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Die vorliegende Erfindung beziehe sich auf eine Eisenbotondecke mit ebener Untersicht und einer Einlage, welche eine Isolierung gegen Feuchtigkeit, Temperatureinflüsso und Schall bildet. Diese Einlage wird durch Nebeneinanderlegen besonders geformter Einlagekörper gebildet.
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körper veranschaulicht sind.
Auf eine in der Zimmerhöhe vorgesehene ebene Holzschalung 1 wird die zur Armierung des unteren, plattenartigen Teiles 2 der Decke bestimmte Rundeiseneinlage 3 gelegt, wobei je zwei Eisenbügel 7, die aufwärts gerichtet sind, je zwei nebeneinander liegende Rundeisen an ihrer Kreuzungsstelle mit zwei rechtwinklig dazu verlaufenden Eisen umschliessen.
Auf den fertiggestellten unteren Teil der Decke werden dann die Einlagekörper 4 nebeneinander verlegt.
Diese isolierenden Einlagekörper 4 werden in folgender Weise hergestellt : In einem geeigneten Behälter wird Strohhäcksel mit einem als Kitt dienenden Gemenge von Asphalt, Teer und Pech unter fortwährendem Umrühren bis zu einer Temperatur von ungefähr 1400C erhitzt und innig vermischt. Diese innig vermengte Masse wird hierauf in entsprechende Formen gepresst und bei der gewöhnlichen Lufttemperatur langsam abgekühlt, wodurch sie fest und widerstandsfähig wird. Insbesonders sind diese Einlagekörper 4 als Isoliermaterial gegen Feuchtigkeit gut.
Die einzelnen Einlagekörper 4-besitzen, wie aus Fig. 5 ersichtlich ist, eine rechtwinklig parallelepipedische Grundform. An je wei aneinanderstossMdut Seitenfächen sind diese Parallelepipede derart mit Ausnehmungen versehen, dass, sobald man mehrere nebeneinander legt, an jedem Zusammenstoss von vier Einlagekörpern an deren Unterseite ein quadratisches Loch 6 offen bleibt, von dessen Seiten aus schräge Flächen bis zur Oberseite ansteigen. Es ergibt sich also eine einheitliche, in den Fig. 1, 2 und 3 dargestellte, zusammenhängende Einlage mit trichterartigen, in der Draufsicht kreuzförmigen Vertiefungen 5, in deren Mitten sich die Löcher 6 befinden. Die oben genannten, vertikal aufwärts gerichteten Eisenbügel 7 gehen durch die Löcher 6 hindurch.
Nach Verlegung der Einlagekörper werden die Vertiefungen 5 ausbetoniert, sodann die oberen Enden der Eisenbügel 7 um 900 derart umgebogen, dass sie diagonal über die Einlagekörper zu liegen
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bügelenden dienen gleichzeitig als Armierung für die oberste Betonschicht 8.
Die zur Armierung des unteren Deckenteiles 2 bestimmten Rundeisenstäbe 3 werden entsprechend dem gegen die Deckenmitte zunehmenden Biegungsmomente gegen die Mitte hin dichter angeordnet oder in stärkeren Dimensionen gehalten. Aus dem selben Grunde wird noch je ein oberes, horizontal umgebogenes Ende eines Eisenbügels 7 neben das obere, gleichfalls horizontal umgebogene Ende eines durch das dem dem ersten Bügel entspr3cl1enden Loch diagonal gegenüberliegende Nachbarloch 6 aufwärts reichenden Eisenbügels 7 verlegt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Eisenbetondecke, dadurch gekennzeichnet, dass als Isoliereinlage Körper (4) von rechtwinklig parallelepipedischer Grundform nebeneinander gelegt werden, die an je zwei aneinanderstossenden Seitenflächen derart mit Ausnehmungen versehen sind, dass an jedem Zusammenstoss von vier Einlagekörper, (4) an deren Unterseite ein quadratisches Loch (6) offen bleibt, von dessen Seiten aus schräge Flächen bis zur Oberseite ansteigen.
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