AT27867B - Dezimaltabulator für Schreibmaschinen. - Google Patents

Dezimaltabulator für Schreibmaschinen.

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Dezimaltabulator für Schreibmaschinen. 



   Vorliegende Erfindung betrifft einen Dezimaltabulator für   Schreibmaschinen, weicher   sich gegenüber den   bekannten Dezimaitabuiatoren   durch seine grosse Einfachheit auszeichnet. hei welchem nur eine einzige Taste zum Einstellen des Anschlages in Verwendung kommt. In der beiliegenden Zeichnung ist : Fig. 1 eine   Hinteransicht   des neuen Tabulators, Fig. 2 eine Seitenansicht desselben, Fig. 3 eine teilweise Seitenansicht in einer anderen Stellung, Fig.   4,   5, 6 und 7 Einzelheiten. 



   Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass der Anschlag 4 auf einer in den   Körnern   2 des   Cestelles A drehbar   gelagerten Achse 1 (Fig. 1 und 2) befestigt und mit gegeneinander verdrehten Stufen 5 versehen ist. 
 EMI1.1 
 bezeichnete Stelle zeigt, der Tabulator für das Schreiben einer ein-, zwei-, drei-. vier-usw.   steliigen Zäh)   eingestellt ist. 



   Nach der Verdrehung des Anschlages 4 muss die Hemmvorrichtung des Wagens 
 EMI1.2 
 Bremsbacke 11 trägt. welche beim beschriebenen Verdrehen der Hülse 6 sich an die an dem Wagen befestigte Schiene 12 anlegt und die Bewegung des Wagens   bremst.   



   Soll nun z.   Il.   eine dreistellige Zahl geschrieben werden, so wird der Knopf 29 so lange verdreht, bis der Zeiger 32 über den mit 100 bezeichneten Teilstrich zu stehen 
 EMI1.3 
 die Welle 1 und mit ihr der Anschlag 4 so weit verdreht, dass die   betreffende Stufe   in den Bereich der Anschläge 37, 38 gerät. Hiernach wird der Knopf nach einwärts gedrückt. wodurch   einerseits die betreffende Einkorbung einer   an dem   Schaft 27 befestigten Scheibe. 55   mit dem festen Stift 36 in Eingriff gelangt und die Welle 27 genau eingestellt und in dieser Stellung festgestellt wird, andererseits aber stösst das Ende der Achse 27 an den 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Arm 7, wodurch der Daumen 8 niedergedrückt und die Hemmvorrichtung des Wagens ausgeschaltet wird.

   Infolgedessen läuft der Wagen unter Einfluss der Wagenfeder so lange, bis der Anschlag 37 an die betreffende Stufe 5 des Anschlages   4 stösst.   



   Wenn nun der Knopf   29   losgelassen wird, so wird derselbe durch die Wirkung der Feder 34 in seine ursprüngliche Stellung zurückkehren, die Hemmvorrichtung des Wagens tritt wieder in Wirkung und der Wagen wird durch den Ansch ! ag 37 und durch die betreffende Stufe 5 des Anschlages 4 an der bestimmten Stelle zum Halten gebracht,   während   die Welle 1 samt dem Anschlage 4 und die Welle 27 samt dem Knopfe 29 durch die auf die   Weite J angeordnete   Feder 3 in die Anfangsstellung   zurückgebracl1t   werden. 



   Es ist selbstverständlich, dass an der Vorrichtung verschiedene Änderungen vorgenommen werden können, ohne das Wesen derselben zu verändern oder den Rahmen der   'Erfindung   zu überschreiten. So z.   H.   muss der Anschlag 4 nicht Stufen aufweisen, sondern kann auch die Form einer gleichmässigen   Schraubenfläche   besitzen (Fig. 6), wobei dann die Anschlagsflächen der Anschläge 37, 38 ebenfalls   abgeschrägt   werden, wodurch einerseits die   Anscl1lagsfHtchen   nach Belieben vergrössert, andererseits die Zurückstellung der Vorrichtung mit der geringsten Reibung erfolgen kann. 



   Die Vorrichtung, mit deren Hilfe die Achse 1 in Drehung versetzt wird, kann nach dem jeweiligen System der Schreibmaschine geändert werden. 



   Um die Geschwindigkeit des Wagens und den Stoss beim Anhalten zu mässigen, wird eine, z. B. die beschriebene bekannte Bremsvorrichtung angeordnet, doch wird sie im Sinne der vorliegenden Erfindung derart verbessert, dass die Bremsschiene 11 mit Bezug auf die Bahn der Bremsbacke, bzw. wenn sich die Schiene selbst bewegt, zur eigenen Bahn schief angeordnet wird, so dass bei gleichbleibendem Druck auf dem Kopfe am Ende der Bewegung des Wagens sich die Lederbremse mit grösserem Druck an die Schiene pressen wird, als am Anfang der Wagenbewegung, wodurch die Bremskraft stetig anwächst und infolgedessen die Wirkung des Stosses stark gelindert wird. 



   Wie ans Fig. 3 ersichtlich, ist die Stange 14 schwingbar gelagert und es wird das
Ausschwingen derselben durch Anschläge 16 begrenzt, wobei das Rückschwingen unter der
Wirkung der Feder   1.) erfolgt.   



   Wie aus Fig. 4 und 7 ersichtlich ist, kann der Knopf mit einer zur Aufnahme für den Daumen geeigneten geriffelten Vertiefung 30 oder mit einem Arm 39 versehen sein, wodurch das Drehen und   Drücken   des   Tabulatorknopfes erleichtert   wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1.   Deximattabniator   für Schreibmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass ein die Be-   wegung   des Wagens mittels auf einer schwingbar gelagerten Zahnstange desselben angeordneter Begrenzungsanschläge hemmender, schraubenflächenförmig gestalteter, oder mit Stufen versehener, drehbar gelagerter Anschlag, ferner die Wagenhemm-und Bremsvorrichtung derart mit einer an der Vorderseite der Maschine in einem mit einem Zeiger versehenen Knopfe endigenden, drehbar und in Längsrichtung verschiebbar gelagerten Welle verbunden   sind.

   dass   durch Drehen dieser Welle der   Stufenanschiag   entsprechend verstellt und durch darauf folgendes   Drücken des   Knopfes die   IIemmvorrichtul1g   des Wagens bei gleichzeitiger   Betätigung der Wagenbremse   gelöst wird.

Claims (1)

  1. 2. Bremsvorrichtung für den Tabulator nach Anspruch 1, bestehend aus einer Schiene und aus einer mit Leder oder dgl. überzogenen Bremsbacke, dadurch gekennzeichnet. dass die Bremsfläche mit Bezug auf die Bewogungsrichtung des Wagens schwach schief gestellt ist, zu dem Zwecke, die Bremswirkung gegen das Ende der Wagenbewegung zu steigern.
AT27867D 1904-11-04 1905-11-04 Dezimaltabulator für Schreibmaschinen. AT27867B (de)

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HU34267D 1904-11-04

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AT27867B true AT27867B (de) 1907-03-26

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ID=10963975

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AT27867D AT27867B (de) 1904-11-04 1905-11-04 Dezimaltabulator für Schreibmaschinen.

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