DE1901103C3 - An der Mündung eines Müllschachts angeordnete Vorrichtung zum Verdichten von abgeworfenem Mull zu Ballen - Google Patents
An der Mündung eines Müllschachts angeordnete Vorrichtung zum Verdichten von abgeworfenem Mull zu BallenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine an der Mündung eines Müllschachts angeordnete Vorrichtung
zum Verdichten von abgeworfenem Müll zu Ballen, bestehend aus einer mit der Müllschachtmündung
verbundenen, an der Unterseite eine Bodenplatte aufweisenden Sammelkammer, deren Oberseite
durch eine horizontal verschiebbare Platte gegen die Müllschachtmündung absperrbar ist, aus einer seitlich
und nach unten an der Sammelkammer anschließenden und durch eine von der Bodenplatte der
Sammelkammer ab sich nach oben erstreckende Öffnung mit dieser verbundenen Verdichtungskammer,
in der ein von oben nach unten wirkender Preßstempel geführt ist, der den von der Sammelkammer
kommenden Müll gegen den Boden der Verdichtungskammer verdichtet, und aus zwei Überwachungseinrichtungen,
von denen die eine zum Absperren der Sammelkammer nach deren Füllung mit
Müll gegen die Müllschachtmündung die Verschiebung der horizontal verschiebbaren Platte in ihre
Vorschußlage bewirkt und die andere den Preßstempel in der Verdichtungskammer in Abhängigkeit von
der Höhe des in diese Kammer gelangten Mülls steuert.
Die üblichen mehrstöckigen Gebäude weisen wenigstens einen meist vertikal angeordneten Müllschacht
auf, der in jedem Stockwerk des Gebäudes eine öffnung zum Hineinwerfen von Abfällen aller
Art aufweist. Der eingeworfene Müll fällt unter der Einwirkung der Schwerkraft durch den MüUschaclu
bis zu dessen unterem Ende. Dort sind verschiedenartige Mittel zum Zerkleinern des MUUs und zum
Deponieren desselben vorgesehen. Mit dem Ausdruck »Müll* sind Abfälle aller Art, wie beispielsweise Küchenabfälle, Altpapier, leere Konservenbüchsen,
Verpackungen usw. gemeint.
Um das Volumen der Behälter zur Aufnahme des Mülls klein zu halten und zum einfachen Wegbef.ör-
xo dem ist es erforderlich, den Müll auf ein möglichst
kleines Volumen zusammenzupressen.
Aus der französischen Patentschrift 1 507 215 ist zur Erfüllung dieses Erfordernisses eine Vorrichtung
zum Verdichten von abgeworfenem Müll der ein-
IS gangs genannten Art bekannt, bei welcher der am
unteren Ende des Müllschachtes angesammelte Müll durch eine Platte mittels einer Kolben-Zylinder Anordnung
in einen Verdichtungsbehälter geschoben wird, wo er mittels einer in vertikaler Richtung wirkenden
zweiten Kolben-Zylinder-Anordnung verdichtet wird. Es sind somit bei dieser Einrichtung mindestens
zwei getrennte Kolben-Zylinder-Anordnungen zum Oberschiehen und Verdichten des Mülls erforderlich,
was mit einem erheblichen maschinellen Aufwand verbunden is!.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art so zu
gestalten, daß der maschinelle Aufwand für das Einbringen des Mülls in die Verdichtungskammer verringert
wird.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Bodenplatte der Sammelkammer derartig zur Verdichtungskammer
hin geneigt ist, daß der Müll von allein in die Verdichtungskammer hineinrutscht, und daß
die öffnung zwischen der Sammelkammer und der Verdichtungskammer durch eine mit dem Preßstempel
verbundene und mit diesem vertikal verschiebbare Tür verschließbar ist.
Der Vorteil der Erfindung liegt darin, daß nur eine
4i·· einzige Kolben-Zylinder-Anordnung erforderlich ist,
nämlich die den Preßstempel bewegende Kolben-Zylinder-Anordnung. Der Müll rutscht aus der Sammelkammer
auf der geneigten Bodenplatte allein infolge der auf ihn wirkenden Schwerkraft in die Verdichtungskammer,
so daß keine gesonderte Einrichtung zum Überschieben des Mülls in die Verdichtungskammer
erforderlich ist. Durch die mit dem Preßstempel verbundene und mit diesem vertikal verschiebbare
Tür wird erreicht, daß der an sich unkontrolliert über die geneigte Bodenplatte rutschende
Müll nicht auf die Rückseite des Preßstempels gelangt, so daß dieser nach jedem Verdichtungsvorgang
ungestört in seine Ausgangsstellung zurückkehren kann.
Die Vorrichtung nach der Erfindung ist nachstehend mit Bezug auf die Zeichnung beispielsweise näher
erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine schaubildliche Darstellung einer Vorrichtung
zum Zusammenpressen von abgeworfenem Müll zu Ballen,
F i g. 2 die Draufsicht der Vorrichtung nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht eines Teils der Vorrichtung
nach F i g. 1 und
F i g. 4 a bis 41! schematische Darstellungen von
vier verschiedenen Betriebsphasen dieser Vorrichtung.
Die in den Figuren dargestellte Vorrichtung ist am
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unteren Ende eines vertikal angeordneten, aus einem Müllschluckrohr 12 bestehenden Müllschachts eines
mehrstöckigen, nicht gezeichneten Gebäudes aufgestellt. Das Müllschluckrohr 12 mündet in eine Auffangvorrichtung
10, neben welcher sich eine Preßvorrichtung 14 befindet. Die Auffangvorrichtung 10
ist mit einer ersten Kontrollvorrichtung 16 und einer zweiten Kontrollvorrichtung 18 versehen. Das untere
Ende des Müllschluckrohres 12 ragt in einen ringförmigen Schalldämpfer 20 hinein, durch den verhindert
wird, daß der Lärm, der durch das Auftreffen des Mülls in der Auffangvorrichtung 10 erzeugt wird,
ungehindert durch das Müllschluckrohr 12 zurück nach oben reflektiert wird. Eine ringförmige Luftkammer
22 zum Fernhalten der Gerüche des Mülls von dem Müllschluckrohr ist zwischen dem Schalldämpfer
20 und der Oberfläche 24 der Auffangvorrichtung 10 angeordnet. Ein gewöhnliches Geblase
26 ist an die Luftkammer 22 angeschlossen, um pinen konstanten Luftzug in dem Müllschluckrohr
tiach unten zu erzeugen. Auf diese Weise werden die Gerüche des Mülls vom Müllschacht ferngehalten,
weil die Gerüche durch den konstant nach unten gerichteten Luftzug in die Auffangvorrichtung 10 getlrängt
werden. Ein Behälter 27 (Fig. 3) ist an das Gebläse 26 angeschlossen, in welchem eine chemische
Substanz enthalten ist, die teilweist zum Vernichten von Bakterien in die Luftkammer 22 und in
die Auffangvorrichtung 10 hineingeblasen wird.
In der Oberfläche 24 der Auffangvorrichtung 10 ist eine Aussparung 28 vorgesehen, durch welche das
Müllschluckrohr 12 über den Schalldämpfer 20 und die Luftkammer 22 mit einer Sammelkammer 42 im
Innern der Auffangvorrichtung 10 verbunden ist. Die letztere, umfaßt eine Rückwand 30, eine Vorderwand
32 und zwei gegenüberliegend angeordnete, parallele Seitenwän 'e 34 und 36. Weiter enthält die Auffangvorrichtung
10 eine geneigte Bodenplatte 38 zum Ablenken des darauf fallenden Mülls in Richtung auf
eine Ausgangsöffnung 40 in der Vorderwand 32. Durch diese Wände und die geneigte Bodenplatte 38
wird die Sammelkammer 42, in welche der Müll durch das Müllschluckrohr 12 gelangt, begrenzt. Der
Müll gelangt durch die Aussparung 28 und trifft dann auf die geneigte Bodenplatte 38 auf und wird
dann nach vorne zur Ausgangsöffnung 40 abgelenkt.
Die Auffangvorrichtung 10 ist auf einer Grundplatte 44 mittels Tragrohren 46 abgestützt, die an ihrem
unteren Ende mit Innengewinden versehen sind. In diese sind auf der Grundplatte 44 aufrechtste- 5"
hende Gewindebolzen 48 eingeschraubt. Mit Hilfe dieser Gewindebolzen 48 kann die Höhe der Auffangvorrichtung
10 in bezug auf das Ende des Müllschluckrohres 12 eingestellt werden.
Ein in horizontaler Richtung bewegbarer, mi*, je zwei Rollen 52 an gegenüberliegenden Randern versehener
Schieber SO ist am oberen Ende der Auffangvorrichtung 10 angeordnet, wobei die Rollen 52
in seitlich über die Auffangvorrichtung vorstehenden Führungsschienen 54 gelagert sind. Die äußeren Enden
der Führungsschienen 54 sind mit einem Querbalken 56 verbunden und werden durch diesen auf
Abstand gehalten. i;i der Mitte dieses Querbalkens
ist eine Magnetwicklung 58 mit einem in Richtung der Führungsschienen beweglichen Anker montiert.
Der letztere ist mit eiucm schwenkbaren Winkelhebel
60, der an seinem freien Ende einen Haken 62 aufweist, verbunden. Der Haken 62 greift in einen an
dem Schieber 50 befestigten Bügel 63 ein. Beidseitig des Bügels 63 ist je ein Handgriff 64 am Schieber 50
befestigt. Mit diesen Handgriffen kann der geschlossene Schieber wieder in die Offenstellung gebracht
werden. Am Schieber 50 sind zwei Kabelzüge 66 befestigt, welche sich durch die Auffangvorrichtung
hindurch erstrecken und über in der Nähe des oberen Randes der Seitenwand 36 angeordnete Umlenkrollen
68 geführt sind. Am anderen Ende dieser Kabelzüge 66 sind Gegengewichte 70 befestigt, die in Führungsrohren
72 auf und ab bewegbar gehalten sind.
Normalerweise ist der Anker der Magnetwicklung 58 nicht angezogen und der Haken des Winkelhebels
60 greift in den Bügel des Schiebers 50 ein und dieser verbleibt in der Offenstellung, wie dies in den
F i g. 2 und 3 dargestellt ist. Dio Aussparung 28 der Auffangvorrichtung ist dann offen, so daß der Müll
unbehindert in die Sammelkammer 42 gelangen kann. Wird die Magnetwicklur, 58 erregt, so wird
der Anker angezogen und der VVinkelhebel 60 verschwenkt,
so daß der Haken 62 den Bügel 63 und damit den Schieber 50 freigibt. Dieser Zustand ist in
der F i g. 1 dargestellt. Durch die Gegengewichte 70 wird der entsperrte Schieber SO entlang der Führungsschienen
54 in die Auffangvorrichtung 10 hineingezogen, wobei der Schieber 50 die Ausspaiung
28 abschließt und damit die Verbindung zwischen dem Müllschluckrohr 12 und der Sammelkammer 42
unterbricht. Von dieser Schließstellung kann der Schieber 50 durch Ziehen mit der Hand an den
Handgriffen 64 wieder in die Offenstellung gebracht werden.
Die Kontrollvorrichtungen 16 und 18 sind allgemein gebräuchliche Lichtschranken mit einer entsprechenden
Lichtquelle und einer gegenüber dieser angeordneten Photozelle. Im Stromkreis jeder Lichtschranke
ist ein Zeitverzögeruneskreis eingeschaltet. Die erste Kontrollvorrichtung Ϊ6 ist, wie dies am
deutlichsten in der F i g. I erkennbar ist, in der Nähe des unteren Randes der Vorderwand 32 und die
zweite Kontrollvorrichtung 18 zurückgesetzt und nach oben verschoben angeordnet Das Niveau, welches
die zweite Kontrollvorrichtung 18 überwacht, liegt höher als der obere Rand der Ausgangsöffnung
40.
Hie Preßvorrichtung 14 ist auf eine Grundplatte
74 abgestützt, an deren Unterseite vier Laufrollen 76 angeordnet sinrl. Diese rollen auf zwei am Boden
ausgelegten Führungsschienen 78, so daß die Preßvorrichtung 14 garn dicht an die Auffangvorrichtung
10 herangeschoben oder von ihr entfernt werden kann. Die Prtßvorrichtung 14 enthält zwei auf Abstand
angeordnte Seitenwände fcO ut.d eine Deckplatte 82. Die Rückwand der Preßvorrichtung 14.
weiche ar. dir Vorderwiiiid 32 der Auffangvorrichtung
10 herangeschoben werden kann, weist eine öffnung 84 und eine nach außen um cm Scharnier
88 schwenkbare Hintertür 86 auf. Die der Rückwand der Preßvorrichtung 14 gegenüberliegende Vorderwand
umfaßt eine Zugangstür 90, die um ein vertikal angeordnetes Scharnier 92 schwenkbar ist, und eine
kleinere Hilfstiir 94, die über der Zugangstür 90 angeordnet
und um ein horizontales Scharnier 96 schwenkbar ist. Die Wände der Preßvorrichtung 14
begrenzen eine Verdichtuiigskammer 108.
Auf der Preßvorrichtung 14 ist eine Kolben-Zylinder-Anordnung
98 zum Erzeugen der zum Zusammenpressen des Miilis notwendigen Kraft vorgesc-
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hen. die einen Zylinder 100 mit einem in diesem bo- der in der Verdichtiingskammer 108 vorhandene
weglichen Kolben 102 aufweist. Am unteren Ende Müll zu einer relativ dünnen Scheibe zusammenge-
einer am Kolben 102 befestigten Kolbenstange 104, preßt, wie dies in der Fi g. 4 b dargestellt ist.
welche in die Verdichtiingskammer 108 der i'reßvor- Anschließend werden der Preßstempel 106 und die
richtung 14 hineinragt, ist ein Preßstempel 106 an- 5 Tür 112 wieder angehoben und nachfolgender Müll
geordnet. Die Form des Preßstempels 106 einspricht kann die Verdichtiingskammer 108 wieder auffüllen,
dem Querschnitt der Verdichtungskammer 108, und wie das aus der F i g. 4 c ersichtlich ist. Der nachfol-
der Preßstempel 106 kann innerhalb der Verdien- gende Müll lagert sich über dem soeben gepreßten
tungskammer 108 auf und ab bewegt werden. In der Müll ab und wird sich wieder bis über das Niveau
Deckplatte 82 ist ein Schlitz 110 in der Nähe und io der unteren Kontrollvorrichtung 16 anstauen, wo-
parallel zur Rückwand der Preßvorrichtung vurgese- durch ein zweiter Preßvorgang, wie oben beschrie-
hen. Durch diesen Schlitz 110 erstreckt sich eine Tür bcn, eingeleitet wird.
112, die an ihrem unteren Ende mit dem Preßstem- Diese Vorgänge wiederholen sich einige Male, bis
pel 106 verbunden ist und von diesem nach oben die Höhe des Ballens aus gepreßtem Müll einen be-
oder nach unten bewegt wird. 15 stimmten Wert erreicht hat. In der F i g. 4 d ist ledig-
Nunmehr wird mit Bezug auf die F i g. 4 a bis 4 d hch zur bildlichen Darstellung der gepreßte Ballen in
die Funktion der oben beschriebenen Vorrichtung verschiedene Sektoren unterteilt, welche von den einnäher
erläutert. In diesen Figuren sind der besseren zelnen Preßvorgängen stammen. In Wirklichkeit
Übersicht wegen gewisse Einzelteile der Auffangvor- können am gepreßten Ballen keine unterteiltem
richtung 10 und der Preßvorrichtung 14 weggelassen " Schichten festgestellt werden. Spätestens wenn d^r
und nur die wesentlichen Teile schematisch irrt Ballen eine solche Höhe erreicht hat, wie dies in der
Schnitt dargestellt. F i g. 4 d dargestellt ist, wird der Müll in der Sammel-
Die Fig.4a zeigt den Preßstempel 106 in seiner kammer 42 der Auffangvorrichtung 10 so weit zuobersten
Stellung, wobei der nicht dargestellte Schie- rückgestaut, daß auch die zweite Kontrollvorrichtung
ber 50 sich in seiner Offenstellung befindet. Die as 18 anspricht. Durch das Ansprechen der zweiten
Preßvorrichtung 14 ist neben der Auffangvorrichtung Kontrol! Errichtung 18 wird nach einer bevorzugten
10 so angeordnet, daß die öffnung 84 der Preßvor- Verzögerungszeit von 2 Minuten die Magnetwicklung
richtung und die Ausgangsöffnung 40 der Auiiang- 58 erregt und der Schieber 50 ausgelöst. Durch die
vorrichtung genau gegeneinander ausgerichtet sind Gegengewichte 70 wird der Schieber 50 in die
und eine direkte Verbindung zwischen der Sammel- 30 Schließstellung gebracht, so daß kein Müll mehr in
kammer 42 und der Verdichtungskammer 108 be- die Sammelkammer 42 der Auffangvorrichtung 10
steht. Der aus dem Müllschluckrohr in die Sammel- gelangen kann und sich der Müll auf dem Schieber
kammer 42 der Auffangvorrichtung 10 fallende Müll 50 ablagert und gegebenenfalls bis in das Müllwird
durch die geneigte Bodenplatte 38 durch die schluckrohr 12 hinein aufstaut. Gleichzeitig mit dem
Ausgangsöffnung 40 und die Öffnung 84 hindurch in 35 Entsperren des Schiebers 50 wird eine akustische
die Verdichtungskammer 108 geleitet. Durch diesen Alarmvorrichtung eingeschaltet. Der so erzeugite
Müll wird die Verdichtungskammer 108 allmählich Alarm zeigt an, daß der gepreßte Ballen die vorgeseaufgefüllt;
er staut sich auch in der Sammelkammer hene Höhe erreicht hat. Nachdem der gepreßte BaI-
42 der Auffangvorrichtung 10 teilweise an. Sobald !en aus der Preßvorrichtung 14 entfernt ist, werden
der Rückstau das Niveau der unteren Kontrollvor- 40 die Zugangstür 90 und die Hintertür 86 geschlossen
richtung 16 erreicht hat, wie dies in der Fi g. 4 a dar- und wird die Preßvorrichtung 14 wieder dicht an die
gestellt ist, wird die Lichtschranke unterbrochen und Auffangvorrichtung 10 herangeschoben. Alsdann
nach einer bevorzugten Verzögerungszeit von 15Se- wird der Schieber 50 an den Handgriffen 64 wieder
künden wird Druckflüssigkeit der oberen Kammer in die Offenstellung gezogen, bis der Haken 62 des
des Zylinders 100 zugeführt, wodurch der Preßstem- 45 Winkelhebels 60 in den Bügel 63 einrastet. Nachdem
pel 106 in der Verdichtungskammer 108 gesenkt der Schieber 50 die Aussparung 28 wieder freigegewird
und dabei den darin enthaltenen Müll zusam- ben hat, fällt der im Müllschluckrohr 12 angestaute
mengepreßt. Gleichzeitig mit dem Preßstempel 106 Müll in die Auffangvorrichtung 10 und dank der gesenkt
sich auch die Tür 112, um zu verhindern, daß neigten Bodenplatte 38 weiter in die Preßvorrichtung
Müll auf die Oberseite des Preßstempels 106 gelan- 5° 14. Danach beginnt der oben beschriebene Vorgang
gen kann. Senkt sich der Preßstempel 106 bis unter von neuem. Dank der Hilfstür 94 können auch Abdie
öffnung 84, so wird dieselbe vollkommen durch fälle, die im Abfallraum selbst anfallen, direkt in die
die Tür 112 abgeschlossen. Bei diesem Vorgang wird Verdichtungskammer 108 eingefüllt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- i 901 103Patentanspruch:An der Mündung eines Müllschacbu angeordnete Vorrichtung zum Verdichten von abgeworfenem Müll sw Ballen, bestehend aus einer mit der Müllscbachtraündung verbundenen, an der Unterseite eine Bodenplatte aufweisenden Sammelkammer, deren Oberseite durch eine horizontal verschiebbare Platte gegen die MüUschachtmündung absperrbar ist, aus einer seitlich und nach unten an der Sammelkammer anschließenden und durch eine von der Bodenplatte der Sammelkammer ab sich nach oben erstreckende öffnung mit dieser verbundenen Verdichtungskammer, in der ein von oben nach unten wirkender Preßstempel gefüUii'fst, der den von der Sammelkammer kommenden Müll gegen den Boden der Verdichivngskammer verdichtet, und aus zwei Überwachuiigseinrichtungen, von denen die eine zum Absperren der Sammelkammer nach deren Füllung mit Müll gegen die Müllschachtmündung die Verschiebung; der horizontal verschiebbaren Platten in ihre Verschlußlage bewirkt und die andere den Preßstempel in der Verdichtungskammer in Abhängigkeit von der Höhe des in diese Kammer gelangten Mülls steuert, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenplatte (38~» der Sammelkammer (42) derartig zur Verdichtungskammer (108) hin geneigt ist, daß der Müll von allein in die Verdichtungskammer hineinrutscht und daß die öffnung (84) zwischen der Sammelkammet und de. Verdichtungskammer durch eine mit dem Preßstempel (106) verbundene und mit diesem vertikal verschiebbare Tür (112) verschließbar ist.
Priority Applications (1)
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| DE19691901103 DE1901103C3 (de) | 1969-01-10 | 1969-01-10 | An der Mündung eines Müllschachts angeordnete Vorrichtung zum Verdichten von abgeworfenem Mull zu Ballen |
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| DE19691901103 DE1901103C3 (de) | 1969-01-10 | 1969-01-10 | An der Mündung eines Müllschachts angeordnete Vorrichtung zum Verdichten von abgeworfenem Mull zu Ballen |
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| DE1901103C3 true DE1901103C3 (de) | 1974-12-05 |
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| DE19691901103 Expired DE1901103C3 (de) | 1969-01-10 | 1969-01-10 | An der Mündung eines Müllschachts angeordnete Vorrichtung zum Verdichten von abgeworfenem Mull zu Ballen |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1901103B2 (de) | 1974-05-02 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |