AT19822B - Staubschutzvorrichtung für Achsbüchsen. - Google Patents

Staubschutzvorrichtung für Achsbüchsen.

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AT19822B
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sealing ring
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ring
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Edward Denegre
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Edward Denegre
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   Österreichische PATENTSCHRIFT Nr 19822.   EDWARD DENEGRR IN   CHICAGO. 



   Staubschutzvorrichtung für   Achsbüchsen.   



    Die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Vorrichtung zum Schutz der Achsbuchsen gegen Staub, Schmutz u. dgl. ist in der Zeichnung veranschaulicht. 



  Fig. 1 ist ein Schnitt durch die Vorrichtung und zeigt dieselbe in ihrer entsprechenden Stellung auf der Achsbüchse. Fig. 2 ist ein Schnitt in Richtung der Linie x2-x2 der Fig. l. Fig. 3 ist ein horizontaler Schnitt in Richtung der Linie x3-x3 der Fig. 2, Fig. 4 stellt einen Schnitt in Richtung der Linie x4-x4 der Fig. 2 dar, wobei der Abdichtungsring, Feder und Schutzring von der Achsbüchse abgenommen und sämtliche Teile voneinander getrennt sind. Fig. 5 zeigt in Einzelansicht den Abdichtungsring und Fig. 6 in Endansicht die konische Spiralfeder. 



  Die Achse besteht aus dem Hauptteil a, dem Zapfen a2 und dem Zwischenteil al, an welch letzterem die Staubschutzvorrichtung angebracht ist. Die Büchse b hat die ge-   
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 welcher rund um die hintere Endöffnnng der Büchse herumgeht und mit einer bearbeiteten   ebenen Fiäche versehen   ist, welche   als Abdichtungsfläclhe   dient. Die   Büchse b   ist ferner noch mit Verschlussflanschen b2 an den Seiten ihres hinteren Endes versehen. b3 und b4 
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 und den   hakenförmigen   seitlichen   Verlängerungen   oder Ansätzen cl, welche mit den Verschlussflanschen b2 der Büchse in Eingriff kommen. Dies geht am besten aus den   Fig. : 2   und 3 hervor.

   DEr Schutzring besitzt eine mittlere Öffnung für die Achse und hat im Hauptteil schalenförmige Gestalt, die aus Fig. 1, 3 und 4 ersichtlich ist. Der Abdichtungsring d ist durchschnitten und besteht aus drei Teilen, die mit übereinander greifenden Nasen   dl versehen   sind (Fig. 4 und 5). Der Dichtungsring ist ferner mit einem Vorsprung d2, welcher der   Achsenöffnung   des   Schutzringes   entspricht, und mit einem Ansatze d3, welcher als Sitz für das äussere Ende der konischen Spiralfeder e dient, versehen.

   Ein vacher Teil d4 dient als Sitz für das weitere oder innere Ende der Feder e, während ein   schräger Teil dÏ zwischen   den Teilen   d3   und   d4.     liogt.   Die innere Stirnnäche des Abdichtungsringes d ist bearbeitet und eben und passt auf die bearbeitete Fläche bl der Achs-   buchse, sobald   die Teile zusammengesetzt sind. Der Abdichtungsring besteht vorteilhaft aus Gusseisen, da sich dieses in der Praxis als das beste Material erwiesen hat, er kann 
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 ring liegt zwischen dem Schutzring und der Büchse und dient dazu, sowohl die Büchse als auch die Achse abzudichten. Die Spiralfeder e ist zwischen den Abdichtungsring und den Schutzring eingelegt und ist stets zusammengedrückt.

   Wenn nämlich die hakenförmigen Ansätze cl des Schutzringes c mit den   Verschlusslanscben   b2 der Büchse in Eingriff gebracht werden, wird die Feder e zwischen dem Schutzring und dem Abdichtungsring zusammengepresst und klemmt auf diese Weise den Schutzring nachgiebig an die Büchse an und hält den Abdichtungsring in entsprechender Dichtungsstellung sowohl in bezug auf die   Büchsenfäche   als auch in bezug auf die abzudichtende   Achsenfläche.   



   Wenn die Teile zusammengesetzt sind, so liegt die Feder e infolge ihrer konischen Spiralform auf der schrägen Flache d des Abdichtungsringes d auf und wirkt in doppelter Beziehung auf den Abdichtungsring, nämlich in achsialer Richtung, um denselben gegen den Ansatz   7 ; 1   der abzudichtenden Büchsenfläche zu pressen, als auch in radialer Richtung, 

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   Achaonnäohe   zu pressen. Die dritte Aufgabe der Feder, den Schutzring nachgiebig gegen die Buchse zu klemmen, sobald die Teile zusammengesetzt sind, ist schon oben erwähnt. 



  Ferner ist zu bemerken, dass die Spannung der   zusammellgedrl1ckten   Feder e bei der zusammengesetzten Vorrichtung eine solche ist, dass infolge der durch die Klemmwirkung entstehenden Reibung das Gewicht der ganzen Schutzvorrichtung durch die Büchse getragen wird, so dass die Achse gegen Abnutzung u. dgl. geschützt ist, was sonst eintreten würde, wenn die Teile von der Achse getragen würden.

   Es ist ersichtlich, dass bei der beschriebenen Staubschutzvorrichtung die einzelnen Teile des Ringes, sobald irgendeine Abnutzung der Innenfläche des   Abdichfungsringes   eintritt, auch sofort dichter unter der radialen Wirkung der Feder   e zusammeogepresst werdèn, während   die innere Stirnfläche des Abdichtnngsringes stets fest gegen die Fläche bt der abzudichtenden Büchse unter der achsialen Spannung der Feder gepresst wird. Es ist ferner ersichtlich, dass die Schutzvorrichtung sich frei mit der Achse in bezug auf die Büchse bei zufälligen Bewegungen derselben frei bewegen kann.

   Es ist somit allen Bedingungen entsprochen, die an eine   Staubschutzvorrichtung für Achsbüchsen gestellt werden,   da die abzudichtenden Flächen sowohl gegen die Büchse als auch gegen die Achse durch den Schutzring c stets fest gehalten werden. Auf diese Weise wird ein vollständig sicherer Staubschutz erzielt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Eine Staubschutzvorrichtung mit Schutzring und Abdichtungsring für Achsbüchsen, gekennzeichnet durch die Anordnung einer konischen Schraubenfeder, welche zwischen Schutzring und Abdichtungsring so gelagert ist, dass die Schutzvorrichtung an der Büchse nachgiebig festgeklemmt und der geteilte Abdichtungsring fest gegen die abzudichtenden Flächen der Büchse und Achse gedrückt wird.

Claims (1)

  1. 2. Eine Staubschutzvorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Abdichtungsring einen Sitz für die konische Schraubenfeder besitzt, welcher aus einem mittleren konischen Teil besteht, an den sich einerseits eine ebene Ringfläche und andererseits ein zylindrischer Ansatz anschliesst, so dass sich der Druck der Feder sowohl in achsialer als auch in radialer Richtung auf den Abdichtungsring äussert.
AT19822D 1904-01-20 1904-01-20 Staubschutzvorrichtung für Achsbüchsen. AT19822B (de)

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