AT287264B - Mosaikfenster und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents
Mosaikfenster und Verfahren zu seiner HerstellungInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B44C3/00—Processes, not specifically provided for elsewhere, for producing ornamental structures
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Mosaikfenster und Verfahren zu seiner Herstellung EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 <Desc/Clms Page number 3> Zur Herstellung eines solchen Fensters --25-- wird nach den Fig. 2 bis 6 eine Grundplatte --26-- aus lichtdurchlässigem, durchsichtigem oder gezeichnetem Kunststoff mit einem Band od. dgl. --27-- als Randeinfassung versehen, wonach auf die Oberfläche eine Kunststoffschicht-28- EMI3.1 zu einem festen, warmhärtbaren Kunststoffkörper. In den so erhaltenen Kunststoffkörper werden nach der Aushärtung zwischen den Kunststoffstücken --29-- Nuten --30-- ausgefräst, die einen doppelschwalbenschwanzförmigen Querschnitt aufweisen und bis in die Grundplatte --26-- hineinreichen. Bei einer Wandstärke a der Grundplatte--26--werden die Nuten--30--so tief eingefräst, dass die verbleibende, restliche Wandstärke b der Grundplatte etwa der Hälfte der Wandstärke a entspricht. Nach Fig. 6 werden die Nuten --30-- mit plastischem Metall --31-- gefüllt, das im ausgehärteten Zustand die Bleieinfassung von Glasmosaikfenstern vortäuscht und zugleich eine in sich zusammenhängende Bewehrung des Fensters --25-- bildet. Die Grundplatte --26-- kann aus Acryl-oder Polymethylmethacryl-Kunststoffen oder andern gegebenenfalls glasfaserarmierten Kunststoffen bestehen. Die Schicht --28-- kann verschiedene Zusammensetzungen aufweisen und eine Lösung ungesättigter Polyester, die in Styrolmonomer gelöst sind, enthalten, wobei diesen EMI3.2 B.zugefügt sein kann. Das plastische Metall ist vorzugsweise ein Metall-Epoxydgemisch und kann, wenn es ein "plastischer Stahl" ist, aus 80% Stahl und 20% plastischem Epoxyd zusammengesetzt sein, wobei ein Härtemittel mit einem Beschleuniger und einem Katalysator verwendet wird. Nach Fig. 7 ist die Grundplatte --26-- zusätzlich mit einer photographischen Emulsion - beschichtet, die vor dem Aufbringen des Kunststoffes --28-- entwickelt wird und eine Ergänzung der durch die farbigen Kunststoffstücke erhaltenen Bilddarstellungen ermöglicht. Die Emulsion--32--kann eine Schicht sein, wie sie für Schwarz-Weiss-Photographien verwendet wird oder aus mehreren Schichten für eine farbige Wiedergabe bestehen. Nach Fig. 8 ist an Stelle dieser Schicht zwischen zwei Schichten aus dem flüssigen Kunststoff --28-- ein entwickelter, eine Schwarz-Weiss-oder farbige Photographie enthaltender Film--33-- eingelegt. Die Emulsion--32--oder der Film --33-- können die ganze Fläche der Grundplatte oder auch nur Teile davon bedecken. Nach den Fig. 9 bis 15 wird wieder eine Grundplatte--35--der gewünschten Grösse EMI3.3 Restwandstärke b der Grundplatte im Nutenbereich 50 bis 70% der Wandstärke a beträgt. Entsprechend den Zeichnungen zugeschnittene farbige Kunststoffplatten --38-- werden zwischen den Nuten - auf das Pauspapier-36-aufgelegt. Dann werden die Nuten --37-- und die Räume zwischen den Kunststoffstücke --38-- mit einem geeigneten Kitt od. dgl.--40--, z. B. mit Plastelin, ausgefüllt, wonach die Kunststoffplatten --38-- und das Pauspapier--36--, wie Fig. 13 zeigt, entfernt werden und die Grundplatte mit einem Einfassungsband--41--umgeben wird. Nun wird eine dünne Schicht flüssigen Kunststoffes --42-- in jeden der von der Grundplatte, dem Einfassungsband--41--und dem Kitt begrenzten Räume eingefüllt und die vorher abgenommenen Kunststoffplatten --38-- werden auf diesen Kunststoff --42-- blasen frei aufgelegt. Nach Aushärtung des flüssigen Kunststoffes, der sich dabei starr mit der Grundplatte --35-- und den Kunststoffstücken --38-- verbindet, wird gemäss Fig. 14 der Kitt --40-- entfernt und durch plastisches Metall --43-- ersetzt, wonach das Fenster in einen vorbereiteten Rahmen-44eingelegt wird. Das Fenster--45--nach Fig. 16 besitzt eine Grundplatte--46--und farbige Kunststoffteile - -47---. Eine Unterschicht--48--auf der Grundplatte ist von einer photographischen Emulsionsschicht--49--, die als Schwarz-Weiss-oder Farbemulsion ausgebildet sein kann, überlagert. Auf dieser Schicht--49--liegt eine Schicht --50-- aus einem Bindemittel, das den Träger eines ultraviolette Strahlen abweisenden Mittels bildet. Nach dem Befestigen der Kunststoffstücke --47-- werden Nuten angebracht und mit plastischem Metall-51-gefüllt. Nach Fig. 17 ist das Fenster --45-- durch eine die ganze Fensterfläche überdeckende Schicht - aus durchsichtigem, wetterfestem Kunstharz geschützt. Die Kunststoffstücke brauchen nicht <Desc/Clms Page number 4> durchgehend gleiche Farbe aufzuweisen. Sie können auch gefleckt sein, um notwendige Kontraste bzw. Schattierungen zu erzielen bzw. an ihrer Rückseite mit einer photographischen Emulsionsschicht überzogen sein. Nach den Fig. 19 bis 21 wird die Oberfläche einer Grundplatte --53-- entsprechend den Zeichnungen mit Nuten --54-- versehen, die gemäss Fig. 20 mit plastischem Metall-55-gefüllt werden, das über die Nuten vorreicht und kleine Dämme bildet. Um den Rand der Grundplatte wird EMI4.1 Die Kunststoffstücke können aus durchgehend farbigem oder auch aus glasklarem bzw. farbigem und zusätzlich eingefärbtem Kunststoff bestehen. Eine zusätzliche Einfärbung empfiehlt sich, um innerhalb eines, durch ein Kunststoffsteck bestimmten Feldes verschiedene Farbschattierungen zu erzielen und auch um Farbnuancierungen zu erzielen. Man kann auch die Grundplatte selbst durch Eintauchen in ein Farbband im Bereich vorbestimmter Felder mit einer bestimmten Farbe einfärben, wobei die nicht mit dieser Farbe einzufärbenden Felder durch Masken abgedeckt werden. Nach Fig. 18 soll ein Mosaikfenster auf photographischem Wege vorgetäuscht werden. Das Fenster --60-- besitzt eine Grundplatte--61--, die von einer Unterschicht --62-- bedeckt ist, auf die eine photographische Emulsion--63--aufgebracht und entwickelt wird. Durch eine Verschlussschicht - wird die Emulsionsschicht-63--versiegelt, wodurch zugleich eine Bindung mit einer Deckschicht --65-- aus Kunststoff erhalten wird. Die Verschlussschicht kann wieder ein ultraviolette Strahlen abweisendes Mittel enthalten. Zu erwähnen ist noch, dass ein erfindungsgemässes Kunststoffenster nur ein Drittel bis die Hälfte eines gleichgrossen Mosaikfensters aus Glas wiegt, so dass sehr grosse Fensterflächen vorgesehen werden können. Ferner haben Kunststoffenster ein stärkeres Reflexionsvermögen als Glasfenster, so dass sie vom Inneren und Äusseren eines Gebäudes aus betrachtet, ein gefälliges Aussehen haben. PATENTANSPRÜCHE : 1. Mosaikfenster, mit einer durchsichtigen, aus Kunststoff gefertigten Grundplatte und auf diese einseitig aufgebrachten, ebenfalls durchsichtigen oder lichtdurchlässigen, farbigen Kunststoffstücken, die durch Einfassungen untereinander und zusätzlich mit der Grundplatte verbunden sind, EMI4.2 ihnen angeordnete, eine Bewehrung bildende Trennstreifen (31, 40, 45) aus hochfestem, plastischem Metall eingefasst sind, die sowohl mit den Kunststoffstücken, als auch mit der Grundplatte (26, 35, 46, 53) formschlüssig verbunden sind, wobei sie durch eine vorzugsweise vorgesehene, lichtdurchlässige Schicht, welche die Kunststoffstücke mit der Grundplatte verbindet, durchgehende Nuten (30, 37, 54) der Grundplatte ausfüllen. EMI4.3
Claims (1)
- die zwischen der Grundplatte und den farbigen Kunststoffstücken vorgesehene Zwischenschicht (28, 42, 57) den Träger eines ultraviolette Strahlen abweisenden Mittels bildet. EMI4.4 die zwischen der Grundplatte (26, 46) und den farbigen Kunststoffstücken (29, 47) vorgesehene Zwischenschicht eine photographische Emulsion enthält, die nach Art eines Filmes wahlweise unmittelbar auf der Grundplatte oder den Kunststoffstücken entwickelt ist.EMI4.5 Grundplatte (53) Nuten (54) angebracht und in diese hochfestes, plastisches Metal (55) son eingebracht wird, dass es unter Ausbildung kleiner Dämme über die Oberfläche der Grundplatte hinausragt und Trennstreifen bildet, die Grundplatte an ihrem Umfang mit einem hochstehenden Rand (56) versehen <Desc/Clms Page number 5> wird und anschliessend in die von den Dämmen und dem hochstehenden Rand eingefassten Räume entsprechend der gewünschten Darstellung flüssiger, farbiger und lichtdurchlässiger Kunststoff (42) eingefüllt wird.8. Verfahren zur Herstellung eines Mosaikfensters nach einem der Ansprüche 1 bis 6, EMI5.1 Kunststoff farbige Kunststoffplatten (29) entsprechend der vorgesehenen Bilddarstellung aufgeklebt, anschliessend zwischen den Kunststoffplatten bis in die Grundplatte hinein Nuten (30) eingefräst und schliesslich die Nuten mit einem plastischen Metall gefüllt werden.9. Verfahren zur Herstellung eines Mosaikfensters nach einem der Ansprüche 1 bis 6, EMI5.2 Nuten (37) eingefräst und in die Nuten über die Oberflächenebene der Grundplatte hinausragende Dämme aus Kitt od. dgl. (40) gebildet werden und der Umfang der Grundplatte mit einem vorstehenden Rand (41) eingefasst wird, wonach in die vom Rand und den Dämmen eingefassten Felder entsprechend der gewünschten Darstellung flüssiger, lichtdurchlässiger Kunststoff (42) gegossen wird, auf den entsprechend vorgeformte, farbige, lichtdurchlässige Kunststoffplatten (38) aufgelegt werden, wonach die Dämme entfernt und durch hochfestes plastisches Metall (43) ersetzt werden.Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : EMI5.3 <tb> <tb> DT-PS <SEP> 574 <SEP> 474 <SEP> OE-PS <SEP> 213 <SEP> 577 <tb>
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