AT285319B - Verfahren zur Herstellung von Diazotypiekopien - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Diazotypiekopien

Info

Publication number
AT285319B
AT285319B AT761668A AT761668A AT285319B AT 285319 B AT285319 B AT 285319B AT 761668 A AT761668 A AT 761668A AT 761668 A AT761668 A AT 761668A AT 285319 B AT285319 B AT 285319B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
sep
diazotype
group
carbon atoms
acid
Prior art date
Application number
AT761668A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Kalle Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE1967K0063067 external-priority patent/DE1597620C3/de
Application filed by Kalle Ag filed Critical Kalle Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT285319B publication Critical patent/AT285319B/de

Links

Landscapes

  • Non-Silver Salt Photosensitive Materials And Non-Silver Salt Photography (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Diazotypiekopien 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Diazotypiekopien mittels eines Diazotypiematerials, das in der Kopierschicht ein lichtempfindliches Diazosulfonat enthält. 



   Es ist bekannt, Diazosulfonate als lichtempfindliche Verbindungen zur Herstellung von Lichtpausen einzusetzen. Im Gegensatz zu dem üblichen Diazotypieverfahren werden dabei unmittelbar an den be-   lichtten   Stellen gefärbte Bildteile erhalten, während die unbelichteten Hintergrundteile zum Schutz gegen weitere ungewollte Belichtung einer Fixierung bedürfen. 



   Es wäre an sich sehr erwünscht, in der   Lichtpaus-und Kopiertechnik   ein negativ arbeitendes Diazotypieverfahren zu besitzen, z. B. für die Vergrösserung von Mikrofilmnegativen. Obwohl die bekannten Diazosulfonate ihrer verhältnismässig guten Lichtempfindlichkeit wegen zur Verwendung bei einem derartigen Verfahren gut geeignet wären, hat bisher kein solches Verfahren Eingang in die Praxis gefunden. Der Grund hiefür ist einmal in der geringen Lagerfähigkeit der entsprechenden Materialien und ferner insbesondere in der Unvollkommenheit der bisher bekannten Fixierungsmöglichkeiten gelegen. 



   Zur Fixierung wurde z. B. vorgeschlagen, das unzersetzte Diazosulfonat mit Wasser aus der Schicht auszuwaschen. Dieses Verfahren erfordert eine ausgedehnte Behandlung, entfernt aber häufig nicht die letzten Reste an kupplungsfähiger Verbindung. In der brit. Patentschrift Nr. 402,833 wurde ferner vorgeschlagen, das belichtete Material mit Salzsäure oder mit Aldehyden zu behandeln. Die Salzsäurebehandlung ist sehr aggressiv gegenüber Material und Verarbeitungsgeräten, führt aber nicht mit Sicherheit zu einer haltbaren Kopie. Die als bevorzugt angegebene Behandlung mit Aldehyden ist für eine praktische Anwendung zu wenig wirksam.

   Einen wesentlichen Fortschritt brachte das in der belgischen Patentschrift Nr. 695800 beschriebene Fixierungsverfahren, bei dem das   überschüssige   Diazosulfonat durch Reaktion mit   SnCI-Lösung   oder gasförmigem SO beseitigt wird. Insbesondere die Reduktion mit Zinnchlorid liefert sehr   rasch Pausen mit weissem   Grund. Der Nachteil dieses Verfahrens besteht jedoch darin, dass die Behandlungslösung wenig haltbar ist und dass die Pausen nach einiger Zeit vergilben. 



   Aufgabe der Erfindung war es, ein von den angegebenen Nachteilen freies negativ arbeitendes Diazotypieverfahren zu schaffen. 



   Gegenstand der Erfindung ist also ein Verfahren zur Herstellung von Diazotypiekopien durch Belichten und Fixieren eines Diazotypiematerials, das in der Kopierschicht eine Kupplungskomponente und ein lichtempfindliches Diazosulfonat enthält, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass man ein Diazotypiematerial mit einem Diazosulfonat verwendet, das von einer Benzoldiazoniumverbindung abgeleitet ist, die in 4-Stellung zur Diazogruppe kein basisches Stickstoffatom enthält, und dass man das belichtete Material fixiert, indem man es mit einer wässerigen Lösung einer nicht flüchtigen schwachen bis mittelstarken Säure behandelt und anschliessend mit aktinischer Strahlung ausbelichtet. 



   Vorzugsweise sollte die Säurelösung einen PH-Wert zwischen 1,0 und 4,0 haben. 



   Als besonders vorteilhaft hat sich in der Praxis eine wässerige Citronensäurelösung erwiesen, da sie 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 einen geeigneten pH-Wert hat, keine unerwünschten Nebenreaktionen eingeht, ungiftig und völlig beständig ist. Es können jedoch auch Lösungen anderer organischer Säuren, z. B. Weinsäure, Oxalsäure, Chloressigsäure, Trichloressigsäure, Bernsteinsäure,   Methansulfonsäure.   Benzolsulfonsäure usw.. und anorganischer Säuren, z. B. Phosphorsäure, die die angegebenen Voraussetzungen erfüllen. eingesetzt werden. 



   Bei der Herstellung von Kopien nach dem erfindungsgemässen Verfahren unter Verwendung der genannten Diazosulfonate erhält man besonders kontrastreiche und beständige Farbtöne. Es sind damit   überraschenderweise   gerade diejenigen Diazosulfonate weniger geeignet, die sich von den sonst in der Diazotypie fast ausschliesslich verwendeten basischen Derivaten des einseitig diazotierten p-Phenylendiamins ableiten. Diese Verbindungen ergeben nämlich bei der erfindungsgemässen Verwendung Kopien, die insbesondere nach der sauren Fixierung farbschwach und kontrastarm sind. 



   Beispiele für Typen von Diazosulfonaten, die für die Verwendung bei dem   erfindungsgemässen   Verfahren gut geeignet sind, sind   4-Alkoxy-benzoldiazosulfonate   
 EMI2.1 
 u. dgl. mehr. 



   Die Diazosulfonate können mit vielen geeigneten Kupplungskomponenten kombiniert werden. So kann man   z. B.   vorteilhaft bekannte Gelbkuppler, wie Resorcin oder dessen Derivate, zur Herstellung von Materialien verwenden, die im Ultraviolettbereich absorbierende Farbtöne ergeben. Die erhaltenen Kopien können in bekannter Weise als Zwischenoriginale zum Weiterkopieren auf übliches Diazotypiematerial verwendet werden. Dieses Verfahren ist z. B. dann vorteilhaft, wenn man von einer Mikrofilmaufnahme eine Anzahl von Vergrösserungen machen will, da man auf diese Weise nur eine Projek-   tionsbelichtung   zu machen braucht, die im allgemeinen langwieriger als eine Kontaktbelichtung ist. 



  Wenn man direkt zu verwendende Einzelkopien anfertigen will, wird man im allgemeinen visuell kontrastreichere Farbtöne, z. B. Blau, vorziehen. 



   Es zeigte sich jedoch, dass man zur Herstellung kontrastreicher blauer Kopien mit den genannten Diazoverbindungen nicht alle in der Diazotypie gebräuchlichen Blaukuppler verwenden kann. So ergibt   z. B.   das häufig verwendete   2, 3-Dihydroxy-naphthalin   nur kontrastarme rötliche Farbtöne. Überraschenderweise erhält man aber mit einer bestimmten Gruppe an sich bekannter Blaukuppler kontrastreiche blaue Farbstoffe.

   Diese erfindungsgemäss bevorzugten Blaukuppler sind   2-Hydroxy-3-naphthoe-   säureamide der allgemeinen Strukturformel 
 EMI2.2 
 worin    R   eine Hydroxyalkyl- oder Polyhydroxyalkylgruppe   mit l   bis 6 C-Atomen oder eine Hydroxyl- koxyalkylgruppe mit höchstens 8 C-Atomen,    R   Wasserstoff oder eine Hydroxyalkylgruppe mit 1 bis   t   C-Atomen und    R3 Wasserstoff, Halogen   oder eine Alkoxygruppe mit 1 bis 4 C-Atomen bedeuten. 



   Beispiele für derartige Blaukuppler sind   2- Hydroxy-3- (ss- hydroxyäthyl- amidocarbonyl) -naphthalin    

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 
 EMI3.2 
 
<tb> 
<tb> [bis- <SEP> (ss-hydroxyäthyl)-amidocarbonyl]-naphthalini)
<tb> Wasser <SEP> 100 <SEP> cm
<tb> Natrium-2, <SEP> 5-diäthoxy-4-benzoylaminobenzoldiazosulfonat <SEP> 3,6 <SEP> g
<tb> Coffein <SEP> 3, <SEP> 0g
<tb> Natronlauge <SEP> zig <SEP> 4 <SEP> cm
<tb> benzaldehyd-2-sulfosaures <SEP> Natrium <SEP> 6 <SEP> g
<tb> Glycerin <SEP> 3 <SEP> cm3
<tb> anionisches <SEP> Netzmittel <SEP> (Natriumalkylsulfonat <SEP> aus <SEP> gesättigten
<tb> Kohlenwasserstoffen <SEP> vom <SEP> Siedebereich <SEP> 230 <SEP> bis <SEP> 3200C) <SEP> 0, <SEP> 2 <SEP> g <SEP> 
<tb> Na.

   <SEP> 7H20 <SEP> 0, <SEP> 2 <SEP> g <SEP> 
<tb> 2-Hydroxy-3- <SEP> (ss-hydroxyäthyl-amidocarbonyl)-naphthalin <SEP> 1,8 <SEP> g
<tb> Acrylamid <SEP> 24 <SEP> g
<tb> 
 
Auf einen so hergestellten Bogen Diazotypiematerial wurde an einem Projektor m 8 der Firma Caps-Jeffree (500-W-Hg-Hochdruckbrenner, 220 V) von einem Silberfilmnegativ der photographischen Dichte 1,2 auf DIN   A 1-Format (24fache   Vergrösserung) kopiert. In 30 sec entstand direkt ein kontrastreiches blaues positives Farbstoffbild. Die Kopie wurde fixiert, indem man eine wässerige Lösung von   12, 50/0   Citronensäure, 5%   ZnCL   und 0,1% des oben angegebenen Netzmittels auf einem üblichen Feuchtentwicklungsgerät antrug und anschliessend mit einer   UV-Lichtquelle   ausbelichtete.

   Die fertige Kopie zeigte blaue Linien auf weissem Grund, der auch bei längerer Lagerung praktisch nicht vergilbte. 

 <Desc/Clms Page number 4> 

   Beispiel 2 :   Lichtpausrohpapier wurde mit einer Lösung folgender Zusammensetzung sensibilisiert : 
 EMI4.1 
 
<tb> 
<tb> Wasser <SEP> 100 <SEP> cm3
<tb> Natrium-2, <SEP> 5-diäthoxy-4-(p-tolyl-mercapto)-benzoldiazosulfonat <SEP> 3,6 <SEP> g
<tb> Coffein <SEP> 3, <SEP> 0 <SEP> g <SEP> 
<tb> Natronlauge <SEP> 10%ig <SEP> 4 <SEP> cm3
<tb> benzaldehyd-3-sulfosaures <SEP> Natrium <SEP> 6 <SEP> g
<tb> Glycerin <SEP> 3 <SEP> cm3
<tb> Netzmittel <SEP> wie <SEP> in <SEP> Beispiel <SEP> 1 <SEP> 0, <SEP> 2 <SEP> g <SEP> 
<tb> 2-Hydroxy-3- <SEP> (ss-hydroxyäthyl-amido- <SEP> 
<tb> carbonyl)-naphthalin <SEP> l. <SEP> 8 <SEP> g
<tb> Acrylamid <SEP> 24 <SEP> g
<tb> Na.

   <SEP> 7 <SEP> 0 <SEP> 0, <SEP> 2g <SEP> 
<tb> 
 
Nach Belichten hinter einem Negativ und Fixieren wie in Beispiel 1 resultierte eine positive Pause mit kontrastreichen blauen Linien auf weissem Grund. 



   Beispiel3 :MitkolloidalerKieselsäureundPolyvinylacetatvorbeschichtetesLichtpausrohpapier wurde mit einer Lösung folgender Zusammensetzung sensibilisiert : 
 EMI4.2 
 
<tb> 
<tb> Wasser <SEP> 100 <SEP> cm3
<tb> Natrium-2, <SEP> 5- <SEP> diäthoxy-4-benzoylamino- <SEP> 
<tb> benzoldiazosulfonat <SEP> 3, <SEP> 6 <SEP> g
<tb> Coffein <SEP> 3, <SEP> 0 <SEP> g <SEP> 
<tb> Natronlauge <SEP> lomig <SEP> 4 <SEP> cm,
<tb> benzaldehyd-2-sulfosaures <SEP> Natrium <SEP> 6 <SEP> g <SEP> 3 <SEP> 
<tb> Glycerin <SEP> 3 <SEP> cm
<tb> Netzmittel <SEP> wie <SEP> in <SEP> Beispiel <SEP> 1 <SEP> 0. <SEP> 2 <SEP> g <SEP> 
<tb> 2-Hydroxy-3- <SEP> [bis-(ss-hydroxyäthyl)-amidocarbonyl]naphthalin <SEP> 2, <SEP> 4 <SEP> g <SEP> 
<tb> Acrylamid <SEP> 24 <SEP> g
<tb> Na2So3. <SEP> 7H2O <SEP> 0,2 <SEP> g
<tb> 
 
Das getrocknete Material wurde wie in Beispiel 1 verarbeitet.

   Es resultierte eine positive Pause mit kontrastreichen blauen Linien auf weissem Grund. 



     Beispiel 4 :   Wie in Beispiel 1 vorbehandeltes Lichtpauspapier wurde mit einer Lösung folgender Zusammensetzung sensibilisiert : 
 EMI4.3 
 
<tb> 
<tb> Wasser <SEP> 100 <SEP> cm3
<tb> Natrium-2,5-diäthoxy-4-benzoylaminobenzoldiazosulfonat <SEP> 3,6 <SEP> g
<tb> Coffein <SEP> 3, <SEP> 0 <SEP> g <SEP> 
<tb> Natronlauge <SEP> 10%ig <SEP> 4 <SEP> em3
<tb> benzaldehyd-2-sulfosaures <SEP> Natrium <SEP> 6 <SEP> g
<tb> Glycerin <SEP> 3 <SEP> cm
<tb> Netzmittel <SEP> wie <SEP> in <SEP> Beispiel <SEP> 1 <SEP> 0, <SEP> 2 <SEP> g
<tb> 2-Hydroxy-3-([1,3-dihydroxy-2-methylpropyl- <SEP> (2)]-aminocarbonyl)-naphthalin <SEP> 2,4 <SEP> g
<tb> Acrylamid <SEP> 24 <SEP> g
<tb> Na2SO3. <SEP> 7H2O <SEP> 0,2 <SEP> g
<tb> 
 
Nach der Verarbeitung wie in Beispiel 1 resultierte eine positive Pause mit kontrastreichen blauen Linien auf weissem Grund. 



   Beispiel 5 : Wie in Beispiel 1 vorbehandeltes Lichtpauspapier wurde mit einer Lösung folgender Zusammensetzung sensibilisiert : 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 
 EMI5.1 
 
<tb> 
<tb> Wasser <SEP> 100 <SEP> cm3
<tb> Natrium-2, <SEP> 5-diäthoxy-4-benzoylaminobenzoldiazosulfonat <SEP> 3,6 <SEP> g
<tb> Coffein <SEP> 8 <SEP> g
<tb> Natronlauge <SEP> 10%ig <SEP> 4 <SEP> cm3
<tb> benzaldehyd-2-sulfosaures <SEP> Natrium <SEP> 6 <SEP> g
<tb> Glycerin <SEP> 3 <SEP> cm3
<tb> Netzmittel <SEP> wie <SEP> in <SEP> Beispiel <SEP> 1 <SEP> 0. <SEP> 2 <SEP> g
<tb> 2-Hydroxy-3- <SEP> [ss-(ss-hydroxyäthyloxy)-
<tb> äthylamidocarbonyl]-naphthalin <SEP> 2,4 <SEP> g
<tb> Acrylamid <SEP> 24 <SEP> g
<tb> Na2SO3. <SEP> 7H2O <SEP> 0,2 <SEP> g
<tb> 
 
Nach der Verarbeitung wie in Beispiel 1 resultierte eine positive Pause mit kontrastreichen blauen Linien auf weissem Grund. 



     Beispiel 6 :   Wie in Beispiel 1 vorbehandeltes Lichtpauspapier wurde mit einer Lösung folgender Zusammensetzung sensibilisiert : 
 EMI5.2 
 
<tb> 
<tb> Wasser <SEP> 100 <SEP> cm3
<tb> ntrium-2,5-diäthoxy-4-benzoylaminobenzoldiazosulfonat <SEP> 3,6 <SEP> g
<tb> Coffein <SEP> 8 <SEP> g
<tb> Natronlauge <SEP> 10%ig <SEP> 4 <SEP> cm
<tb> benzaldehyd-2-sulfosaures <SEP> Natrium <SEP> 6 <SEP> g
<tb> Glycerin <SEP> 3 <SEP> cm
<tb> Netzmittel <SEP> wie <SEP> in <SEP> Beispiel <SEP> 1 <SEP> 0, <SEP> 2 <SEP> g <SEP> 
<tb> Lactose <SEP> 5 <SEP> g
<tb> 2-Hydroxy-3- <SEP> [bis- <SEP> (ss-hydroxyäthyl)amidocarbonyl]-6-brom-naphthalin <SEP> 3,1 <SEP> g
<tb> Acrylamid <SEP> 24 <SEP> g
<tb> Na2SO3. <SEP> 7H2O <SEP> 0,2g
<tb> 
 
Nach dem Verfahren von Beispiel 1 resultierte eine positive Pause mit kontrastreichen blauen Linien auf weissem Grund. 



     Beispiel 7 :   Ein in der Lichtpaustechnik übliches Transparentpapier wurde mit einer Lösung folgender Zusammensetzung sensibilisiert : 
 EMI5.3 
 
<tb> 
<tb> Wasser <SEP> 100 <SEP> cm3
<tb> Natrium-2,5-diäthoxy-4-benzoylamino-benzoldiazosulfonat <SEP> 3,6 <SEP> g
<tb> Coffein <SEP> 8 <SEP> g
<tb> Natronlauge <SEP> 4 <SEP> em3
<tb> benzaldehyd-2-sulfosaures <SEP> Natrium <SEP> 6 <SEP> g
<tb> Glycerin <SEP> 3 <SEP> g
<tb> Netzmittel <SEP> wie <SEP> in <SEP> Beispiel <SEP> 1 <SEP> 0, <SEP> 2 <SEP> g <SEP> 
<tb> Lactose <SEP> 5 <SEP> g
<tb> Acetamid <SEP> 24 <SEP> g
<tb> Resorcin <SEP> 3 <SEP> g
<tb> 4, <SEP> 6- <SEP> Dichlor-resorcin <SEP> 0, <SEP> 25 <SEP> g <SEP> 
<tb> Na <SEP> SO.

   <SEP> 7H¯O <SEP> 0,2 <SEP> g
<tb> 2 <SEP> 3 <SEP> 2 <SEP> 
<tb> 
 
Nach dem Verfahren von Beispiel 1 resultierte eine positive Pause mit kontrastreichen, gut abdeckenden braunen Linien. Sie war als Zwischenoriginal gut geeignet. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Diazotypiekopien durch Belichten und Fixieren eines Diazotypiematerials, das in der Kopierschicht eine Kupplungskomponente und ein lichtempfindliches Diazosulfo- nat enthält, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Diazotypiematerial mit einemDiazo- <Desc/Clms Page number 6> sulfonat verwendet, das von einer Benzoldiazoniumverbindung abgeleitet ist, die in 4-Stellung zur Diazogruppe kein basisches Stickstoffatom enthält, und dass man das belichtete Diazotypiematerial fixiert, indem man es mit einer wässerigen Lösung einer nichtflüchtigen schwachen bis mittelstarken Säure behandelt und anschliessend mit aktinischer Strahlung ausbelichtet.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Säurelösung mit einem zwischen 1, 0 und 4,0 liegenden pH-Wert verwendet.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Diazotypiematerial verwendet, das eine an sich bekannte Kupplungskomponente der allgemeinen Formel EMI6.1 enthält, worin R eine Hydroxyalkylgruppe oder Polyhydroxyalkylgruppe mit 1 bis 6 C-Atomen oder eine Hydro- xyalkoxyalkylgruppe mit höchstens 8 C-Atomen, R Wasserstoff oder eine Hydroxyalkylgruppe mit 1 bis 6 C-Atomen und R 3 Wasserstoff, Halogen oder eine Alkoxygruppe mit 1 bis 4 C-Atomen bedeuten.
AT761668A 1967-08-08 1968-08-05 Verfahren zur Herstellung von Diazotypiekopien AT285319B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1967K0063067 DE1597620C3 (de) 1967-08-08 1967-08-08 Verfahren zur Herstellung von Diazotypiekopien

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT285319B true AT285319B (de) 1970-10-27

Family

ID=7230908

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT761668A AT285319B (de) 1967-08-08 1968-08-05 Verfahren zur Herstellung von Diazotypiekopien

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT285319B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1015679B (de) Einkomponenten-Diazotypiematerial, das wenigstens zwei lichtempfindliche Diazoverbindungen enthaelt
DE1522374C2 (de) Verfahren zur Herstellung eines direktpositiven photographischen Bildes
DE1572125C3 (de) Fotografisches Material für die Herstellung direktpositiver Bilder
DE929171C (de) Verfahren und Material zum Herstellen farbiger photographischer Bilder
DE851901C (de) Schichten fuer die Diazotypie
AT285319B (de) Verfahren zur Herstellung von Diazotypiekopien
DE1172952B (de) Diazotypiematerial
DE855051C (de) Lichtempfindliche Materialien
DE965865C (de) Lichtempfindliches Material fuer die Herstellung von Diazotypien
DE1175074B (de) Photographisches Material mit einer Halogen-silberemulsionsschicht, die das Fixierenueberfluessig macht
DE2049797C3 (de) Verfahren zur Herstellung von direkt positiven photographischen Silberhalogemdemulsionen
DE1597620C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Diazotypiekopien
DE1092767B (de) Verfahren zur Herstellung von positiven Diazotypie-Kopien und fuer dieses Verfahren geeignetes lichtempfindliches Material
DE815301C (de) Verfahren zur Herstellung von Kopien auf Diazotypiematerial
DE2123554C2 (de) Zweikomponenten-Diazotypiematerial
DE2609565C2 (de) Aufzeichnungsverfahren zur Erzeugung eines positiven Bildes
DE1597631C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Bildkopien
DE1572101A1 (de) Diazotypieverfahren zur Herstellung negativer Kopien
DE1813713C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Diazotypie-Zwischenoriginalen
EP0001617B1 (de) Diazotypiematerial
DE593964C (de) Verfahren zur Herstellung von Kopien von einer Vorlage beliebiger Art und unter Verwendung von Zwischenkopien
DE2018063A1 (de) Diffusionsübertragungsverfahren
DE894198C (de) Verfahren zur Herstellung von Reflexkopien mit Hilfe der Diazotypie
DE2226532C2 (de) Benzoldiazoniumverbindungen und ein mit diesen Verbindungen hergestelltes Diazotypiematerial
AT269644B (de) Lichtempfindliches Kopiermaterial

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee