AT27843B - Oberlichtfensterverschluß. - Google Patents

Oberlichtfensterverschluß.

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AT27843B
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Charles Rosenheim
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Charles Rosenheim
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Oberlichtfensterverschluss. 
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 entriegeln, durch Hebelkraft ohne Federn   al) stossen   und bei dem folgenden Zuge wieder verschliessen. 



   Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in Fig. 1, 2, 3   und 4 in Seiten-   ansicht, in Fig. 5 in Vorderansicht, zum Teil im Schnitt und bei   geöffnetem ('ehause   dargestellt. 



     Fig. l   zeigt den Erfindungsgegenstand bei geschlossenem Fenster in   Ruhelage. Auf   dem Oberlichtflügel 2 ist das   (resell 16   befestigt, an dem der   um die Achse 14 drehbare   winkelförmige Zughebel 5 gelagert ist. Die   Schliessklinke 6   ist etwa in der Mitte nach unten   gabelförmig   ausgebildet,   wol) ei die beiden (jabelenden   durch den Stift 11 verbunden 
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   Wird nun an der Schnur   !} gezogen,   so beschreibt der Zapfen 10 des Zughebels 5 einen   Kreisbogen   gegen das Futter 1. Er trifft hiebei gegen die   Klinke. S, welche sich   zunächst fest mit beiden Spitzen gegen ihre Umrandung stemmt, so lange, bis der   Zapfen 10   ihren Drehpunkt 9 passiert hat. Hiebei wirkt der Zapfen 10 auf die schiefe Ebene der 
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   Fig. wiedergegeben.   



   Die Gabel der Schliessklinke 6 hat gleichzeitig mittelst des Stiftes 11 den Stoss- 
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 berührt. 



     Fig. : ! zeigt   den weiteren Verlauf des erstmaligen Zuges an der   Schnur. Nachdem     der Zapfen   den   Drehpunkt   9 der Klinke S passiert hat, kann diese sich frei bewegen. Die Schlissklinke 6ist durch ihr Eigengewicht oder eine Feder wieder gefallen, wobei der 
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 entfernt, dass die Schliessklinke 6 nicht wieder in die Kehle des Schliessklobens 3, sondern   ausserhalb   derselben fiel.   l. asst man an   der Schnur mit dem Zuge nach. so führt die Feder 15 den Hebel 5 
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 auf die   Schliessklinke     6   erfolgt. Der Stosshebel 7 fällt bei Loslassen der Schnur wieder auf den Stift 11 in die Gabel der   Schliessklinke   6 zurück.

   Ein besonderer in Fig. 4 und 5 eingezeichneter federnder Abdrückhebel 17-18 bekannter Bauart, bringt den Flügel vollends zum Fallen, wobei der   Verschluss   bei geöffnetem Flügel seine Ruhelage einnimmt, wie solche in Fig. 1 unter Hinweglassung der am Futter 1 sitzenden Teile dargestellt ist. Die Klinke 6 ruht auf dem am   Gehäuse 16   sitzenden Stift 21. Zum Schliessen des Flügels (Fig. 4) erfolgt ein neuer Zug an der Schnur 19. Der Flügel 2 nähert sich dem Futter 1 und teils durch das Gewicht des Flügels, sowie aber auch unabhängig hievon durch den bei Auftreffen der Spitze des federnden Abdruckhebels 17 auf dem Futter 1 entstehenden Widerstand, durchläuft der Zughebel 5 mit seinem Zapfen 10 sofort die ganze Strecke unterhalb der Klinke 8.

   Hiebei hat die Schliessklinke 6 sich einen Moment gehoben und ist sofort wieder gefallen, der Stosshebel 7 ist auf seiner Bahn   keiner Stossnäche   begegnet, er hat seinen Stoss in die Luft geführt und ist gleichzeitig mit der   Seh1iessldinke   6 wieder gefallen und liegt im Innern des Gehäuses auf dem Stift 11 mit seiner Spitze nach unten gerichtet. 



  In dieser Stellung nähert sich der Verschluss dem am Futter   1 sitzenden Schliesskloben   3 
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 loslassen der Zugschnur läuft der Zapfen 10 des Zughebels 5 wieder oberhalb der Klinke 8 in seine Ruhelage zurück, indem er die Endspitzen der Klinke 8 beiseite drückt, ohne auf die   Schliess'Klinke   6 zu wirken. Alle Teile nehmen wieder ihre Ruhelage nach Fig. 1 an und der   Verschluss   ist von neuem gebrauchsfertig. 



   Aus obigem ergibt sich, dass der Stosshebel 7 nicht allein zum Abstossen dient, sondern auch beim Öffnen des Flügels solange der Zug dauert, sich gegen die Stossfläche stemmt und so das Wiedereinfallen der Schliessklinke 6 verhindert.   Daher bildet der Stoss-   hebel 7 mit der übrigen Einrichtung ein einheitliches Ganzes, da er nicht ohne die ihn hehende Klinke 6 und diese ihrerseits nicht ohne den Stosshebel arbeiten kann. Die Klinke   8   kann auch anders als vorstehend beschrieben, geformt werden, namentlich so, dass der Zug-   lebel. 5   nur von unten dagegen wirkt, ohne oberhalb derselben zurück zu schwingen. 



   Der durch den Schnurzug bewegte Stosshebel tritt heim Schliessen des Flügels völlig ausser Tätigkeit. Er verschwindet dabei im Innern des Gehäuses, ohne Reibung und Abnutzung zu verursachen, wodurch der Schluss des Flügels fast geräuschlos und mit wesentlich geringerem Widerstande erfolgt und eine längere Dauer der Vorrichtung erzielt wird, als   b < 'i hekannten   Vorrichtungen ähnlicher Art. Auch ist diese Vorrichtung unempfindlich gegen die fast regelmässig stattfindenden Senkungen und das Treiben der Flügel, da alle sich bewegenden Teile auf einem gemeinschaftlichen   Geste ! !   an dem Flügel angebracht sind.
Der Aushub des Schliesshakens ist von dem Abstossen des Fliigels derartig getrennt, dass 
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AT27843D 1906-05-28 1906-05-28 Oberlichtfensterverschluß. AT27843B (de)

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