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Vorrichtung zur drehbaren Halterung von Blitzwürfeln an photographischen Kameras oder Zusatzgeräten
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur drehbaren Halterung von Blitzwürfeln an photographischen Kameras oder an Zusatzgeräten.
Es ist bekannt, derartige Haltevorrichtungen in verhältnismässig komplizierter und aufwendiger Form drehbar zu gestalten. Bekannt ist auch, diese Haltevorrichtungen mit Haltefedern zu versehen, die ein Abfallen des Blitzwürfels aus der Fassung verhindern sollen. Die bekannten Haltevorrichtungen für Blitzwürfel sind gewöhnlich nur für eine bestimmte Art der Stromversorgung geeignet.
Die Erfindung bezweckt, die genannten, den bisherigen Haltevorrichtungen anhaftenden Nachteile zu beseitigen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, insbesondere für besonders einfache und preiswerte Kameras oder Zusatzblitzgeräte eine Vorrichtung zur drehbaren Halterung von Blitzwürfeln zu schaffen, die bei geringstem Material-und Arbeitsaufwand den Blitzwürfel sicher hält. Die Drehung und Weiterschaltung des Blitzwürfels kann von Hand geschehen, welche Drehart bei billigen und einfachen Kameras durchaus zumutbar ist.
Die Erfindung besteht darin, dass eine mit einem schlüssellochförmigen Ausschnitt versehene Halteplatte vorgesehen ist, bei welcher die Weite des kreisförmigen Abschnittes dieses Ausschnittes dem sternförmig ausgebildeten Fuss des Blitzwürfels und die Weite des sich anschliessenden schmäleren langgestreckten Abschnittes des Ausschnittes dem Hals des Blitzwürfelfusses entspricht, wobei in den langgestreckten Abschnitt des Ausschnittes eine unter der Wirkung einer Feder stehende, an der Halteplatte angelenkte Sperrklinke zum Festhalten eines eingesetzten Blitzwürfels einragt.
Der Blitzwürfel kann nach dem Einführen in den kreisförmigen Abschnitt des schlüssellochförmigen Ausschnittes und seinem seitlichen Verschieben in den anschliessenden langgestreckten Abschnitt dieses Ausschnittes von Hand oder mechanisch gedreht werden, so dass seine üblichen Kontakte mit den entsprechenden Kontakten der Halteplatte zum Schluss kommen. Die Sperrklinke richtet durch ihre Schräge in Zusammenarbeit mit den vier Nocken des sternförmigen Blitzwürfelfusses den Blitzwürfel aus, so dass immer eine Lampe nach vorn steht und verhindert eine ungewollte seitliche Verschiebung des Blitzwürfels.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen Fig. 1 eine Ansicht der erfindungsgemässen Haltevorrichtung, Fig. 2 einen Querschnitt auf der Linie A-B der Fig. 1.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung zur drehbaren Halterung von Blitzwürfeln besteht aus einer
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des sich anschliessenden schmäleren Abschnittes --2-- dem Hals --5-- des Blitzwürfelfusses entspricht.
An der Halteplatte-l-ist eine Sperrklinke --7-- angelenkt, die eine Sperrnase trägt und unter dem Einfluss einer Zugfeder--14--steht. Die Sperrnase der Sperrklinke ragt in den langgestreckten Abschnitt --6-- des schlüssellochförmigen Ausschnittes der Halteplatte-l-ein.
Beim Einschieben des Blitzwürfels in den Abschnitt --6-- des schlüssellochförmigen Ausschnittes der Halteplatte--l--drängt der Hals--5--des Blitzwürfelfusses die Sperrklinke - 7-entgegen der Wirkung der Feder --14-- beiseite. Nach dem Vorbeigang des Blitzwürfelhalses - federt die Sperrklinke--7--wieder zurück, wobei sich ihre Sperrnase vor den Blitzwürfelhals legt und den Blitzwürfel in der eingenommenen Stellung am Ende des Abschnittes --6-- des schlüssellochförmigen Ausschnittes der Halteplatte-l-gegen Verschieben sichert, aber seine Drehung ermöglicht und ihn ausrichtet.