AT28731B - Staubverschluß für Achsbüchsen von Schienenfahrzeugen. - Google Patents

Staubverschluß für Achsbüchsen von Schienenfahrzeugen.

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AT28731B
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Karl Goelsdorf
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  Staubverschluss für Achsbüchsen von Schienenfahrzeugen. 



    Die bisher gebräuchlichen Staubschützer bestehen dem Wesen nach aus einem mit dem Achslagergehäuse irgendwie verbundenen Dichtungsringe, welcher sich an den zwischen Radnabe und Achsstummel befindlichen Teil der Achse dichtend anlegt (siehe Fig. l der Zeichnung). Das feste Anliegen dieses Dichtungsringes (Leder oder Filz) wird entweder dadurch bewirkt, dass das Loch im Filze oder Leder kleiner ausgeschnitten wird, als der Achsdurchmesser an genannter Stelle ist, oder dadurch, dass die Filz- oder Lederdichtung zweiteilig aufgebracht und durch irgendwie geformte Federn oder Spannbänder zum festen Anliegen gebracht wird.

   Diese Ausführungsformen des Staubverschtusses haben indessen folgenden wesentlichen Nachteil : Die zwischen Dichtungsmittel (Filz oder Leder) und Achse eindringenden Staub-und Eisonteilchen setzen sich in der weichen Oberfläche des Dichtungsmittels fest und bilden mit diesem gleichsam eine Feile, so dass der Achsteil, gegen welchen die Abdichtung erfolgt, insbesondere auf Gebirgsstrecken. auf welchen viel gebremst wird. oder auf Strecken mit viel Flugsand, sowie auf Strassenbahnen, oft so tief eingeschliffen   
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 des Stummels die nach den jeweiligen Vorschriften zulässige Abnützungsgrenze erreicht hat. Dieser Übelstand des vorzeitigen Verschleisses der Achse kann vermieden werde, wenn das Dichtungsmittel mit dem Rade fest verbunden wird und einen am Lagergehäuse an- 
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   Eine Ausführungsform dieser Dichtungsweise, welche als Umkehrung der bisher Üblichen bezeichnet werden kann, zeigt Fig. 2 der Zeichnung. 



   Auf dem zwischen Radnabe und Achsstummel   befindlichen Teile   der Achse ist ein   Ring a fest. aufgezogen,   an welchem die Lederarmierung b befestigt ist. An der Rückseite 
 EMI1.3 
   umgestülpt dichtend anlegt,   so dass auch bei einer Seitenverschiebung der Achse gegenüber der Lagerschale die Dichtung wirksam bleibt. Es ist selbstverständlich, dass der Schleifring c bei günstigen   Staubverhäitnisson   mit dem Lagergehäuse ein   Gussstück bilden kann   und dass an Stelle des   Lederstulpes b eine entsprechend   dicke Lederscheibe oder Filzscheibe usw. zur Anwendung kommen kann.

   Die Vorteile dieser Dichtung sind folgende : 1.   Die zwischen Loderarmierung b   und Schleifring c eindringenden, im Leder sich festsetzenden Staub- und Eisenteile wirken nur auf Verschleiss eines billigen, leicht auswechselbaren   Ringes 2.   Da der Schleifring c auf der Drehbank vollkommen genau hergestellt werden kann und die Lederarmierung an einem ebenfalls genau herstellbaren Ringe befestigt ist und auch bei Verschiebung der Achse   vollkommen   dichtet, so entfällt das bei den bisher üblichen Konstruktionen mögliche Eindringen von Staub   und Eisentei) en   in die Achsbüchse hinter den Staubschützer oder zwischen die Teile desselben.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verschluss für Achsbüchsen aller Art gegen das Eindringen von Staub, Eisenteilen usw., dadurch gekennzeichnet, dass ein mit der Achse in feste Verbmdung gebrachter, aus zweckentsprechendem Materiale hergestellter Dicbtungsring gegen einen mit der Achsbüchse verbundenen, auswechselbaren, ringförmigen Teil in achsialem Sinne zur Abdichtung gelangt, so dass auch bei seitlichem Verschieben der Achse ein dichter Verschluss gewährleistet ist. EMI2.1
AT28731D 1905-09-18 1905-09-18 Staubverschluß für Achsbüchsen von Schienenfahrzeugen. AT28731B (de)

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