DE2944504C2 - Stahlbetonplatten-Aggregat - Google Patents
Stahlbetonplatten-AggregatInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich gattungsgemäß auf ein Stahlbetonplatten-Aggregat mit Stahlbetoninnenplatte,
Stahlbetonaußenplatte, Isolationszwischenraum und zumindest einem Verbundanker, wobei die Stahlbetonplatten eine Plattenbewehrung aufweisen und der
Verbundanker sowohl in die Stahlbetonaußenplatte als auch in die Stahlbetoninnenplatte einbetoniert ist und
den Isolationszwischenraum durchdringt Solche Stahlbetonplatten-Aggregate mögen als Wandplatte, Fassadenplatte oder auch als Deckenplatte bzw. Fußbodenplatte eingesetzt werden. Hauptsächlich sind sie jedoch
als Fassadenplatten für einem Bauwerk vorgehängte Fassaden bestimmt Der Isolationszwischenraum dient
der Wärme- und/oder Schalldämmung. Er kann einschichtig oder mehrschichtig mit Wärmedämmstoffen und/oder Schalldämmstoffen ausgefüllt sein, und
zwar auch mit sogenannter Hinterlüftung, d. h. Luftzwischenschicht Der Isolationszwischenraum kann aber
auch als bloßer Hohlraum ausgeführt sein. Verbundanker bezeichnet Anker, die den statischen Verbund
zwischen Stahlbetoninnenplatie und Stahlbetonaußenplatte herstellen und entsprechend dimensioniert and.
Im allgemeinen hat ein solches Stahlbetonplatten-Aggregat mehrere Verbundanker, obwohl auch Ausführungsformen mit nur einem Verbundanker gebräuchlich
ίο sind, wenn dieser dann im sogenannten Verankerungszentrum angeordnet ist Häufig ist ein solcher
Verbundanker oder sind die Verbundanker mit Halteankern in Form von Haarnadelankern oder dergleichen
kombiniert Halteanker tragen zur Statik der Zusam
s menhänge nichts oder wenig bei.
Im folgenden wird aus terminologischen Gründen im
allgemeinen der Singular Verbundanker gebraucht Die Erfindung umfaßt jedoch auch Stahlbetonplatten-Aggregate, die eine Mehrzahl von solchen Verbundankern
aufweisen.
Bei den aus der Praxis bekannten Stahlbetonplatten-Aggregaten ist der Verbundanker sowohl mit der
Stahlbetoninnenplatte als auch mit der Stahlbetonaußenplatte bewehrungstechnisch vereinigt Das zwingt
zu besonderen fertigungstechnischen Maßnahmen, die ihrerseits der Kritik offen sind und die darüber hinaus zu
Produktionsmängeln führen. Die Fertigung erfolgt in horizontalen Schalungsbetten unter Verwendung von
Rüttlern oder von ähnlichen Verdichtungshilfsmitteln.
Offenbar muß zunächst die Bewehrung für die untere Stahlbetonplatte aufgebaut der Verbundanker daran
bewehrungstechnisch angeschlossen und die untere Stahlbetonplatte betoniert werden. Im Anschluß daran
sind Konstruktionsmaßnahmen für die Bildung des
Isolationszwischenraumes erforderlich, z. B. in Form
einer Schaumkunststoffschicht und/oder in Form einer Sandzwischenlage, deren Sand später zum Zwecke der
Bildung eines Luftzwischenraumes (z. B. durch Herausrieseln) entfernt wird. Der Verbundanker muß aus
diesen Konstruktionsmaßnahmen herausragen. Danach muß die Bewehrung für die obere Stahlbetonplatte
aufgebaut und mit dem Verbundanker bewehrungstechnisch vereinigt werden. Die obere Stahlbetonplatte wird
dann unter Verwendung der Konstruktionsmaßnahmen
für die Definition des Isolationszwischenraumes als
Schalungsboden betoniert Das ist aufwendig und führt darüber hinaus zu Produkten, die mehrere Mängel
besitzen. Insbesondere stört daß sich häufig die Stahlbetoninnenplatte und die Stahlbetonaußenplatte
verwölben. Im einzelnen ist dazu folgendes vorzutragen:
Wenn eine ebene Stahlbetonplatte wie üblich in einem horizontalen Schalungsbett gefertigt wird, so ist
es unvermeidlich, daß beim Verdichten des Betons
durch Rüttler oder dergleichen eine gewisse Entmischung erfolgt Die schwereren und festeren Bestandteile sinken nach unten. Die leichteren und weniger festen
Bestandteile bleiben oben. Oben ist infolgedessen auch ein wasserreicherer Beton vorhanden. Das hat zur
Folge, daß die beim Betonieren untenliegende Schicht einer solchen einheitlichen Stahlbetonplatte eine höhere
Dichte und Festigkeit als die obenliegende Schicht der Platte hat Diese Entmischung hat aber außerdem zur
Folge, daß beim Erhärten und Austrocknen die beim
Fertigen obenliegende Schicht stärker schwindet als die
beim Betonieren untenliegende Schicht. Infolgedessen hat diese Platte das Bestreben, sich zu einer
kugelausschnittsförmigen Schale zu verwölben und
zwar nach unten konvex. Das ist bei einem Stahlbetonplatten-Aggregat mit Stahlbetonaußenplatte und Stahlbetoninnenplatte im allgemeinen die nach außen
weisende Oberfläche. Fertigt man ein Stahlbetonplatten-Aggregat des beschriebenen Aufbaus aus Stahl- s
betoninnenplatte und Stahlbetonaußenplatte, so zeigen beide Platten diese Verwölbungsten^enz. Die Verwölbungen sind höchst unerwünscht Sie führen vielfach zu
Beanstandungen durch den Bauherrn und zu Wertminderungen des Bauwerkes. Besondere Schwierigkeiten
bestehen bei den ebenfalls unter die gattungsgemäßen Stahlbetonplatten-Aggregaten zu subsumierenden Ausführungsformen mit Hinterlüftung. Das meint auch
Aggregate mit Wärmedämmschicht plus Hinterlüftung im Isolationszwischenraum. An sich und für sich is
gewinnen die sogenannten hinterlüfteten Stahlbetonplatten-Aggregate immer mehr an Bedeutung beim
Bauen von Gebäuden mit Stahlbetonfertigteilen. Diese hinterlüfteten Stahlbetonplatten-Aggregate haben beachtliche oft betonte bauphysikalische Vorteile gegen-
über der gewöhnlichen Dreischichtenplatte. Daß hinterlüftete Stahlbetonplatten-Aggregate in der Praxis noch
kaum eine Rolle spielen, liegt an der Tatsache, daß die Herstellung eines solchen Aggregates im Betonwerk
Schwierigkeiten macht Zur Herstellung sind bisher drei Verfahren bekannt Nach dem ersten Verfahren wird im
Betonwerk in dem horizontalen Schalungsbett im allgemeinen zunächst die Stahlbetonaußenplatte einschließlich ihrer Verankerungen betoniert Auf diese
Stahlbetonaußenplatte wird noch im frischen Zustand eine sogenannte Noppenfolie aufgelegt, und zwar i».<
der Weise, daß die Noppen dieser Folie nach oben zeigen und der flächige Teil der Noppenfolie auf dem frischen
Beton ruht Auf die Noppenfolie wird die Wärmedämmschicht in Form von Wärmedämmplatten aufgelegt. Auf
dieser Wärmedämmschicht als Unterlage wird dann die zumeist tragende Konstruktion, nämlich die Stahlbetoninnenplatte des Stahlbetonplatten-Aggregates, betoniert Das ist nachteilig. Tatsächlich ist der Einsatz einer
solchen Noppenfolie an sich schon aufwendig. Im allgemeinen wird aber eine solche Noppenfolie aus
Kunststoff hergestellt Kunststoffolien sind häufig brennbar, die meisten sogar leicht entflammbar. Das
widerspricht den geltenden gesetzlichen Bestimmungen und Verordnungen. Bei hinterlüfteten Fassaden darf
kein brennbares Material zwischen den Platten oder Schichten verwendet werden. Noppenfolien aus nichtbrennbarem Material sind so teuer, daß sich ihre
Verwendung kaum durchsetzen kann. — Nach dem zweiten Verfahren wird, wie bei dem erstbeschriebenen so
Verfahren, zunächst die Stahlbetonaußenplatte betoniert Darauf wird eine Trennfolie aufgebracht. Auf die
Trennfoiie wird eine Schicht Sand aufgebracht, die die
Dicke der vorgegebenen Luftschicht aufweist. Auf diesen Sand wird das Wärmedämmaterial in Form von
Wärmedämmplatten aufgebracht Dann wird wiederum die tragende Stahlbetoninnenplatte betoniert. Es hat
sich herausgestellt, daß durch das Verdichten des Betons der Stahlbetoninnenplatte bei noch nicht abgebundenem Beton der gesamte frische Beton in Bewegung
gerät und die Sandschicht Verdrängungen erfährt. Die Luftschicht, die eine vorgegebene Dicke haben soll,
erfährt erhebliche Querschnittsreduzierungen, so daß die Luftschicht später die vorgegebene und unbedingt
erforderliche Dicke nicht überall aufweist. Darüber hinaus gerät auch die herzustellende Stahlbetonplatte
stellenweise zu dünn. Die statischen Verhältnisse sind dadurch zum Teil völlig unberechenbar. Insbesondere
kann es an den Verankerungsstellen für die Verbundanker dazu kommen, daß die Einbindung der Verankerung
in die Stahlbetonplatte nicht mehr gewährleistet ist Das alles gilt auch für die zuerst gefertigte Stahlbetonaußenplatte, wenn die Trennfoiie und der Sand bei noch
frischem Beton auf die Stahlbetonaußenplatte aufgebracht werden. Hinzu kommt, daß das Hantieren mit
dem Sandmaterial umständlich und kostspielig ist und auch beim vollendeten Bauwerk immer noch Sand aus
den Platten herausrieselt, was zu Beanstandungen führen kann. — Für die Herstellung von hinterlüfteten
Stahlbetonplatten-Aggregaten der beschriebenen Gattung mit Wärmedämmschicht nach dem dritten
Verfahren ist es erforderlich, Fonnbetten zu verwenden, die Seitenschalungen mit erheblichen Durchbrüchen
aufweisen. Es wird, wie oben dargelegt, zunächst die in
der Schalung untere Stahlbetonplatte betoniert Dann werden durch die Durchbrüche in den Seitenschalungen
konische Bretter auf den noch frischen Beton gelegt, die den Abstandszwischenraum definieren sollen. Auf die
konischen Bretter wird die Wärmedämmschicht aufgelegt und danach wird wie beschrieben weiter verfahren.
Nach dem Erhärten des Betons werden die konischen Bretter mit hydraulischen Pressen aus dem Zwischenraum zwischen den Schichten herausgezogen. Die
Schalungsbetten sind sehr aufwendig und es sind zusätzliche lohnaufwendige Manipulationen und außerdem Aggregate zum Herausziehen der konischen
Bretter notwendig.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Stahlbetonplatten-Aggregat zu schaffen,
welches sehr einfach gefertigt werden kann, und zwar insbesondere auch in der Ausführungsform mit Hinterlüftung.
Zur Lösung dieser Aufgabe lehrt die Erfindung, daß
zumindest eine der Stahlbetonplatten (Stahlbetoninnenplatte und/oder Stahlbetonaußenplatte) im Bereich des
Verbundankers einen geschlossenen Bewehrungsring aufweist, dessen Ringebene in der Plattenebene liegt,
und daß der Verbundanker in der Mitte des Bewehrungsringes in diesen eintaucht sowie in den Beton
dieser Stahlbetonplatte eingerüttelt ist Nach bevorzugter Ausführungsform der Erfindung ist der Bewehrungsring mit der Plattenbewehrung der zugeordneten
Stahlbetonplatte bewehrungstechnisch verbunden. Er ist im allgemeinen zum Isolationszwischenraum hin
innenseitig auf der Plattenbewehrung angeordnet Er kann aber auch auf der anderen Seite der Plaltenbewehrung angeordnet sein, so daß die Verbundanker insoweit
auch die Plattenbewehrung durchfassen. Im allgemeinen besitzt der Bewehrungsring bei einem erfindungsgemäßen Stahlbetonplatten-Aggregat oder besitzen die
mehreren Bewehrungsringe eines solchen Stahlbetonplatten-Aggregates kreisförmigen Grundriß, wobei im
Zentrum der Verbundanker angeordnet ist Der Bewehrungsring oder die Bewehrungsringe können
aber auch ovalen, quadratischen oder rechteckigen Grundriß aufweisen, wobei es sich empfiehlt, die
Grundrißform des Bewehrungsringes der Querschnittsform des zugeordneten Verb'indankers angepaßt zu
wählen.
Im Rahmen der Erfindung ist die Gestaltung und Anordnung der Verbundanker co zu treffen, daß die
Verbundanker einrüttelbar sind. Das meint, daß ein eingerüttelter Verbundanker im Beton der zugeordneten Stahlbetonplatte ohne Bildung einer Eindrückvertiefung oder dergleichen festliegt Dazu sind verschiedene
Gestaltungen von Verbundankern möglich.
Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß es bei Stahlbetonplatten-Aggregaten des beschriebenen
grundsätzlichen Aufbaus nicht erforderlich ist, den Verbundanker mit der Plattenbewehrung der zugeordneten
Betonplatte bzw. mit den beiden Plattenbewehrungen der beiden Betonplatten bewehrungstechnisch
zu vereinigen. Überraschenderweise entsteht ein in statischer Hinsicht allen Anforderungen genügender
Verbund der Stahlbetonaußenplatte mit der Stahlbetoninnenplatte, wenn der Verbundanker nicht an die
Plattenbewehrung angeschlossen, sondern lediglich in der Ringbewehrung angeordnet ist. Er ist dann nach
Erhärten des Betons in der Stahlbetonplatte eingespannt, und zwar so, daß ohne weiteres alle Beanspruchungen
aufgenommen werden. Das gilt insbesondere für die aus Wärmedehnungen resultierenden Beanspruchungen.
Es versteht sich von selbst, daß der Abstand der Ringbewehrung von den zugeordneten Verbundankern
nicht zu groß sein darf. Die richtige Geometrie der Zuordnung der Bewehrungsringe zu den nach den
Regeln der Statik und Stabilitätslehre dimensionierten Verbundankern läßt sich durch Rechnung und/oder
Versuche ohne weiteres ermitteln. Hat der Verbundanker einen kreisförmigen Grundriß mit bestimmten
Umfang oder eine entsprechende Erstreckung als Flachanker und arbeitet man mit einem kreisförmigen
Bewehrungsring, so ist es im allgemeinen ausreichend, daß der Bewehrungsring einen Durchmesser aufweist,
der dem genannten Umfang bzw. der genannten Erstreckung plus doppelter Dicke der zugeordneten
Stahlbetonplatte entspricht
Die Fertigung der erfindungsgemäßen Stahlbetonplatten-Aggregate ist wesentlich vereinfacht da es nicht
mehr erforderlich ist den Verbundanker mit der Plattenbewehrung bewehrungstechnisch zu vereinigen.
Insbesondere besteht die Möglichkeit ein erfindungsgemäßes Stahlbetonplatten-Aggregat wie folgt zu fertigen:
Zuerst wird in einem horizontalen Schalungsbett eine der Stahlbetonplatten gefertigt und der Verbundanker
wird einbetoniert Er weist mit einem freien Ende nach oben. Er kann in an sich bekannter Weise mit der
Plattenbewehrung bewehrungstechnisch vereinigt sein oder nach der Lehre der Erfindung in einen Bewehrungsring
eingespannt sein. Nach Erhärtung dieser Stahlbetonplatte wird in der gleichen oder in einer
anderen horizontalen Form die andere Stahlbetonplatte betoniert — und in diese wird, ehe ihr Beton erhärtet ist,
der Verbundanker der anderen, inzwischen um 180° gedrehten und über der zweiten abgesenkten Stahlbetonplatte
eingesenkt und eingerüttelt Ist im AbstaHszwischenraum
ein Wärmedämmstoff angeordnet, so wird dieser zweckmäßigerweise mit einer entsprechenden
Ausnehmung für einen hindurchzuführenden Verbundanker versehen, es sei denn, die Wärmedämmschicht
ist von dem Verbundanker ohne weiteres durchstoßbar. Das Maß des Einsenkens richtet sich nach
der Auslegung insgesamt und kann insbesondere so erfolgen, daß für eine gewünschte Hinterlüftung ein
Luftspalt bleibt oder der Abstandszwischenraum insgesamt als Luftraum bleibt Beim Absenken kann mit die
abzusenkende Stahlbetonplatte auflagernden Abstandshaltern
oder dergleichen, auch am Schalungsbett 2earbehet werden. Fertigt man ein erfindungsgemäßes
Stahlbetonplatten-Aggregat in der zuletzt beschriebe-
-en Art und Weise, so kompensieren sich bei geeigneter Anordnung mehrerer Verbundanker oder bei Kompensation
eines Verbundankers mit Halteankern weitgehend die eingangs beschriebenen Effekte, die eine
Verwölbung bedingen und man erhält ein praktisch ebenes Stahlbetonplatten-Aggregat mit beidseits schaltungsglatter
Oberfläche oder nach Maßgabe der Schalung strukturierter Oberfläche.
Im folgenden werden die beschriebenen und weiteren Merkmale der Erfindung anhand einer lediglich ein
Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung ausführlicher erläutert. Es zeigen in schematischer Darstellung
ίο Fig. 1 eine Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes Stahlbetonplatten-Aggregat,
ίο Fig. 1 eine Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes Stahlbetonplatten-Aggregat,
F i g. 2 den Schnitt A-A durch den Gegenstand nach Fig. 1,
Fig.3 den vergrößerten Ausschnitt B aus dem
Gegenstand nach F i g. 2,
F i g. 4 im Maßstab der F i g. 3 den Schnitt C-C durch den Gegenstand nach F i g. 1,
F i g. 5 perspektivisch einen Bewehrungsring mit Abwicklung und
F i g. 6 eine andere Ausführungsform des Gegenstandes der F i g. 5.
Bei dem in den F i g. 1 bis 4 dargestellte Stahlbetonplatten-Aggregat
handelt es sich um ein solches mit Stahlbetoninnenplatte 1, Stahlbetonaußenplatte 2, Isolationszwischenraum
3 und im Ausführungsbeispiel mehreren Verbundankern 4. Zusätzlich können zur Statik nicht oder kaum beitragende Halteanker 5
vorgesehen sein, was in F i g. 1 angedeutet worden ist. Die Stahlbetonplatten 1, 2 besitzen eine Plattenbewehrung
6 in Form einer Baustahlmatte oder dergleichen. Die Verbundanker 4 sind sowohl in die Stahlbetonaußenplatte
2 als auch in die Stahlbetoninnenplatte 1 einbetoniert. Sie durchdringen den Isolationszwischenraum
3. Aus einer vergleichenden Betrachtung der F i g. 1 bis 4 entnimmt man, daß zumindest eine der
Stahlbetonplatten 1, 2 im Bereich der Verbundanker 4 einen geschlossenen Bewehrungsring 7 aufweist dessen
Ringebene in der Plattenebene liegt Der zugeordnete Verbundanker 4 ist in der Mitte des Bewehrungsringes 7
in diesen eingetaucht und in den Beton dieser Stahlbetonplatte 1, 2 eingerüttelt Dabei sind die
Bewehrungsringe 7 mit der Plattenbewehrung 6 bewehrungstechnisch verbunden, was durch Beilegeeisen
9, Verbindungsdrähte oder dergleichen geschehen kann. Einzelheiten dazu wurden zeichnerisch nicht
dargestellt Tatsächlich ist eine solche Verbindung des Bewehrungsringes 7 mit der Plattenbewehrung 6 auch
nicht unbedingt erforderlich. Jedenfalls ist im Ausführungsbeispiel der Bewehrungsring 7 zum Isolationszwischenraum
3 hin innenseitig auf der Plattenbewehrung 6 angeordnet Im Ausführungsbeispiel handelt es sich um
eine besondere Fönn eines erfindungsgcirisücr. Stahlbetonplatten-Aggregates,
bei dem eine 1 der Stahlbetonplatten 1, 2 als statisch tragende Stahlbetonplatte
ausgeführt ist Sie ist dicker als die andere. Im allgemeinen ist die statisch tragende Stahlbetonplatte
die Stahlbetoninnenplatte 1, während die andere 2 gleichsam vorgehängt ist Man erkennt aus einer
vergleichenden Betrachtung der F i g. 3 und 4, daß der
Verbundanker 4 mit der Plattenbewehrung 6 der vorgehängten Stahlbetonplatte 2 bewehrungstechnisch
vereinigt ist Das kann mit Beilegeeisen 9 geschehen. In der tragenden Stahlbetonplatte 1 ist der Bewehrungsring 7 angeordnet Man kann aber auch den
Verbundanker 4 in beiden Stahlbetonplatten 1, 2 mit Hilfe eines Bewehrungsringes 7 einspannen.
Aus einer vergleichenden Betrachtung der Fi g. 1 bis
3 und 5 entnimmt man, daß der Bewehrungsring 7
kreisförmigen Grundriß aufweist und im Zentrum der
Verbundanker 4 angeordnet ist. Um sicherzustellen, daß
das Einrütteln der Verbundanker 4 ohne Störung der
Betonstruktur erfolgen kann, sind im Ausführungsbeispiel alle Verbundanker 4 als Stahlblechanker mit im 3
wesentlichen rechteckigen Stahlblechzuschniu ausgeführt, der mit zwei gegenüberliegenden Randbereichen
10, 11 in die Stahlbetonplatten 1, 2 einbetoniert ist,
wobei diese Randbereiche 10, 11 mit Verbundlochungen
12 versehen sind, in welche der Beton 8 der 10
Stahlbetonplatten 1,2 eingedrungen ist. Dabei kann, wie
insbesondere die Fig. 3 zeigt, der Slahlblechzuschnitt
als eine zylindrische oder auch leicht konische Hülse
geformt sein. Man kann aber auch mit einem Rohr
arbeiten. Andererseits liegt es im Rahmen der 15
Erfindung, als Verbundanker 4 rechteckige ebene
Stahlblechzuschnitte, sogenannte Flachanker einzusetzen, wozu auf F i g. 1 und 4 verwiesen wird.
Die Fig. 1 zeigt ein Stahlbetonplatten-Aggregat mit
Verbundanker 4 angeordnet ist. Um sicherzustellen, daß
das Einrütteln der Verbundanker 4 ohne Störung der
Betonstruktur erfolgen kann, sind im Ausführungsbeispiel alle Verbundanker 4 als Stahlblechanker mit im 3
wesentlichen rechteckigen Stahlblechzuschniu ausgeführt, der mit zwei gegenüberliegenden Randbereichen
10, 11 in die Stahlbetonplatten 1, 2 einbetoniert ist,
wobei diese Randbereiche 10, 11 mit Verbundlochungen
12 versehen sind, in welche der Beton 8 der 10
Stahlbetonplatten 1,2 eingedrungen ist. Dabei kann, wie
insbesondere die Fig. 3 zeigt, der Slahlblechzuschnitt
als eine zylindrische oder auch leicht konische Hülse
geformt sein. Man kann aber auch mit einem Rohr
arbeiten. Andererseits liegt es im Rahmen der 15
Erfindung, als Verbundanker 4 rechteckige ebene
Stahlblechzuschnitte, sogenannte Flachanker einzusetzen, wozu auf F i g. 1 und 4 verwiesen wird.
Die Fig. 1 zeigt ein Stahlbetonplatten-Aggregat mit
rechteckigem Grundriß und Verankerungszentrum im Grundriß. Man erkennt, daß hier der Verbundanker 4 im
Grundrißzentrum 13 angeordnet und von Halteankern 5 im Randbereich der Stahlbetonplatten umgeben ist. Als
Halteanker würden sogenannte Haarnadelankcr ausreichen, was jedoch nur angedeutet wurde. Dargestellt
wurde, daß zusätzlich zu dem zentralen Verbundanker 4 Flachanker 4 des beschriebenen Aufbaus tangential zu
einem Kreis oder tangential zu mehreren Kreisen um das Grundrißzentrum 13 verteilt angeordnet werden
können. Man kann aber auch nur mit solchen flachen Stahlblechankern arbeiten. Wie bereits erwähnt, sind
die Verbundanker 4 im allgemeinen mit der Plattenbewehrung 6 von einer der Stahlbetonplatten 1, 2
bewehrungstechnisch vereinigt. Man kann aber auch in beiden Stahlbetonplatten 1, 2 mit beidseitiger Einspannung
des Verbundankers 4 bzw. der Verbundanker 4 arbeiten.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Stahlbetonplatten-Aggregat mit Stahlbetoninnenplatte, Stahlbetonaußenplatte, Isolationszwischenraum und zumindest einem Verbundanker,
wobei die Stahlbetonplatten eine Plattenbewehrung aufweisen und der Verbundanker sowohl in die
StahlbetonauBenplatte als auch in die Stahlbetoninnenplatte einbetoniert ist und den Isolationszwischenraum durchdringt dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine der Stahlbetonplatten (1,2) im Bereich des Verbundankers (4) einen
geschlossenen Bewehrungsring (7) aufweist, dessen Ringebene in der Plattenebene liegt, und daß der
Verbundanker (4) im Bereich der Mitte des Bewehrungsringes (7) in diesen eintaucht sowie in
den Beton (8) dieser Stahlbetonplatten (1, 2) eingerüttelt ist
2. Stahlbetonplatten-Aggregat nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet daß der Bewehrungsring (7) mit der Plattenbewehrung (6) bewehrungstechnisch verbunden ist
3. Stahlbetonplatten-Aggregat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet daß der Bewehrungsring
(7) zum Isolationszwischenraum (3) hin innenseitig auf der Plattenbewehrung (6) angeordnet ist
4. Stahlbetonplatten-Aggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet daß der
Bewehrungsring (7) kreisförmigen Grundriß aufweist und im Zentrum der Verbundanker (4)
angeordnet ist
5. Stahlbetonplatten-Aggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet daß der
Verbundanker (4) bzw. die Verbundanker (4) mit der Plattenbewehrung (6) von einer der Stahlbetonplatten (1, 2) bewehrungstechnisch verbunden ist oder
verbunden sind.
6. Stahlbetonplatten-Aggregat nach Anspruch 5, wobei eine der Stahlbetonplatten als statisch
tragende Stahlbetonplatte ausgeführt und die andere vorgehängt ist dadurch gekennzeichnet daß
der Verbundanker (4) bzw. die Verbundanker (4) mit der Plattenbewehrung (6) der vorgehängten Stahlbetonplatte (2) bewehrungstechnisch vereinigt ist
bzw. sind und in der tragenden der zugeordnete Bewehrungsring (7) angeordnet und darin der
Verbundanker (4) eingerüttelt ist
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792944504 DE2944504C2 (de) | 1979-11-03 | 1979-11-03 | Stahlbetonplatten-Aggregat |
| CH7761/80A CH648889A5 (de) | 1979-11-03 | 1980-10-17 | Stahlbetonplatten-aggregat und verfahren zu seiner herstellung. |
| AT0529080A AT374229B (de) | 1979-11-03 | 1980-10-27 | Stahlbetonplatten-aggregat und verfahren zu seiner herstellung |
| FR8023352A FR2473945A1 (fr) | 1979-11-03 | 1980-10-31 | Ensemble composite de plaques de beton arme et procede de fabrication d'un tel ensemble |
| US06/202,746 US4359848A (en) | 1979-11-03 | 1980-10-31 | Concrete slab assembly, especially for building facades |
| IT25737/80A IT1134149B (it) | 1979-11-03 | 1980-11-03 | Gruppo di lastre di calcestruzzo armato e procedimento per la sua fabbricazione |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792944504 DE2944504C2 (de) | 1979-11-03 | 1979-11-03 | Stahlbetonplatten-Aggregat |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2944504A1 DE2944504A1 (de) | 1981-05-07 |
| DE2944504C2 true DE2944504C2 (de) | 1982-03-25 |
Family
ID=6085121
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792944504 Expired DE2944504C2 (de) | 1979-11-03 | 1979-11-03 | Stahlbetonplatten-Aggregat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2944504C2 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| RU2130107C1 (ru) * | 1998-09-11 | 1999-05-10 | Калядин Юрий Андреевич | Многослойная панель |
Family Cites Families (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE7139594U (de) * | 1972-04-13 | Haeussler E | Verbundanker | |
| DE1964884A1 (de) * | 1969-12-24 | 1971-07-01 | Werner & Pfleiderer | Duesenplatte fuer Unterwassergranulierung |
| DE7006581U (de) * | 1970-02-24 | 1970-07-02 | Haeussler Ernst | Verbundanker. |
| DE7510270U (de) * | 1975-04-02 | 1977-08-25 | Haeussler, Ernst, Dr.-Ing., 4300 Essen | Vorgefertigte mehrschichtenstahlbetonplatte |
| DE7726187U1 (de) * | 1977-08-24 | 1979-05-10 | Heussler, Ernst, Dr.-Ing., 4300 Essen | Mehrschichtenstahlbetonplatte |
-
1979
- 1979-11-03 DE DE19792944504 patent/DE2944504C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2944504A1 (de) | 1981-05-07 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: HAEUSSLER, GEB. DREWING, HELGA MARGARETHE, 45133 E |
|
| 8381 | Inventor (new situation) |
Free format text: HAEUSSLER, ERNST, DR.-ING., 45133 ESSEN, (VERSTORBEN), DE |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |