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bisherigen Abmessungen verbleibenden Dachprismenkörper /vergrössert wird. Diese Vergrösserung äussert sich in einer beträchtlichen Vergrösserung des Eintrittsronoktors c und
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Wie die Fig. 2 erkennen lässt, ist hiedurch die Anwendung eines Objelitives o er- möglicht, welches eine verhältnismässig bedeutend grössere Öffnung besitzt als das in Fig. 1 verwendbare.
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vor sich gegangen ist. Dies ist insofern unerwünscht, als dadurch das Prismensystem eine seinerbervorragendenEigenschaften-dasHauptmerkmal-dieIntegritätderoptischen Achse eingebüsst hat.
Um diese Veränderung wieder zu beseitigen, ist nun der dreisoitige Eintrittsprismenkörper 1 so weit an der anstossenden Fläche e des Dachkantenprismas in der Richtung auf das spitz zulaufende Ende f der Dachfirst hin verschoben, dass eine Aufhebung der Parallelvorschiobung des Achsenstrahles x eintritt.
Das auf diese Weise entstandene Prismensystem, weiches in Fig. 3 dargestellt ist, und welches in dem in Fig. 4 veranschaulichten Prismendoppelfernrohre Verwendung gefunden hat, hat, wie leicht erkennbar, nunmehr den Vorteil der in Fig. 1 dargestellten bekannten Ausfülnungsform, dass der Achsenstrahl keine Verschiebung erleidet, wieder erlangt, gleichzeitig aber durch die in Fig. 1 angedeutete Volumenvergrösserung dos Eintrittsprismas ein grösseres Lichtfassungsvermögen erhalten.
Ausser diesen optischen Vorteilen ist aber gleichzeitig noch ein anderer Vorteil erreicht worden. Das System hat nämlich, wie ein Vergleich von Fig. 1 mit Fig. 3 zeigt, einen bedeutenden Teil seiner Exzentrizität verloren. Es lässt sich, wie wohl ohne weiteres ersichtlich ist, nach Entfernung der optisch unwirksamen Ecken und Kanten in einen dem Objektivdurchmesser entsprechenden Fcrnrohrtubus einbauen, ohne dass an letzterem die bei Verwendung eines Systemes nach Fig. 1 erforderlichen kastenartigen Gehäuse oder orheblich weiteren Rohre, die das Fernrohr unhandlich gestalten, notwendig werden.
Während bei Verwendung des in Fig. 1 dargestellten bisher bekannten Systemes und eines Objektives von 2'1 mm Durchmesser ein Fernrohrtubus von mindestens 46 mm lichter Weite nötig ist, um die Prismenkörper und das Objektiv zentrisch unterzubringen, genügt bei Vorwendung dos in Fig. 3 gezeichneten angemeldeten Prismensystemes, obwohl ein Objektiv von 36 mm, also von erheblich grösserer Öfnung Verwendung findet, infolge der fast vollständig zentrischen Beschaffenheit des bildumkehrenden Prismensystemes um den Achsenstrahl z, ein Rohr von 40 mm lichter Weite.
Dieser letztgenannte Vorteil, welcher das Prismensystom ganz besonders für Prismendoppelfernrohre geeignet macht, ist weniger für die optische Wirkung als für den Gebrauch und die Handhabung des Fernrohres von Bedeutung. Denn abgesehen davon, dass, wie
Fig. t zeigt, Objektiv und Okular in einer Linie liegen und das Fernrohr gleichzeitig ein gefälligeres Aussehen erhält, lässt es sich bequemer mitführen und bedarf zur Aufbewahrung und zum Schutze keiner umfangreichen Tasche oder dgl.
Die Befestigung der Glaskörper des Prismensystemes erfolgt zweckmässig, wie aus
Fig. i erkennbar ist, durch eine sich ihren Formen anpassende mit seitlichen Umfassungs-
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rohrstutzens i befestigt ist. Die Befestigung der Fassung für das Prismensystem kann nun, wie der rechte Teil von Fi-g. 4 erkennen lässt, derart sein, dass sie um den Zapfen k in b '/ug auf die optische Achse des Systemes pendelnd angeordnet ist und in der jeweilig gewünschten Lage durch eine Schraube/festgeklemmt wird. Durch diese Anordnung wird ein Ausgleich von bei der Fabrikation der Fassung auftretenden Ungenauigkeiten und ein Ausrichten des Systemes in bug auf die optische Achse des Fernrohres ermöglicht.
Wie die linke Seite von Fig. 4 erkennen lässt, kann man aber die Fassung für die Prsmenkörper auch senkrecht zur optischen Achse des Systemes parallel verschiebbar an dem wangenartigen Ansatze h des Objektivrohrstutzens i befestigen und in der jeweilig gewünschten Lage durch Klemmschrauben M feststellen. Ausserdem kann man aber noch, wie ersichtlich ist, das ganze System achsial drehbar auf dem Objektivrohrstutzen i befestigen, indem man nämlich den wangenartigen Ansatz h mit einem kurzen Stutzen H versieht, der in die Öffnung des Objektivrohrstutzens eingepasst ist.
Es ist natürlich auch möglich, die Prismenkörper von der Okularseito in die Fernrohrumhüllung einzuführen und mit dem Okulartubus in ähnlicher Weise, wie dies oben beschrieben ist, zu verbinden. Man kann auch, falls dieses zweckmässig erscheinen sollte, die Fassung für die Prismenkörper unabhängig von Objektiv und Okular in der Fernrohr-
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