AT283973B - Schi-Sicherheits-Fersenbindung - Google Patents

Schi-Sicherheits-Fersenbindung

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AT283973B
AT283973B AT622368A AT622368A AT283973B AT 283973 B AT283973 B AT 283973B AT 622368 A AT622368 A AT 622368A AT 622368 A AT622368 A AT 622368A AT 283973 B AT283973 B AT 283973B
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Austria
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ski
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lever
selector lever
handlebar
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AT622368A
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Robert Dipl Ing Lusser
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Robert Dipl Ing Lusser
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K23/00Rider-operated controls specially adapted for cycles, i.e. means for initiating control operations, e.g. levers, grips
    • B62K23/02Rider-operated controls specially adapted for cycles, i.e. means for initiating control operations, e.g. levers, grips hand actuated
    • B62K23/06Levers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M25/00Actuators for gearing speed-change mechanisms specially adapted for cycles
    • B62M25/02Actuators for gearing speed-change mechanisms specially adapted for cycles with mechanical transmitting systems, e.g. cables, levers
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


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  Schi-Sicherheits-Fersenbindung 
Die Erfindung betrifft eine Schi-Sicherheits-Fersenbindung mit einem auf dem Schi in einer senkrechten Längsebene schwenkbar gelagerten Lenkerhebel, an dessen freiem Ende ein schräg von hinten oben nach vom unten auf den Schistiefelabsatz drückendes Druckglied in der gleichen Ebene schwenkbar angelenkt ist, das seine Druckkraft von einer am Schi verankerten Feder erhält, die am freien Ende eines auf dem Lenkerhebel in der genannten Ebene zwischen zwei Anschlägen schwenkbar gelagerten Wählhebels angreift, dessen Schwenkpunkt zwischen den Verbindungslinien des Verankerungspunktes der Federmit den beiden Endstellungen seines freien Endes liegt. Vorne und hinten bedeuten hier jeweils in Richtung zur Schispitze hin bzw. von ihr weg. 



   Eine Schi-Sicherheitsbindung dieser Bauart ist aus der deutschen Patentschrift Nr. 1182993 bekannt. 



  Bei einer solchen Fersenbindung wird der Absatz des sich vorne an einem Widerlager, beispielsweise an einem Sicherheitsbacken bekannter Bauart abstützenden Schistiefels von dem Druckglied der Fersenbindung fest nach unten gegen den Schi gedrückt, solange der Wählhebel seine für das Abfahren vorgesehene vordere Endstellung einnimmt. Wenn bei einem Frontalsturz des Schiläufers die vom Absatz auf das Druckglied übertragene, nach oben gerichtete Kraft eine bestimmte Grenze überschreitet, die einer noch zulässigen Belastung des Beines des Schiläufers entspricht, wird der Lenkerhebel gegen die Wirkung der am Schi verankerten Feder nach oben geschwenkt.

   Dabei nimmt er den Wählhebel mit und bringt ihn in eine Stellung, bei der dessen freies Ende, an dem die Feder angreift, auf der Verbindungslinie zwischen dem Verankerungspunkt der Feder und dem Schwenkpunkt des Wählhebels liegt. Von dieser Stellung aus springt der Wählhebel unter der Wirkung der genannten Feder selbsttätig in seine hintere Endstellung, in der die Kraft der Feder nur noch ein sehr viel geringeres Moment in bezug auf die Schwenkachse des Lenkers hat und dementsprechend auch nur noch eine verhältnismässig geringe, schräg nach vorne unten gerichtete Kraft des Druckgliedes erzeugen kann, die für das Bein des Schiläufers nicht mehr gefährlich ist.

   In der hinteren Stellung des Wählhebels lässt sich der Absatz des Schistiefels daher gegen verhältnismässig geringen Widerstand so weit nach oben schwenken, bis das Druckglied eine im wesentlichen waagrechte Lage hat, in der es sich bei einem Sturz leicht vom Absatz löst und den Schistiefel somit vollständig freigibt. Die hintere Stellung des Wählhebels wird auch für den Aufstieg mit Steigfellen und für den Langlauf gewählt. Das Druckglied lässt sich dabei gegen die Wirkung einer zusätzlichen Feder, durch die es gemäss der deutschen Patentschrift Nr. 1204984 im Abstand von seinem Anlenkpunkt mit dem Lenkerhebel verbunden ist, gegenüber diesem in einem weiten Bereich nach oben schwenken, so dass der Absatz des Schistiefels genügend weit vom Schi abgehoben werden kann. 



   Bei der bekannten Bindung der beschriebenen Bauart ist die vordere Stellung des Wählhebels durch einen am Lenkerhebel selbst ausgebildeten Anschlag bestimmt. Schwenkungen des Druckgliedes haben daher keinen Einfluss auf die vordere Endstellung des Wählhebels. Die zusätzliche Feder ist in der normalen Abfahrtsstellung der Bindung ohne Spannung und wird auch dann nicht beansprucht, wenn der 

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Stiefelabsatz das Druckglied und mit ihm den Lenkerhebel bei einem normalen Frontalsturz so weit nach oben drängt, bis der Wählhebel aus der vorderen in die hintere Endstellung springt. Anders kann es sein, wenn der Frontalsturz mit einem Drehsturz verbunden ist und die Vorderbindung die Schistiefel- spitze vorzeitig freigibt.

   In diesem Fall kann der Schistiefel nach vorne ausweichen, so dass der Absatz   bei seiner nach oben gerichteten Bewegung nicht mehr - wie bei   einem gewöhnlichen Frontalsturz - einen
Kreisbogen um die Stiefelspitze beschreibt, sondern sich schräg nach vorne oben bewegt. Dabei kann es vorkommen, dass sich nur die Winkelstellung des Druckgliedes gegenüber dem Lenkerhebel vergrössert, wogegen dieser nicht oder nicht weit genug nach oben gedrängt wird, um den Wählhebel in seine Tot- punktlage zu bringen, von der aus er selbsttätig in seine hintere Endstellung springt. Infolgedessen ist es möglich, dass die genannte zusätzliche Feder, die an sich nur in der Aufstiegsstellung der Bindung, bei der der Wählhebel seinehintere Endstellung einnimmt, als Rückholfeder für das Druckglied wirken soll, überdehnt wird. 



   Bei der bekannten Bindung der eingangs beschriebenen Bauart ist es auch noch nicht völlig aus- geschlossen, dass das Umspringen des Wählhebels aus der vorderen in die hintere Endstellung durch Ver- eisung behindert ist. 



   Aufgabe der Erfindung ist es, die beschriebene Sicherheits-Fersenbindung in der Weise weiterzu- bilden, dass sie auch unter ungünstigen Begleitumständen der genannten Art Gewähr für rechtzeitiges
Auslösen bietet. 



   Erfindungsgemäss wird dies bei einer Schibindung dereingangs genannten Art dadurch erreicht, dass als   vorderer Anschlag für den Wählhebeldie Flanke einer über das freie Ende des   Lenkerhebels hin ausragenden
Nasedes Druckgliedes dient. Bei einer Vergrösserung des Winkels zwischen dem Lenkerhebel und dem Druck- glied drängt diese Nase den Wählhebel aus seiner vorderen Endstellung nach hinten in Richtung zu seiner Tot- punktlage hin. Wenn eine nach oben gerichtete Schwenkung des Lenkerhebels aus dem vorstehend ge- nannten Grund mit einer Vergrösserung des Winkels zwischen Lenkerhebel und Druckglied verbunden ist, erreicht der Wählhebel seine Totpunktlage daher schon früher und springt entsprechend früher um, als dies bei der beschriebenen bekannten Fersenbindung der Fall ist.

   Somit ist die Gefahr einer Überdeh- nung der das Druckglied mit dem Lenkerhebel verbindenden Feder vermieden, denn eine solche Über- dehnung könnte nur dann vorkommen, wenn der Wählhebel nicht rechtzeitig in seine hintere Endstel- lung umspränge. In der hinteren Endstellung des Wählhebels kann der Lenker derart weit nach oben schwenken, dass die Gefahr einer Überdehnung der Zusatzfeder ausgeschlossen ist. 



   Die erfindungsgemässe Nase hat den weiteren Vorteil, dass schon geringfügige Schwenkungen des
Druckgliedes gegenüber dem Lenker, wie sie auch beim Abfahren infolge der wechselnden Grösse der vom Absatz auf das Druckglied übertragenen Kraft ständig vorkommen, derart auf den Wählhebel über- tragen werden, dass dieser ebenfalls geringfügige Winkelbewegungen gegenüber dem Lenkerhebel aus- führt, die zwar kaum wahrnehmbar sind, aber ausreichen, um zu verhindern, dass der Wählhebel am
Lenkerhebel festfriert bzw. eine etwa entstandene Vereisung zu lösen. 



   Wenn das Druckglied gemäss der erwähnten deutschen Patentschrift Nr. 1204984 durch eine zusätz- liche Feder, die sich seiner Schwenkung nach vorne widersetzt, mit dem Lenker verbunden ist, dann ist die Nase zweckmässig so geformt, dass sie in einer Schwenkstellung des Druckgliedes, die der zulässigen Belastung der zusätzlichen Feder entspricht, so weit nach hinten ragt, dass sie den Wählhebel über die
Totpunktlage hinaus nach hinten drängt, bei der dessen freies Ende auf der Verbindungslinie zwischen dem Verankerungspunkt der an ihm angreifenden Feder und dem Schwenkpunkt des Wählhebels liegt. 



   Die Erfindung wird im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher   erläutert :   Es zeigen : Fig. 1 eine Seitenansicht teilweise in einem senkrechten Schnitt gezeichnet, einer erfindungsgemässen   Schi-Sicherheits-Fersenbindung   in der Abfahrtsstellung ; Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Ansicht von vorne. Fig. 3 eine ebenfalls teilweise im senkrechten Schnitt gezeichnete
Seitenansicht derselben Bindung bei einem Sturz unter ungünstigen Bedingungen ; und Fig. 4 eine der
Fig. 3 entsprechende Ansicht von oben. 



   Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel einer Schi-Sicherheitsbindung mit den Merkmalen der
Erfindung ist auf dem   Schi--1--mittels Schrauben-2-'eine Führungsplatte-'3-'"befestigt. In   der   Führungsplatte --3-- ist   in Längsrichtung des Schis --1-- verschiebbar eine   Grundplatte --4.. - gehal-   ten. Auf die Oberseite der Grundplatte --4-- ist eine   Verstärkungsplatte-5-aufgelötet ; durch   diese und die Grundplatte erstreckt sich eine senkrechte Gewindebohrung, in der eine Feststellschraube --6-- sitzt.

   Die Spitze der Feststellschraube --6-- greift in eine von mehreren konischen Vertiefungen--7-- in der   Führungsplatte --3-- ein,   um die Grundplatte --4-- in einer Stellung festzuhalten, die der Grö- sse des von der Sicherungsbindung festzuhaltenden Schistiefels --8-- entspricht. 

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   Am hinteren,   d. h.   von der Schispitze entfernten Ende der   Grundplatte --4-- ist   eine nach oben ragende   Konsole --12-- befestigt.   Am oberen Ende der Konsole --12-- ist mittels eines Gelenkbolzens --13-- ein Lenkerhebel --14-- in der senkrechten Längsebene des   Schis--1.... schwenkbar   angelenkt. 



  Der Lenkerhebel --14-- besteht aus zwei identischen, aus kräftigem Blech hergestellten Stanzteilen, die sich im Abstand parallel zueinander im wesentlichen nach vorne,   d. h.   zur Schispitze hin erstrecken und das abgeflachte obere Ende der Konsole --12-- auf beiden Seiten umgreifen. Der Lenkerhebel - weist eine nach unten gerichtete Wölbung auf ; an der tiefsten Stelle dieser Wölbung ist mittels eines   Gelenkbolzens --15-- ein Wählhebel --16--,   der zwischen die beiden Teile des Lenkerhebels --14-- eingreift, schwenkbar gelagert. 



   Der   Wählhebel-16-- besitzt   an seinem oberen Ende eine sich in Querrichtung erstreckende Klaue --17--, in der der mittlere Teil eines U-förmig nach unten umgebogenen   Bügels --18-- sitzt.   Auf die beiden Enden des   Bügels --18-- ist   jeweils ein   Gewindestück --19-- aufgeschraubt.   Jedes Gewinde-   stück --19-- trägt   eine Schraubenzugfeder --20--, u. zw. mittels eines am Aussenumfang des Gewindestückes vorgesehenen, der Federsteigung angepassten Gewindes, auf das die oberen Windungen der Feder mit radialer Vorspannung aufgeschraubt sind.

   Die Federn --20-- weisen an ihrem unteren Ende jeweils eine   Öse --21-- auf,   die in einen an der Verstärkungsplatte --5-- ausgebildeten, nach oben abgebogenen Haken --22-- eingehängt ist. 
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 in Fig. 1 gezeigten vorderen Endstellung in die aus Fig. 3 und 4 ersichtliche hintere Endstellung schwenken. In der hinteren Endstellung befindet sich die Ebene, in der die Längsachsen der   Federn --20-- und   
 EMI3.2 
 diesem Gelenkbolzen. 



   Am vorderen Ende des   Lenkerhebels --14-- ist   mittels eines Gelenkbolzens --23-- ein Druckglied --24-- in der senkrechten Längsebene des   Schis-l"-schwenkbar   angelenkt. Der Druckglied --24-erstreckt sich in der Abfahrtsstellung (Fig. 1) von dem Gelenkbolzen --23-- aus nach vorne unten und weist an seinem unteren Ende einen   Haken --25.. - auf.   Am Druckglied --24-- greift zwischen dem Gelenkbolzen --23-- und dem Haken --25-- eine zusätzliche Zugfeder --26-- an. Das hintere Ende dieser Zusatzfeder --26-- ist in eine aus kräftigem Draht bestehende   Öse-'27"-eingehängt,   die in der Nähe des Gelenkbolzens --15-- gelenkig am Lenkerhebel angebracht ist. 



   Das vordere, d. h. das der Schispitze zugelegene Ende der Grundplatte --4-- ist nach oben abgebogen und als nach oben geöffnete Gabel mit zwei   Zinken --29-- ausgebildet.   Bei der aus Fig. 1 ersichtlichen Winkelstellung des Lenkerhebels --14-- ragt das   Druckglied --24-- schräg   von hinten oben nach vorne unten in den Zwischenraum zwischen den beiden Zinken --29-- und greift mit seinem Haken --25-- in einen hinten am Absatz des Schistiefels --8-- befestigten Beschlag --30--, der etwa die Form einer Schöpfkelle hat. 



   Das Druckglied --24-- weist an einem Ende einen Haken --25-- und an seinem andern dem Schiende zu gelegenem Ende eine Nase --31-- auf, die in die entgegengesetzte Richtung weist, wie der Haken und gemäss Fig. 1 in der Abfahrtsstellung der Bindung als Anschlag für den   Wählhebel--16-'-'   dient. Die Nase --31-- hat folgende Bedeutung :
Die während des Abfahrens auf das Bein des Schiläufers einwirkenden wechselnden Belastungen ha- 
 EMI3.3 
 --8-- häufigLenkerhebel --14-- leicht nach oben drängt.

   Bei dieser annähernd genau nach oben gerichteten Bewegung des Absatzbeschlages --30-- verringert sich der zwischen dem Druckglied --24-- und dem vorderen Schenkel des Lenkerhebels --14-- eingeschlossene spitze Winkel, wobei die   Nase -.. 31-.. gering-   fügig in Richtung zur Schispitze ausweicht und dem Wählhebel --16-- die Möglichkeit gibt, unter der Wirkung der Federn --20-- ebenfalls leicht in Richtung zur Schispitze zu schwenken. Bei abnehmender Belastung wird die Sohle des Schischiefels --8-- wieder fest gegen den Schi --1-- gedrückt; dabei vergrössert sich der zwischen dem Druckglied --24-- und dem Lenkerhebel --14-- eingeschlossene Winkel wieder auf den ursprünglichen Betrag, so dass die Nase --31-- und mit ihr der Wählhebel --16-in die ursprüngliche, in Fig. 1 dargestellte Lage zurückkehrt.

   Derartige, sich während der Abfahrt ständig wiederholende Bewegungen machen es unmöglich, dass die Bindung bei einem Frontalsturz dadurch blockiert ist, dass der Wählhebel --16-- am Lenkerhebel --14-- festgefroren ist. 



   Wenn der Schistiefel --8-- bei einem kombinierten Frontal- und Drehsturz infolge vorzeitigen Öffnens der Vorderbindung nach vorne ausweicht, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist, ohne dass der Len- 

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 kerhebel --14-- nach oben gedrückt wird, sorgt die   Nase --31-- dafür,   dass der Wählhebel über seine in Fig. 3 gestrichelt dargestellte Totpunktlage zwangsweise nach hinten gedrückt wird und in seine in Fig. 3 mit ausgezogenen Linien dargestellte Endstellung umspringt.

   In dieser Stellung, in der die Federn - auf den Lenkerhebel nur noch ein geringes nach unten gerichtetes Drehmoment ausüben, kann der Lenkerhebel --14-- nach oben ausweichen, wenn der Absatzbeschlag (30) im weiteren Verlauf des Sturzes das   Druckglied --24-- nach vorne zieht.   Dabei löst sich das   Druckglied --24---- vom   Absatzbeschlag --30-- ehe die Zusatzfeder --26-- überdehnt werden kann. 



    PATENT ANSPRÜCHE :    
1. Schi-Sicherheits-Fersenbindung mit einem auf dem Schi in einer senkrechten Längsebene schwenkbar gelagerten Lenkerhebel, an dessen freiem Ende ein schräg von hinten oben nach vom unten auf den Schistiefelabsatz drückendes Druckglied in der gleichen Ebene schwenkbar angelenkt ist, das seineDruckkraft von einer am Schi verankerten Feder erhält, die am freien Ende eines auf dem Lenkerhebel in der genannten Ebene zwischen zwei Anschlägen schwenkbar gelagerten Wählhebels angreift, dessen Schwenkpunkt zwischen den Verbindungslinien des Verankerungspunktes der Feder mit den beiden Endstellungen seines freien Endes liegt, dadurch gekennzeichnet, dass als vorderer Anschlag für den Wählhebel (16) die Flanke einer über das freie Ende (23) des Lenkerhebels (14) hinausragenden Nase (31) des Druckgliedes (24) dient.

Claims (1)

  1. 2. Fersenbindung nach Anspruch 1, bei der das Druckglied durch eine zusätzliche Feder, die sich seiner Schwenkung nach vorne widersetzt, mit dem Lenker verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Nase (31) in einer Schwenkstellung des Druckgliedes (24), die der zulässigen Belastung der zusätzlichen Feder (26) entspricht, so weit nach hinten ragt, dass sie den Wählhebel (16) über die Totpunktlage hinaus nach hinten drängt, bei der dessen freien Ende (17, 18) auf der Verbindungslinie zwischen dem Verankerungspunkt (22) der an ihm angreifenden Feder (20) und dem Schwerpunkt (15) des Wählhebels liegt. Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : EMI4.1 <tb> <tb> DT-PS <SEP> 1182993 <SEP> DT-PS <SEP> 1204984 <tb>
AT622368A 1967-07-03 1968-06-28 Schi-Sicherheits-Fersenbindung AT283973B (de)

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