt ist bzw. sind und in der tragenden der zugeordnete Bewehrungsring (7) angeordnet und darin der Verbundanker (4) eingerüttelt ist
DE19792944504 1979-11-03 1979-11-03 Stahlbetonplatten-Aggregat Expired DE2944504C2 (de)

Priority Applications (6)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19792944504 DE2944504C2 (de) 1979-11-03 1979-11-03 Stahlbetonplatten-Aggregat
CH7761/80A CH648889A5 (de) 1979-11-03 1980-10-17 Stahlbetonplatten-aggregat und verfahren zu seiner herstellung.
AT0529080A AT374229B (de) 1979-11-03 1980-10-27 Stahlbetonplatten-aggregat und verfahren zu seiner herstellung
FR8023352A FR2473945A1 (fr) 1979-11-03 1980-10-31 Ensemble composite de plaques de beton arme et procede de fabrication d'un tel ensemble
US06/202,746 US4359848A (en) 1979-11-03 1980-10-31 Concrete slab assembly, especially for building facades
IT25737/80A IT1134149B (it) 1979-11-03 1980-11-03 Gruppo di lastre di calcestruzzo armato e procedimento per la sua fabbricazione

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19792944504 DE2944504C2 (de) 1979-11-03 1979-11-03 Stahlbetonplatten-Aggregat

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2944504A1 DE2944504A1 (de) 1981-05-07
DE2944504C2 true DE2944504C2 (de) 1982-03-25

Family

ID=6085121

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19792944504 Expired DE2944504C2 (de) 1979-11-03 1979-11-03 Stahlbetonplatten-Aggregat

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2944504C2 (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
RU2130107C1 (ru) * 1998-09-11 1999-05-10 Калядин Юрий Андреевич Многослойная панель

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE7139594U (de) * 1972-04-13 Haeussler E Verbundanker
DE1964884A1 (de) * 1969-12-24 1971-07-01 Werner & Pfleiderer Duesenplatte fuer Unterwassergranulierung
DE7006581U (de) * 1970-02-24 1970-07-02 Haeussler Ernst Verbundanker.
DE7510270U (de) * 1975-04-02 1977-08-25 Haeussler, Ernst, Dr.-Ing., 4300 Essen Vorgefertigte mehrschichtenstahlbetonplatte
DE7726187U1 (de) * 1977-08-24 1979-05-10 Heussler, Ernst, Dr.-Ing., 4300 Essen Mehrschichtenstahlbetonplatte

Also Published As

Publication number Publication date
DE2944504A1 (de) 1981-05-07

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60023894T2 (de) Paneel und verfahren zur herstellung von betonwänden
DE68921644T2 (de) Vorgefertigtes gebäudefundamentelement.
DE2364571A1 (de) Wandelement fuer die vorzugsweise verwendung als tragendes aussenwandteil
CH648889A5 (de) Stahlbetonplatten-aggregat und verfahren zu seiner herstellung.
DE1658991A1 (de) Baukonstruktion und Verfahren und Mittel zu ihrer Herstellung
DE2944424C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Stahlbetonplattenaggregaten
DE3609780A1 (de) Vorgefertigtes schalungselement
DE202021103443U1 (de) Vorgefertigter Block zur Verwendung im Bauwesen
DE2114827A1 (de) Verfahren zum Betonieren schalen artiger hohler Fertigteilbauelemente
DE2944504C2 (de) Stahlbetonplatten-Aggregat
DE69910846T2 (de) Flexible ziegelbahn und verfahren zur errichtung von gewölben mittels dieser bahn
DE809961C (de) Fertigbauteil aus Verbundbeton
DE2422586A1 (de) Fertigbetonteil und verfahren zu dessen herstellung
DE2406852A1 (de) Verfahren zur herstellung von gebaeuden mit schuettbetonwaenden und stahlbetonmassivdecken
DE3723629C2 (de)
DE896860C (de) In sich vorgespanntes Bewehrungselement aus Formsteinen
AT409395B (de) Verfahren zur herstellung mehrschaliger mauerscheiben
DE1945506C (de) Deckenbauelement
AT314154B (de) Mehrstöckiges, aus einheitlichen, fabriksmäßig herstellbaren Zellen bestehendes Gebäude
DE8504548U1 (de) Schalung für rotationssymmetrische, insbesondere zylindrische und kegelförmige, z.B. sich leicht nach oben verjüngende, Bauwerke
DE2201872A1 (de) Vorgespannte Geschossdecke
DE2026191C (de) Vorgefertigte Stahlbetonplatte
DE2264362A1 (de) Verlorene schalungsplatte
AT319544B (de) Fertigteilstreifen, vorzugsweise für Decken und Verfahren zur Herstellung eines Fertigteilstreifens
DE10121864B4 (de) Drempelwandvorrichtung

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
D2 Grant after examination
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: HAEUSSLER, GEB. DREWING, HELGA MARGARETHE, 45133 E

8381 Inventor (new situation)

Free format text: HAEUSSLER, ERNST, DR.-ING., 45133 ESSEN, (VERSTORBEN), DE

8339 Ceased/non-payment of the annual fee