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Dezimaltabulator für Schreibmaschinen.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Dezimaltabulator für Schreibmaschinen, weicher sich gegenüber den bekannten Dezimaitabuiatoren durch seine grosse Einfachheit auszeichnet. hei welchem nur eine einzige Taste zum Einstellen des Anschlages in Verwendung kommt. In der beiliegenden Zeichnung ist : Fig. 1 eine Hinteransicht des neuen Tabulators, Fig. 2 eine Seitenansicht desselben, Fig. 3 eine teilweise Seitenansicht in einer anderen Stellung, Fig. 4, 5, 6 und 7 Einzelheiten.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass der Anschlag 4 auf einer in den Körnern 2 des Cestelles A drehbar gelagerten Achse 1 (Fig. 1 und 2) befestigt und mit gegeneinander verdrehten Stufen 5 versehen ist.
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bezeichnete Stelle zeigt, der Tabulator für das Schreiben einer ein-, zwei-, drei-. vier-usw. steliigen Zäh) eingestellt ist.
Nach der Verdrehung des Anschlages 4 muss die Hemmvorrichtung des Wagens
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Bremsbacke 11 trägt. welche beim beschriebenen Verdrehen der Hülse 6 sich an die an dem Wagen befestigte Schiene 12 anlegt und die Bewegung des Wagens bremst.
Soll nun z. Il. eine dreistellige Zahl geschrieben werden, so wird der Knopf 29 so lange verdreht, bis der Zeiger 32 über den mit 100 bezeichneten Teilstrich zu stehen
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die Welle 1 und mit ihr der Anschlag 4 so weit verdreht, dass die betreffende Stufe in den Bereich der Anschläge 37, 38 gerät. Hiernach wird der Knopf nach einwärts gedrückt. wodurch einerseits die betreffende Einkorbung einer an dem Schaft 27 befestigten Scheibe. 55 mit dem festen Stift 36 in Eingriff gelangt und die Welle 27 genau eingestellt und in dieser Stellung festgestellt wird, andererseits aber stösst das Ende der Achse 27 an den
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Arm 7, wodurch der Daumen 8 niedergedrückt und die Hemmvorrichtung des Wagens ausgeschaltet wird.
Infolgedessen läuft der Wagen unter Einfluss der Wagenfeder so lange, bis der Anschlag 37 an die betreffende Stufe 5 des Anschlages 4 stösst.
Wenn nun der Knopf 29 losgelassen wird, so wird derselbe durch die Wirkung der Feder 34 in seine ursprüngliche Stellung zurückkehren, die Hemmvorrichtung des Wagens tritt wieder in Wirkung und der Wagen wird durch den Ansch ! ag 37 und durch die betreffende Stufe 5 des Anschlages 4 an der bestimmten Stelle zum Halten gebracht, während die Welle 1 samt dem Anschlage 4 und die Welle 27 samt dem Knopfe 29 durch die auf die Weite J angeordnete Feder 3 in die Anfangsstellung zurückgebracl1t werden.
Es ist selbstverständlich, dass an der Vorrichtung verschiedene Änderungen vorgenommen werden können, ohne das Wesen derselben zu verändern oder den Rahmen der 'Erfindung zu überschreiten. So z. H. muss der Anschlag 4 nicht Stufen aufweisen, sondern kann auch die Form einer gleichmässigen Schraubenfläche besitzen (Fig. 6), wobei dann die Anschlagsflächen der Anschläge 37, 38 ebenfalls abgeschrägt werden, wodurch einerseits die Anscl1lagsfHtchen nach Belieben vergrössert, andererseits die Zurückstellung der Vorrichtung mit der geringsten Reibung erfolgen kann.
Die Vorrichtung, mit deren Hilfe die Achse 1 in Drehung versetzt wird, kann nach dem jeweiligen System der Schreibmaschine geändert werden.
Um die Geschwindigkeit des Wagens und den Stoss beim Anhalten zu mässigen, wird eine, z. B. die beschriebene bekannte Bremsvorrichtung angeordnet, doch wird sie im Sinne der vorliegenden Erfindung derart verbessert, dass die Bremsschiene 11 mit Bezug auf die Bahn der Bremsbacke, bzw. wenn sich die Schiene selbst bewegt, zur eigenen Bahn schief angeordnet wird, so dass bei gleichbleibendem Druck auf dem Kopfe am Ende der Bewegung des Wagens sich die Lederbremse mit grösserem Druck an die Schiene pressen wird, als am Anfang der Wagenbewegung, wodurch die Bremskraft stetig anwächst und infolgedessen die Wirkung des Stosses stark gelindert wird.
Wie ans Fig. 3 ersichtlich, ist die Stange 14 schwingbar gelagert und es wird das
Ausschwingen derselben durch Anschläge 16 begrenzt, wobei das Rückschwingen unter der
Wirkung der Feder 1.) erfolgt.
Wie aus Fig. 4 und 7 ersichtlich ist, kann der Knopf mit einer zur Aufnahme für den Daumen geeigneten geriffelten Vertiefung 30 oder mit einem Arm 39 versehen sein, wodurch das Drehen und Drücken des Tabulatorknopfes erleichtert wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Deximattabniator für Schreibmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass ein die Be- wegung des Wagens mittels auf einer schwingbar gelagerten Zahnstange desselben angeordneter Begrenzungsanschläge hemmender, schraubenflächenförmig gestalteter, oder mit Stufen versehener, drehbar gelagerter Anschlag, ferner die Wagenhemm-und Bremsvorrichtung derart mit einer an der Vorderseite der Maschine in einem mit einem Zeiger versehenen Knopfe endigenden, drehbar und in Längsrichtung verschiebbar gelagerten Welle verbunden sind.
dass durch Drehen dieser Welle der Stufenanschiag entsprechend verstellt und durch darauf folgendes Drücken des Knopfes die IIemmvorrichtul1g des Wagens bei gleichzeitiger Betätigung der Wagenbremse gelöst wird.