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Vorrichtung zum automatischen Zusammensetzen, Prüfen und Aussondern von Ausschuss von Plastteilen, insbesondere Sprayverschlüssen
Die Erfindung bezieht sich auf das Prüfen, Aussondern von Ausschuss und Zusammensetzen von Plastteilen, insbesondere bei der Herstellung von Sprayverschlüssen, die aus einem Drücker und einer Düse aus Kunststoff bestehen.
Bei der Herstellung von Sprayverschlüssen wurden bisher die meisten und häufig alle erforderlichen Teilarbeiten, nämlich das Prüfen der bereitgestellten Drücker und Aussondern von Ausschussdrückern, das Einsetzen der Düsen in diese Drücker, das Prüfen der fertigen Verschlüsse und Aussondern fehlerhafter Verschlüsse und das Zählen der abgegebenen fertigen Verschlüsse von verschiedenen Personen an getrennten Arbeitsstellen ausgeführt, wobei die Prüfungen der Bestandteile und der fertigen Verschlüsse fast immer nur durch stichprobenweise vorgenommene Kontrollen erfolgte, die schon an sich keine Gewähr für eine vollständig einwandfreie Beschaffenheit aller fertiggestellten Verschlüsse geben können und ausserdem auch noch mit Beobachtungsfehlern und irrtümlicher Beurteilung der Verwendbarkeit behaftet sein können.
Bei solchen Stichproben kann es daher oft vorkommen, dass in einen dabei nicht erfassten, unbrauchbaren Drücker eine Düse eingesetzt oder in einen einwandfreien Drücker eine bei der Stichprobenkontrolle nicht geprüfte oder irrtümlich nicht als unverwendbar erkannte Düse eingesetzt wird und diese schadhaften Verschlüsse auch bei der Endkontrolle nicht erfasst werden. Bei manueller Ausführung der verschiedenen Teilarbeiten können diese nur mit einer verhältnismässig niedrigen Arbeitsgeschwindigkeit durchgeführt werden, die nicht beliebig gesteigert werden kann ; ferner muss auch noch für den Transport der Arbeitsstücke zwischen den verschiedenen Arbeitsstellen Zeit aufgewendet werden.
Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer Vorrichtung zum automatischen Zusammensetzen, Prüfen und Aussondern von Ausschuss von Plastteilen, insbesondere Sprayverschlüssen, die aus einem Drücker und einer Düse aus Kunststoff bestehen. Mit dieser Vorrichtung sollen alle Teilarbeiten und Prüfungen in zyklischer Aufeinanderfolge vollautomatisch unter Vermeidung von Beobachtungsfehlern und Irrtümern mit wesentlich kleinerem Zeitaufwand als dies bisher möglich war, ausgeführt werden können.
Gemäss der Erfindung werden diese Ziele dadurch erreicht, dass bei einer solchen Vorrichtung auf einem Montagetisch, der durch einen in gleichen Zeitabständen betätigbaren Antrieb schrittweise um einen Winkel von 45 in gleichbleibender Richtung um eine vertikale Achse drehbar ist, auf einem zur Drehachse konzentrischen Kreis gleichmässig verteilt acht vertikale, als Träger für mit einem axialen, unten offenen Durchgangskanal und einer an diesen anschliessenden, radialen Düseneinsatzöffnung versehene Drücker dienende, mit einer axialen Bohrung versehene Drückeraufnahmebolzen angeordnet sind,
die an ihrer oberen Stirnseite mit einer entsprechend der inneren Kontur eines an der unteren Stirnseite der Drücker ausgebildeten Profiles geformten Raste versehen und beim schrittweisen Drehen des Montagetisches in zyklischer Aufeinanderfolge in eine Drückeraufsetzstation, eine Drückerreinigungsstation, eine Drückerprüfstation, eine Ausschussdrückerabwurfstation, eine Düsen-
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einsetztstation, eine Verschlussprüfstation, eine Ausschussverschlussabwurfstation und eine Verschlussabgabestation einstellbar sind, dass oberhalb des Montagetisches ein Montageteller unverdrehbar angeordnet ist,
der während jeder Stillstandszeit des Montagetisches nach unten und wieder nach oben bewegbar ist und an seiner Unterseite einen über der Drickeraufsetzstation koaxial mit dem jeweils in diese Station eingestellten Drückeraufnahmebolzen vertikal angeordneten Druckbolzen, der während der Abwärtsbewegung des Montagetellers durch einen Antrieb um seine Achse drehbar ist, und je einen über der Drückerreinigungsstation, der Drückerprüfstation, der Düseneinsetzstation und der Verschlussprüfstation koaxial mit dem jeweils in diese Stationen eingestellten Drückeraufnahmebolzen angeordneten Niederhalter trägt, und oberhalb und radial ausserhalb der Drückeraufsetzstation ein Drückervorratsbehälter angeordnet ist, der unten durch ein vertikales,
zum Ausrichten der Drücker mit nach unten liegender Offnung des axialen Durchgangskanals eingerichtetes Einstellrohr mit einem Vibrationsförderer verbunden ist, an den eine Drückergleitführungsschiene angeschlossen ist, die sich bis zur Drückeraufsetzstation erstreckt, und oberhalb und radial ausserhalb der Düseneinsetzstation ein Düsenvorratsbehälter angeordnet ist, der unten durch ein vertikales, zum axialen Ausrichten der Düsen mit nach unten gerichteter Düsenauslassöffnung eingerichtetes Einstellrohr mit einem Vibrationsförderer verbunden ist, an den eine Düsengleitführungsschiene angeschlossen ist, die sich bis zur Düseneinsetzstation erstreckt, wobei neben der Düsenreinigungsstation ein Druckmediumausströmrohr angeordnet ist und unterhalb des drehbaren Montagetisches an der Drückerprüfstation, der Ausschussdrückerabwurfstation,
der Verschlussprofstation, der Ausschussverschlussabwurfstation und der Verschlussabgabestation Rohrverbindungsstücke angeordnet sind, die unten mit Druckmediumzuleitungen verbunden und oben an die unteren Enden der jeweils in die genannten Stationen eingestellten Drückeraufnahmebolzen anschliessbar sind, an der Düseneinsetzstation hinter der Düsengleitführungsschiene eine auf die Düseneinsatzöffnung des jeweils in die Düseneinsetzstation eingestellten Drückers eingefluchtete, durch einen zugeordneten Antrieb axial hin-und herbewegbare Druckstange und an der Drückerprüfstation ein Drückerprüfanzeigegerät angeordnet ist, das mit der Ausschussdrückerabwurfstation und der Düseneinsetzstation verbunden ist,
wobei in Abhängigkeit von einem bei Drückerprüfung im Drückerprüfanzeigegerät erzeugten Signal das Abwerfen der ungeeigneten Drücker an der Ausschussdrückerabwurfstation und das Unterbleiben des Düsenvorschiebens an der Düseneinsetzstation bei Einstellung eines leeren Drückeraufnahmebolzens in diese Station gesteuert sind und an der Verschlussprüfstation ein Verschlussprufanzeigegerät angeordnet ist, das mit der Ausschussverschlussabwurfstation und der Verschlussabgabestation verbunden ist, wobei in Abhängigkeit von einem bei jeder Prüfung eines fertigen Verschlusses im Verschluss prüfanzeigegerät erzeugten Signal das Abwerfen fehlerhafter Verschlüsse an der Ausschussverschlussabwurfstation und das Abgeben einwandfreier Verschlüsse an der Verschlussabgabestation gesteuert ist.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist konstruktiv verhältnismässig einfach aufgebaut und daher ebenso betriebssicher wie die Steuereinrichtung für den Hauptantrieb der Vorrichtung und für die an den einzelnen Stationen vorgesehenen Einrichtungen. Auf der Vorrichtung können in allen acht Arbeitsstationen nach jeder Verdrehung des Montagetisches gleichzeitig acht verschiedene Arbeiten an den in diese Stationen eingestellten Arbeitsstücke ausgeführt werden. Durch die schrittweise Verdrehung des Montagetisches werden jeweils in sehr kurzer Zeit gleichzeitg alle acht Drückeraufnahmebolzen in die nachfolgenden Arbeitsstationen verstellt.
Die Bedienungsperson der Vorrichtung hat dabei lediglich die an die Verschlussabgabestation abgegebenen Verschlüsse zeitweise an ein Lager oder eine Verpackungsstelle abzuführen und fallweise für die Ergänzung der Vorräte an Drückern und Düsen in deren Vorratsbehälter zu sorgen.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist das Verschlussprüfanzeigegerät mit einem Zählwerk verbunden, das durch die bei Prüfung einwandfreier Verschlüsse in diesem Anzeigegerât erzeugten Signale betätigbar ist.
Nach einem andern Merkmal der Erfindung sind das Drückerprüfanzeigegerät und das Verschlussprüfanzeigegerät mit einem Ausschusszählwerk verbunden, das durch die in diesen Anzeigegeräten bei Prüfung ungeeigneter Drücker bzw. Verschlüsse erzeugten Signale betätigbar ist und mit einer zum Abstellen der ganzen Vorrichtung dienenden Ausschaltvorrichtung verbunden ist, die durch ein im Ausschusszählwerk bei unmittelbar aufeinanderfolgender Betätigung durch eine wahlweise vorbestimmte Höchstzahl von Fehleranzeige erzeugtes Signal betätigbar ist. Dieses Ausschalten unterbricht das nutzlos Weiterarbeiten der Vorrichtung und macht darauf aufmerksam, dass von den bereitgestellten Drückern oder Düsen unzulässig viele oder alle Stücke unbrauchbar sind.
Zweckmässig sind die an der Drückerprüfstation und an der Verschlussprofstation angeordneten Rohrverbindungsstücke an eine Druckwasserzuleitung, und das an der Drückerreinigungsstation
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angeordnete Druckmediumausströmrohr und die an der Ausschussdrückerabwurfstation, der Ausschussverschlussabgabestation und der Verschlussabgabestation angeordneten Rohrverbindungsstücke an Druckluftzuleitungen angeschlossen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung ist unterhalb des drehbaren Montagetisches koaxial mit diesem ein Gegendruckteller verdrehungsfest angeordnet, an dem koaxial mit den jeweils in die acht Arbeitsstationen eingestellten Drückeraufnahmebolzen vertikale Abstützbolzen angeordnet sind, wobei die in der Drückerprüfstation, der Ausschussdrückerabwurfstation, der Verschlussprüfstation, der Ausschussverschlussabwurfstation und der Verschlussabgabestation angeordneten Abstützbolzen die in diesen Stationen angeordneten Rohrverbindungsstücke bilden ;
die am Gegendruckteller angeordneten Abstützbolzen und die am drehbaren Montagetisch angeordneten Drückeraufnahmebolzen sind axial verschiebbar und durch Druckfedern in ihrer oberen Endlage gehalten, und die Abstützbolzen sind an ihren oberen Enden und die Drückeraufnahmebolzen an ihren unteren Enden mit in dicht abschliessende Berührung versetzbaren Passflächen versehen. Diese Ausbildung ermöglicht in sehr einfacher Weise ein dichtes Verbinden der Druckmediumzuleitungen mit den jeweils oberhalb derselben eingestellten Drückeraufnahmebolzen und ein rasches Lösen von diesen.
Eine sehr zuverlässige und einfache Steuerung der Betätigung der Düseneinpressvorrichtung kann erzielt werden, wenn die an der Düseneinsetzstation angeordnete Düseneinsetzdruckstange mit dem zugeordneten Antrieb durch eine Kupplung verbunden ist, die durch das bei Prüfung eines ungeeigneten Drückers im Drückerprüfgerät erzeugte Signal lösbar ist.
Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform sind das Drückerprüfanzeigegerät und das Verschlussprüfanzeigegerät an elektrische Schaltkreise angeschlossen, in denen Schaltelemente zum Speichern der in den Prüfanzeigegeräten erzeugten Signale bis zur Einstellung eines fehlerhaften Drückers in die Ausschussdrückerabwurfstation bzw. eines fehlerhaften Verschlusses in die Ausschussverschlussabwurfstation angeordnet sind.
Die Signale können hiebei in den Prüfanzeigegeräten in beliebiger Weise, z. B. durch Ablenkung eines Fühlers bei einem Druck vorbestimmter Höhe durch den bei der Prüfung aus dem Drücker ausströmenden Wasserstrahl bzw. den aus der Düse des Verschlusses austretenden Sprühkegel, erzeugt werden und in den an die Prüfzeigegeräte angeschlossenen Schaltkreisen, die aus gebräuchlichen Schaltelementen aufgebaut sein können, in Speichereinrichtungen, z. B. Relais mit verzögertem Abfall, Kondensatoren mit verzögerter Aufladung, Zeitschaltem oder magnetisch auf Tonband od. dgl., gespeichert und bei Eintreffen des fehlerhaften Drückers bzw. Verschlusses in der betreffenden Abwurfstation an diese Station abgegeben und dann gelöscht werden.
Wenn die Prüfanzeigegeräte beim Prüfen von Drückern bzw. Verschlüssen auf besonders kleine Unterschiede der Beschaffenheit dieser Drücker oder Verschlüsse sehr empfindlich ansprechen sollen, sind an den Prüfanzeigegeräten zwei an einen elektrischen Schaltkreis angeschlossene Elektroden vorgesehen, die einander gegenüberliegen in einer Lagebeziehung zu dem beim Prüfen der Drücker aus diesen ausströmenden Druckmediumstahl bzw. zu dem beim Prüfen der Verschlüsse aus deren Düse austretenden Sprühkegel angeordnet sind, bei der ein zwischen den beiden Elektroden eingestellter elektrischer Wert durch den Druckmediumstrahl bzw. Sprühkegel erforderlichenfalls bis zur Erzeugung eines elektrischen Steuersignals veränderbar ist.
Die Auslösung des elektrischen Steuersignals kann dabei in beliebiger Weise, z. B. durch Verändern eines zwischen den beiden Elektroden vorhandenen Spannungsfeldes oder andern elektrischen Wertes oder Verstimmen oder in Resonanzbringen eines Schwingungskreises, in dem die beiden Elektroden liegen, beim Durchgang des Druckwasserstrahles oder Sprühkegels zwischen den Elektroden oder durch eine andere Beeinflussung der Elektroden während der Prüfung bewirkt werden.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung und ihre Funktion wird nachfolgend unter Bezugnahme auf ein in den Zeichnungen dargestelltes Ausführungsbeispiel näher erläutert. Diese Vorrichtung ist in Fig. 1 in Seitenansicht und in Fig. 2 schematisch im Schnitt nach der Linie A-A in Fig. 1 dargestellt. Fig. 3 zeigt in grösserem Massstab einen Drücker eines Sprayverschlusses in Ansicht gegen die Düseneinsatzöffnung dieses Drückers und Fig. 4 zeigt ebenfalls in grösserem Massstab diesen Drücker mit eingesetzter Sprühdüse teilweise aufgeschnitten in Seitenansicht.
Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Vorrichtung hat eine Grundplatte--14--, auf der ein Montagetisch--11--montiert ist, der unter Beibehaltung seiner Höhenlage durch ein mit einem absatzweise einschaltbaren Motor --40-- verbundenes Getriebe --39-- schrittweise um einen Winkel von 450 in gleichbleibender Richtung drehbar ist.
Der Montagetisch --11-- trägt acht vertikale, mit einer axialen Bohrung versehene
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Drehachse des Montagetisches konzentrischen Kreis in axialer Richtung verschiebbar angeordnet und durch Druckfedern --41-- in ihrer oberen Endlage gehalten sind.
Diese Drückeraufnahmebolzen --7-- werden beim schrittweisen Weiterdrehen des Montagetisches--11-in zyklischer Aufeinanderfolge in acht Arbeitsstationen bewegt, wobei jeder Drückeraufnahmebolzen der Reihe nach in eine Drückeraufsetzstation --31--, eine Drückerreinigungsstation --32--, eine Drückerprüfstation --33--, eine ausschlussdrückerabwurfstation --34--, eine Düseneinsetzstation-35--, eine Verschlusspräfstation--36--, eine Ausschussverschlussabwurfstation --37--, eine Verschlussabgabe- station--38--und dann wieder in die Drückeraufsetzstation --31-- eingestellt wird.
Jeder Dnickeraufnahmeboizen--7-ist an seiner oberen Stirnfläche mit einer Raste versehen, die entsprechend der inneren Kontur eines an der unteren Stirnfläche der Drücker--17-- ausgebildeten Profils geformt ist. Jeder Dnickeraufnahmeboizen--7-ist an seinem unteren Ende mit einer Passfläche --42-- versehen, die in der Drückerprüfstation --33-- und in der Verschlussprüfstation --36-- ein dichtes Anschliessen an eine Druckwasserzuleitung--47--und in der Ausschussdrückerabwurfstation --34--, in der Ausschussverschlussabwurfstation --37-- und in der Verschlussabgabestation --38-- ein dichtes Anschliessen an eine Druckluftleitung --28-- ermöglicht.
Oberhalb des Montagetisches--11--ist ein gegen Verdrehen festgehaltener Montageteller --12-- angeordnet, der zwischen jeweils zwei aufeinanderfolgenden Drehschritten des Montagetisches - gesenkt und wieder gehoben wird. An der Unterseite des Montagetellers --12-- ist
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--31-- eingestellten DrückeraufnahmebolzensMontageteller--12--montierten Antriebsmotor--4--in Drehung versetzbar ist und beim Senken des Montagetellers den jeweils bis zum Ende der Drückergleitführungsschiene --9-- vorgeschobenen Drücker auf den darunter eingestellten Drückeraufnahmebolzen drückt und dabei bis zum Einrasten des an der Unterseite des Drückers ausgebildeten Profils auf der auf der oberen Stirnfläche des Drückeraufnahmebolzens vorgesehenen Raste verdreht ;
durch diese Raste wird der Drücker während der weiteren Behandlung in den folgenden Stationen mit radial nach aussen gerichteter Düseneinsatzöffnung eingestellt gehalten. Oberhalb der jeweils in die Drckerreinigungsstation --32--, die
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--35-- undMontagetellers--12--Niederhalter--15--befestigt.
Unterhalb des Montagetisches--11--ist ein gegen Verdrehen festgehaltener Gegendruckteller --13- angeordnet. An diesem Gegendruckteller --13-- sind unterhalb der jeweils in die acht Arbeitsstationen--31 bis 38-- eingestellten Drückeraufnahmebolzen --7-- koazial mit diesen vertikale Abstützbolzen --43-- axial verschiebbar angeordnet, die durch Druckfedern --41-- in ihrer oberen Endlage gehalten sind.
Von diesen Abstützbolzen --43-- weisen wenigstens die in der Drûckerprûfstation--33--, der Ausschussdrückerabwurfstation --34--, der Verschlussprüfstation - -36--, der Ausschussverschlussabwurfstation --37-- und der Verschlussabgabestation-38-- angeordneten Abstützbolzen eine axiale Bohrung auf und sind an ihren oberen Enden mit Pass flächen versehen, die beim Verbinden der Druckmediumzuleitungen--28 bzw. 47-mit den jeweils in die vorstehend erwähnten Stationen eingestellten Drückeraufnahmebolzen --7-- mit den an deren unteren Enden ausgebildeten Passflächen --42-- abdichtend zusammenwirken. Diese Abstützbolzen --43-- bilden die in den genannten Stationen vorgesehenen Rohrverbindungsstucke-8--.
Oberhalb und radial ausserhalb der Drückeraufsetzstation --31-- ist ein Dnickervorratsbehalter - angeordnet, der unten durch ein Anschlussrohr-20-und ein Einstellrohr-26--, das mit einer Einrichtung zum Einstellen der Drücker in eine Lage mit nach unten offenem Durchgangskanal-23-- (Fig. 3) ausgestattet ist, mit einem auf der Grundplatte --14-- der
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durch ein Signal das automatische Nachfüllen steuern und optisch oder akustisch anzeigen. Im Anschlussrohr --20-- des Drückervorratsbehälters --1-- ist ein Sperrschieber-18-angeordnet, der beim Auswechseln des Vibrationsförderers --5-- von Hand aus geschlossen werden kann.
In der Drückerreinigungsstation --32-- ist radial ausserhalb des jeweils in diese Station eingestellten Druckeraufnahmeboizens--7-ein mit seiner Austrittsöffnung gegen die Düseneinsatzöffnung --23-- (Fig.3) des auf diesem Drückeraufnahmebolzen stehenden und durch einen Niederhalter --15-- festgehaltenen Drückers --16-- gerichtetes Druckluftausströmrohr
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--44-- ortsfest angeordnet, das mit einer Druckluftzuleitung--28--verbunden ist.
In der Drûckerprûfstation--33-ist radial ausserhalb des jeweils in diese Station eingestellten Drückeraufnahmebolzens --7-- ein in Fig. 2 schematisch angedeutetes Drückerprüfanzeigegerät --45-- angeordnet, das genau vor der radial nach aussen gerichteten Duseneinsatzoffnung--22-- des durch einen Niederhalter --15-- des gesenkten Montagetellers-12--auf dem Drückeraufnahmebolzen --7-- festgehaltenen Drückers --16-- steht.
Das Drückerprüfanzeigegerät - enthält eine Fühleinrichtung, die durch den durch die Düseneinsatzöffnung des Drückers austretenden Strahl von Druckwasser, das dem Drücker durch die während des Prüfens mit dem
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--8-- des- -47-- kurzzeitig zugeführt wird, in der Weise beeinflusst wird, dass im Drückerprüfanzeigegerät bei Prüfung eines fehlerhaften Drückers ein Fehlersignal erzeugt wird. Dieses Fehlersignal wird, z. B. in einem an das Drückerprüfanzeigegerät --45-- angeschlossenen elektrischen Schaltkreis, gespeichert.
Bei Prüfung eines einwandfreien Drückers wird kein Signal erzeugt.
In der Ausschussdrückerabwurfstation --34-- ist der in diese Station eingestellte Drückeraufnahmebolzen --7-- durch das Rohrverbindungsstück --8-- des in dieser Station angeordneten Abstützbolzens--43-mit der Druckluftzuleitung--28--verbunden.
Wenn der in die Ausschussdrückerabwurfstation --34-- eingestellte Drückeraufnahmebolzen --7-- einen in der Drückerprüfstation --33-- als ungeeignet befundenen Drücker trägt, löst das bei dieser Prüfung erzeugte und im Schaltkreis des Drückerprüfanzeigegerätes --45-- gespeicherte Fehlersignal die Abgabe eines Signals aus, durch das in der Ausschussdrückerabwurfstation --34-- die kurzzeitige Zufuhr von Druckluft aus der Zuleitung--28--bewirkt und der fehlerhafte Drücker vom Drückeraufnahmebolzen durch den Druckluftstoss abgeworfen wird. Bei Einstellung eines einwandfreien Drückers in die Ausschussdrückerprüfstation --34-- unterbleibt infolge des Ausbleibens eines Signals die Zufuhr von Druckluft und der Drücker bleibt auf dem Drückeraufnahmebolzen stehen.
Oberhalb und radial ausserhalb der Düseneinsetzstation --35-- ist ein Düsenvorratsbehälter --2-- angeordnet, der durch ein Anschlussrohr --21-- und ein Einstellrohr --27--, das mit einer Einrichtung zum Einstellen der Düsen in eine Lage mit nach unten gerichteter Sprühöffnung
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--14-- montierten Vibrationsförderer --6--Düsengleitführungsschiene --10-- angeschlossen. die mit einem gekrümmten Abschnitt in einen vertikal nach unten verlaufenden Endteil übergeht, dessen Ende radial ausserhalb des jeweils in die Düseneinsetzstation--35--eingestelltenDrückeraufnahmebolzens--7--liegt.
Der Dûsenvorratsbehalter--2-ist in der gleichen Weise wie der Drückervorratsbehälter --1-- mit Füllstandsmessern --29-- versehen, und im Anschlussrohr --19-- dieses Düsenvorratsbehälters --2-- ist ein von Hand betätigbarer Sperrschieber --19-- zum Schliessen des Anschlussrohres beim Auswechseln des Vibrationsförderers --6-- angeordnet.
Radial ausserhalb des unteren Endteiles der Düsengleitführungsschiene --10-- ist in der Düseneinsetzstation --35-- eine Düseneinpresseinrichtung angeordnet, die eine Druckstange--24- aufweist, die auf die Düseneinsatzöffnung eines durch einen Niederhalter--15--des Montagetellers - auf dem in diese Station eingestellten Drückeraufnahmebolzen --7-- festgehaltenen Drückers eingefluchtet ist. Die Druckstange--24--ist durch eine lösbare Kupplung--25--mit einem Antrieb verbunden, durch den die Druckstange in radialer Richtung zu und von der Düseneinsatzöffnung des in die Düseneinsetzstation --35-- eingestellten Drückers bewegbar ist.
Bei Einstellung eines leeren Drückeraufnahmebolzens --7-- in die Düseneinsetzstation - -35--, von dem ein fehlerhafter Drücker in der AusschuSdruckerabwurfstation--34-abgeworfen worden ist, wird durch das bei der Prüfung dieses fehlerhaften Drückers im Drückerprüfanzeigegerät --45-- der Driickerprufstation--33--erzeugte und gespeicherte Fehlersignal ein Signal ausgelöst und an die Düseneinsetzstation geleitet, durch das die Kupplung --25-- gelöst wird und die Druckstange --24-- unbetätigt bleibt und aus der Dusengleitfuhrungsschiene--10-keine Duse vorschiebt. Bei der Verstellung des leeren Drückeraufnahmebolzens --7-- aus der Düseneinsetzstation wird das im Drückerprüfanzeigegerät --45-- gespeicherte Fehlersignal gelöscht.
Bei Einstellung eines mit einem einwandfreien Drücker besetzten Drückeraufnahmebolzens in die Düseneinsetzstation --35-- bleibt infolge des Fehlens eines Signals die Kupplung--25--geschlossen, so dass die Druckstange einmal vor-und zurückbewegt wird und bei ihrem Vorschub die jeweils bis an das untere Ende der Düsengleitführungsschiene --10-- vorgeschobene Düse in die Duseneinsatzoffnung--22--
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des in die Station --35-- eingestellten Drückers --17-- hineindrückt.
In der Verschlussprüfstation --36-- ist der jeweils in diese Station eingestellte Drückeraufnahmebolzen --7-- durch das Rohrverbindungsstiiek--8-des in dieser Station am Gegendruckteller --13-- angeordneten Abstützbolzens --43-- mit der Druckwasserzuleitung - verbunden, durch die kurzzeitig Druckwasser zur Prüfung des in die Station eingestellten Verschlusses zugeführt wird.
Radial ausserhalb des jeweils in die Verschlussprüfstation --36-- eingestellten Druckeraufhahmeboizens--7--ist ein Verschlussprüfanzeigegerät --46-- angeordnet, das genau vor der radial nach aussen gerichteten Düsenaustrittsöffnung des durch den Niederhalter--15--des Montagetellers --12-- auf dem in die Station eingestellten Drückeraufnahmebolzen--7-- festgehaltenen Verschlusses steht.
Das Verschlussprüfanzeigegerät --46-- enthält eine Fühleinrichtung, die durch den während der Prüfung eines Verschlusses aus der Düsenaustrittsöffnung dieses Verschlusses austretenden Druckwassersprühkegel so beeinflusst wird, dass bei Prüfung eines ungeeigneten Verschlusses ein Fehlersignal erzeugt wird, das in einem an das Verschlussprüfanzeigegerät angeschlossenen Schaltkreis gespeichert wird. Gewünschtenfalls kann die Fühleinrichtung des Verschlussprüfanzeigegerätes --46-- auch so ausgebildet sein, dass auch bei Prüfung von einwandfreien Verschlüssen ein Signal erzeugt wird, durch das ein nicht dargestelltes Zählwerk betätigbar ist, das die Zahl der fertiggestellten einwandfreien Verschlüsse zählt.
Bei Einstellung eines leeren Drückeraufnahmebolzens --7-- in die Verschlussprüfstation-36-, von dem vorher in der Ausschussdrückerabwurfstation --34-- ein fehlerhafter Drücker abgeworfen worden ist, strömt das zugeführte Druckwasser aus dem Drückeraufnahmebolzen nach oben aus und kommt mit dem VerschIuËpnifanzeigegerat--46--nicht in Berührung, so dass in diesem kein Signal erzeugt wird.
In der Ausschussverschlussabwurfstation --37-- und in der VerschluBabgabestation--38- sind die in diese Station eingestellten Drückeraufnahmebolzen durch die Rohrverbindungsstücke - der in diesen beiden Stationen am Gegendruckteller --13-- angeordneten Abstützbolzen
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mit--37-- mit einem fehlerhaften Verschluss, bei dessen Prüfung im Verschlussprüfanzeigegerät--46-- der Verschlussprüfstation --36-- ein Fehlersignal erzeugt und gespeichert wurde, wird in der Ausschussverschlussabwurfstation --37-- durch dieses Fehlersignal ein Signal ausgelöst, durch das in dieser Station die kurzzeitige Zufuhr von Druckluft bewirkt und dadurch der fehlerhafte Verschluss vom Drückeraufnahmebolzen --7-- abgeworfen wird, wonach das Fehlersignal im Verschlussprüfanzeigegerät gelöscht wird.
Bei Einstellung eines leeren oder mit einem einwandfreien Verschluss besetzten Drückeraufnahmebolzens --7-- in die Ausschussverschlussabwurfstation--37-bleibt in dieser Station die Druckluftzuleitung geschlossen, da beim Durchgang eines leeren Druckeraufnahmebolzens oder eines einwandfreien Verschlusses durch die Verschlussprüfstation --36-- im Verschlussprüfanzeigegerät --46-- dieser Station kein Fehlersignal erzeugt und gespeichert wird.
In der Verschlussabgabestation --38-- wird von jedem mit einem einwandfreien Verschluss besetzten Drückeraufnahmebolzen --7-- der fertige Verschluss durch die kurzzeitig zugeleitete Druckluft vom Druckeraufnahmebolzen abgeworfen. Bei Einstellung eines leeren Drückeraufnahme- bolzens --7-- in die Verschlussabestation --38-- strömt die kurzzeitig zugeleitete Druckluft frei aus dem Drückeraufnahmebolzen aus. Die Zufuhr von Druckluft könnte aber gewünschtenfalls auch durch ein bei Prüfung eines einwandfreien Verschlusses im Verschlussprüfanzeigegerät --46-erzeugtes und gespeichertes Fehlerfreisignal ausgelöst werden.
Nach Beendigung der gleichzeitig in den acht Arbeitsstationen-31 bis 38-- durchgeführten Arbeitsvorgänge wird der Montageteller--12--mit den Niederhaltern-15--gehoben. Gleichzeitig
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--37-- undDruckluftzuleitungen --28-- getrennt, wonach der Montagetisch--11-durch seinen Antrieb um 450 weitergedreht und dann der Montageteller --12-- mit den Niederhaltern--15--wieder gesenkt wird und die Verbindung der nunmehr in die Prüfstationen--33 und 36--eingestellten
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die bereits erläuterten Arbeitsvorgänge in allen acht Arbeitsstationen ausgeführt werden.
Bei einer grossen Ausschussquote der angelieferten Drücker oder Düsen kann die erfindungsgemässe Vorrichtung zur automatischen Abschaltung des Antriebes der Vorrichtung und der automatischen Steuerung eingerichtet werden, wenn mit dem Drückerprüfanzeigegerät --45-- und dem Verschlussprüfanzeigegerät --46-- ein nicht dargestelltes Ausschusszählwerk verbunden wird, das durch jedes in einem der beiden Prüfanzeigegeräte erzeugte Fehlersignal betätigbar ist und bei Erreichen einer wahlweise einstellbaren zulässigen Höchstzahl von unmittelbar aufeinanderfolgenden Fehleranzeige durch Betätigung einer Ausschalteinrichtung die Stromzufuhr zum Antriebsmotor und zur Steuereinrichtung der Vorrichtung unterbricht.
Die Prüfanzeigegeräte-45 und 46--können zweckmässig als Fühleinrichtung nicht dargestellte Elektroden aufweisen, die zu beiden Seiten des beim Prüfen aus der Düseneinsatzöffnung des Drückers ausströmenden Druckwasserstrahles oder aus der Düsenaustrittsöffnung des Verschlusses ausströmenden Sprühstrahles angeordnet und mit einem geeigneten Schalt-und Speicherkreis verbunden sind.
Das in der AusschuSdriickerabwurfstation--34--, der Ausschussverschlussabwurfstation - und der Verschlussabgabestation --38-- keine Niederhalter --15-- am Montageteller - -12-- angeordnet sein können, weil sie hier das Abwerfen der Drücker bzw. Verschlüsse verhindern würden, kann das Verbinden der in diese Stationen jeweils eingestellten Drückeraufnahmebolzen mit den zugeordneten Druckluftzuleitungen --28-- entweder durch Heben des Gegendrucktellers - mit allen Abstützbolzen --43-- oder durch Heben nur der in diesen drei Stationen am Gegendruckteller --13-- angeordneten Abstützbolzen an dem dabei ortsfest gehaltenen Gegendruckteller bewirkt werden.
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