AT285979B - Vorrichtung zum maschinellen aufweiten des einfuehrschlitzes an einem diapositiv-rahmen - Google Patents

Vorrichtung zum maschinellen aufweiten des einfuehrschlitzes an einem diapositiv-rahmen

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AT285979B AT749268A AT749268A AT285979B AT 285979 B AT285979 B AT 285979B AT 749268 A AT749268 A AT 749268A AT 749268 A AT749268 A AT 749268A AT 285979 B AT285979 B AT 285979B
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  Vorrichtung zum maschinellen Aufweiten des Einführschlitzes an einem Diapositiv-Rahmen 
Die bekannten Vorrichtungen zum Einführen eines Diapositivs in einen Diapositiv-Rahmen sind sowohl in der Herstellung als auch in der Bedienung aufwendig und teuer. Das Diapositiv muss nämlich eingelegt werden, bevor die beiden Rahmenteile miteinander verbunden werden. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu vermitteln, um ein Diapositiv in einen elastisch aufweitbaren Einführschlitz eines Diapositivrahmens einzuführen, bei welchem die beiden Rahmenteile bereits miteinander verbunden sind. 



   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum maschinellen Aufweiten des Einführschlitzes von Diapositivrahmen, bei welcher die Diapositivrahmen flach hintereinander liegend vorgeschoben und zur Einführstation für das Diapositiv gebracht werden. 



   Erfindungsgemäss ist eine solche Einrichtung derart ausgebildet, dass die Gleitbahn an ihren Seitenflächen Längsnuten aufweist, welche gegenüberliegende Ränder der Diapositivrahmen umgreifen, dass in der Deckleiste der einen Nut ein Einschnitt für das Einführen des Diapositivs angebracht ist und die Deckleiste im Bereich dieses Einschnittes nur den Rahmenunterteil übergreift, und dass an der Gleitbahn im Bereich des Einschnittes Biegeeinrichtungen vorgesehen sind, welche dem Diapositivrahmen eine solche Biegung erteilen, dass sich unter Aufweitung des Einführschlitzes der Rahmendeckel vom Rahmenunterteil abhebt und mit seiner Innenfläche höher liegt als die Bodenfläche des Einschnittes. 



   Bei einer speziellen Ausführungsform der Erfindung ist die Biegeeinrichtung von einer ortsfesten Leiste mit Auflauframpen gebildet, die am Boden der Gleitbahn angebracht ist. Die Biegeeinrichtung kann jedoch auch aus einem anhebbaren Stössel bestehen, der den Boden der Gleitbahn durchsetzt. 



   Eine weitere Ausführungsform weist eine Biegeinrichtung auf, welche dadurch gebildet ist, dass eine der Längsnuten im Bereich des Einschnittes aus der Bodenebene der Gleitbahn nach unten versetzt und der Boden der Gleitbahn mit einer zur Nut hin abfallenden Längsabdachung versehen ist. Bei einer solchen Vorrichtung kann die dem Einschnitt gegenüberliegende Seitenwand der Gleitbahn im Bereich des Einschnittes unterbrochen sein und in der Unterbrechungsstelle ein auf-und abschiebbarer Haken angebracht sein, der den Rand des Diapositivrahmens ergreift und gegen den Boden der Gleitbahn drückt. 



   Die Erfindung ist in der nachstehenden Beschreibung an Hand der Zeichnungen in verschiedenen Ausführungsformen beispielhaft erläutert. 



   Es   zeigen : Fig. 1   bis 3 drei verschiedene Ausführungsformen in perspektivischer Darstellung wiedergegeben ; Fig. 4 ein Arbeitsschema einer Rahmungsmaschine mit der erfindungsgemässen Vorrichtung ; Fig. 5 und 6 eine weitere Ausführungsform, u. zw. Fig. 5 vor der Aufweitung und Fig. 6 bei der Aufweitung ; Fig. 7 und 8 wieder eine andere Ausführungsform, u. zw. Fig. 7 wieder vor der Aufweitung und Fig. 8 bei der Aufweitung. 



   Die in den   Fig. 1   bis 3 dargestellten, verschiedenen Vorrichtungen zur maschinelle Durchführung des   erfindungsgemässen   Verfahrens weisen übereinstimmend eine   Gleitbahn--25--mit   zwei 
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 EMI2.1 
 bestehenden Rahmen --24-- auf. Im Bereich des Einschnitts--22 bzw. 22', bzw. 22"-der Führungsleiste --16 bzw. 16'bzw. 16"--ist in der Ausführungsform nach   Fig. 1   eine am Boden - der Gleitbahn angeordnete   Leiste --26-- vorgesehen.   Diese ist in Gegenrichtung zum Rahmentransport mit einer Auflauframpe--27--versehen. 



   Die Rahmung erfolgt bei der Vorrichtung nach   Fig. 1   in der nachstehend erläuterten Weise, wobei zum besseren Verständnis das Arbeitsschema einer Rahmungsmaschine gemäss Fig. 4 herangezogen wird. 



  Die zur Konfektionierung bereiten Rahmen werden   bei --28-- gestapelt.   Mittels eines Schiebers werden sie in Richtung der   Pfeile-29, 29', 29"- transportiert.   Auf diesem Wege gelangen sie in die Einführstation der Rahmungsmaschine. In dieser befindet sich der Rahmen-30-. Das Diapositiv, 
 EMI2.2 
    --31-- transportiert.Greifwerkzeug --35-- erfasst,   welches in Richtung des   Doppelpfeiles --36-- bewegbar   ist.

   Das   Greifwerkzeug --35-- zieht   also durch den aus   Fig. 1   ersichtlichen   Einschnitt --22-- hindurch   das   Diapositiv-34-vollständig   in den   Rahmen --30-- hinein   und begibt sich dann wieder in die Ausgangsstellung, um das nächste vom Filmstreifen --21-- abzutrennende Diapositiv einführen zu können. Nach erfolgter Konfektionierung wird der   Rahmen --30-- in   Richtung des Pfeiles   --29"-- in   die   Station--37--befördert,   aus welcher die fertig konfektionierten Rahmen dann herausgenommen und dem Versand zugeführt werden können. 



   Es ist aus   Fig. 1   ohne weiteres ersichtlich, dass der Rahmen auf seinem Weg aus der Stapelstation 
 EMI2.3 
 Transport durch die Rahmungsmaschine an zwei gegenüberliegenden Randteilen eingespannt. Durch die Leiste --26-- wird der Rahmen--24 bzw. 30-- einer Verformung unterworfen, durch welche zwischen den den Einführschlitz bildenden   Rahmenteilen-20, 23- ein   Abstand geschaffen und so der Einführschlitz aufgeweitet wird, so dass das   Diapositiv --34-- bzw.   der   Filmstreifen-21-in   den Rahmen eingeführt werden kann, wie es insbesondere in Fig. 4 dargestellt ist. 



   Die in Fig. 2 dargestellte Vorrichtung unterscheidet sich von derjenigen nach Fig. 1 lediglich dadurch, dass statt der   Leiste --26-- der   Boden der   Gleitbahn --25'-- in   Richtung auf den   Einschnitt --22'-- abgeschrägt   ist, so dass eine Längsabdachung --38-- entsteht. Dementsprechend ist im Bereich der   Abschrägung --38-- auch   die   Längsnut --18'-- der   Führungsleiste --16'-- tiefer gelegen als die gegenüberliegende Längsnut --19'-- der Führungsleiste --17'--.

   Es ist ohne weiteres verständlich, dass ein Diapositivrahmen, welcher nach dem Schema in Fig. 4 durch die Führungsbahn hindurchtransportiert wird, an seinem dem Einführschlitz benachbarten Randteil und an dem gegenüberliegenden Randteil eingespannt wird und dass ein dem Rahmenteil --20-- in Fig. l entsprechender Rahmenteil eines Rahmens gleichzeitig einer Verformung unterworfen wird, wie sie aus der später noch zu erläuternden Fig. 6 ersichtlich ist. Es wird also ein ebenfalls aus Fig. 6 ersichtlicher Abstand zwischen den den Einführschlitz bildenden Rahmenteilen herbeigeführt und so der Einführschlitz aufgeweitet. 



   Die Vorrichtung nach Fig. 3 unterscheidet sich von derjenigen nach Fig. 2 nur dadurch, dass der 
 EMI2.4 
 Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens geeignet. 



   Die Vorrichtung nach den Fig. 5 und 6 unterscheidet sich von der Vorrichtung nach Fig. 2 lediglich dadurch, dass die ortsfeste   Führungsleiste-17'--m   dieser Ausführungsform durch einen in einer durch den Pfeil--40--angedeuteten, senkrechten Ebene bewegbaren Haken --41-- ersetzt ist. Wird der   Haken --41-- aus   seiner Stellung in Fig. 5 in die aus Fig. 6 ersichtliche Stellung bewegt, dann wird der Rahmen an seinem dem Einführschlitz benachbarten Randteil und an seinem gegenüberliegenden Randteil eingespannt und der einbettende Rahmenteil durch eine Abschrägung - des   Bodens-43-der   Gleitbahn einer Verformung unterworfen.

   Dadurch wird ein aus Fig. 6 ersichtlicher   Abstand --44-- zwischen   den den Einführschlitz bildenden Rahmenteilen 

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   --45, 46-- herbeigeführt   und so der Einführschlitz aufgeweitet, so dass das Diapositiv-47eingeführt werden kann, ohne dass Kratzschäden zu befürchten sind. 



   Die in den Fig. 7 und 8 dargestellte Vorrichtung unterscheidet sich von derjenigen nach   Fig. 1   
 EMI3.1 
 wie aus Fig. 8 ersichtlich, über den Boden--48--der Gleitbahn angehoben werden kann. Auch diese Vorrichtung ist, wie die zeichnerische Darstellung ohne weiteres aufweist, zur Durchführung des   erfindungsgemässen   Verfahrens geeignet. 



    PATENTANSPRÜCHE :   
1. Vorrichtung zum maschinellen Aufweiten des Einführschlitzes on Diapositivrahmen mit einer Gleitbahn, in welcher die Diapositivrahmen flach hintereinander liegend vorgeschoben und zu einer 
 EMI3.2 
 Gleitbahn (25) an ihren Seitenflächen Längsnuten (18, 19) aufweist, welche gegenüberliegende Ränder der Diapositivrahmen umgreifen, dass in der Deckleiste (16) der einen Nut (18) ein Einschnitt (22) für das Einführen des Diapositivs angebracht ist und die Deckleiste im Bereich dieses Einschnittes nur den Rahmenunterteil übergreift, und dass an der Gleitbahn im Bereich des Einschnittes (22) Biegeeinrichtungen vorgesehen sind, welche dem Diapositivrahmen eine solche Biegung erteilen,

   dass sich unter Aufweitung des Einführschlitzes der Rahmendeckel vom Rahmenunterteil abhebt und mit seiner Bodenfläche höher liegt als die Bodenfläche des Einschnittes (22). 
 EMI3.3 


Claims (1)

  1. von einer ortsfesten Leiste (26) mit Auflauframpen (27) gebildet ist, die am Boden der Gleitbahn (25) angebracht ist (Fig. 3). EMI3.4 von einem anhebbaren Stössel (49) gebildet ist, der den Boden der Gleitbahn (25) durchsetzt (Fig. 9 und 10). EMI3.5 dadurch gebildet ist, dass eine der Längsnuten (18', 19', 18", 19") im Bereich des Einschnittes (22', 22") aus der Bodenebene der Gleitbahn (25') nach unten versetzt und der Boden der Gleitbahn mit einer zur Nut hin abfallenden Längsabdachung (38, 39) versehen ist (Fig. 4 und 5). EMI3.6 (22', 22") gegenüberliegende Seitenwand der Gleitbahn (25', 25") im Bereich des Einschnittes (22', 22") unterbrochen ist und in der Unterbrechungsstelle ein auf-und abschiebbarer Haken (41) angebracht ist, der den Rand des Diapositivrahmens ergreift und gegen den Boden der Gleitbahn drückt.
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