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Schalteranordnung, insbesondere für Schaltuhren
Die Erfindung betrifft eine Schalteranordnung, insbesondere für Schaltuhren, mit mehr als zwei unabhängig voneinander, durch Nockenscheiben betätigten Schaltern mit Wechsel-und Ein-Auskontakten.
Derartige Schalterkombinationen werden häufig zur Steuerung der verschiedensten Vorgänge benutzt, wobei in vielen Fällen ein zeitlich festgelegtes Programm eingehalten werden soll. Im letztgenannten Anwendungsfall sind die Schalterkombinationen meistens fest in den Gehäusen von sogenannten Schaltuhren untergebracht. Da je nach Verwendungszweck sehr unterschiedliche und vielfältige Anforderungen an die Schalterkombination gestellt werden, ist eine universelle Anordnung, mit der nahezu alle Bedürfnisse befriedigt werden könnten, sehr aufwendig und wäre, da sie nur in seltenen Fällen vollkommen ausgenutzt würde, auch unwirtschaftlich. Aus diesem Grund wurden bisher unterschiedliche Schalterkombinationen fest in die Schaltuhren eingebaut.
Das führte jedoch zwangsläufig zu immer neuen Variationen und einer unübersichtlichen Vielfalt von Typen, die wieder zu einer umfangreichen Lagerhaltung und damit zu erheblichen Kosten führt.
Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gemacht, insbesondere für Schaltuhren eine Schalteranordnung zu schaffen, die es ermöglicht, ohne grossen Aufwand durch nachträgliche Kombination von Schaltern, die sowohl vom Hersteller als auch vom Benutzer vorgenommen werden kann, eine für jeden denkbaren Anwendungsfall geeignete Anordnung zusammenzusetzen.
Erfindungsgemäss wird iese Aufgabe dadurch gelöst, dass der dritte und jeder weitere entsprechend dem ersten und zweiten aus Kontaktfedern sowie einem Isolierstoffblock aufgebauten Schalter lösbar an einem für den ersten und zweiten Schalter gemeinsamen Isolierstoffblock befestigt ist, und dass die zur Betätigung des dritten und weiterer Schalter erforderlichen Nockenscheiben koaxial zu denen des ersten und bzw. oder zweiten Schalters ageordnet sind.
Nach vorteilhaften Ausgestaltungen der Erfindung ist vorgesehen, dass die Blattfedern eines Schalters in einer Ebene liegende Betätigungszungen besitzen, deren jeder eine Nockenbahn zugeordnet ist, und dass die Kontaktfedern aus dem Isolierstoffblock herausragende, als Kontaktmesser oder Anschlussfahnen dienende Enden aufweisen, die in gleichen Abständen und parallel zueinander vorge- sehen sind.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an Hand der Zeichungen näher erläutert. Dabei zeigt Fig. l einen Schnitt durch die Isolierstoffblöcke und Fig. 2 eine Draufsicht auf eine Schalterkombination von drei Schaltern.
In einen aus den Teilen--l und 2-bestehenden Isolierstoffblock sind Kontaktfedern-3-eingelegt, die an ihren freien Enden Kontakte--4--tragen. Einige der Kontaktfedern--S-besitzen an den freien Enden ausserdem Betätigungszungen --5--, die mit Nocken --6- - von Nockenscheiben --7-- zusammenarbeiten. Je drei oder sechs dargestellte Kontaktfedern --3-bilden einen Schalter mit Wechselkontakten, da der Kontakt --4-- der jeweils mittleren
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Kontaktfeder --3-- je nach Stellung der Nockenscheibe --7-- auf dem einen oder andern der benachbarten Kontakte aufliegt.
Auf dem Isolierstoffblock aus den Teilen--l und 2--ist ein weiterer Isolierstoffblock --10- mit von ihm gehaltenen Kontaktfedern--8--durch Schrauben--12--und Muttern --13- befestigt. Die beiden Kontaktfedern --8-- stellen mit ihren Kontakten --9-- einen einfachen Ein-Ausschalter dar und werden ebenfalls von einer Nockenscheibe --7-- über ihre Betätigungszungen--l l--verstellt.
Die Erfindung ist besonders vorteilhaft, da sie mit sehr einfach herzustellenden Bauteilen den Bau verschiedener Schalter ermöglicht, die auf unterschiedlichste Art und Weise miteinander kombiniert werden können, so dass hiemit praktisch alle auftretenden Wünsche der Benutzer erfüllt werden können. Ausserdem ist die Anordnung auch so einfach aufgebaut, dass praktisch jeder Benutzer selbst in der Lage ist, die Schalterkombination auch sich ändernden Bedürfnissen durch Ein-oder Anbau weiterer Schalter oder Schaltergruppen anzupassen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Schalteranordnung, insbesondere für Schaltuhren, mit mehr als zwei unabhängig voneinander, durch Nockenscheiben betätigten Schaltern mit Wechsel- oder Ein-Auskontakten, dadurch ge- kennzeichnet, dass der dritte und jeder weitere entsprechend dem ersten und zweiten aus Kontaktfedern (3) sowie einem Isolierstoffblock (1, 2) aufgebaute Schalter (8, 9, 10, 11) lösbar an einem für den ersten und zweiten Schalter gemeinsamen Isolierstoffblock (1, 2) befestigt ist, und dass die zur Betätigung des dritten und weiterer Schalter erforderlichen Nockenscheiben (7) koaxial zu denen des ersten und bzw. oder zweiten Schalters angeordnet sind.
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