AT28564B - Einrichtung zum Wägen und Zuführen von Mehl eventuell Sauerteig in die Mischschale. - Google Patents

Einrichtung zum Wägen und Zuführen von Mehl eventuell Sauerteig in die Mischschale.

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AT28564B
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Austria
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August Warchalowski
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August Warchalowski
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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   Bei den bisher bekannt gewordenen Einrichtungen zum Zuführen von Mehl in die   Mischschale   ist der in diese sich entleerende Mehlbehälter auf einer Wage angeordnet, auf welcher die zu   fördernde Gewichtsmenge Mehl eingestellt   wird, und welche nach Her- 
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 der das Mehl zuführenden Speisewalzen von Hand aus erfolgt. Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet nun eine Einrichtung, bei welcher die den Mehl- bzw. den Sauerteigbehälter tragende Wage nicht nur die Mehl-bzw.

   Sauerteigzuführung in den   MehlbehÅalter   bzw. in die Mischschale abstellt, sondern auch den Antrieb der Vorrichtung zur Zuführung des Mehles aus den   Mehlkammern   bzw. eine Einrichtung zum Entleeren des Sauerteig- 
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 hergestellt, also die auf derselben eingestellte Gewichtsmenge Mehl in den   Mehlbehälter   gefördert ist, wird der Wagebalken arretiert, so dass bei Entleerung des   Mehlbehä ! ters in   die Mischschale eine Beeinflussung vom Wagebalken auf die Zuführungsvorrichtungen nicht 
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 durch don Mehlverteiler erfolgt durch eine im inneren Rohre gelagerte   Förderschnecke- ? S,   weiche das Mehl vom Elevator zu den jeweilig nach innen zu geöffneten   Auslauföffnungen   16 fördert.

   Durch diese Einrichtung werden die bisher zu diesem Zwecke vorgesehenen Schieber, von denen jeder für sich von Hand aus betätigt werden musste, entbehrlich gemacht und die Fühlung der Mehlkammern von einer   Zentralstelle   aus ermöglicht. 



   Um dem Mehlbehälter 3 nur die zum Teiganmachen erforderliche Mehlmenge zuzuführen, wird der Antrieb der in den Mehlkammern vorgesehenen Speisewalzen 7 von 
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 oder durch Schliessen eines elektrischen Stromkreises eine Kupplung 19 betätigt, durch welche der Antrieb der Speisewalzen und demzufolge die Zuführung von Mehl zum Elevator. 5 und von diesem durch eine Siebmaschine 20 zum   Mehlbehälter   3 so lange bewirkt wird, bis die Wage in der Gleichgewichtslage sich befindet.

   In diesem Zustande wird von dem Wagebalken der Kontakt bzw. der elektrische Stromkreis, durch welchen die Kupplung mit den Speisewalzen hergestellt wurde, unterbrochen oder auf mechanischem Wege die Kupplung gelöst, wodurch die Bewegung der Speisewalzen bzw. die Zuführung des Mehles zum Elevator abgestellt wird, so dass in den   Mahlbehälter   nur die auf der Wage eingestellte Gewichtsmenge Mehl gelangen kann. Ist dies erfolgt, so wird der Wagebalken arretiert, damit nicht schon während der Entleerung des Behälters 3 die Speisewalzen infolge Ausschlagens des Wagebalkens in   Tätigkeit   gesetzt werden. 



   Um diese Wägung und also auch die Zuführung des Mehles in den Mehlbehälter 
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 welcher an einem Wagebalken 22 angreift, der in einem in   der Nähe   der   Mischschale   angeordneten Rahmen 23 gelagert ist. Das Wägen erfolgt in der Weise, dass das Laufgewicht 24 auf den dem   gewünschten   Mehlgewichte entsprecheden Punkt einer Skala eingestellt und hierauf der Wagebalken ausgelöst wird, wobei durch dessen Ausschlagen beispielsweise ein elektrischer Kontakt und durch diesen eine elektromagnetische Kupplung 
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 auf die gewünschte Kupplung kann durch Anordnung eines Umschalters bewirkt werden.

   Zur Regelung der durch die Speisewalzen bewirkten Mehlzuführung dienen Schieber 25, durch deren Verstellung der   Durcbgangsspalt   des Mehles vergrössert oder verkleinert und gegebenenfalls auch ganz abgesperrt werden kann. 



   Aus   dem Mehlbehälter   3 wird das Mehl während des Teiganmachens durch Öffnen einer Klappe, welche von einem Zugorgane   2 'oder dgl.   betätigt werden kann, auf einmal oder nach und nach direkt in die Mischschale entlerrt. Um das Mehl von Eisenteilen gereinigt der 
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 ziehen. Der Elevator 5, weichem das Mehl von den Speisewalzen 7 zugeführt wird, kann entfallen, wenn der Siebzylinder 2C unmittelbar unter den Speisewalzen 7 angeordnet ist. 
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   muges 28   an einer im   Bereiche drr Mischschale angeordneten   Wage   2 ! J aufgehängt,   von wether die.

   Antriebsvorrichtung des Flaschenzuges, bei vorliegender Ausführungsform ein Elektromotor   M,   der durch Vorgelege 31, 32 lie Bewegung auf ersteren übersetzt, in Tätigkeit 
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Um die   Wage leicht bandhaben   zu können, ist deren Wagebalken durch eine Stange   88   mit einem in dem in der Nähe der   Mischschale   angeordneten und zur Lagerung des Mehlbehälterwagebalkens dienenden Rahmen 23 gelagerten Wagebalken in Verbindung gebracht. Soll das gewünschte Quantum Sauerteig in die Knetmaschine entleert werden, so wird zunächst das Gewicht des im Behälter vorhandenen Sauerteiges bestimmt und hierauf das Laufgewicht 35 auf jene Gewichtsmenge eingestellt, welche im Behälter, dessen Gewicht austariert ist, zurückbleiben soll.

   Durch das Spiel des Wagebalkens 84 wird in ähnlicher Weise wie durch den Mehlbehälterwagebalken ein Kontakt eines elektrischen 
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   Um mit dem Heben gleichzeitig die Kippung des Sauerteigbehälters über den Rand der Mischschale zu bewirken und seine Entleerung in diese zu ermöglichen, ist der   Sauerteigbehalter   mit seinem unteren Teile in die Zugkette eingehängt, so dass dieser Teil des Behälters mit doppelter Geschwindigkeit gehoben und auf diese Weise der Behälter gekeippt wird. Hat sich der   Sauerteigbehälter   bis auf die auf der Wage eingestellte Gewichtsmenge entleert, so wird durch den in die Gleichgewichtslage kehrenden Wagebalken der Kontakt des elektrischen Stromkreises unterbrochen und auf diese Weise oder auf mechanischem Wege der Antrieb des Flaschenzuges abgestellt. Der Sauerteigbehälter bleibt in der durch das Gleichgewicht bestimmten Kippstellung hängen, ohne dass eine weitere Abgabe von Sauerteig erfolgen kann.

   Derselbe kann dann von Hand aus, beispielsweise durch Umstellung eines Hebels, aus seiner Kippstellung gebracht und gleichzeitig gesenkt werden. 



   Durch diese Einrichtungen wird es ermöglicht, vom Standorte des Arbeiters bei der Mischschale aus, alle zum Teiganmachen notwendigen Operationen rasch durchzuführen und infolgedessen den Betrieb ökonomisch zu gestalten. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Einrichtung zum Wägen und Zuführen von Mehl eventuell Sauerteig in die Mischschale, dadurch gekennzeichnet, dass die den   Mehl-bzw. Sauerteigbehälter   tragende Wage mechanisch oder durch Schliessen eines elektrischen Stromkreises die Vorrichtung zur Zuführung des Mehles aus den Mehlkammern in den Mehlbehälter bzw. eine Einrichtung zum Entleeren des   Sauerteigbehä1ters   in die Mischschale nicht nur bei Herstellung des Gleich- gewichtes abstellt, sondern auch beim Ausschlagen selbsttätig in Tätigkeit setzt.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, bei welcher der Mehlbehälter mit einer Reihe eine gemeinsame Förderschnecke besitzender, zur Aufnahme verschiedener Mehlsorten dienender Mehlkammern (6, 6a) in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet. dass die in den Mehlkammern vorgesehenen Abgabevorrichtungen unabhängig voneinander von ein und derselben Wage aus betätigt werden, wobei jede Abgabevorrichtung nach Bedarf mittelst eines Umschalters oder dgl. abstellbar ist, zum Zwecke, dem Mehlbehälter im Gobrauchsfalle eine verschiedene Anzahl von Mehlsorten zuführen zu können.
    3. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass EMI3.1 gehängt ist, derart, dass mit dem Heben des Sauerteighehälters gleichzeitig auch die allmählich bewirkte Kippung desselben über den Rand der Mischschale abgestellt wird. sobald er die auf der Wage eingestellte Gewichtsmenge Sauerteig in die Mischschale entleert hat.
    4. Einrichtung zum Zuführen und Verteilen von Mehl in mehrere Mehlkammern, EMI3.2
AT28564D 1906-01-20 1906-01-20 Einrichtung zum Wägen und Zuführen von Mehl eventuell Sauerteig in die Mischschale. AT28564B (de)

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