AT276247B - Vorrichtung zum Füllen von Behältern für Haushaltsabfälle - Google Patents
Vorrichtung zum Füllen von Behältern für HaushaltsabfälleInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Vorrichtung zum Füllen von Behältern für Haushaltsabfälle Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Füllen von Behältern für Haushaltsabfälle am unteren Ende eines Müllschachtes, bestehend aus einem Stössel zum Zusammendrücken der Abfälle und einer Anordnung für den Austausch jedes Behälters nach seiner Füllung. Im allgemeinen münden Müllschächte in Wohngebäuden in einen Raum im Keller, in welchem sich die Mülleimer oder andere Behälter zur Aufnahme der Abfälle befinden. Um jedoch jedes Risiko des Überlaufens der Abfälle zu verhindern, muss die mit der Wartung des Gebäudes beauftragte Person zahlreiche Kontrollen durchführen, um jeden Behälter sofort nach seiner Füllung durch einen andern zu ersetzen. Im übrigen ist dieseArt der Füllung der Behälter wenig befriedigend. In manchen Fällen füllen sich die Behälter ausserordentlich schnell mit Abfällen zwar geringen Gewichtes, aber sehr grosser Sperrigkeit, weil die Abfälle frei herabfallen und keinem Zusammendrücken unterworfen sind. Aus diesem Grunde hat man schon vorgeschlagen, unterhalb jedes Müllschachtes eine Vorrichtung anzuordnen, die sowohl das Zusammendrücken der Abfälle als auch den automatischen Austausch jedes Behälters sofort nach seiner Füllung vornimmt. Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art geht jedoch das Zusammendrücken der Abfälle im Innern des Behälters während seiner Füllung vor sich, wobei das Druckmittel sich in vertikaler Richtung bewegt. Eine solche Vorrichtung besitzt aber zahlreiche Unzuträglichkeiten. Gegenstand der Erfindung ist daher eine Vorrichtung abweichender Konzeption, die zum Ziel hat, die Füllung der zur Aufnahme der Abfälle bestimmten Behälter zu regulieren. Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum Zusammendrücken aus einem durch zwei im wesentlichen vertikal verlaufende Kanäle gebildeten Gehäuse besteht, wobei die Kanäle sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Richtung zueinander vesetzt sind und durch einen Durchlass miteinander in Verbindung stehen, der seitlich des unteren Teiles des ersten Kanales und seitlich des gegenüberliegenden oberen Endes des über dem Aufnahmeplatz für den zu füllenden Behälter mündenden zweiten Kanales liegt, und wobei der erste, am unteren Ende geschlossene Kanal als Aufnahmebehälter an das untere Ende eines Müllschachtes angeschlossen ist, während der Zusammendrückstössel im Innern des Gehäuses gegenüber einem beweglichen Boden angeordnet ist und das Zurückhalten der Abfälle und/oder die Verzögerung ihrer Verschiebung mindestens während eines Teiles ihrer Bewegung steuert. Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einzelner in den Zeichnungen dargestellter Ausführungsbeispiele. In den Zeichnungen zeigen : Fig. 1 einen teilweisenAufriss einer Vorrichtung gemäss der Erfindung, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-IL der Fig. 1, Fig. 3 einen teilweise geschnittenen Aufriss einer andern Ausführungsform der erfindungsge- mässen Vorrichtung, Fig. 4 einen teilweise geschnittenen Aufriss einer dritten Ausführungsform und Fig. 5 einen Horizontalschnitt nach der Linie V-V der Fig. 4. Die in den Fig. l und 2 dargestellte Vorrichtung enthält eine Vorrichtung zum Zusammendrücken EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> sind zueinander in horizontaler und vertikaler Richtung versetzt. Der erste dieser Kanäle, der unten verschlossen ist, ist unten an einen Müllschacht --3-- angeschlossen. Der untere Verschluss des Kanales - 1-- wird vorteilhaft durch eine Klappe --4-- bewirkt, die geöffnet werden kann, wenn man den Müllschacht--3--, beispielsweise wegen einer Verstopfung, zugänglich machen muss. Das obere Ende des Kanales --2-- ist an einer Seite mit dem unteren Ende des Kanales --1-- ver- bunden. Beide Kanäle stehen durch einen Durchlass --6-- miteinander in Verbindung, an den sich in bezug auf das untere Ende des Kanales --1-- ein horizontaler Durchgang --7-- anschliesst. Anderseits mündet das untere Ende des Kanales --2-- oberhalb des Platzes, der zur Aufnahme der zu füllenden Behälter, beispielsweise eines Mülleimers--8--, bestimmt ist. EMI2.1 rend der Kanal--2-- seinerseits als Aufnahmekammer für die Menge der Abfälle dient, die in den Mülleimer geschüttet werden sollen. Zu diesem Zweck wird der untere Teil des Kanales--2-- durch einen beweglichen Boden --9-- verschlossen. Dieser bewegliche Boden--9-- gleitet in einer Führung und das Öffnen desselben kann durch eine geeignete Vorrichtung, z. B. durch eine hydraulische oder pneumatische Winde--12-- mit einer Kolbenstange --11--, an der der bewegliche Boden --9-- sitzt, erfolgen. Am oberen Ende des Kanales --2-- ist ein in dem Kanal--2-- in vertikaler Richtung beweglicher Stössel --13-- angeordnet, der von der beweglichen Kolbenstange --14-- eioner andern Winde --15-getragen wird. Der Stössel --13-- dient dazu, das Zusammendrücken der Abfälle im Innern der durch EMI2.2 werden, werden sie tatsächlich einem Zusammendrücken unter der Wirkung des Druckstössels --13-- unterworfen. Der Stössel--13-- dient aber gleichermassen dazu, die Abfälle aus dem Kanal--2-- herauszuschieben, sobald dieser eine bestimmte Menge Abfälle zum Füllen eines bestimmten Mülleimers--8--enthält. Zu diesem Zweck kann ein Steuersystem vorgesehen sein, welches wahlweise nach dem Gewicht der in dem Kanal --2-- eingelagerten Abfälle oder nach deren Volumen oder nach dem Mass des Zusammendrückens derselben arbeitet. EMI2.3 <Desc/Clms Page number 3> --25-- bestehen,Winde --15-- und der Winde --12-- steuernden elektrischen Stromkreis eingeschaltet ist. Die Winde - 12-- bewirkt das Öffnen des beweglichen Bodens --9-- durch Verschiebung desselben in Richtung des Pfeiles-F-. Ist ein Steuersystem vorgesehen, welches das Ausstossen der Abfälle bewirkt, sobald diese ein bestimmtes Volumen erreicht haben, kann dieses System beispielsweise aus einer photoelektrischen Zelle - bestehen, die in einer geeigneten Höhenlage des Kanales --2-- angeordnet ist. Diese Zelle kann dann die beiden Winden--12 und 15-- in Tätigkeit setzen, sobald die Abfälle das Niveau der Zelle - erreicht haben. Das Ausstossen der Abfälle kann jedoch auch nach dem Mass des Zusammendrückens derselben gesteuert werden. Zu diesem Zweck kann der Stössel --13-- einen Kontakt tragen, dessen bewegliches Steuerogan nur anspricht, wenn ein bestimmtes Mass des Zusammendrückens der Abfälle erreicht ist. Wohlverstanden können die verschiedenen Steuersysteme in der vorliegenden Vorrichtung gleichzeitig in Kombination vorgesehen sein. Die Vorrichtung zum Zusammendrücken und Ausstossen der Abfälle ist mit einer Anordnung kombiniert, die den Transport der Mülleimer--8-- oder andern zur Aufnahme der Abfälle dienenden Behälter bewirkt. Diese Vorrichtung ist so eingerichtet, dass sie automatisch den Austausch jedes gefüllten Behälters nach Beendigung seiner Füllung bewirkt. Zu diesem Zweck ist die Bedienung dieser Vorrichtung mit der zum Zusammendrücken und Aussto- ssen der Abfälle verbunden. Der den Austausch der Abfallbehälter bewirkende Mechanismus wird dabei automatisch einige Zeit nach dem Öffnen des Bodens -9-- und dem Austritt der Abfälle aus dem Kanal--2-- in Tätigkeit gesetzt. In dem in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel besteht die Transportvorrichtung aus EMI3.1 Weiter ist vorteilhaft ein Verteiler für die Deckel vorgesehen, der automatisch auf jeden gefüllten Behälter geringe Zeit nach dessen Füllung einen Deckel aufsetzt. Es versteht sich von selbst, dass die Transportvorrichtung auf verschiedene Weise eingerichtet sein kann. An Stelle einer geradlinig verlaufenden Walzenkette kann auch eine rotierende Plattform vorgesehen sein, die eine Art Karussell bildet, auf dem eine Reihe von Behältern in Bereitschaft gehalten werden kann. Die Entnahmevorrichtung ihrerseits kann auch verschiedene Ausführungsformen erhalten. So ist es möglich, den Stössel --16-- zwischen den Kanälen --1 und 2-- einzusparen, wenn man ihn durch einen geneigten Fördergang ersetzt, der den Durchgang der Abfälle von einem Kanal in den andern unter der Wirkung des Eigengewichtes gestattet. Es ist auch möglich, die Vorrichtung so einzurichten, dass man einen der beiden Stössel-13 und 16-- gemäss der Ausführungsform in den Fig. 1 und 2 weglässt. Eine solche Ausführungsform ist in Fig. 3 dargestellt. Der einzige Stössel, der in diesem Falle vorgesehen ist, nämlich der Stössel--13a--, hat die Aufgabe des Zusammendrückens der Abfälle und deren Transport zwischen den Kanälen--la und 2a--, die EMI3.2 eine Winde --15a-- bedient, die den Stössel --13a-- parallel zum Kanal--la-- bis zu dem Verbindungsdurchgang zwischen den Kanälen -- la und 2a-- verschiebt. In Ruhestellung befindet sich der Stö- EMI3.3 spielsweise gerade unterhalb der Gleitführung, für den Verschlussschieber --19a-- vorgesehenen Taster gebildet werden. Das Kontrollsystem kann ebenso durch eine photoelektrische Zelle --29a-- gebildet werden, gegenüber der ein Lichtstrahler angeordnet ist. Wenn der Aufnahmeraum für die Abfälle gefüllt ist, tritt die Winde --15a-- automatisch in Funktion, wodurch die Abführung der Abfälle durch den Stössel-13a-in Richtung der Verbindungsöffnung mit dem zweiten Kanal --2a-- gesichert ist. <Desc/Clms Page number 4> Der Schieber --19a--, der mit dem Stössel --13a-- aus einem Stück ist, verschliesst dann den Kanal --la--, um zu vermeiden, dass Abfälle aus dem Müllschacht --3a-- in das untere Ende des Kanales - la-während der Verschiebung des Stössels --13a-- gelangen können. Indessenwerdendie so von dem Stössel --13a-- bewegten Abfälle durch die Verschlussklappe--9a-- zurückgehalten, so dass sie einem Zusammendrücken unterworfen werden. Gemäss einer wesentlichen Charakteristik der vorliegenden Anordnung wird die das Zurückziehen der Verschlussklappe --9a-- bewirkende Winde --12a-- mit einer gewissen Verzögerung gesteuert. So kann beispielsweise die Winde --12a-- in Gang gesetzt werden, wenn der Stössel--13a-- den dritten Teil seines Weges in dem Kanal --1a-- zurückgelegt hat, d. h. die Anordnung ist so, dass die Ver- schlussklappe --9a-- die Verschiebung der durch den Stössel--13a-- in Bewegung gesetzten Abfälle so abbremst, dass eine gewisse Kontinuität des Zusammendrückens der Abfälle durch den Stössel gewähr- EMI4.1 In dem Masse, wie die Klappe --9a-- ihre Bewegung fortsetzt, werden die Abfälle freigegeben und können in den zweiten Kanal--2a-- fallen. Ihr Ausstoss in den zu füllenden Behälter wird durch ein Kontrollsystem auf Basis des Gewichtes und/oder des Volumens der in die Behälter zu füllenden Abfälle gesteuert. Zu diesem Zweck ist ein einen Prüfer bildender Speicherraum vorgesehen, der durch einen Kanal- teil--2b-- gebildet wird, der um eine Achse --43-- am unteren Ende des Kanales --2a-- schwenkbar ist. An der entgegengesetzten Seite liegt der Kanalteil--2b--, beispielsweise mit Hilfe einer Klaue --44--, auf einer tarierten Feder --45-- auf, die von einem einen festen Bestandteil des Gehäuses bildenden Auflager --46-- getragen wird. Der untere Teil des Speicherraumes --2b-- ist durch einen beweglichen Schieber --9b-- verschlos sen, dessen Bedienung durch einen geeigneten Mechanismus, z. B. eine Winde--12b-, geschehen kann, EMI4.2 desKlaue --44-- an dem oberen Ende des schwenkbaren Speicherteiles --2b-- angeordnet ist. Die in den Kanal--2a-- durch den Stössel --13a-- geschobenen Abfälle werden in dem Speicherteil-2b-- durch den Verschlussschieber --9b-- zurückgehalten. Sobald das Gewicht der Abfälle bis auf einen festgelegten Wert anwächst, gibt die Feder --45-- nach und gestattet ein geringes Verschwenken des Kanalteiles --2b-- um die Achse --43-- im Sinne des Pfeiles--F4--. Dabei gelangt die Klaue --44-in Wirkverbindung mit dem Kontakt --48--, der dann die Bewegung des Verschlussschiebers --9b-- einschaltet, so dass die Abfälle in den zu füllenden Behälter geschüttet werden. Der Schalter-48-- steuert gleichzeitig, aber mit einer bestimmten Verzögerung, eine Winde oder einen andern Antrieb für den Austausch des gefüllten Behälters. Es kann an Stelle des Kontrollsystems nach dem Gewicht oder auch in Verbindung mit diesem ein Kontrollsystem nach dem Volumen der Abfälle in dem schwenkbaren Speicher vorgesehen sein. Dieses System kann aus einer photoelektrischen Zelle-29b-und einem entsprechenden Lichtstrahler in dem oberen Teil des Speicherraumes bestehen, wobei die Zelle --29b-- infolge ihrer völligen Verdunkelung den Heber --12b-- steuert, um die Bewegung des Schiebers-9b-zu bewirken, ebenso die Arbeit der den Austausch des gefüllten Behälters steuernden Vorrichtung. Die Fig. 4 und 5 zeigen eine andere Ausführungsform, bei der der Aufbau der Vorrichtung zum Zusammendrücken der gleiche ist, wie bei der Ausführungsform nach Fig. 3. Dagegen fehlt der an den zweiten Kanal anschliessende Speicherteil und der untere Teil des zweiten Kanales mündet nach unten frei in ein Entleerungsmundstück --32-- oberhalb des Platzes für den zu füllenden Behälter, z. B. einen Papiersack --8a--, der einen Teil einer Reihe von gleichen Behältern auf einer Transportvorrichtung bildet, die den automatischen Austausch jedes Behälters im Anschluss an seine Füllung bewirkt. Diese Vorrichtung kann aus einer geradlinig bewegten Walzenkette oder-wie in dem Ausführungsbeispiel dargestellt-aus einer Plattform --33-- bestehen, die um eine fest an dem Grundgestell -35-- der Vor- EMI4.3 des Behälters während der Füllung überwacht. Zu diesem Zweck stehen die Behälter --8a-- dann nicht direkt auf der drehbaren Plattform --33--. Jeder Behälter-Ha-steht auf einer gesonderten Plattform --37--. die unter Zwischenschaltung <Desc/Clms Page number 5> EMI5.1 Nach mehreren Einschüben von Abfällen in den Behälter-Sa-unter der Wirkung des Vorschubstössels --13a-- erreichen die in den Behälter eingeführten Abfälle das vorbestimmte Gewicht. In die- EMI5.2 bracht wird. Die Vorrichtung kann ausser dem Kontrollsystem auf Basis des Gewichtes der in jeden zu füllenden Behälter eingebrachten Abfälle oder gegebenenfalls auf der Basis dieses Systems ein anderes System besitzen, welches die Kontrolle des Volumens der in den Behälter eingebrachten Abfälle übernimmt. EMI5.3 der Lichtquelle kommenden Lichtstrahlen durchzulassen. Das optische Überwachungssystem steuert die Arbeit der Winde-36-, wenn die in den Behälter --8a-- eingebrachten Abfälle die Höhe der Zelle - erreicht haben. Bei einer Variante der Ausführung nach Fig. 4 werden die beiden vorbeschriebenen Kontrollsysteme fortgelassen. Die Behälter --8a-- stehen dann direkt auf der Plattform --33-- , deren Drehung wie vorher auch durch eine Winde --36-- gesteuert wird. Indessen wird die Arbeit der Winde --36-- durch ein Zählsystem gesteuert, welches die Zahl der Verschiebungen des Stössels --13a-- für das Zusammendrücken und Bewegen der Abfälle kontrolliert. Der entsprechende Zähler setzt die Winde --36-- in Funktion, sobald der Stössel --13a-- eine vorbestimmte Zahl Hübe vollführt hat, die in etwa einem Einbringen eines gewünschten Volumens von Abfällen in den Behälter-Sa-entsprechen. Bei den verschiedenen beschriebenen Ausführungsformen gemäss der Erfindung sind im wesentlichen die gleichen Vorteile vorhanden. Die in die Behälter eingebrachten Abfälle sind einem Zusammendrücken unterworfen, so dass die Füllung eines jeden Behälters mit einer annähernd gleichen Menge von Abfällen möglich ist. Jedoch wird dabei im Gegensatz zu allen bisher bekannten Vorrichtungen das Zusammendrücken der Abfälle nicht in den zu füllenden Behältern selbst vorgenommen, was leicht deren Platzen oder anderweitige Zerstörung zur Folge hat, sondern im Innern des Gehäuses der unterhalb des Müllschachtes angeordneten Vorrichtung. Die vorliegende Anordnung sichert die einwandfreie Kontrolle des Füllens der Behälter und den automatischen Austausch jedes gefüllten Behälters, so dass jedes Herausfallen von Abfällen vermieden ist. Zu diesem Zweck wird bemerkt, dass ein optisches oder akustisches Ankündigungssystem vorgesehen seinkann, um die Überwachungsperson der betreffenden Anlage aufmerksam zu machen, wenn der letzte in Bereitschaft stehende Behälter gefüllt ist oder besser noch gefüllt wird. Es ist noch zu erwähnen, dass selbstverständlich die Vorrichtung automatisch das Abstoppen der Abgabe von Abfällen bewirkt, wenn eine Serie gefüllter Behälter abgezogen und eine neue Serie von leeren Behältern in Bereitschaft gestellt wird. Das vermeidet jedes Risiko einer unzeitigen Abgabe von Abfällen während dieses Vorganges. Die Vorrichtung kann auch eine Serie von elektromagnetischen Verschlüssen besitzen, die in besonderen Fällen die Blockierung der verschiedenen Einwurföffnungen des Müllschachtes --3-- herbei- führen. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zum Füllen von Behältern für Haushaltsabfälle am unteren Ende eines Müllschachtes, bestehend aus einem Stössel zum Zusammendrucken der Abfälle und einer Anordnung für den Austausch jedes Behälters nach seiner Füllung, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum <Desc/Clms Page number 6> Zusammendrücken aus einem durch zwei im wesentlichen vertikal verlaufende Kanäle (1, 2) gebildeten Gehäuse besteht, wobei die Kanäle sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Richtung zueinander versetzt sind und durch einen Durchlass (6) miteinander in Verbindung stehen, der seitlich des unteren Teiles des ersten Kanales (1) und seitlich des gegenüberliegenden, oberen Endes des über dem Aufnahmeplatz für den zu füllenden Behälter (8) mündenden zweiten Kanales (2) liegt, und wobei der erste,am unteren Ende geschlossene Kanal (1) als Aufnahmebehälter an das untere Ende eines Müllschachtes (3) angeschlossen ist, während der Zusammendrückstössel (13 oder 13a) im Innern des Gehäuses gegen- über einem beweglichen Boden (9 oder 9a) angeordnet ist und das Zurückhalten der Abfälle und/oder die Verzögerung ihrer Verschiebung mindestens während eines Teiles ihrer Bewegung steuert. EMI6.1 einen zur Freigabe der Abfälle nach ihrem Zusammendrücken beweglichen Boden (9) verschlossen und im unteren Teil des ersten Kanales (1) ein Stössel (16) zur Überführung der Abfälle in den zweiten Kanal (2) vorgesehen ist.3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Stössel (16) mit einem Schieber (19) fest verbunden ist, der während der Verschiebung des Stössels (19) den ersten Kanal (1) oberhalb des Stössels (19) abschliesst.4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Stössel (16) durch ein Organ, z. B. eine hydraulische oder pneumatische Winde (18), betätigt wird, das seinerseits EMI6.2 dass der bewegliche Boden (9) am unteren Ende des zweiten Kanales (2) durch ein Organ, z. B. eine hydraulische oder pneumatische Winde (12), betätigt wird, welches seinerseits durch ein Kontrollorgan, z.B. eine photoelektrische Zelle (29) gesteuert wird, welches das Niveau der Abfälle in dem durch den zweiten Kanal (2) gebildeten Speicherraum überwacht, und/oder durch ein das Gewicht der in dem Speicherraum befindlichen Abfälle überwachendes Kontrollorgan. EMI6.3 ssel (13a) in dem dem Durchlass zwischen den beiden Kanälen (la und 2a) gegenüberliegenden Raum des ersten Kanales (1) angeordnet ist, um sowohl die Überführung der Abfälle als auch deren Zusammendrücken zu sichern, wobei der bewegliche Boden (9a), der das Zurückhalten der Abfälle und/oder verzögerte Bewegung während eines Teiles ihres Weges oder wenigstens während des Zusammendrückens sichert, an der Stelle des Durchlasses zwischen den beiden Kanälen angeordnet ist.7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Stössel (13a) fest mit einem Schieber (19a) verbunden ist, der den ersten Kanal (1) oberhalb der Ebene des Stössels (13a) während dessen Verschiebung verschliesst.8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Stössel (13a) durch ein Organ, z. B. eine hydraulische oder pneumatische Winde (15a), betätigt wird, das seinerseits durch ein Kontrollorgan, z. B. eine photoelektrische Zelle (29a), gesteuert wird, die das Niveau der Abfälle in dem durch den unteren Teil des ersten Kanales (1) gebildeten Speicherraum überwacht.9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das an der Stelle des EMI6.4 einer gewissen Verzögerung gegenüber dem Stössel (13a).10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Ende des zweiten Kanales (2a) einen Speicherraum besitzt, der durch einen um eine Achse (43) schwenkbaren Trichterkanal (2b) gebildet wird und mit einer Klaue (44) auf einer oder mehreren, tarierten Federn aufliegt, die eine leichte Verschwenkung des Trichterteiles (2b) gestatten, sobald das Gewicht der in ihm angesammelten Abfälle einen bestimmten Wert erreicht hat, wobei das untere Ende dieses Speicherraumes durch einen Boden (9b) verschlossen ist, dessen Zurückziehung durch ein Antriebsorgan, z. B. eine Winde (12b), geschieht, welches durch einen durch das Verschwenken des Trichters (2b) infolge des Gewichtes der eingelagerten Abfälle bedienten Kontakt gesteuert wird.11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass im oberen Teil des schwenkbaren Kanalteiles (2b) ein auf das Volumen der eingelagerten Abfälle ansprechendes Kontrollorgan, z. B. eine durch einen Lichtstrahler beeinflusste photoelektrische Zelle (29b), vorgesehen ist, <Desc/Clms Page number 7> welche bei ihrer völligen Verdunklung die Betätigung der den Boden (9b) zurückziehenden Winde (12b) steuert.12. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 bis 9, da dur c h ge k e n n z ei c h - net, dass das untere Ende des zweiten Kanales (2a) frei über dem zu füllenden Behälter (8a) mündet, wobei die Betätigung dieses Behälters (8a), wie auch der andern in Bereitschaft gehaltenen Behälter durch ein Organ gesteuert wird, welches das Gewicht des Behälters während dessen Füllung kontrolliert, und wobei dieses Organ aus einer Plattform (37) zur Aufnahme eines zu füllenden Behälters besteht, die von tarierten Federn (38) getragen wird, während ein elektrischer Kontakt (39) zur Steuerung der Betätigung der Plattform unterhalb dieser angeordnet ist, um den Austausch des betreffenden Behälters (8a) nach Beendigung seiner Füllung zu sichern.EMI7.1 d u r c h g e k e n n z e i c h -net, dass das untere Ende des zweiten Kanales (2a) frei über dem zu füllenden Behälter (8a) mündet, wobei die Betätigung dieses Behälters, wie auch der andern, in Bereitschaft gehaltenen Behälter durch einen Zähler gesteuert wird, der die Zahl der Bewegungen des Stössels (13a) zählt und nach einer vorher bestimmten Anzahl von Verschiebungen des Stössels die Vorrichtung zur Bedienung der Abfallbehälter einschaltet.
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